Unsere Umwelt verändert sich. Im negativen Sinne. Was kann jeder Einzelne dagegen unternehmen ?

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Fernolend
Erstellt am 09.02.2020, 11:32 Uhr
Statt blindem Aktionismus, vielleicht sollte man einfach abwarten was die bisher eingeleiteten Massnahmen bringen.
Es zeigen sich schon grosse Erfolge.

DIHK
Die Luft in den Städten wird sauberer – Weniger Argumente für Fahrverbote
Ein Fakten- und Analysepapier des DIHK-Bereichs Energie, Umwelt, Industrie
https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaftspolitik/umwelt/die-luft-in-den-staedten-wird-sauberer-weniger-argumente-fuer-fahrverbote-7472

Spiegel
Erfolg im globalen Umweltschutz Ozonloch so klein wie vor 30 Jahren
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antarktis-forscher-staunen-ueber-kleines-ozonloch-a-1287244.html


Damals wurden wurde "die Säue" Saurer Regen, Waldsterben und Ozonloch "durchs Dorf getrieben" um Interessen zu bedienen.
Heute ist es CO2 und Feinstaub.

Spiegel
Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/umweltschutz-was-wurde-aus-dem-waldsterben-a-1009580.html

Focus
Panikmache und SchreckensszenarienWaldsterben, Ozonloch, Klimawandel: Waren diese Ängste alle unbegründet?
https://www.focus.de/wissen/klima/klimaprognosen/panikmache-und-schreckensszenarien-waldsterben-ozonloch-klimawandel-waren-diese-aengste-alle-unbegruendet_id_4078281.html

NABU
Der Wald ist nicht tot, aber er leidet
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/waelder/lebensraum-wald/03998.html

Fernolend
Erstellt am 09.02.2020, 11:41 Uhr und am 09.02.2020, 11:42 Uhr geändert.
H. Binder, da bin ich ganz Ihrer Meinung.
Wir müssen dann nur aufpassen wo das Holz herkommt.

Hier in RO ist ein grosser Problem mit illegaler Abholzung für den Export.
Legales Holz ist extrem teuer.
Die Ware wird lieber nach DE exportiert. Dort wird mehr dafür gezahlt.
Folge: die Einheimischen müssen mit staatlichen Zuschüssen bedacht werden damit sie sich das Holz zum Kochen und Heizen überhaupt noch kaufen können.
Das führt dann auch dazu dass Plastikmüll im heimischen Herd oder Ofen verbrannt wird.
Alternativen gibt es grossflächig nicht.
Partiell Erdgas. Aber auch dies ist extrem teuer da es auf Grund von Verträgen, verursacht durch die EU, importiert werden muss. Obwohl RO selbst davon riesige Mengen im Boden hat.
Alles verrückt.

Fernolend
Erstellt am 09.02.2020, 11:55 Uhr
Bayerische Staatsforsten:
Der Wald ist die grüne Lunge des Planeten.
Bäume entziehen der Atmosphäre beim Wachstum Kohlendioxid und setzen Sauerstoff frei.
Wälder sind deshalb gigantische Kohlendioxidspeicher. Wieviel sie genau speichern ist abhängig von der Baumart und den Bedingungen vor Ort. Der bayerische Staatswald bindet durchschnittlich knapp 11 Tonnen CO2 pro Hektar und Jahr.
https://www.baysf.de/de/wald-verstehen/wald-kohlendioxid.html

Spiegel
Wälder könnten zwei Drittel der menschengemachten CO2-Belastung ausgleichen
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/waelder-koennten-zwei-drittel-der-menschengemachten-co2-belastung-ausgleichen-a-1275799.html

Wissenschaft.de
Wie viel CO2 schlucken die deutschen Wälder?
https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/wie-viel-co2-schlucken-die-deutschen-waelder/

Fernolend
Erstellt am 09.02.2020, 11:57 Uhr
Und was machen die selbsternannten "Umweltschützer" mit dem für den Naturschutz und die Zukunft der Lebewesen so wichtigen Wald:

Frankfurter Allgemeine
Der Abriss alter Windräder wird zum Problem.
Jetzt schlägt auch das Bundesumweltamt Alarm.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/der-abriss-alter-windraeder-wird-zum-problem-16463542.html

Cicero
Vom Kampf gegen Windmühlen
In Brandenburg darf man jetzt auch Windräder in Wäldern und ausgewiesenen Naturschutzgebieten aufstellen, alles nur damit die ehrgeizigen Energieziele der Landesregierung zeitnah umgesetzt werden. Öko-Strom auf Kosten der Ökologie – der hohe Preis einer übereilten Energiewende?
https://www.cicero.de/innenpolitik/vom-kampf-gegen-windmuehlen/46412

250 Hektar Wald für ein Windrad zerstört
https://www.youtube.com/watch?v=3WaJRc36rlM

Ostthüringer Zeitung
Rodung von 50.000 qm Wald geplant
https://www.otz.de/regionen/eisenberg/rodung-von-50-000-quadratmetern-wald-bei-st-gangloff-unerlaesslich-id227215199.html

Kölner Stadt-Anzeiger
Rodungen Wenn Bäume für Windräder fallen, gibt es wenig Protest
https://www.ksta.de/wirtschaft/rodungen-wenn-baeume-fuer-windraeder-fallen--gibt-es-wenig-protest-31319412

Rettet den Regenwald e.V.
Petition: Keine Windkraftanlagen im Wald
https://www.regenwald.org/petitionen/1184/keine-windkraftanlagen-im-wald

Fernolend
Erstellt am 09.02.2020, 12:05 Uhr
Maikind schrieb:
"Sehenswert auch der Doku.Film
Tomorrow
über neue und funktionierende Wirtschaftssysteme"

Dazu eine Filmkritik, Zitat:
"Durchweg ist der Film von einem gnadenlosen, nie durch Skepsis getrübten Willen zur Verbreitung positiver Stimmung beseelt. Das kann beim Betrachter aber durchaus das Gegenteil bewirken. So viel strahlendes Lächeln und visionäre Ausblicke, so viele Erfolgsstorys ...

– haben denn all diese Rezepte zur Weltrettung keine unerwünschten Nebenwirkungen, abgesehen davon, dass sie mit Arbeit verbunden sind?
Oder bewegen wir uns doch auf derart utopischem Terrain, dass Zwischentöne überflüssig sind?

Das Streben nach einer besseren Welt hätte einen besseren Film verdient."

https://www.epd-film.de/filmkritiken/tomorrow-die-welt-ist-voller-loesungen

Kurt Binder
Erstellt am 09.02.2020, 17:02 Uhr und am 09.02.2020, 17:03 Uhr geändert.
„Zum weiteren Gedeihen der positiven Grundstimmung“ (Onkel, 8.02, 11:40 Uhr) hier die Meinung eines uns verwandten Gemeinschaftswesens, das uns die Augen über das überwiegend absurde Gedöns und den potentiell gefährdenden globalen Aktionismen vielleicht wirkungsvoller öffnen kann, als so manche bemühten filmischen Darstellungen dieser Gefahren selbst!


Blickwinkel

Die Kunde von dem komischen Gebaren,
das eine fremde Art in Riesenscharen
geräuschvoll zeigte ringsum auf der Erde,
drang jüngst in eine große Pavianherde.

Sogleich beschloss man, eines von den Tieren
in Sachen Paviane zu delegieren,
den Unfug sich gehörig anzusehn;
man nimmt ja schließlich Teil am Weltgeschehn.

Und kurz drauf zog der Beste aller Sprossen,
auf den die Wahl der andern Artgenossen
gefallen war davon, um zu ergründen,
wie dort die wahren Sachverhalte stünden.

Sehr bald stieß er auf Spuren, die verrieten,
dass er, zum Unterschied von den Gebieten,
die er gewohnt war in dem Freigehege,
auf unbekanntem Boden sich bewege.

Es war das Reich der künstlichen Kulissen,
durch welche jene Wesen mitgerissen,
im irren Veitstanz hektischer Millionen -
ein Hexensabbat menschlicher Dämonen.

Doch diese Welt der geistesbrachen Öden
war unklar für den armen Quadrupeden.
Er sah die Menschen in die Tasten hacken,
und hört’ sie nur von den Profiten quaken.

Sie kletterten, gestört wie Wurzelzwerge,
auf ihre kühn gehäuften Abfallberge,
und bliesen Giftgas in die Atmosphäre,
ganz so, als ob es nur die ihre wäre.

Und er erkannte, dass dies große Hasten,
die graue Wunderwelt aus Stahl und Plasten,
der Drogenrausch sowie das Rüstungsrennen
die Wesen zwingt, sich selbst nicht mehr zu kennen.

Als er daheim bei der Plenarversammlung
erzählte von der seelischen Vergammlung,
und nicht vergaß, den Mammon zu erwähnen -
da wiegten sie verständnislos die Mähnen.

Doch dann gelang es einem Stammesalten,
die Konklusion sehr treffend zu gestalten:
„Ich glaube nicht, dass die mit solchen Streichen
aus ihrem Stadium jemals - uns erreichen!“

Der Onkel
Erstellt am 09.02.2020, 22:27 Uhr und am 09.02.2020, 22:30 Uhr geändert.
Also zum einen bitte ich um AKTUELLE Artikel, wenn man schon Fakten in die Diskussion mit einbringen möchte. Und nicht die "gesammelten Werke/Artikel" der letzten 10 Jahre. Danke!
Mit aktuell meine ich aus den letzten 1-2 Jahren.

Und zum zweiten möchte ich betonen, dass die neuen Klimaschutz-aktivisten ja wohl kaum sagen, dass wohl die bisherigen Tätigkeiten falsch gewesen seien. Was aber mit Recht gesagt wird ist :

a) in den letzten Jahrzehnten seit dem Beginn der regelmäßigen Weltklimakonferenzen wurde nicht genug getan, wenn man sich nur mal darauf beschränkt die letzten Naturkatastrophen von vor 2-5 Jahren anzusehen.

b) es ist bei Leibe nicht mehr genug Zei übrig - vor allem für die Teile der Welt, die heute schon mit nicht mehr ertragbaren Wetterlagen leben müssen - damit wir "braven, vorbildlich" lebenden Europäer mal noch 10 weitere Jahre gemütlich abwarten, ob das aktuelle "Klima-Paketchen" der Bundesregierung vielleicht doch den Klimawandel begrenzen kann, oder ob sonstige Staaten auf der Welt dann dieses Klima-Paketchen viell. doch als Vorbild heranziehen, um ihre wirtschaftsweise gütiger Weise auch irgendwann dann mal zu ändern.

Egal wie wir Europäer und Amerikaner uns einreden ökologisch oder nachhaltig zu leben, alleine nur durch unsere derzeitige Art Straßen zu bauen, Häuser zu bauen, Urlaub zu machen, Kleider zu kaufen............und selbst wenn wir das alles auf die absolut konsequentest nachhaltigste Art tun und kaufen würden, würde jeder Europäer immer noch einen bei weitem größeren ökologischen Fußabdruck bewirken als jeder andere Mensch, der in weniger industriellen Teilen der Welt lebt.

Und eben diese anderen Teile der Welt meine Lieben sind nun mal der mehrfach größere Teil des Planeten!

So, nun dürft ihr wieder gute Laune haben. =)


PS :
Wem meinen Sie können Sie noch etwas neues damit erzählen, dass die Pflanzen unseres Planeten CO2 zum wachsen brauchen? o_O Die Pflanzen brauchen eine gewissen Menge an Kohlendioxid, das ist mir seit meiner Schulzeit nicht in Vergessenheit geraten.
Die Kritik, die ich bei dem Thema anführe bezieht sich nur auf die Menge, die einfach um ein vielfaches zu groß ist, als dass die Pflanzen (egal ob an Land oder im Wasser) noch etwas sinnvolles damit anfangen könnten. Die Menge macht das Gift, wenn ihr versteht was ich meine.

Kurt Binder
Erstellt am 10.02.2020, 16:40 Uhr
Eine Mentalität, die wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die zunehmende Verdreckung der Gewässer und der Weltmeere möglich gemacht hat:

Als man den Kerl ertappte, der gerissen
’nen alten Reifen in den Fluss geschmissen,
fragt er: „Wieso ist sowas ein Vergehn?
Es hat ja niemand mich dabei gesehn!“

Oder in Klartext:
„Versau womit du willst, wann du willst und wo du willst – aber lass dich nicht erwischen!“

Fernolend
Erstellt am 10.02.2020, 19:30 Uhr
Etwas aktuelles:

Merkur
Orkan Sabine bringt Kachelmann in Rage - Wetter-Experte schimpft wie ein Rohrspatz über die Klima-Verschwörer
https://www.merkur.de/welt/sturmtief-sabine-joerg-kachelmann-wetter-experte-meteorologe-zr-13531515.html

Deutschlandfunk
Sturmtief „Sabine“Jörg Kachelmann: Bahnsperrungen sind „deutsche Besonderheit“
Kachelmann beschrieb eine Art Alarmismus.
Er führte als Beispiele Frankreich und die Schweiz an, wo ebenfalls starke Windgeschwindigkeiten herrschten und der Zugverkehr weitgehend ungestört fahre.
Warum der Bahnverkehr in Deutschland beim Wintersturm „Sabine“ eingestellt worden sei, erschließe sich ihm aber nicht. Das sei ein eher durchschnittlicher Wintersturm.
„Da muss sich die Bahn fragen, was ist in Deutschland anders als anderswo. Diese Windgeschwindigkeiten sind kein Anlass für irgendwas.“
https://www.deutschlandfunk.de/sturmtief-sabine-joerg-kachelmann-bahnsperrungen-sind.1939.de.html?drn:news_id=1099592

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https://twitter.com/Kachelmann?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor

Jörg | kachelmannwetter.com
🇨🇭
@Kachelmann
· 5 Std.
Bei den aktuellen Medienmeldungen dass #Sabine an Kyrill heranreiche, musste ich etwas lächeln. Das waren die Böenspitzen von #Sabine gestern Abend (andere Zeitabschnitte via Menü)

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-6h/20200210-0000z.html


Kyrill.

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20070119-0000z.html

Wem hilft es, Unsinn zu behaupten?
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- Jeder sollte sich fragen wem die Übertreibungen und Falschmeldungen zum Wetter, auch gerne Klima genannt, und zur Umweltverschmutzung nützen.
Wer verdient da Geld damit oder kann seine politischen Bestrebungen, z.B. Systemwechsel, damit forcieren.

charlie
Erstellt am 11.02.2020, 08:56 Uhr
ist zwar etwas umständlich, aber man kann hier Links einführen

rhe-al
Erstellt am 11.02.2020, 10:25 Uhr
Ein durchaus lesenswertes Interview welches auch die hier erörterten Themen streift.
Dieter Nuhr kann man beipflichten, oder?

https://www.nzz.ch/feuilleton/kabarettist-dieter-nuhr-alle-wichtigen-themen-werden-in-deutschland-erstaunlich-wenig-mit-dem-verstand-und-erstaunlich-viel-mit-hysterie-behandelt-ld.1538949

Kurt Binder
Erstellt am 11.02.2020, 11:29 Uhr
Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer – eine Tatsache, die sich zumindest ebenso dramatisch weiterentwickelt wie die zunehmende Umweltverschmutzung!


Fabel: Sprung-Haft

Ein Käng’ru, mittellos und arm,
schlich traurig und gebeugt vom Harm
durchs hohe Steppengras einher,
der lange Schwanz schlapp hinterher.

Das andre Känguru-Getier
sprang froh nach Känguru-Manier
in hohen Bogen übers Gras;
zuweilen so, mal auch zum Spaß.

Des Armen Schleichen ist letztendlich
gewiss für jedermann verständlich:
Er konnte sich, nicht wie die meisten,
halt keine - großen Sprünge leisten!


Fernolend
Erstellt am 11.02.2020, 17:58 Uhr und am 11.02.2020, 18:11 Uhr geändert.
Der Onkel schrieb:
"Also zum einen bitte ich um AKTUELLE Artikel, wenn man schon Fakten in die Diskussion mit einbringen möchte."

- Genau das ist ja die Aussage: damals ein riesen TraRa um diese Themen, wir standen damals angeblich knapp vor dem Weltuntergang. Und was war - nix.
Schlussfolgerung: so wird das auch mit den heutigen Untergangsszenarien sein. Alles heisse Luft.


Noch etwas Aktuelles zu einer Idee welche ich schon einmal hier eingebrachte hatte, leider ging darauf niemand ein.

Cambridge-Professorin Patricia MacCormack:
"Nur das Verschwinden der Menschheit rettet das Klima."

Zu der These schrieb sie das Buch:

The Ahuman Manifesto: Activism for the End of the Anthropocene
Hugendubel - The Ahuman Manifesto
(Danke an charlie)

Wenn wir dieser Idee folgen könnten wir doch sofort alle anderen Massnahmen zur Rettung der Erde sofort einstellen.
Oder?

Fernolend
Erstellt am 11.02.2020, 18:09 Uhr
rhe-al schrieb:
"Ein durchaus lesenswertes Interview welches auch die hier erörterten Themen streift.
Dieter Nuhr kann man beipflichten, oder?"

Stimmt der Mann hat wirklich Recht. Einfach klares Denken und Bewerten.

Bisher mochte ich Herrn Nuhr nicht, ich hatte den Eindruck er ist einer von den Vielen die das sagen was gerade "In" ist um Auftritte, vor allem bei den Fernsehsendern, zu bekommen.

Dass er sich nun wirklich hinstellt und seine wahre persönliche Meinung sagt und verteidigt verdient höchsten Respekt.
Meines Wissens ist er bisher der Einzige der dies tut und dabei bleibt und nicht, angesichts der Drohungen, umfällt.

Von seiner Sorte bräuchten wir ganz dringend mehr.

Mario Antoni
Erstellt am 13.02.2020, 02:01 Uhr
Interessant, wie hier manche meinen, sie wären in " das Land " ihrer Ahnen zurückgekehrt, da sie in die BRD ausgesiedelt sind. Vor mehr als 850 Jahren hatte man gar nicht dieses beschränkte Denken und moderne Nationalbewusstsein von heute. Ich schäme mich nicht dafür, auch Wallonen und Niederländer in meinem Familienstammbaum zu haben. Unsere Ahnen kommen nun mal nicht alleine aus dem heute als BRD bekannten Gebiet, wie es manche ganz naiv meinen und das ist auch nicht schlimm. Wer an so etwas wie eine " arische Reinrassigkeit " der Siebenbürger Sachsen glaubt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Da es so einige schwarzhaarige Menschen in unserer Familie gibt, kam es auch schon leider vor, dass diese als " Scheiß Türken beschimpft wurden. Ich sage: Mensch ist Mensch. Es gibt kein " deutsches " oder " siebenbürgisches " Aussehen, Blut oder eine solche " Rasse ". Es gab einmal eine Zeit vor Siebenbürgen, vor Rumänien, vor Deutschland, in der unsere Ahnen gar nicht diese Bezeichnungen, wie man sie später verwendete, kannten. Alles hat irgendwo und irgendwann einmal begonnen und ist zeitlich begrenzt. Wer weiß, wie sich unsere Nachfahren irgendwann einmal nennen werden und welche Identität sie sich geben. Man kann sich nicht einfach auf irgendwelche Rassentheorien versteifen und als der größte Übermensch aufführen. Wohin das führt, können wir ja aus der NS-Zeit ablesen.

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