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charlie
Erstellt am 14.12.2018, 09:53 Uhr
keinsachse, ich hatte nicht verstanden, dass der zweite Post eine Korrektur des ersten war. Ich bitte um Entschuldigung.

Haarspalterei ist es nicht, denn die Vorstellung, die du da heraufbeschwört hast, ist wirklich schlimm. Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem das möglich ist. Und auch wenn sowas mal passieren kann, müsste man es aufklären und anprangern. Deshlab hattte ich so penetrant nachgefragt.

seberg
Erstellt am 14.12.2018, 10:12 Uhr und am 14.12.2018, 10:17 Uhr geändert.
Zwei wichtige und gute Artikel kann man heute auf spiegel-online bzw. spiegel+ lesen:

Die Integration der Flüchtlinge läuft besser als erwartet

und

Warum die Lüge in der Politik so erfolgreich ist

Vor allem diesen zweiten finde ich einfach umwerfend! Er verlangt zwar etwas Interesse für Wissenschaft und Philosophie, aber die präsentierten Erkenntnisse sind für das Verständnis unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit und für die gesamte aktuelle weltpolitischen Lage äußerst erhellend.
Ich bin sicher, dass er auch hier auf Interesse und vielleicht auf Lust zum gedankliche Austausch darüber stößt.

(sollte der zweite Artikel auf spiegel+ für jemanden nicht abrufbar sein, bin ich gerne bereit, ihn ihm/ihr per persönlicher Mail zuzusenden.)

Shimon
Erstellt am 14.12.2018, 10:22 Uhr und am 14.12.2018, 10:23 Uhr geändert.
Die "Lügenpresse" und ihre Lügenfressen

Wie der Spiegel auszog, die Trolle das Fürchten zu lehren, die er selber ausbrütet. Ein Kommentar zum Elend der deutschen Medienlandschaft im europäischen Vorfaschismus

Dem Spiegel reicht es! Das unter dem branchenüblichen Auflageschwund leidende Sturmgeschütz der Demokratie ruft dazu auf, all die Trolle ins Visier zu nehmen, die unsere "gewohnte liberale Ordnung" verstärkt attackieren. Die schweigende "große Mehrheit" müsse den "Kampf gegen Trolle aufnehmen" - und gegen Populisten und Extremisten: "Warum wir den Kampf gegen Trolle aufnehmen müssen".

Bei dieser Frontstellung scheint somit die liberale Welt noch in Ordnung: Auf der einen Seite das seriöse Nachrichtenmagazin als die nüchterne Informationsquelle der großen liberalen Mehrheit, dem gegenüber die irrlichternden Wahnhorden des irrationalen Populismus und Extremismus sich zusammenrotten, zunehmend die "öffentliche Debatte" bestimmen und Spiegel, Stern und Co. gerne als "Lügenpresse" titulieren.

Zuallererst müsste eigentlich geklärt werden, wieso diese populistischen und extremistischen Lügenfressen es tatsächlich geschafft haben, die "öffentliche Debatte" zu bestimmen. Und: Woher kommt der Hass der unzähligen, durch das Netz marodierenden Trollbrigaden, der inzwischen - wie der Spiegel lamentiert - in den USA, in Italien, Österreich oder Bayern von politischen Borderlinern in Regierungspolitik gegossen wird?

Alles Schlechte kommt von draußen

Vielleicht würde bei der Beantwortung dieser Frage ein Blick ins eigene Archiv helfen? Ach was, die Tagesberichterstattung, etwa anlässlich der Regierungsbildung in Italien, reicht vollkommen. Wie man Ressentiments schürt, den Hass auf den Ausländer auf Touren bringt, das macht SPON-Kolumnisten niemand vor. Jan Fleischhauer etwa durfte Italien als eine Nation von Schnorrern beschimpfen, die sich auf Kosten deutscher Sparer ein schönes Leben machte. Italien, das sei laut Fleischhauer eine Nation aggressiver Bettler: "Der Bettler sagt wenigstens Danke, wenn man ihm den Beutel füllt. Aggressives Schnorren trifft die Sache schon eher."

Die Italiener, die Südländer, sie wollen alle nur unsere schönen, deutschen Euro - hier sind sind Zeitungsredaktion und Stammtisch einig. Der Spiegel bebilderte seine Titelstory zur jüngsten Italienkrise drohend mit einem Galgen, der aus Spaghetti gestrickt wurde.
...

seberg
Erstellt am 14.12.2018, 11:10 Uhr und am 14.12.2018, 11:30 Uhr geändert.
Du hast es erkannt, Shimon: kämpferisch auf Zwietracht setzen, auf "meine Religion gegen deine Religion", auf Krieg zwischen Gruppen, auf Ingroup gegen Outgroup ... Nur nicht selber denken und freundlich-kritisch sich selbst und andern, auch "Fremdem/n", gegenüber sein. Lieber auf Unterwerfung unter eine oberste Autorität setzen, seinen Märchen und Lügen glauben: zusammen mit anderen Gleich-Gläubigen in der eigenen Gruppe sich wohlig und sicher fühlen...Und im kollektiven Wahn daran festhalten:

Alles Schlechte kommt von draußen!

Shimon
Erstellt am 14.12.2018, 11:15 Uhr
Vielleicht würde bei der Beantwortung dieser Frage ein Blick ins eigene Archiv helfen?

seberg
Erstellt am 14.12.2018, 11:20 Uhr
Einverstanden! Gilt für alle! Oder?

keinsachse
Erstellt am 14.12.2018, 11:24 Uhr
Ich konnte den ersten Spiegel-Artikel lesen.
Wenn es so ist, wäre es ja in Ordnung.
Auffallend ist nur, im Artikel findet keine extensive Analyse der Statistik statt, es wird mit nur 2 Gesamtzahlen operiert und behauptet, dies seien alle sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Bekannt ist aber, das nur Einkommen unter ca. 450 € sozialversicherungsfrei, bzw. unter 800€ Teilweise frei sind.
Wie "die Bevölkerung" den Artikel sieht merkt man aber aus dem Zusatz zum Artikel. Der Spiegel hat auf Moderation zu dem Artikel im Forum verzichtet und den Artikel kann nicht mehr im Forum kommentiert werden. Weil es "erreichen uns zum Thema Flüchtlinge so viele unangemessene, beleidigende oder justiziable Forumsbeiträge".
Das Problem ist, das Thema "Flüchtlinge" hat die Gesellschaft in Deutschland - und in Europa - total gespaltet...Die Gegner interessiert es überhaupt nicht ob "die Wirtschaft" diese Menschen braucht. Man kann es ja auch so betrachten: Bringt die Arbeit und die Arbeitsplätze menschenwürdig zu den Menschenund zwingt nicht diese sich einen anderen Platz auf einem anderen Kontinent zu suchen. Das Ziel der Wirtschaft, Gewinne zu erwirtschaften, hat halt auch Grenzen die akzeptiert werden sollten und nicht unbeschränkt gelten können.

charlie
Erstellt am 14.12.2018, 12:52 Uhr
Bringt die Arbeit und die Arbeitsplätze menschenwürdig zu den Menschen
Das wäre ein Ansatz, der so sehr links ist, dass nichtmal die meisten Linken ihn verfolgen.

gerri
Erstellt am 15.12.2018, 12:45 Uhr

Die europäischen Länder sollen je ein Land oder zwei,duch Losung,als Patenschaft übernehmen um so direkt helfen zu können.Es soll nicht sein und aussehen wie eine Kolonie,es soll eine richtige demokratische Patenschaft sein.Dann wird dort an Ort und Stelle geholfen und den Oberen in den Ländern auf die Finger geschaut.Auf die Art könnte man versuchen zu helfen,die Geburten auch zu Gunsten der Familien zu lenken.

_Gustavo
Erstellt am 15.12.2018, 16:48 Uhr und am 15.12.2018, 16:50 Uhr geändert.
„Liebes Christkind, ich hätte gerne ein Fahrrad. Ich möchte so gerne wie die großen Kinder Fahrrad fahren können. Darum schicke ich dir meinen Nukki mit. Den brauche ich nicht mehr, ich bin jetzt ein großes Mädchen“

Eine rührende Geschichte vor der Weihnachtszeit:

51777 Engelskirchen

In der Weihnachtszeit landen täglich rund 10.000 Wunschzettel von Kindern aus aller Welt im Postamt in Engelskirchen – adressiert an das Christkind. Die Gedanken der Kinder sind oft erstaunlich.

gerri
Erstellt am 15.12.2018, 23:08 Uhr
--Die Kinder sind halt noch ehrlich,haben keine Hintergedanken wie Erwachsene....

Shimon
Erstellt am 19.12.2018, 12:10 Uhr
Israelische Risikofreude statt German Angst
Von Andrea Frahm

Deutschland hinkt im internationalen Innovationswettbewerb hinterher. Die Start-up-Nation Israel zeigt, wie’s geht, und Deutschland sollte genau hinschauen, denn Innovation ist heutzutage keine Option mehr.

Wir haben ein Problem in Deutschland. Das Land der Dichter und Erfinder, der wirtschaftliche Motor der Europäischen Union, liegt weit abgeschlagen zurück im Spielfeld der digitalen Innovation. Die Nase vorn haben Amerika, China und … Israel.

Es ist ja nicht so, dass diese Erkenntnis neu wäre. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Potenzial der Innovationsmacht im Nahen Osten erkannt und nach ihrem letzten Israelbesuch kurzerhand die Deutsch-Israelischen Innovationstage ins Leben gerufen. Denn: Wir mögen zwar das Auto erfunden haben, aber disruptive Technologien für autonomes Fahren werden heutzutage in Israel erforscht und entwickelt.

Automobilkonzerne wie Daimler, BMW und Volkswagen sind nicht erst seit gestern mit sogenannten Innovation Hubs in Tel Aviv vertreten, um vor Ort nach neuesten Mobilitätstechnologien zu scouten.
...

charlie
Erstellt am 19.12.2018, 12:25 Uhr
Shimon, welche Schlüsse ziehst du daraus?

kokel
Erstellt am 19.12.2018, 14:46 Uhr
Ein Bot zieht keine Schlüsse...

gerri
Erstellt am 19.12.2018, 15:27 Uhr und am 19.12.2018, 15:28 Uhr geändert.
=Die U-Boote, Geschenk für Israel,wer hat die gebaut....?

-Wenn es nicht zum lachen wäre würde ich weinen.

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