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kokel
Erstellt am 17.05.2018, 20:28 Uhr
Nach Antisemitismus-Vorwürfen: "Süddeutsche" trennt sich von Karikaturist

Da hat die SZ sich selber und großen Teilen ihrer Leserschaft einen Bärendienst geleistet, denn Hanisch war einer der fundamentalen Vertreter des linken politischen Spektrums - fast noch schlimmer als H. Prantl. Da kann ich mir gut vorstellen, dass die Leserschaft der SZ nun rarer wird.

Bäffelkeah
Erstellt am 17.05.2018, 20:29 Uhr
@kokel: "Und wie versucht die CSU auf Bundesebene, die Parteifreunde in Bayern zu unterstützen?" ist eine Frage aus dem zitierten Programmhinweis des DLF, die in der Diskussion neben den anderen aufgeworfenen Fragen erörtert werden soll. Ich kann dir nicht die Erklärung geben, dazu sollte man die Diskussion verfolgen.

kokel
Erstellt am 17.05.2018, 20:33 Uhr
Dieser Satz -auch wenn er aus dem Zusammenhang gerissen wurde - ist absurd! Demzufolge solltest du den zu zitierenden Text gründlich durchlesen, bevor du dich damit blamierst oder versuchen ihn zu erklären, doch dies kannst du anscheinend nicht. In diesem Fall lass` es doch lieber sein.

Bäffelkeah
Erstellt am 17.05.2018, 20:46 Uhr
Mensch, bist du wieder aggressiv! Wieso machst du mich für den Programmhinweis des Deutschlandfunk verantwortlich? Wende dich doch an den DLF, wenn dir etwas nicht passt.

kokel
Erstellt am 17.05.2018, 22:08 Uhr und am 17.05.2018, 22:11 Uhr geändert.
Dies hat mit Aggerssivität überhaupt nichts zu tun; mich regt nur auf, dass du wiederholt Sachen publizierst, die du einfach übernimmst, ohne darüber nachzudenken, was damit gemeint ist oder deren Authentizität zu überprüfen. Dabei müsste dir doch klar sein, dass du für das, was du dir zu eigen machst auch gerade stehen musst. Nicht mehr und nicht weniger.

gehage
Erstellt am 17.05.2018, 23:42 Uhr und am 17.05.2018, 23:52 Uhr geändert.
Da hat die SZ sich selber und großen Teilen ihrer Leserschaft einen Bärendienst geleistet, denn Hanisch war einer der fundamentalen Vertreter des linken politischen Spektrums - fast noch schlimmer als H. Prantl. Da kann ich mir gut vorstellen, dass die Leserschaft der SZ nun rarer wird.

tja, nun hat's ihn (dieter hanitzsch) auch erwischt! unlängst erklärte er im BR-stammtisch der sisi perlinger, die sich beschwerte dass man heutzutage in D. nicht mehr die wahrheit sagen dürfe wenn sie nicht mainstreamkonform sei, dass das nicht stimme! in D. dürfe man alles sagen, es gäbe die meinungsfreiheit...

nichts für ungut...

getkiss
Erstellt am 18.05.2018, 06:30 Uhr
in D. dürfe man alles sagen, es gäbe die meinungsfreiheit...

Für einen, der Jahre lang für die SZ arbeitete, eine ziemlich gewagte Aussage. Sowohl in den redaktionellen Artikeln, als auch im Leserforum der Zeitung, wird eine von der Redaktion abweichende Meinung oft nicht toleriert, ich spreche aus Erfahrung. Wenn z.Bsp. neben der kritischen Bemerkung in einer Leserzuschrift vom Thema leicht abgewichen wird, erscheint die ganze Zuschrift nicht. So wie auch hier, in diesem Forum, ist eine klare Tendenz des Dirigismus sichtbar, der linke "Abweichungen" von den "Regeln" zulässt, "rechte" aber systemisch löscht, auch massenhaft, wie in den letzten Tagen... Kann ja sein die Moderation rächte sich ein bisschen, als Antwort auf Attacken der User?

Ich schätze Hanisch, auch wegen seiner Beiträge im Sonntags-Stammtisch des BR-FS. Nun bin ich neugierig ob er in Zukunft auch dort "ignoriert" wird. Da tut sich einiges, Markwort erschien in letzter Zeit nicht, warum auch immer, die Sendung wird wechselnd moderiert.

Die veröffentlichte Karikatur ist nur bedingt als antijüdisch interpretierbar. Zweifellos stimulierte den Zeichner die Gleichzeitigkeit des Sieges von Netta bei dem ESC und die Raketenangriffe der Israelischen Armee auf iranische Truppen die von Syrien aus Israel angreifen. Netanjahu hat mit seiner "Entlarvung" der angeblichen verdeckten iranischen Atomrüstung sich wohl selbst in die Zielscheibe des Zeichners gerückt, weil die "Beweise" als dürftig charakterisiert wurden.

Der Kommentar von Prof. Wolfssohn ist in seiner Parteiennahme klar und traditionell.
Der vom Antisemitismusbeauftragten Klein scheint mir eher aber ein Profilierungsversuch zu sein. Kürzlich das Amt übernommen ist er auffallend aktiv, vorher hörte man ihn kaum zum Thema. Sei´s drum, es ist ja sein Aufgabengebiet und natürlich dass er sich jetzt äußert. Vom frisch eingesetzten bayerischen "Pendant" habe ich noch nichts gehört in dem Fall.

kokel
Erstellt am 18.05.2018, 09:10 Uhr
Sowohl in den redaktionellen Artikeln, als auch im Leserforum der Zeitung, wird eine von der Redaktion abweichende Meinung oft nicht toleriert, ich spreche aus Erfahrung. Wenn z.Bsp. neben der kritischen Bemerkung in einer Leserzuschrift vom Thema leicht abgewichen wird, erscheint die ganze Zuschrift nicht.

Wie meinerseits schon wiederholte Male hervorgehoben, gehört die SZ zu den sehr links orientierten Zeitungen Deutschlands. Meinungen, die denjenigen der Redaktion auch nur im geringsten widersprechen, werden - da hat @getkiss Recht - einfach ignoriert und nicht veröffentlicht. Gleiches galt für die Abendzeitung, dem kleinen Ableger der SZ für Otto Norrmalgebildeten... Dies behaupte ich aus persönlichen Erfahrungen.

Was den Auftritt von D. Hanitzsch als Stammgast im BR am Stammtisch anbetrifft, muss ich @getkiss widersprechen. Oft hat er diejenigen unterbrochen, die andere Meinungen als die seinige, die sehr linksorientiert war/ist vertraten und sie zurechtgewiesen. Dies hat ihn in meinen Augen alles andere, als sypathisch erscheinen lassen. Auch seine Aussage bezüglich der Meinungsfreiheit in diesem Land ist typisch für ihn: Dies gilt nur so lange man seiner Meinung ist... So ähnlich führen sich auch in diesem Forum einige "Gutmenschen" auf.

Nach wiederholtem Betrachten seiner - vorläufig (???) - letzten Karikatur für die SZ konnte ich überhaupt keinen Antisemitismus entdecken, aber die meisten von uns sind keine Spezialisten auf diesem Gebiet - D. Haniztsch anscheinend auch nicht... -, also besteht wann immer die Gefahr, dass man die Grenzen zwischen der Politik dieses Staates und dem Antsemitismus nicht kennt und als Vertreter von Letzterem angeprangert wird. Vielleicht ist dies bewusst so gehandhabt, um sich bezüglich Israel überhaupt nicht zu äußern.

gehage
Erstellt am 18.05.2018, 09:14 Uhr
Ich schätze Hanisch, auch wegen seiner Beiträge im Sonntags-Stammtisch des BR-FS. Nun bin ich neugierig ob er in Zukunft auch dort "ignoriert" wird. Da tut sich einiges, Markwort erschien in letzter Zeit nicht, warum auch immer, die Sendung wird wechselnd moderiert.

ja, ich bin auch gespannt wie der BR sich im falle dieter hanitzsch verhält! der markwort moderiert die sendung nicht mehr da er für die FDP als kandidat für die bayerische landtagswahlen aufgestellt wurde. das wurde aber kommuniziert.

nichts für ungut...

kokel
Erstellt am 18.05.2018, 09:36 Uhr
Bleibt nur zu hoffen, dass auch der BR einen Grund findet, um auch andere mal zum Zug kommen zu lassen, u.zw. solche, die politisch neutraler sind...

charlie
Erstellt am 18.05.2018, 14:19 Uhr
Nach wiederholtem Betrachten seiner - vorläufig (???) - letzten Karikatur für die SZ konnte ich überhaupt keinen Antisemitismus entdecken, aber die meisten von uns sind keine Spezialisten auf diesem Gebiet - D. Haniztsch anscheinend auch nicht... -, also besteht wann immer die Gefahr, dass man die Grenzen zwischen der Politik dieses Staates und dem Antsemitismus nicht kennt und als Vertreter von Letzterem angeprangert wird. Vielleicht ist dies bewusst so gehandhabt, um sich bezüglich Israel überhaupt nicht zu äußern.

Die Karikatur ist im eigentlichen, klassichen Sinn antisemitisch. Das hat mit der Kritik am Staat Israel nichts zu tun.

getkiss
Erstellt am 18.05.2018, 14:27 Uhr und am 18.05.2018, 14:29 Uhr geändert.
ist im eigentlichen, klassichen Sinn antisemitisch.

Du scheinst ja Spezialist zu sein in Allem was "anti…" ist.
Erkläre mal bitte was Du meinst, etwas ausführlicher, ohne irgendwelche Links, oder Zitate, mit eigener Formulierung.
Danke.

charlie
Erstellt am 18.05.2018, 14:51 Uhr und am 18.05.2018, 14:52 Uhr geändert.
Nein, ich bin kein Spezialist in Antisemitismus. Aber egal.

Was ich in diesem Fall konkret meine: der Kopf des israelisches Premiers ist so dargestellt, wie seit der Renaissance Juden dargstellt werden, wenn sie verächtlich gemacht werden sollen. In der ersten Hälfte des 20. Jhdts war diese Art der Darstellung in ganz Europa verbreitet. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass man das nicht sofort erkennt.

Es mag Leute geben, die jede Kritik am Staat Israel als Antisemitismus einstufen. Das kann man bei dieser Karikatur auch tun. Es ist aber nicht meine Meinung.

Apropos Links: google mal nach "Hanitzsch" und wähle dann "Bilder" aus. Du wirst sehr viele Karikaturen sehen. Er kann Köpfe tatsächlich unterschiedlich zeichnen. Nur Netanyahu hat er "jüdisch" dargestellt, obwohl der auf Fotos kein einziges der Merkmale aufweist.

TAFKA"P_C"
Erstellt am 18.05.2018, 18:48 Uhr
und die mohammed karikatur mit der bombe im turban in der "jyllands-posten" wurde noch als ausdruck der meinungsfreiheit verteidigt!
die eine karikatur wie die andere, sind nur widerlich!

gehage
Erstellt am 18.05.2018, 23:40 Uhr
genauso wie das ziegenficker gedicht! beide, mohamed karikaturist und ziegenficker gedicht autor, wurden vom mainstream hoffiert und nicht von ihren arbeitgeber rausgeschmissen! es wurde mit satirischer, künstlerischen freiheit argumentiert! genau diese doppelmoral von unseren MSM und politik ist, was mir so stinkt!

nichts für ungut...

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