SbZ-Archiv - Stichwort »Meine Stadt«

Zur Suchanfrage wurden 2339 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 10 vom 29. Oktober 1956, S. 3

    [..] ück, erfuhr aber, daß der Begrüßungsabend verschoben sei. Ich ging deshalb nach Hause, machte mich stadtfein und suchte Dr. Schorsten auf. Gegen Uhr kam ich in der an. Auf mein Klopfen rief jemand: ,,Herein!" und ich stand Herrn Dr. Schorsten gegenüber. ,,Habe die Ehre." Nach meiner Vorstellung erkannte er mich sofort und bat mich, näherzukommen. Er war gerade in der Lektüre der Erinnerungen des Deutschen Kronprinzen vertieft. Am Fenster, an einem kleinen, runde [..]

  • Folge 9 vom 29. September 1956, S. 3

    [..] ie große Gefahr, die sich schon am ersten Tage der Schiacht für die Heeresgruppe abzuzeichnen begann, kam es am . und . August zu ernsten Aussprachen zwischen mir und Marschall Antonescu. Er erklärte mir zu meinem Hinweis auf das verdächtige Verhalten der rumänischen Truppen am Vortage und am ersten Tag der Schlacht, er sei völlig überrascht über das Ausweichen seiner Truppe und habe bei seinem Frontbesuch an Ort und Stelle den Eindruck gewonnen, daß die betreffenden Verb [..]

  • Folge 8 vom 31. August 1956, S. 6

    [..] sendet den Antrag sofort ein. (Näheres Seite ) | Keine VerzögerungI Es ist höchste Eile geboten! I Ein Siebenbürgerkind im Blitzlicht Der . Einwohner von Herten kam in der SiebenbOrger Siedlung zur Welt Die ,,Hertener Allgemeine" brachte auf der ersten Seite folgenden Bericht: Der . Hertener Bürger ist geboren. In der Siebenbürger Siedlung erblickte am Dienstag die kleine Siebenbürgerin Melitta B o d e n d o r f e r das Licht der Welt. Die peinlich genaue Registra [..]

  • Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 8

    [..] aus der Sowjetzone. Die männlichen Vertriebenen ( ) waren gegenüber den weiblichen mit in beachtlicher Minderheit. Die Geburtenziffern bei den Vertriebenen lagen noch immer über dem allgemeinen Bundesdurchschnitt und betrugen , je 'Personen, gegenüber , im Bundesdurchschnitt. Unerfreulich hoch aber war zu diesem Zeitpunkt der Anteil der Heimatvertriebenen an der Gesamtarbeitslosigkeit. Sie (betrug , Prozent und lag damit über den von anderen Stel [..]

  • Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 9

    [..] zien ist es stockfinster. Die Taschenlampe blitzt auf. ,,Stehenbleiben! Hände hoch!" Sie gehorchen. Ott legt sein Bündel auf die Erde. Der Lichtkegel folgt seinen Bewegungen. Dann streckt er die Arme empor. ,,Opris, durchsuche sie. Auch das Gepäck." Mit raschen Händen wühlt Opris ihre Taschen und Ott's Bündel durch. ,,Nichts", sagt er, sich aufrichtend. ,,Keine Waffen." ,,Gut. Zweihundert Lei. Hundert von jedem von euch. Dann lassen wir euch laufen." ,,Wir haben kein Geld", j [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 1

    [..] enommen "hat. . Es ist mir nicht möglich, alle unsere verehrten Festgäste namentlich zu nennen und auch die vielen Glückwunschbriefe zu erwähnen, die eingetroffen sind. Ich bitte daher um Nachsicht. Der Gruß der Landsmannschaft richtet sich aber auch an Euch alle, meine lieben Landsleute, die ihr aus der Bundesrepublik, aus Österreich, dem Saarland, aus Frankreich und weiteren Ländern nach Djnkelsbühl gekommen seid. Besonders aber begrüße ich auch die zahlreichen Heimatgemein [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 2

    [..] les westliches Hoffen bisher auch nur im geringsten veränderten Zweiteilung der Welt. Eine Zweiteilung, die ärgste Gefahren in sich birgt, jähe Bedrohungen, zahllose Unsicherheiten für die Zukunft, und die Brüchigkeit der Gegenwart enthüllt. Meine lieben Landsleute! Es sind in genau drei Monaten zwölf Jahre, seitdem uns dieses Schicksal anfaßte mit der Wucht eines Erdbebens. Zwölf ist die alte gewichtige Zahl, mit der die Menschen zu messen gewohnt waren, lange ehe sich die Z [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 4

    [..] VERLOBT: 'Wilhelm Albert Architekt, Di&i.-Ing^ Stockholmiilffrmannstadt und Zozo -M-önig Salzburg/Hermannstadt Pfingsten J sich nehmen, daß sio hierfür kein Empfinden habe, wie viele voll bitterer Enttäuschung meinen, nachdem .. sie endlose Jahre vergebens nach Kind, Weib und Gatten verlangt haben und nun im Glauben, die ·Regierung habe nichts für sie getan, ins Ungewisse aufbrechen. Seit gestern, liebe Landsleute, beglückt uns das Fest des Heimattages. Wir singen und sit [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 5

    [..] ignungen den Besitzern weggenommen worden war, war dem begabten Jungen Heimat und seelischer Kraftquell. ,,In der Aue" wurzelte er körperlich und geistig; als Honterusschüler in Kronstadt, Theologiestudent in Als ich die Last auf meinen Rücken nahm . . Von J o s e f L e h r e r Als ich die Last auf meinen Rücken nahm, Hab', Herr, ich deinen Namen angerufen. Wie damals, als mein erstet Kind ich trug Zur Taufe Ober deines Hauses Stufen. Ich trug und trug. Nun bin ich hier am En [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 10

    [..] nken wird. Offenbar haben sie sich gestritten, denn das Gesicht des Advokaten zeigt einen verärgerten Ausdruck, und seine Stimme klingt gereizt als er Ott anfährt: ,,Wo treiben Sie sich herum, amice! Wir warten schon seit zwei Stunden auf Sie." Mircea wendet sich um und sagt: ,,Ich gebe heute abend eine kleine Gesellschaft. Sie sind dazu eingeladen. Meine Schwester wird sich freuen, in Ihnen einen alten Bekannten zu begrüßen." ,,Danke", erwidert Ott überrascht. ,,Ihre Schwest [..]