SbZ-Archiv - Stichwort »Umgangssprache«
Zur Suchanfrage wurden 73 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 20 vom 15. Dezember 1998, S. 11
[..] menfaßt: ,,Die einzelnen Klassen können zwar weiter bestehen bleiben, die Zahl der Schüler rumänischer Zunge überwiegt allerdings immer mehr. Deutsch bleibt Unterrichtssprache, und Rumänisch wird die Umgangssprache in der Schule." Daß die Honterusschule auch heute noch besteht, erfährt man aus dem fünften Kapitel, das Helmut Wagner, der vorletzte Direktor der Schule, beigesteuert hat. ,,Die Honterusschule heute" - so der Verfasser - ,,ist eine Institution, die durch ihre Stru [..]
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Folge 19 vom 30. November 1997, S. 19
[..] .h. sinngemäß ,,Sankt Petersdorf am Homoröd"). Der Ortsname hatte bis ins frühe . Jahrhundert Gültigkeit, wie aus zwei Konskriptionslisten im Budapester Landesarchiv (, ) hervorgeht. In der Umgangssprache beschränkte sich der Name schließlich auf ,,Homoröd", der sich im siebenbürgisch-sächsischen Sprachgebrauch zu Hamruden gewandelt hat. Ungarisch heißt der Ort immer noch Homoröd und rumänisch Homoröd. Die eingangs erwähnte ,,graue Vorzeit" spiegelt sich in archäolo [..]
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Folge 18 vom 15. November 1996, S. 5
[..] schriftlich und bildlich festgehalten. Der Band enthält Sinnsprüche und Bilder von gestickten Wandbehängen und anderen Wohnungsziertüchern aus siebenbürgischen Ortschaften. Die Sinnsprüche, in der Umgangssprache kurz ,,der Spruch" genannt, übermitteln viel Weisheit und Gottvertrauen. Sie sind nicht nur Wohnungsschmuck durch reichverzierte, gestickte Schrift und die ornamentreiche Umrahmung des Tuches, sondern sie besitzen auch die besondere Kraft, den Menschen durch das au [..]
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Folge 14 vom 15. September 1996, S. 8
[..] reisgruppen oder der Heimatortsgemeinschaften geladen. Seine Texte, in denen er menschliche Schwächen, aber auch soziale Mißstände ironisch aufs Korn nahm, wobei er sich mit viel Witz der sächsischen Umgangssprache aus der Hermannstädter ,,Unterstadt" und deren bunter Plastizität bediente, lebten vor allem im und vom mündlichen Vortrag. So kommt es, daß nur wenige von ihnen im Druck erschienen sind; ,,Suk" Krauss selber hat sich nicht selten dagegen gesträubt. Dennoch wäre es [..]
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Folge 9 vom 15. Juni 1996, S. 9
[..] he; überwiegend deutsch sprechen im Durchschnitt der Altersgruppe , Prozent, sächsisch Prozent, deutsch/sächsisch , Prozent. Bezüglich der Herausbildung einer allgemeinen, ,,abgeschliffenen" Umgangssprache war sich die Mehrheit der Befragten, , Prozent, darüber einig, daß die Mundart zunehmend von der Hochsprache durchsetzt wird, weil bestimmte Bereiche des gegenwärtigen Alltagslebens durch das Sächsische nicht mehr abgedeckt werden können. In diesem Sinne war auc [..]
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Folge 6 vom 15. April 1996, S. 3
[..] s ist: Die deutsche Sprache verliert so noch mehr an Gewicht im Unterricht, weil im Hinblick auf die Aufnahmeprüfungen vieles in rumänischer Sprache gelernt \verden muß. Und Rumänisch ist ohnehin die Umgangssprache unserer Schüler untereinander sowohl im Pausenhof als auch in den Klassen. Bloß mit dem Lehrer wird noch deutsch gesprochen. Das Ziel unserer Schulen aber ist doch gerade die Vermittlung von guten deutschen Sprachkenntnissen und Sprachfertigkeiten. Verlieren damit [..]
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Folge 5 vom 31. März 1996, S. 4
[..] n den Medien soll es Gemeinden geben, wo bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung überwiegend (in diesem speziellen Fall) rußlanddeutsche Aussiedler/Spätaussiedler darstellen, was sich auch in der Umgangssprache dort entsprechend niederschlagen würde, nachdem viele der jüngeren Rußlanddeutschen nicht oder kaum Deutsch sprechen würden. Unter anderem einen diesbezüglichen Hintergrund als richtig unterstellt, ist der Erlaß des Wohnungszuweisungsgesetzes zwar nachvollziehbar, [..]
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Folge 10 vom 30. Juni 1994, S. 11
[..] omabevölkerung der Erde ( Millionen). Genaue Aufschlüsse lassen sich schwer erlangen, weil sich viele Roma, vor allem in den ehemaligen ungarischen und türkischen Gebieten, bedingt durch die zweite Umgangssprache und Religionszugehörigkeit als Ungarn, Szekler oder Tataren verstehen. Dazu läßt sich bei Volkszählungen eine Tendenz feststellen, den wahren Sachverhalt zu verschleiern, sei es aus Furcht der Befragten vor unguten Folgen für sie, sei es aufgrund gewisser lokaler I [..]
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Folge 15 vom 30. September 1993, S. 11
[..] cklung sich bedrohlich fortsetzt: Im Arbeitsalltag, bei Veranstaltungen, sogar in manchen Arbeitsbereichen des Forums der Deutschen und bei kirchlichen Handlungen ist mehr und mehr das Rumänische die Umgangssprache. Wer meint, daß auch ohne sächsische Mundart, ohne deutsche Sprache siebenbürgisch-sächsische Identität und Kultur auf Dauer in Rumänien existieren kann und auch auf dieser Basis zum Bleiben auffordert, handelt nach meinem Ermessen nicht unbedingt verantwortungsvol [..]
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Folge 19 vom 30. November 1992, S. 4
[..] Philosophie im Geistesleben der Rumänen und den sich hieraus ergebenden Interferenzerscheinungen nachgingen. Von ,,Bedürfnis-" und ,,Luxuslehnwörtern", die die rumänischen Sprecher aus der deutschen Umgangssprache übernahmen - die Jassyer Philologen Cornelia Cujbä, Stelian Dumisträcel und Ioan Oprea berichteten hierüber - erstreckte sich der weitgefaßte lexikalische Bereich der sprachlichen Kontakte zu den literarischen und philosophischen Begriffsprägungen, die im ausgehend [..]









