SbZ-Archiv - Stichwort »Meine Stadt«
Zur Suchanfrage wurden 2339 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 6
[..] richtigen Platz zu finden. Gehört sie in den volkswirtschaftlichen Teil, auf die Seite für Kunst und Kultur oder in jene Spalten, die sich den für mich so schrecklich langweiligen und unbegreiflichen technischen Fragen widmen? Nun, ich füge mich jeder Entscheidung der Zeitungsmacher und hoffe, daß sie nicht leichtfertig dabei verfahren. Es handelt sich nämlich um die Taten meines Urgroßvaters. Er hatte ein strenges, großes Gesicht, das ich im Leben nie erblickt habe, da er, f [..]
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Folge 1 vom Januar 1956, S. 10
[..] Ingebarg Amberger, geb. Klemens Kurt Klemens, Enkel Volkmar Roderich Amberg«, Urenkel Hermannstadt Atbertine Utschel, geb. Klemens, Tochter Heinz Lltsdiel, Enkel Ottobrunn bei München, . Nach Gottes heiligem Willen ist meine innigstgeliebte, treubesorgte Gattin, meine liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Erna Powetz, geb. von Hoch in Bistritz Zahnarztgattin nach schwerer Krankheit, im. . Lebensjahr, am . November in Moosburg (Obb.) ssaft ents [..]
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Folge 1 vom 17. Januar 1953, S. 6
[..] en durchgeführt wurden. Die Verschickungslisten erfaßten in erster Linie die ehemaligen Großund Mittelbauern, während die Kleinbauern zum Teil geschont wurden. In der Nacht vom . zum . Juni wurde gegen Uhr an meine Zimmertür getrommelt. Ich öffnete und stand einer Gruppe von Miliz-Soldaten gegenüber. Der Anführer, ein Offizier, legitimierte mich, blickte in eine Liste, sagte: ,,In Ordnung!" und nahm mir den Ausweis und sämtliche anderen Personalpapiere ab. Dann befahl e [..]
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 5
[..] manchmal auffunkelt. Blickt man sich jählings um, dann ist es still, als huschte ein Schatten oder ein Gesang ins Schweigen. Deshalb fragen die Kinder, vom Wehen der Zeit berührt, in den Adventwochen so viel. Auch meine Kinder, der fünfjährige Jobst, die um ein Jahr jüngere Susanne und der dicke Zweijährige, der keinen richtigen Namen hat, sondern nur Cle heißt, sie sitzen um ihre Mutter Maria. Und der Vater bin ich und habe wie der Kleine gleichfalls keinen richtigen Namen, [..]
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Folge 11 vom 1. November 1952, S. 3
[..] getroffen, bin mit ihnen stundenlang im Gespräch zusammengesessen, und sie haben mir berichtet. Das erzählte ein polendeutscher Handwerker in Seattle: ,,Wissen Sie, was das Schönste für mich war? Ich wurde nach meiner Überfahrt einer Familie zugewiesen, die mich zunächst in ihrem Haus aufnahm. Ich war kaum ein paar Stunden da, als die Leute fortgingen und mich allein in ihrer Wohnung zurückließen, und alles war offen. Ich mußte unwillkürlich an die Bäuerin in Süddeutschland d [..]
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Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 8
[..] -- voraussichtlich im April oder Mai -- gelöst werden kann. Es besteht nicht die geringste Aussicht, für die Ansiedliung von Vertriebenen im österreichischen Budget einen Posten unterzubringen. · Die Hofifnung, von der Marshallplian-Verwaltung Gelder für diesen Zweck freizubekommen, erwies sich bisher als trügerisch. Für die Industriellen, die sich imÖsterreich niederließen, stan-^ den keine Autfbauhdifen zur Verfügung; Bestrebungen, aus dem allgemeinen Österreich-Fonds [..]
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Folge 9 vom 15. September 1952, S. 3
[..] ntlichen Dienst geleistet, weil überzeugender Würde und Rang des Herkommens der um ihre Heimat Gebrachten nicht sinnfällig gemacht werden konnten. Wenn Dinge dieser Art auch nicht immer sofort ihre Wirkung spüren lassen, so haben sie doch Einfluß auf manche Überlegung und Entscheidung der Zukunft... Sagen Sie bitte allen Beteiligten Ihrer Gruppe meinen herzlichsten Dank für ihre Mitwirkung..." Die Tage in Nürnberg waren ein neuer Höhepunkt im öffentlichen Auftreten der Singgr [..]
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Folge 9 vom 15. September 1952, S. 7
[..] ührten Laternen mit uns, sondern wegen der Gefahr, in ein Schneetreiben zu geraten. Nur wer das Gebirge mit all seinen Heimtücken kennt, weiß, was dövi ein Schneefall bedeutet. Hier konnte allein der Spürsinn meiner beiden Begleiter helfen, die als erprobte Hochwildjäger mit jedem Weg und Steg vertraut waren. Richtig! Noch hatten wir die Tannenregion nicht erreicht, schon begannen Schneeflocken zu fallen und uns die Aussicht zu erschweren. Als Waffe führten wir ein Gewehr mit [..]
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Folge 8 vom 1. August 1952, S. 1
[..] st die Erläuterung bzw. Klarstellung zu einem Bericht in einer Vertriebenenzeitung, die dem CSU-Abgeordneten Hans Schütz nahesteht. Am Schluß dieses Rundschreibens heißt ea wörtlich: ,,Um jeden Irrtum auszuschließen, möchte ich hervorheben, daß es nicht Zweck dieser Mitteilung ist,' meine Berufung (als Bumdesvertriebenenminister, Anm. d. Red.) nach den Ferien vorzubereiten oder zu unterstützen. Die Voraussetzungen für eine solche Lögung .sind nicht mehr gegeben. Ich wollte le [..]
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Folge 8 vom 1. August 1952, S. 5
[..] mündet. Franchy hat für ,,Ankläger Mitmann" in Wien einen Literaturpreis errungen, zu dem wir ihm Glück wünschen. Ein Satz aus diesem Werke sei hier zitiert, da er etwas Bemerkenswertes von dem Werk und gewiß auch von seinem Autor verrät: ,,Die. Feder zitterte in meiner Hand, die Buchstaben verschwammen und erhoben sich zu einem irren Tanz. Manche Stunde lag meine Stirn auf dem leeren Blatt, das ich jetzt beschreibe, und dachte ungeordnet hinein, was sich jetzt, nach meinem b [..]









