SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«

Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.

  • Beilage LdH: Folge 139 vom Mai 1965, S. 2

    [..] mitee der Siebenbürger Sachsen") wii haben einen ,,Arbeitskreis junger Sachsen", um nur einiges von unseren Lebensäußerungen zu nennen. Das aber heißt: wir sind nicht der Meinung, daß wir uns mit unserer Art einfach in Vahern oder Schwaben oder sonstwo problemlos einzuordnen, aufzulösen, völkisch unterzuZehen haben. Wir können ja gar nicht einfach Bayern oder Schwaben oder Österreicher oder sonst etwas weiden. Aber im Grunde wollen wir dies auch gar nicht. Wir nehmen für uns [..]

  • Beilage Jugendbrief: Folge 60 vom Mai 1965, S. 2

    [..] besser kennen und objektiver einschätzen als sie. Daher können wir ihre Überheblichkeit (nicht nur in diesem Punkt, sondern auch in vielen anderen gemeinsam behandelten Fragen) nicht verstehen und auch nicht einfach hinnehmen, sondern wir sind der Meinung, daß sie, hier neu, erst hören und erkennen müssen und erst nach einem sorgfältigen Abwägen zu endgültigen und apodiktischen Urteilen kommen dürfen. Ist das von uns zu überheblich geredet, zu viel verlangt? Vollends klaffen [..]

  • Beilage LdH: Folge 139 vom Mai 1965, S. 3

    [..] Diese ,,Feldgottesdienste" haben großen Eindruck -- wohl nicht nur bei mir --- hinterlassen. Nach dem Gottesdienst formierten sich die Gruppen und marschierten unter den Klängen der Adjuvanten auf den Turnplatz. Ich werde ganz stolz, wenn ich daran denke, was hier von einfach?! Landjugend an turnerischer Leistung geboten wurde. Diese Schuljugend stand nämlich schon in sehr harter Arbeit drin. Es war in diesen Gemeinden doch so, daß sich die Kinder oft kaum die Zeit nehmen to [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1965, S. 4

    [..] ner Frau und den drei erwachsenen Kindern bemüht, nach Deutschland zu unserem dort lebenden Sohn auszusiedeln. Man hatte uns ja in unserer angestammten Heimat die von Generatio-" nen aufgebaute Existenz einfach weggenommen. Endlich gelang uns die Aussiedlung. Hier machte ich auch den Verlust der Fabrik geltend. Ich legte dem Ausgleichsamt alle verfügbaren Originalunterlagen vor. Das Ausgleichsamt teilte mir mit, daß es den Betrieb nur auf Grund der kurz vor der Sozialisierung [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1965, S. 5

    [..] Miene drückte keineswegs die entsprechende Freude aus. . ,,Also, was ist, rück heraus mit der Sprache." ,,Ja weißt du, das ist eine dumme Sache, ich wollte auch gar nicht, aber du weißt doch, wie das ist. Also ich hab mich mit zwei Freunden zur Herrenpartie verabredet, das heißt, ich muß einfach mitgehen, sonst sagen sie, ich traue mich nur nicht, weil mein Hausdrachen mich nicht läßt, und das kann ich doch nicht auf dir sitzen lassen." Nein, das konnte er nicht. Die männlic [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1965, S. 6

    [..] nae vergaßt. -Und Gott, der Harr, wird dech ärhirn, wo ta verlosse bäst. (Sächslsch-Regener Mundart Es sagte: LYNDON B. JOHNSON: ,,Man muß die Wahl in der Tasche haben, bevor man ein Staatsmann werden kann." CHARLES DE GAULLE: ,,Bündnisse und Feindschaften dauern nicht ewig." JOHN STEINBECK, der amerikanische Literatur-Nobelpreisträger: ,,In der Kunst, sich beliebt zu machen, sind die Vereinigten Staaten noch Abc-Schützen." NORMAN MAILER, der amerikanische Schriftsteller: ,,E [..]

  • Folge 2 vom 15. Februar 1965, S. 3

    [..] rdnet. Sie hat nicht genug Äste gebracht und schlüpft nochmals hinaus, um weitere in das Loch zu stopfen. Warum sie es tut, weiß sie eigentlich selbst nicht, aber es drängt sie so, ihr.Lager, das sie ja sonst im Jahre stets auf steifer nackter Erde einfach genug aushob, diesmal tief und weit zu formen und ganz besonders weich zu gestalten, da/? es auch gut warm halte. Wie ein Vogel, der sein Nest baut, streift sie hinaus und sucht dürres, langes Gras und federndes Moos zusamm [..]

  • Folge 2 vom 15. Februar 1965, S. 5

    [..] nne aus der Steppe heraus der lange Heereswurm müder Soldaten mit Pferd und Troß bergann, vorbei an kleinen Tatarenhäusern, die aus dem Felsen zu wachsen scheinen. Die Kolonne kommt zum Halten, und die Soldaten -- wie das nun einmal Brauch ist -- treten aus. Doch so einfach wie in den großen Mais- und Sonnenblumenfeldern der weiten russischen Ebene ist das auf schmalem Bergpfad nicht. Es beginnt ein Umhergehen, Suchen, lange ohne Erfolg. Dann heißt es irgendwoher, man müsse s [..]

  • Folge 2 vom 15. Februar 1965, S. 8

    [..] ch die Winternacht irrt. Hier hat es allerhand Erlebnisse im Walde und mit den Tieren, bis es schließlich vom Christkind entdeckt und errettet wird und eine neue Heimat bei guten Menschen findet. Und - einfach zum Freuen innig und schön -: auf jeder Seite ein Bild von der bekannten Künstlerhand Dombrowski, das die Geschichte rührend schön noch einmal erzählt. Man sollte sich das Büchlein, wenn man Kinder hat, bereits für das nächste Weihnachtsfest zum Vorlesen und Anschauen s [..]

  • Folge 2 vom 15. Februar 1965, S. 11

    [..] ke wird prämiiert! tirum auf zum Fasching', schön maskiert!! M. Lörch Muttersprache Lehrer Werner sagte unlängst in der Schule: ,,Ich will euch heute einmal etwas Leichtes [fragen, wer' könnte drauf die rechte Antwort sagen? Weißt du's, Annerl, weißt du's Jule?: Warum heißt es denn die Muttersprache? Man könnte doch auch Vatersprache sagen! Dies ist,mein' ich, eine einfach leichte Sache!" Doch keiner will die Antwort wagen. Endlich platzt der schlaue Hans heraus: ,,Doch nur, [..]