SbZ-Archiv - Stichwort »Als Gott Sas, Dass Ihr Der Weg Zu Weit Wurde«
Zur Suchanfrage wurden 1403 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 7 vom Juli 1958, S. 6
[..] en der Steiermark als Lieder- und Oratoriensänger, in welcher Eigenschaft er verschiedentlich in Konzerten und im Rundfunk zu hören war, einen Namen gemacht. Besonders zu erwähnen ist indessen seine Leistung als Kantor an der Heilandskirche, deren Kantorei er nach dem Kriege mühselig aufgebaut und in Gottesdiensten, geistlichen Abendmusiken und anderen kirchlichen Veranstaltungen zu einem Zentrum der Pflege evangelischer Kirchenmusik in Graz gemacht hat. > Klaenireffen nach [..]
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Folge 5 vom 25. Mai 1958, S. 4
[..] e Eingliederung zu erreichen, ohne dabei das eigene Kulturgut aufzugeben. Nachdem die Jugend die verhüllte Fahne durch den Saal auf die Bühne gebracht hatte, wurden zwei Gedichte vorgetragen und anschließend gemeinsam das Lied ,,Großer Gott wir loben Dich" gesungen. Dann schritt Prediger Johann H a r t i g (Botsch) zur Weihe der Fahne. Die Enthüllung bezeichnete er als einen Augenblick der Freude und des Dankes. Er gab dem Wunsche Ausdruck, die Landsleute möchten nicht nur in [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1958, S. 5
[..] ach Österreich. Es war physisch und seelisch der schwerste Dienst, Menschen aus der Geborgenheit der Heimat in die Ungewißheit der Fremde begleiten zu müssen. Zu allen Zeiten, so auch in diesen Stunden, wußte er sein Leben in Gottes Hand. In der Gemeinde Eberschwang in Oberösterreich leistete Zakel noch zwei Jahre und sieben Monate Dienst als Lehrer. Heute lebt das Ehepaar Zakel zusammen mit ihren Kindern in Ebergassing. Möge der liebe Gott ihren Lebensabend segnen. ... r Sie [..]
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Folge 11 vom 25. November 1957, S. 2
[..] ten belebte jund die das Zusammenstehen der Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, Bukowinadeutschen und der Deutschen aus Bess·arabien, aus der Dobrudscha und Sathmar verwirklichte und dabei die Brücke 'zu allen Deutschen Europas schlug, bündiger und unmittelbarer als je zuvor. Er war das offizielle, frei gewählte Oberhaupt einer Volksgruppe, zuletzt ein Märtyrer, ein Leidender und dennoch immer zuversichtlich. Gott bescherte ihm ein wechselvolles Dasein, außergewöhnliche G [..]
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Folge 11 vom 25. November 1957, S. 8
[..] m fällt sie nicht ins erlöste nackte Gesicht wie unseren gefallenen Kameraden, denen schon lange vorher Erde zum Schicksal geworden war gleich uns. Als wir auf endlosen Straßen in ferne Länder zogen, weiß Gott wohin, da nickten unsere Köpfe der Erde zu bei jedem Schritt. Unter Lerchengesang am Morgen, im Sonnenglast mittags, beim Ermatten des Abendlichts und im Dunkel der Nacht, wo immer wir marschierten, unser Rück, sooft er sich hob, er kehrte sogleich zur Erde wieder zurüc [..]
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Folge 9 vom 29. September 1957, S. 3
[..] ersten trüben Tag besucht. Am zweiten Regentag übten, wir mit viel Vergnügen für den Lagerabschlußabend, und als dann nach dem Abendbrot unsere Gäste den Speisesaal bis auf den letzten Platz füllten^ da erstickten wir fast vor Lampenfieber. Dementsprechend wurde der Abend ein Riesenerfolg. Am Mittwoch war" dann der Himmel Gott sei Dank immer noch trostlos grau und es regnete in Schnürein; so kam, es, daß uns der Abschied das Herz nicht brach! Breite, auch nicht in dramatische [..]
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Beilage SdF: Folge 9 vom September 1957, S. 5
[..] erwächst uns daraus die ernste Verpflichtung, auch hier in der neuen ,,alten" Heimat etwas für unsere Gemeinschaft zu leisten? Es gibt Menschen, die, wenn sie materiell und seelisch satt sind, . sich sagen: ,,Gott sei Dank, wir haben es geschafft und die andern gehn uns nichts an." --· Solchen Naturen hatten wir es bestimmt nicht zu verdanken, wenn wir uns in der Heimat* durchsetzten, eine hohe Kultur und eine blühende Gemeinschaft schufen, um die man uns weit und breit bene [..]
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Folge 7 vom 25. Juli 1957, S. 2
[..] dert haben. Bisher wurde die Ausreiseerlaubnis nur in äußerst geringem Ausmaß erteilt, meist für alte Leute. Eine Familienzusammenführung, wie Rußland, Ungarn, Südslawien, Polen und die Tschechoslowakei sie handhaben, ist das, weiß Gott, nicht! Es ist der Tropfen auf den heißen Stein, eine billige Geste, um behaupten zu können, man sei nicht grundsätzlich dagegen, daß eine Mutter ihr Kind bei sich habe. Der jähe, durch Mord bewirkte V o l k s t o d kann weniger entsetzlich se [..]
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Folge 7 vom 25. Juli 1957, S. 3
[..] rgischen Volkes, des großen Göttinger Historikers August Ludwig Schlözer, verweisen, der dieses merkwürdige Faktum mit Staunen, ja Bewunderung festgestellt hat und dabei die Zustimmung keines geringeren als Johann Gottfried Herders fand. Hier nur soviel. Unser sächsischer Stamm in Siebenbürgen ist nicht, wie man das früher glaubte, das Ergebnis einer geschlossenen, zahlenmäßig etwa dem heutigen Bevölkerungsstand entsprechenden einheitlichen Auswanderung aus binnendeutschen, w [..]
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Folge 6 vom 30. Juni 1957, S. 5
[..] es des Hermannstädter Bürgerabends, Fritz Buerthmes, und des bekannten Ingenieurs Gustav Buerthmes, Frau Hermine Litschel, ist von uns gegangen. Seit Jahren waren wir vor Not und Leid und Kummer so wunschlos geworden, daß wir uns nichts anderes mehr wünschten, als Gott, der Herr, wolle es uns schenken, noch einmal unsere lieben Kinder und Enkelkinder zu sehen, bezw. kennenzulernen. Und Gott erhörte unser Flehen. Worauf tausend, ja mehrere zehntausend Kinder, Eltern und Geschw [..]









