SbZ-Archiv - Stichwort »Als Gott Sas, Dass Ihr Der Weg Zu Weit Wurde«

Zur Suchanfrage wurden 1403 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 6 vom 15. April 2005, S. 15

    [..] ht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her". Dieser Lichtblick scheint da zu sein, als sie mutig nach vorne schauend die Möglichkeit ergreift, zusammen mit Schwiegersohn Hans Schuster die beiden Söhne in Deutschland zu besuchen. Die jüngste Enkelin Kerstin kann die Fürsorge der Zeidesoma gut brauchen, und so wagt sie einen Neuanfang in der Ferne. Ohne Wehmut und Heimweh über den Verlust der Heimat fügte sie sich erstaunlich ihrem Schicksal. ,,Der Mensch denkt, Gott lenkt" [..]

  • Folge 5 vom 31. März 2005, S. 14

    [..] r, Seniorenabend Sieghütter Am . Februar feierten Hilda und Michael Schmidts aus Honigberg, wohnhaft in Tuttlingen, ihre goldene Hochzeit. Ein seltenes Glück ward euch gewährt, ein Fest vom Himmel, vielen nicht beschert. Es ist ein Segen, den Gott euch gegeben, das Fest der goldenen Hochzeit zu erleben. Mit tausend Wünschen wollen wir danke sagen, dass es schön ist, dass wir euch haben. Es gratulieren eure Kinder und Enkelkinder. Anzeige Die Vorsitzende de [..]

  • Folge 4 vom 15. März 2005, S. 10 Beilage KuH:

    [..] ische Zeitung KIRCHE und HEIMAT · KIRCHE und HEIMAT · KIRCHE und HEIMAT Seine Familie war am . Januar dieses Jahres in Herbolzheim/Tutschfelden versammelt um mit einer Andacht in der Kirche am Berg, unter Gottes Wort, die Geburtstagsfeier in einem Geist einzuleiten, der sein bisheriges Leben geprägt hat: ,,Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet." Lebensbegleitende Worte werden in solchen Augenblicken zu einem Bogen, der Generationen und zurückli [..]

  • Folge 4 vom 15. März 2005, S. 12

    [..] Kirchenbücher und die Wegzehrung. In Eile reihten sich die Wagen zu Trecks und verließen die Dörfer, die Städte, die Heimat. Ohnmächtig und wie ferngesteuert nahmen sie Abschied in der Kirche, und das Wort Gottes erhob sich im vertrauten Raum gleich einem schützenden Schild vor den unbekannten Gefahren und der Ungewissheit. Dann zogen sie an den geliebten Höfen und Häusern vorbei und waren dankbar, dass ein dichter Tränenschleier die Blicke verschwimmen ließ. Ein letzter wehm [..]

  • Folge 3 vom 25. Februar 2005, S. 5

    [..] rkommen. Groß war für mich der Schreck, als die Russen auch meinen Jahre alten Vater abholten und mit mir zusammen in einen Viehwaggon steckten. Meine arme Mutter war außer sich vor Sorge und Leid. Mit einem Bündel Lebensmitteln erschien sie beim Verladen und gab uns den Segen: ,,Gott behüte und beschütze euch!". Sie blieb nun allein im Haus, ohne Einkommen dem unbarmherzigen Schicksal überlassen. Damals geschah das Gleiche auch in Jugoslawien. Am . Januar kamen Russen u [..]

  • Folge 3 vom 25. Februar 2005, S. 8

    [..] taten ,,Was frag ich nach der Welt" (BWV ) und ,,Mit Fried und Freud ich fahr' dahin" (BWV ), Geistliche Lieder aus Schemellis Gesangbuch sowie zwei von Horst Gehann für Orchester übertragene Orgelwerke: Partite sopra ,,O Gott, du frommer Gott" (BWV ) und die dreiteilige Choralfantasie ,,Kyrie" aus dem . Teil der Klavierübungen (BWV -). Interpreten sind Ursula Ott ­ Sopran, Irmhild Wicking ­ Alt, der siebenbürgische Tenor und Kirchenmusiker Dieter Wagner, Marku [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 2004, S. 5

    [..] iening in einem Interview, das Ernst Meinhardt und Johann Schöpf, die Berliner Vorsitzenden der Landsmannschaft der Banater Schwaben bzw. Siebenbürger Sachsen, führten. Es oblag den Kindern, die in die evangelische Volksschule in Streitfort zur Schule gingen, den Frühgottesdienst um . Uhr am ersten Weihnachtstag und am Neujahrstag mit den vier Lichtert schmückend auszugestalten. Die vier besten Schüler der Oberklasse bekamen je einen Lichtert zugeteilt, der mit Immergrün, [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 2004, S. 10

    [..] chön an und stellten den Sarg auf die Wiese neben der Bahnlinie. Es war schön grün dort. Die Leute aus dem Transport, es waren ja viele Jaader dabei, kamen und sahen und weinten mit uns zusammen. Es waren schwere Tage. In der Nacht nahmen wir den Sarg hinauf auf den Waggon, denn niemand wusste, wann es wieder weitergeht. Meinem kleinen Horst ging es ziemlich schlecht, er krächzte nur, konnte nicht mehr weinen, er wurde einmal blau, gelb. Kalter Schweiß stand auf seiner Stirn. [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 2004, S. 11

    [..] b und löscht das künstliche Gedächtnis. Für immer unauffindbar ­ wie die Liebe in den Zeiten des Internets. Als ebenso drastische wie kritische Auseinandersetzung mit global vernetztem Begehren und Befinden ist ,,Romans Netz" zweifelsohne beachtenswert: ,,Mein Gott, welch ein rein privater Zustand, alle sind zu Privatmenschen geworden, klitzekleine Liebhaber!" Weil er aber dem Leser nolens volens die Rolle des Voyeurs aufnötigt, lässt er ­ jenseits von falscher Prüderie und f [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 2004, S. 19 Beilage KuH:

    [..] n Superintendent Ralph Fuchs aus Schleiz eingeführt und die von Bischof Dr. Christoph Kähler unterzeichnete Ernennungsurkunde verlas Pfarrer Jörg Reichmann aus Pößneck. Nachdem er mit einem kräftigen ,,Ja, mit Gottes Hilfe" seinen Willen erklärt hatte, dem kirchlichen Auftrag nach bestem Wissen und Gewissen nachzukommen, wurde Christoph Fuss von Ralph Fuchs und Jörg Reichmann gemeinsam mit den Kirchenältesten Silvia Mertin (Langendembach), Gisela Riedel (Freienorla) und Huber [..]