SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«
Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 9 vom 15. September 1964, S. 9
[..] t. Hier der im Sturm und Drang befindliche Feuergeist Lorin Maazel, dort der ausgeglichene, weise Pianist Sjatoslav Richter. Richters Spiel ist unglaublich männlich-kühn und differenziertest innig -- zart -- beseelt -wie man sonst einen Brahms nie hören kann und wie er einfach prachtvoll ist. Richter zählt unbedingt zu den wenigen großen Pianisten unserer Zeit. Der ganze Brahms vom ersten bis letzten Satz war ein einziger Genuß. In diesem Orchesterkonzert wurden auch Moussorg [..]
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Folge 8 vom 15. August 1964, S. 3
[..] Kosten, weil einige Gruppen zuviel Zeit für sich beansprucht hatten und deshalb das Programm in der festgesetzten Zeit nicht zu Ende gebracht werden konnte. Im allgemeinen wurden aber Mißgeschicke mit Verständnis hingenommen und entschuldigt. Diese Begegnung wurde zum größten Teil von Jugendlichen geleitet und es ist wohl jedem klar, daß es einfach nicht so reibungslos ablaufen konnte wie bei anderen Veranstaltungen. Fehler sind dazu d§, daß man aus ihnen lernt, und ob wir au [..]
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Folge 8 vom 15. August 1964, S. 5
[..] ven auf dem Gelände ren, auf sie unerhört stolz gewordenen Lehrmeister Adolf Haltrich, den sie anschließend zu einem Besuch zu sich nach Cleveland einluden. Nach einjähriger Arbeitspause hielten sie jedoch das Leben des reichen Mannes einfach nicht mehr aus. Das Geld hatte sie nicht verdorben. Glücklich fühlten sie sich -- das hatten sie mittlerweile klar erkannt -- nur in der Werkstatt oder im Kontor. Die Werkstatt (sie befindet sich heute noch in Cleveland, Lake Avenue [..]
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Folge 8 vom 15. August 1964, S. 11
[..] Vater sei fertig?" Gelegentlich meiner Ordination in Birthälm hatte ich den Kirchenvätern trotz meiner Armut, einen Zuckerhut kaufen müssen, den sie dann der gnädigen Frau ,,Superintendant" mit vielen Bücklingen übergaben. Dafür wurden sie dann auch zum Mittagessen eingeladen, und so viel gute Speisen bekamen sie, wie sie sonst selten sahen. Nur Brot war wenig und einet meiner Kirchenväter verlangte von der neben ihm sitzenden jährigen Enkelin des Hochwürdigen Herrn einfach [..]
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Beilage LdH: Folge 129 vom Juli 1964, S. 1
[..] eisend sind für weitere Möglichteiten zu handeln, zu denken, gesonnen Zu sein, gibt es ebenfalls. So wird man im Verhältnis Gottes zum Menfchen diese Harmonie von Hilfe und Weisung als zwei Seiten einer Sache sehen müssen, die ,,einfach" zu sehen unsei menschliches Vermögen übersteigt. Und man wird darauf achten, wie einmal das S c h w e r g e w i c h t mehr zur Seite der Hilfe, ein andermal mehr zur Seite der Weisung Gottes durch das Wort neigt, ohne daß dadurch die jeweils [..]
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Beilage LdH: Folge 129 vom Juli 1964, S. 3
[..] m April dieses Iahies spielten wir beide Stücke erst in Nimpar bei Würzbuig, und eine Woche danach in Nenzenheim. Wir hatten den Eindruck, daß unser siebenbürgisches Spiel noch besser gefiel als das ernste Stück von Tolstoi. Es war nicht einfach für unsere Männer, nach schwerer körperlicher Arbeit am Tag abends noch zu proben, aber es lohnte sich. Jedesmal kam der Gewinn unserem Kirchbau zugute, mit dem inzwischcn nun auch angefangen worden ist. An zwei Samstagen wurde die K [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 3
[..] en bewährten Freund der Siebenbürger Sachsen, an den Sprecher der Oberschlesier, Dr. Otto U li t z, der schon in der Vorkriegszeit unserer Volksgruppe und unseren führenden Männern Roth und kommen. Der Volkstanz gehört nun einmal einfach zum Wesen unseres Volkstums. Einen Volkstanz vorzuführen, heißt nicht nur mechanisch ein paar Schritte verschiedener Art zu produzieren, sondern, dazu gehört auch eine bestimmte Gesinnung, die in der Lebensbejahung und dem Gemeinschaftssinn b [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 4
[..] werb gewissenhaft vorbereitet hatte. Gewiß ist mancher der Zuschauer angenehm überrascht worden. Es wurden Volksnoch verschiedenes zu bewältigen. Denn trotz bester Absicht konnten viele die betreffenden Bewegungen nicht so ausführen, wie sie es wünschten, einfach deshalb, weil der Körper zu wenig durchtrainiert ist Es war eine Freude, anzusehen, wieviel Begeisterung doch ein solcher Wettbewerb, sowohl bei den Beteiligten als auch bei den Zuschauern, hervorrief. Deshalb wird [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 6
[..] ders in einer Zeit, da handwerkliche Ignoranz als geniales Kennzeichen gilt. Darüber hinaus aber hat Morres seine künstlerische Potenz vor jedem Bild in altmeisterlicher Art immer neu erprobt und im übrigen sich damit begnügt, lieber einfach das Bild als solches sprechen zu lassen, als ihm unverpflichtend intellektuelle Reflexionen und Postulate voranzusetzen. Die Gegenständlichkeit, die Gegenstände seiner Darstellungen sind im Tiefsten Gesichte der Schöpfung, Metaphern seine [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 10
[..] sind, seien sie heute nur dahin ergänzt, daß Frau Elly Göllner aus dem vielschichtigen Leben von Hermannstadt, das in den ersten Jahrrehnten dieses Jahrhunderts auf sozialem, geistigem und musischem Gebiete gleich reich blühte, einfach nicht wegzudenken ist. Ihr Bild wäre aber höchst unvollkommen gezeichnet, wenn man nicht auch ihrer gesellschaftlichen Gaben gedächte. Im intimen Kreis gleichgestimmter Ehepaare wie im großen gesellschaftlichen Leben Hermannstadts wie Kronstad [..]









