SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«

Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 12 vom 25. Dezember 1959, S. 1

    [..] n, bricht mit dem Verlust der Heimat zugleich die Frage nach Gott auf. Denn unser Lebensschicksal hat es immer mit Gott zu tun. Unsere Väter wußten es. Wohl uns, wenn auch wir es wissen: was es um den Sinn meines Schicksals ist, sagt mir niemand anders als Gott selbst. Gott aber will nicht, daß wir einfach hinnehmen, was an uns geschieht. Er will nicht, daß wir stumpf werden und hart wie eine Tenne, auf der man drischt. Gott hat uns aufbrechen heißen aus Heimat und Geborgenhe [..]

  • Folge 12 vom 25. Dezember 1959, S. 4

    [..] ortbestehen können. Rufen wir daher diese Mahnung hinaus in unsere Reihen und besinnen wir uns der eigenen Kräfte als Ganzes, bleiben wir auch hier in der Bundesrepublik stets wie wir es in der Heimat waren, schlicht und einfach, unserer Kirche und unserem Volke treue Siebenbürger Sachsen." ,,Meinen Tätigkeitsbericht möchte ich abschließen mit dem aufrichtigen Dank der Landsmannschaft an die zahlreichen unermüdlichen Mitarbeiter, besonders auf Landes-, Kreis- und Ortsebene, d [..]

  • Beilage SdF: Folge 11 vom November 1959, S. 7

    [..] erfügung, um Frauen und Mütter aus der Heimat vorübergehend unterzubringen. Wir wollen damit bei der Familienzusammenführung helfen, bis der einzelne eine geeignete Bleibe gefunden hat. Das Haus ist einfach, jedoch sehr behaglich, hat Plätze und ist von Wien leicht erreichbar. Die Unterbringung erfolgt in zwei vierbettigen Zimmern, der Verpflegssatz beträgt täglich -- Schilling (incl. Heizzuschlag), bei einem längeren Aufenthalt wird ein günstiger Pauschalsatz gerechne [..]

  • Folge 10 vom 25. Oktober 1959, S. 4

    [..] er mußte des öfteren das Spiel unterbrechen, was ihm mit der Pfeife nicht gelang. Die Begeisterung der beiden Mannschaften war so groß, daß sie keinen Pfiff hörten. Lehrer Georg machte es aber dann sehr einfach, körperlich alle überragend, stellte er sich dazwischen und schnappte ihnen einfach den Ball weg. Dann löste sich das Gewirr etwas und einige guckten verblüfft nach dem Ball. So gelang es ihm, wieder Ordnung zu schaffen. Die Hertener Mädchen waren besser vorbereitet un [..]

  • Folge 9 vom 25. September 1959, S. 3

    [..] am, die lachte." ,,Willst du vielleicht die Dickmadam sein?" fragte Konrad. Erika legte den Kopf schief und lachte den Bruder an: ,,Freilich! Dafür darf ich aber auch mit der Eisenbahn fahren." Als die erwünschte Antwort aus Hermannstadt eintraf, atmete die Mutter auf: ,,Ein Stein fällt mir von der Seele. Nun will ich mich auf die Badereise auch richtig freuen." Es war nur gut, daß das Freuen mit anderen Beschäftigungen einfach mitlaufen konnte, sonst hätte die Mutter darauf [..]

  • Folge 9 vom September 1959, S. 5

    [..] her und kirchlicher Fragen und dann natürlich in größerem Ausmaß viel Fachliches über Ackerbau und Viehzucht. Das genügte den meisten. Eine Tageszeitung war in unseren Bauernhäusern selten zu treffen. Sie war für ihn, den kleinen Mann, mit ihren oft schwerverständlichen Artikeln kein Bedürfnis, und wenn er eine in die Hand bekam, so interessierte er sich in der Regel nur für die Neuigkeiten. Längere Artikel überschlug er einfach ... Wir hier sind nun nicht mehr ein Bauernvolk [..]

  • Folge 8 vom 25. August 1959, S. 1

    [..] Belange, d. h. gegen jede Verletzung der Men,,Freier als die Bürger Londons" Der englische Schriftsteller Charles Bonner i. J. über die Siebenbürger Sachsen: ,,Zu einer Zeit, da in dem Mutterlande das willenlose Volk sich einfach dem Gebote seiner Herrscher fügte und sich sogar vor jeder Laune derselben beugte, lebten in jenem ,,Lande jenseits des Waldes" Deutsche mit Gemeindeverfassungen, die vielleicht freier als die heutigen Londoner Bürger waren. - ' Wir finden bei u [..]

  • Folge 8 vom 25. August 1959, S. 4

    [..] maliga" und ,,immer wieder verwandelte ,Arde' an Abenden im geselligen Kreis". Die Winzer allerdings im Weinland waren früher Hörige. Keisd, Reps und Rosenau sind -- was uns bisher nicht bekannt war -- ,,mit Wehrmauern und Wehrtürmen umgeben". ,,Tracht Und Schmuck sind die Mittelpunkte" der ,,Kultur" und ,,der beste Teil der Geschichte des siebenbürgisch-sächsischen Bauernstammes". Nun ist es also klar geworden: Tracht und Schmuck waren der Sinn achthundertjährigen Bestehens [..]

  • Beilage SdF: Folge 8 vom August 1959, S. 7

    [..] regieren konnte. Wie stellte er es an? Mit Reden? Mit Vorbild? Ei, da hatte er sich nicht überanstrengt. Es war ja bei uns der Brauch, daß die Knechte immer zum Christtag kamen und gingen. Da hat der Zerwes den neuen Knechten nicht etwa eine lange Rede über ihre Pflichten gehalten, sondern einfach seinen frisch geschnittenen Haselstock über ihre ,,Birzel" tanzen lassen. ,,Seht ihr Lieben", sagte er hinterher, ,,damit ihr wißt, wie es in meiner Herberge zugeht, wenn ich etwas [..]

  • Folge 7 vom 25. Juli 1959, S. 2

    [..] zwei Gottesdienste. von Bischof D. May nach Linz berufen, im Sommer geht er nach Dienstjahren in den ,,wohlverdienten Ruhestand". Heute lebt er in Vöcklabruck/ Dürnau im Kreise der Kinder und sieben Enkelkinder. gangenheit hinabzusteigen? Ach, bleiben wir bei einem einfachen Treffen der Kronstädter, die sich gegenseitig gut gesinnt sind! Riegeln wir uns nach echt bayerischer Art durch ein liliputanisches Oktoberfest mit viel Essen und Trinken von Seelennöten und [..]