SbZ-Archiv - Stichwort »Anders«

Zur Suchanfrage wurden 3650 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 25. April 1958, S. 2

    [..] n Gang der Handlung fördern, noch aber der Abrundung des Bildes dienen, das Werk zugleich in die Welt der Chronik; gerade deshalb ist man beim Lesen des Buches oft versucht auszurufen: ,,So und nicht anders kann es nur gewesen sein!" Doch welcher Sachse fragt danach, ob er eine Familienchronik oder einen Roman liest, wenn die Gestalten seiner Welt vor ihm erstehen, in seiner Sprache zu ihm sprechen? Das Schicksal der Familie Konrad wird hier durch fünf Generationen des neunze [..]

  • Beilage SdF: Folge 4 vom April 1958, S. 6

    [..] tändnisses laßt sich eine gegenseitige Gezwungenheit nicht immer vermeiden. Man will die alte Dame nicht vor den Kopf stoßen und wägt alles vorsichtig ab was man sagt. Oft liegt das Problem aber auch anders und die Eltern stellen geistige Ansprüche, die die Kinder nicht immer erfüllen können oder wollen. Ob es sich nun um die Mutter des Mannes oder der Frau handelt, es ist fast immer die junge Frau, die sich dafür verantwortlich fühlt, daß alles glatt geht. Doch nicht jeder g [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1958, S. 1

    [..] rlich bestimmt und hieraus erwuchsihnen ein gesundes Selbstbewußtsein. Industrie, Bürokratie und Arbeiterprobleme waren ihnen nicht sehr vertraut. Sie hatten sich neben- ihrem Mißtrauen gegen alles ,,Andersgeartete" im guten Sinn eine mittelalterliche Geschlossenheit bewahrt, die der Zersplitterung in Individuen erfolgreich widerstanden hatte. Masse im modernen Sinn war ihrer Lebenswelt fremd. Mit diesen Charakterzügen traten die Sachsen nun in eine ,,moderne" Welt und mußten [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1958, S. 3

    [..] und andere. Sie fänden überall die gegewissen Daten bzw. eine sachliche Würdigung, die aber für Ihren, ich darf sagen u n s e r e n Kreis zu unpersönlich, ohne Bezug auf Gemeinsames wäre. Ich will es anders versuchen. Ein knappes Menschenalter ist es her, seit ich unsere siebenbürgische Heimat, eben künstlerischer Ziele wegen, verließ. Aber ich scheine einen Januskopf zu haben, denn mein Gesicht blieb ihr unverrückbar zugewandt. Solange es die Zeitläufte erlaubten, bin ich jä [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1958, S. 1

    [..] cht, sondern auch unsere Pflicht, unsere siebenbürgisch-sächsische Eigenart so zu pflegen, wie es den Steiermärkern recht, den Tirolern billig, den Bayern selbstverständlich und den Friesen gar nicht anders vorstellbar ist. Daß die Heimatvertriebenen zur Wahrung gemeinsamer Interessen Landsmannschaften als Organisationen und Interessenvertretungen erhalten, ist eine praktische Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit, die uns von den Verhältnissen organisatorisch auferlegt wi [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1958, S. 3

    [..] man frischt einige gemeinsame Erinnerungen auf, man rettet sich in das gemeinsame Essen und Trinken und verläßt den Tagungsort schließlich mit mühsam verdeckter Erleichterung. Warum sollte dies hier anders sein? Aber es ist anders, ganz anders. Im Ratsweinkeller des Schöneberger Rathauses in Berlin schwirrt es von vergnügten Stimmen, von herzlichen Begrüßungen, von Fragen und Antworten. Lange Tafeln sind festlich geschmückt Blaurote Bändchen an jeder Tischkarte, einige gesti [..]

  • Beilage SdF: Folge 1 vom Januar 1958, S. 7

    [..] lling, die Herr Dr. Dr. Ziilich dem Heimatwerk zur Verwendung zuleitete, wofür wir sehr herzlich danken. Lore Connerth Grete Brenndörfer Erkenntnis Freude wächst aus allen Tränen wenn'« auch manchmal anders scheint, wenn nur Qual und Schmerz wir [wähnen, nicht verstehn wie's Schicksal meint. Oft auch erst nach langen Jahren ahnen wir, warum's so war trotzen leichter den Gefahren, schon mit leicht gebleichtem Haar. Lächelnd: denken wir der Schmerzen die geplagt uws> und gequäl [..]

  • Folge 12 vom 25. Dezember 1957, S. 7

    [..] sive Jugenderziehung. Wenn es nicht gelingt, der Jugend die Werte des siebenbürgischen Lebens weiterzureichen, muß die Verbindung zwischen den beiden getrennten Teilen der Sachsen abreißen. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema in Düsseldorf hat gezeigt, welch steiniger Weg uns erwartet. Da es sich hier aber um eine Lebensfrage der Siebenbürger Sachsen handelt, muß sie mit allen Kräften angegangen werden. Dr. A. W. In der nächsten Folge der SiebenbürgischenZeitung: Das Lebe [..]

  • Folge 11 vom 25. November 1957, S. 3

    [..] Tapferkeitsmedaille erworben hat. Ich könnte Dir dann noch berichten, daß er sich nach Zerschlagung der Österreich-Ungarischen Monarchie als rumänischer Reserveoberleutnant an den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Rumänien und Ungarn imAnschluß an denWeltkriegs beteiligte und die ,,Medalia Victoriei" erwarb. Schließlich könnte ich Dir noch erzählen, wie er nach der Demobilisierung in Klausenburg studierte und schließlich zum Doktor Juris, zum Doktor rer. p [..]

  • Folge 10 vom 31. Oktober 1957, S. 2

    [..] en zu müssen, so lag dies keineswegs an Getanem oder Unterlassenem, sondern, begründet in der oft kopflos gewordenen Beurteilung des Schicksals des Einzelnen. Wer guten Sinnes war und ist, wird nicht anders als auch hier zu sagen verpflichtet sein, unser Generaldechant hat getan, was er tun konnte -- bis ihm ernste und schwere Erkrankung Hände und Arbeit band. Solcherart verließ er Österreich, wo er bislang in sehr bescheidenen äußeren Grenzen lebte. übersiedelte er nach [..]