SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«

Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 2 vom 25. Februar 1958, S. 3

    [..] ere ersetzt hatte; es ging ihm auch nur darum, Kubins Fachkenntnisse auf die Probe zu stellen. Der nahm das Papier auf, betrachtete es eingehend, ließ dann einen Zischlaut hören und legtees wieder auf den Tisch. ,,Viel zu kompliziert!" sagte er. ,,Wir machen das so." Eryhahm einen Bleistift hervor und warf einige rasche Striche auf ein Stück Papier, das ihm Oberth hingeschoben hatte. Dann lehnte er sich zurück. Oberth sah sich die von Kubin skizzierte Lösung an: es war eine ü [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1958, S. 4

    [..] Alle unsere Landsleute von nah und fern sind dazu herzlich eingeladen. pflücktanz". Die Haarschleifen wackeln beängstigend auf den geschminkten Xöpfen, die wie Regenrinnen traufen. Ursache? -- Wahrscheinlich das köstliche Düsseldorfer Bier. -- Die Nummer war einfach großartig. Als nächstes folgt ein modernes Chanson, von einem Mädchen gesunken. Und dann? -- ja, dann kommt iie ,,Alte Jungfer", die sich über unsere moderne Zeit aufregt und stets critisiert. Im Grunde genommen b [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1958, S. 1

    [..] e Fragen liegen allzu nahe. So begreiflich sie aber auch sind, so eindeutig sind sie allesamt entschieden zu bejahen. Zunächst ergibt sich die Pflicht zur bestmöglichen Erhaltung der Stammeseigenart einfach schon aus der Wesensart des staatlichen und volklichen Aufbaues sowohl in Deutschland wie auch in Österreich. Die Unterschiede der Volksstämme, zur Hauptsache schon durch die föderalistische Gliederung, durch das Bestehen unterschiedlicher Bundesländer ausgedrückt, sind di [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1958, S. 3

    [..] der Junge. Wo man schon so allein ist, mit dem Anstehn und so. Aber zum Winter, wenn's ans Kohlenschleppen geht, ist er ja wieder da. Und dann hat er auch hoffentlich auch, wieder etwas mehr Mumm in den Knochen. Ist ja ein Elend, wie die Kinder jetzt alle aussehen, kein Wunder bei der Ernährung... Es war nicht einfach, bis zum Reisetermin alles zu schaffen, und beim Abschied gab es viele Tränen und Ermahnungen. Die Kinder aber -- Jungens und Mädels zwischen und Jahren [..]

  • Folge 12 vom 25. Dezember 1957, S. 3

    [..] on daheim zusenden. Glaube mir, Ida; als ich dieses feine, blasse Gesicht sah und diese flehenden Augen -- ich, glaubte alles, aufs Wort. Es stieg mir heiß ins Herz. Ich nahm dieses junge Mädchen, ohne viel zu überlegen, am Arm und führte sie einfach mit nach Hause. Was mußte sie alles mitgemacht haben! Frierend und zitternd stapfte sie an meiner Hand durch den Schnee. -- Großmutter -- Du kennst sie ja -- machte große, wenn auch nicht erfreute Augen, als ich dieses Kind in Lu [..]

  • Folge 11 vom 25. November 1957, S. 2

    [..] u. a. ungefähr folgendes: ,,Zehntausende würden dieses Grab umsäumen, läge es in Hermannstadt. Es öffnete sich für einen Mann, der wie kein zweiter verdient, daß man über seinen nun zu Ende beschrittenen die Worte setze: der zog, war redlich und brav, treu und voll Hingabe an das, was er für gut erachtete, er war deutsch in jenem einfachen Sinn, der seit jeher mit den Tugenden verbunden wird, die man unserem Volk -- mag es auch oft dagegen verstoßen ha [..]

  • Folge 11 vom 25. November 1957, S. 3

    [..] r profiliertesten politischen Persönlichkeiten unseres siebenbürgischsächsischen Volkes in der alten Heimat, in Österreich und jetzt in Deutschland -- am . Dezember Jahre alt wird. -- Ich möchte es mir einfach machen und Dir schreiben, daß er am . Dezember in Sächsisch-Regen geboren ist, nach Absolvierung der Volksschule und des Untergymnasiums in Sächsisch-Regen und nach Beendigung des Obergymnasiums in Schäßburg maturierte. Ich könnte Dir dann auch noch sagen, d [..]

  • Beilage SdF: Folge 11 vom November 1957, S. 7

    [..] daß volkskunstliche Arbeiten nicht in eine heutige Wohnung passen -- und vergißt dabei, daß das Einordnen einer Keramik, einer Schmiedearbeit oder einer schönen Webe- oder Handarbeit heimatlicher Prägung in eine kultivierte Wohnung einfach eine Sache des guten Geschmacks ist. Man muß wissen, w i e man solch wertvolle Kunst in seinem Heim verwendet. Dazu gehört Erziehung und Kulturniveau ... Das Heimatwerk (auch unser kleines siebenbürgisches) hat dreierlei Aufgaben: Volkskun [..]

  • Folge 9 vom 29. September 1957, S. 1

    [..] rumänischen Armee dienten. Sie betraf z. B. auch rumänische Reserveoffiziere deutscher Muttersprache, selbst wenn sie mit den höchsten rumänischen Orden ausgezeichnet waren. Sie wurden, ohne formell degradiert zu werden, einfach de facto vom Offizier zum Arbeitssklaven erniedrigt und mit allen übrigen Volksdeutschen in die Transportzüge nach der Sowjetunion verfrachtet. Es sollen hier gewiß nicht alte Wunden aufgerissen werd_en. Es soll auch in diesem Zusammenhang keine Ausei [..]

  • Folge 9 vom 29. September 1957, S. 3

    [..] n eine überverletzliche Bezogenheit des Herzens ,zu sich und anderen gewesen. In seinen Gedichten schäumt sie frei über. In ihnen verausgabt sich ein Herz, das im Alltag mit seinen'Gefühlsäußerungen karg und haushälterisch verfuhr. Nun schlägt es heftig an die Wände seiner lyrischen Gebilde und gibt das Fundament zu einer einfachen Sprache, die fern von der Armut ,,akzentischer" Artistik ein Leben in inneren Wallungen veranschaulicht. Es ist eine Eigenart dieser Lyrik, daß si [..]