SbZ-Archiv - Stichwort »Als Gott Sas, Dass Ihr Der Weg Zu Weit Wurde«
Zur Suchanfrage wurden 1403 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 10 vom 30. Juni 2005, S. 5
[..] als ihr Mann ihr zugeredet hatte, durfte ich bleiben. Bald danach wurde ihr Mann krank, kam ins Krankenhaus, wo er verstarb. Sie war dann sehr froh, dass ich dort war. Sie sagte: ,,Ich war sehr unfreundlich zu Ihnen. Nun muss ich sagen, es ist eine Gnade Gottes, dass Sie bei mir sind." In der Zwischenzeit hatte ich die Adresse von meiner Schwester Milli von zu Hause erhalten. Die Post ging zu der Zeit sehr langsam, es hatte sechs Wochen gedauert. Ich machte mich gleich auf, m [..]
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Folge 10 vom 30. Juni 2005, S. 10
[..] nzertabend. Schon eine Stunde vor Beginn strömten die Freunde der Musik herbei, um sich einen guten Platz zu sichern. Mit dem Marsch ,,Gruß aus Österreich" von Sepp Prokschi eröffnete die Kapelle das Programm, gefolgt von ,,Grüß Gott, ihr Freunde", gesungen von Franz Schulz, und so wurde das Publikum gleich in gute Stimmung versetzt. Wie der Titel schon sagt, gab es viel Gesang: ,,Lied der Heimat" (Erich Baar) Solo Steve Schatz junior, ,,Tanze mit mir in den Morgen" (Duett Mi [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 2005, S. 3
[..] n zu spät zu einer Abtreibung. Doch wir hatten einen deutschen Kriegsgefangenen als Stabsarzt, der gab den Befehl zur Abtreibung, auch wenn die Schwangerschaft über sechs Monate war. Einige Frauen sind dabei fast gestorben, sie kriegten Blutsturz und hohes Fieber. Aber es war Gott sei Dank auch noch ein guter Mensch da. Das war unser Rottenkommandant Erwin Puchhalka. Zusammen mit unserm russischen Barackenoffizier schafften sie es, dass die Schwangeren, für die es zu spät für [..]
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Folge 8 vom 31. Mai 2005, S. 8
[..] ch Hause geschrieben. (...) .. Plötzlich um Uhr morgens gibt es einen großen Krach. Es ist stockdunkel und niemand weiß, was los ist. Aus einem Eck tönen Hilferufe. Wie wir die Kerze anzünden, sehen wir, daß die Pritsche der Männer heruntergefallen ist. Einige lagen noch darunter. Gott sei Dank, war alles glücklich abgelaufen und außer einigen Schürfungen und Drückungen ist nichts passiert. Um Uhr werden wir in Aiud ausgeladen. Niemand weiß, wohin es geht. Es heißt im [..]
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Folge 8 vom 31. Mai 2005, S. 27
[..] in Regensburg Jahre sind es wert, dass man dich besonders ehrt, wir sind froh, dass es dich gibt, und haben dich von Herzen lieb. Wir sagen Dank für alle Tage und wünschen für die nächsten Jahre Gesundheit, Glück und Gottes Segen. Deine Kinder Margarethe, Johann und Elisabeth samt Familien Anzeige Goldene Hochzeit feiern am . . Anna und Martin Martini aus Hundertbücheln, wohnhaft in Bremen Ein seltenes Glück ward euch beschert, ein Fest vom Himmel, vielen nicht gewä [..]
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Folge 8 vom 31. Mai 2005, S. 30
[..] nicht alle angemeldeten Personen gekommen waren, war der Saal mit Personen, unter ihnen erstaunlich viele junge Menschen, gut besetzt. Bereits am Eingang wurden die Gäste mit Sekt, Orangensaft und Hanklich empfangen. Nach der Begrüßung des noch amtierenden Vorsitzenden Hans Schuller hielt unser Pfarrer Georg Felmer einen ergreifenden Gottesdienst, dem wir danken und zusammen mit seiner Gattin die beste Gesundheit und alles Gute wünschen. Nach dem Mittagessen übernahm Hild [..]
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Folge 7 vom 30. April 2005, S. 1
[..] ung der ehemaligen Deportierten ein. Auch beim Heimattag soll in Zusammenarbeit mit den Banater Schwaben und Sathmarschwaben an die traumatischen Ereignisse, die kaum eine Familie verschont haben, erinnert werden. Geplant sind Lesungen von Zeitzeugen, Dokumentations- und Kunstausstellungen, Filmvorführungen und vieles mehr. Das Gedenken steht im Zeichen der Versöhnung, des Dankes an Gott für die Rettung sowie für die in der neuen Heimat erlangte Freiheit. In die Zukunft w [..]
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Folge 7 vom 30. April 2005, S. 27
[..] Hiesch Sohn Gerhard Hiesch Geschwister und Verwandte Die Beerdigung fand am . . auf dem Nordfriedhof in Ingolstadt statt. Wir danken allen Verwandten und Bekannten für die herzliche Anteilnahme, Trostworte, Blumen und Spenden. Als Gott sah, Ruhe sanft und schlaf in Frieden, dass der Weg zu lang war, hab' vielen Dank für deine Müh'. der Hügel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er seinen Arm um dich und sprach: ,,Komm heim." Friedlich entschlafen ist unsere lie [..]
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Folge 6 vom 15. April 2005, S. 12 Beilage KuH:
[..] inden damals eine Selbstverständlichkeit und in der Verfolgungszeit eine natürliche Überlebensstrategie war. Eine diesbezügliche Belehrung wäre vermutlich unnötig. Wohl aber muss die Sichtweise immer wieder dafür geöffnet werden, dass Gott uns auf diese Weise einen seiner guten Boten, einen Engel, sendet. So entpuppt sich dieser Text nicht als Gesetz, Moral oder Appell, sondern als gute Nachricht, als Evangelium: Gott kommt uns nahe in alltäglicher Form, nicht nur in außergew [..]
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Folge 6 vom 15. April 2005, S. 13 Beilage KuH:
[..] RCHE und HEIMAT ,,Und sei die Veranstaltung im Germanischen Nationalmuseum noch so würdig, zu diesem Gedenken an die Deportation in die Sowjetunion im Januar gehört organisch ein ebenso würdiger Gedenkgottesdienst." Dies war unisono der Wille und Beschluss des Vorstands der Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen, als es um den Umgang mit dem Thema Deportation im geschichtsträchtigen Jahr ging. So wie alle großen Veranstaltungen hier mit einem Gottesdienst bzw. mindeste [..]









