Klaus Johannis als Staatspräsident Rumäniens

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_Gustavo
Erstellt am 11.11.2019, 17:18 Uhr
2. Die regressive, nationalistische, securistisch-mafiöse, sozialistsche Seite des politschen Spektrums hat verloren
Das ist die wichtigste Errungenschaft der Opposition, die von Johannis gut unterstützt wurde.
Dennoch darf man diese Partei(PSD) nicht unterschätzen: Sie besitzt immer noch ein gut organisiertes Netzwerk der Vetternwirtschaft in nahezu allen Institutionen Rumäniens.
Es wird die schwierigste Aufgabe der Oppositin sein, dieses Netz zu zerstören und mit angemessen, qualifiziertem Personal zu besetzen.
Zu den neun Punkten, würde ich noch einen zehnten und sehr wichtigen hinzufügen: Einen, leider negativen.
Die einigermaßen "klar" denkende Bevölkerung aus Rumänien zieht es ins Ausland. Immer mehr Menschen verlassen das Land.
Und .. das in Zukunft zu vermeiden, ist m.E. die größte Baustelle in der Politik Rumäniens.



H. Binder
Erstellt am 11.11.2019, 20:04 Uhr und am 11.11.2019, 20:06 Uhr geändert.
Seeberg:
Nun, Fabritius schrieb vor einigen Jahren, Johannis wurde aufgrund seiner “siebenbürgisch sächsischen Tugenden“ zum Präsidenten Rumäniens gewählt, wobei er wohl Fleiß, Ehrlichkeit, Höflichkeit und Anstand meinte.
Dem stimme ich allerdings nicht zu, denn damit sprach er der restlichen Bevölkerung, Rumänen, Juden, Ungarn u.a. diese Tugenden ab und zeigt die Mentalität mindestens einiger Siebenbürger Sachsen, die sich seit dem Zweiten Weltkrieg nicht geändert hat, vor allem Überheblichkeit, Selbstgefälligkeit, Egoismus. usw.
Als Siebenbürger Sachse, sehe ich die rumänische Bevölkerung als absolut ebenbürtig und habe volle Achtung und Respekt vor unseren ehemaligen Landsleute und ihren Leistungen.
Außerdem habe ich dem rumänischen Staat sehr viel zu verdanken.
* PS. Den letzten Satz hätten Sie sich sparen können.

Gustavo:
Wir haben ja schließlich auch unsere Heimat Rumänien verlasen.

seberg
Erstellt am 11.11.2019, 22:27 Uhr und am 11.11.2019, 22:33 Uhr geändert.
Welch schöne Bestätigung ihrer Heuchelei, H. Binder.

Erst schreiben Sie:

"Wer die Mentalität der Rumänen ...kennt, der weiß, dass kurzfristig nicht viel erreicht werden kann..."
Und jetzt plötzlich entdecken Sie Ihre "Achtung und Respekt" vor den Rumänen:

"Als Siebenbürger Sachse, sehe ich die rumänische Bevölkerung als absolut ebenbürtig..."
Und dabei versuchen Sie auch noch von Anfang an, von sich selbst abzulenken, indem sich hinter Fabritius zu verstecken versuchen, der den Rumänen, Juden, Ungarn u.a. die "siebenbürgisch-sächsischen Tugenden wie Fleiß, Ehrlichkeit, Höflichkeit und Anstand" angeblich abgesprochen haben soll (Quelle? genaues Zitat?).

Ja, was denn nun?

H. Binder
Erstellt am 12.11.2019, 10:35 Uhr
Es ist doch offensichtlich, dass Sie mir etwas unterstellen und gegen Rumänien hetzen wollen.
Wenn es Sie stört, dass ich die rumänische Bevölkerung Rumänen, Ungarn, Juden u.a. als ebenbürtig betrachte und ihnen Achtung und Respekt zolle, dann zeigen Sie genau die Mentalität eines nationalsozialistisch Verwirrten, die ich bei einigen Siebenbürger Sachsen beanstande.
Darüber hinaus habe ich es nicht nötig mich hinter einen wie Fabritius zu verstecken, der genau das gesagt hat was ich geschrieben habe. Sie müssen nur einmal unsere Zeitung lesen, dann werden sie schwarz auf weiß den exakten Wortlaut dieser nationalistisch geprägten Aussage finden.
Wenn Sie auch nur einen Funken Charakter hätten, würden Sie sich nicht so feige hinter einen anonymen Namen verstecken und anderen Landsleuten Heuchelei vorwerfen, ein Begriff der eher zu Ihnen und Ihresgleichen passt.

seberg
Erstellt am 12.11.2019, 10:53 Uhr und am 12.11.2019, 10:56 Uhr geändert.
Alles klar. Danke für die erneute Bestätigung Ihres windigen Geschwurbels. Sie sind einfach "makellos".

charlie
Erstellt am 12.11.2019, 14:03 Uhr
Immer mehr Menschen verlassen das Land.
Das gehört zu dem "Elend". Es gibt noch weitere negative Punkte, die mir zu Rumänien einfallen würden. Immerhin hat keiner irgendwas mit Johannis Präsidentschaft zu tun. Oder übersehe ich etwas?

_Gustavo
Erstellt am 12.11.2019, 16:14 Uhr
Es gibt noch weitere negative Punkte, die mir zu Rumänien einfallen würden.
Das dürfte zum Thema passen:
Ce mesaj ne-a dat diaspora,
de Victor Pitigoi

_Gustavo
Erstellt am 13.11.2019, 18:52 Uhr
Nach dem Johannis dem Wunsch der PSD Vorsitzenden und Gegnerin im zweiten Durchlauf der Präsidentschaftswahlen, Viorica Dăncilă,zu einer Auseinandersetzung nicht folgen möchte, bietet er stattdessen ein Gespräch mit der Presse und Vertretern der Rumänischen Bevölkerung an:
Johannis spricht mit Journalisten
Am Dienstag nächster Woche, folgt ein weiteres Gespräch mit der Presse und Vertretern verschiedener Institutionen.

_Gustavo
Erstellt am 24.11.2019, 18:16 Uhr und am 24.11.2019, 18:22 Uhr geändert.
Rumänien wählt den neuen(alten) Präsidenten:
Bei Interesse können die Ereignisse live verfolgt werden:
digi24 live
Sehr beeindruckend:
Die Teilnehmerzahl, der im Ausland lebenden Rumänen.

Christian Schoger

Moderator
Erstellt am 24.11.2019, 21:49 Uhr
Klaus Johannis hat die Stichwahl für sich entschieden. Laut Wählerbefragung des Meinungsforschungsinstituts Ires vom Sonntagabend erhält Johannis 66,50 Prozent der Stimmen und liegt damit deutlich vor seiner sozialdemokratischen Gegenkandidatin Viorica Dancila, die auf 33,50 Prozent kommt. Quelle: dpa


jiddisch_altoria
Erstellt am 25.11.2019, 10:55 Uhr
Wes Brot ich ess des Lied ich sing... das ist Johannis. Und die Rumänen haben ihn auch nur gewählt, weil er Deutscher ist. Man schmückt sich nun mal gerne mit fremden Federn.

Der Prozentsatz der Wahlbeteiligten würde mich eher interessieren, als der Ausgang^^

Christian Schoger

Moderator
Erstellt am 25.11.2019, 12:03 Uhr und am 25.11.2019, 12:04 Uhr geändert.
@jiddisch_altoria: Die Wahlbeteiligung lag bei rund 50 Prozent.
Ihr Urteil über Klaus Johannis beruht auf Unterstellungen, die ich nicht nachvollziehen kann. Als Politiker hat Johannis knapp zwei Drittel der Wähler für sich gewinnen können. In der Summe haben sein politisches Profil, Kompetenz, Integrität und Glaubwürdigkeit ihn gegenüber der Konkurrentin Dancila als die überzeugendere Option erscheinen lassen. 90 Prozent der 1 Million Auslandsrumänen, die zur Urne gingen, stimmten in dieser Richtungswahl für Johannis.

H. Binder
Erstellt am 26.11.2019, 09:14 Uhr
Also Johannis ist kein Deutscher, sonder ein Siebenbürger Sachse und laut seinem Reisepass ein Rumäne. Wenn er es bis zum Präsidenten gebracht hat, so ist es einzig und allein sein Verdienst und zeigt, dass in Rumänien jeder, der die nötigen Fähigkeiten besitzt, bis in die höchsten Stellen des Staates aufsteigen kann. Allerdings muss man auch sagen, dass Frau Dancila keine echte Konkurrenz für Johannis war und er sein gutes Wahlergebnis auch den Auslandsrumänen verdankt.

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