SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«

Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.

  • Beilage LdH: Folge 145 vom November 1965, S. 1

    [..] nd ohne daß man es wollte und auch verhindern konnte, schon wieder etwas anderes maßgebend geworden ist, als das, was dem Sinne Gottes entsprach (Zorn, Hochmut, Ehrgeiz, Härte, Gleichgültigkeit, Verachtung, Stolz, Neid usw.). Was dann tu tun ist, ist einfach (und doch wieder so einfach nicht): Zurück zur Frage danach, was in den noch verbliebenen sechs oder vier Minuten der Viertelstunde nach Gottes Willen noch geschehen soll. Vielleicht aber soll in ihnen gerade gar nichts g [..]

  • Beilage Jugendbrief: Folge 64 vom November 1965, S. 1

    [..] Mich hat das nicht gewundert. Machen wir Ha deon ej ed af det Bat, Ha sal et senj Motter kemme glat. (Belleschdorf) Auch verschließt man das Tor und fragt die heimkehrenden Goden: ,,Wa hued er gedufd?" (D. i. auf welchen Namen?) Antwort: ,,Liewendich" oder: ,,Wein uns doch endlich klar, daß es einfach unmöglich ist, eine überlebte, anachronistische Eigenart, das Sächsisch-Sein, über Generationen zu erhalten, noch dazu über Generationen, die schon nichts mehr mit all de [..]

  • Beilage Jugendbrief: Folge 63 vom Oktober 1965, S. 1

    [..] en diese überfüllt. Dies wäre eine Möglichkeit, auch der jungen Generation etwas von dem zu vermitteln, was die Eltern an den oben erwähnten gesellschaftlichen Ereignissen Gefallen finden läßt. Es ist gewiß nicht einfach, diese die ältere Generation noch einende Gemeinsamkeit in unserem bundesdeutschen Alltag einer nächsten Generation zu übermitteln. Doch warum läßt man dann die Gelegenheiten aus, bei denen dies in zeitgemäßer Form geschehen könnte? Vielleicht liegt es nur an [..]

  • Beilage Jugendbrief: Folge 63 vom Oktober 1965, S. 2

    [..] räfte durch Auswanderung, durch Umzug nach Westdeutschland, durch Verlobung und gar durch Heirat (ein immer häufiger grassierendes Übel!). Das zwang zur Umorientierung der Gruppenarbeit. Neben dem allwöchentlichen Treffen (Freitagabend, ) wurde und wird viel gereist. Man besuchte die Abwanderer einfach an ihrem neuen Wohnort. So entstand eine Verbindung mit der Jugendgruppe in Frankfurt, mit Köln, und diese Kontakte werden -- so erzählt man sich -- durch zarte B [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1965, S. 10

    [..] he Kunst in das sächsische Haus und in die Öffentlichkeit ihren Einfluß geltend gemacht. Man sagt: Echte Sängerinnen, die den Menschen Ideale in das Herz hineinsingen, seien große Erzieherinnen der Menschheit. Unsere kraftvollen Begabungen gingen entweder in der großen Kunstwelt auf, wie Lula Myss-Gmeiner, oder wirkten wie Mathilde von Larcher, schlicht einfach in der Heimat. Knapp ein Jahr blieb Mathilde von Hochmeister in Wien, wo sie die Zuhörerschaft mit dem ,,hellen Silb [..]

  • Beilage LdH: Folge 143 vom September 1965, S. 2

    [..] en und seine Leistung ins rechte Licht zu rükten -- es galt gewissermaßen nur, aus der Fülle des Vorhandenen das gerade Zutreffende herauszunehmen (siehe u. a. ,,Licht der Heimat" Nr. / Dezember und Nr. /August I mit Bild und Lebcnsdaten), Ganz so einfach ist es diesmal jedoch nicht, da es darum geht, die ganze Tiefe und Breite eines Lebens zu erfassen, denn Oskar Kraemer wurde am . August Jahre alt. Das aber ist das erste: Die llberraschung darüber, daß es [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1965, S. 5

    [..] weiß gelesen hat: alles in allem Deutsche Mark für drei Wochen! Wenn man ankommt, wird einem gleich die Wohnung zugewiesen, an der schon auf dem Türschild der Name der Familie steht. Zur geräumigen, einfach aber geschmackvoll eingerichteten Wohnung gehören ein Wohnzimmer, ein Eltern- und ein Kinderschlafzimmer (in manchen Wohnungen sogar zwei Kinderzimmer) und eine Küche, in der vom Kaffeelöffel überlassen, denn Autos dürfen nicht in die Siedlung hereinfahren. Der in deuts [..]

  • Beilage LdH: Folge 142 vom August 1965, S. 1

    [..] n Brüdern in dei DDN helfen wollen, dann müssen wir vor allem helfen, die unerträglich gewordene Spannung abzubauen, die die ihrer selbst nicht sichere Regierung drüben zu noch wahnwitzigeren und grausameren Schlitten treibt. Wir können dies nicht einfach einigen wenigen angeblichen Fachleuten überlassen, auch nicht denen, die ein besonderes Mandat haben, denn sie haben das Mandat von uns, und wir alle sind gefragt. Die öffentliche Meinung eines Volkes schaffen nicht sie, son [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1965, S. 15

    [..] im Märchen. Eine Frau rief meinen Mann in ihre Wohnung und gab ihm eine große Seite Speck von etwa fünf Pfund. ,,Bring mir dafür ein Paar Schuhe für meinen Sohn, wenn du wieder einmal kommst." Unsere Adresse wußte niemand von ihnen. Es war einfach Vertrauen, das man uns entgegenbrachte. Eine andere Frau gab uns ein Pfund Butter für bloß RM (bei uns kostete sie RM). Nach Tagen rief sie meinen Mann zu sich und gab ihm noch ein Pfund Butter mit der Bemerkung: ,,Ich hat [..]

  • Beilage LdH: Folge 140 vom Juni 1965, S. 3

    [..] el mehr sind an die Stelle einer pastoralen Seelsorge getreten oder besser neben sie geLiebenkülßSN toi bis zum Landestiichenkuilltoi und zum ,,Sllchsenbischof" in allen Einzelheiten der Lcbensäußerungen sich eine Einheit des Lebens vollzieht, die für uns einfach das gesamte Dasein geprägt hat. Aber es würde zu weit führen, dies hier zu schildein, wiewohl es füi das heute lebende Geschlecht auch dei Siebenbüigei Sachsen selber und ihrer Nachkommen gar nicht mehr selbstve [..]