SbZ-Archiv - Stichwort »Meine Stadt«

Zur Suchanfrage wurden 2339 Zeitungsseiten gefunden.

  • Beilage SdF: Folge 9 vom September 1958, S. 6

    [..] er Landeskirche durch erhebliche Selbstbesteuerung überall unsere guten deutschen Schulen erhielten und, nicht zuletzt durch die Mühe und: Sammeltätigkeit unserer Frauen, in der Lage waren, schöne, moderne Schulgebäude aufzuführen.) ,,Mit meinem ganzen Herzen", sagt Frau Haner, ,,war ich J a h r e lang im. Dienst von Kirche und Schule tätig, bis man uns diese Arbeit aus den Händen schlug." In ihrer langjährigen sozialen Tätigkeit hat uns Frau Haner gezeigt, was kluge und [..]

  • Folge 8 vom August 1958, S. 5

    [..] tzigen Veste mit neuem Mut erfüllt. Auch mancher Naturfreund ist auf seine Kosten gekommen, wenn er nach halbstündiger Bergwanderung von der Brustwehr des Wohnturmes seine Blicke nach Süden über die endlosen Eichenwälder schweifen ließ, wo im Hintergrund die Spitzen der schneebedeckten Südkarpaten winkten. Mitten im Dörfe, gleichsam im Schatten der Burg, ragte ein mächtiger Turm, daneben Kirche, Schule und Pfarrhaus, der Tummelplatz meiner Jugendtage. Rund Jahre hindurch h [..]

  • Beilage SdF: Folge 8 vom August 1958, S. 6

    [..] er kommt ja das Nibelungenlied gegangen...!" Die vornehme Schönheit unserer Tracht bewirkte es, daß die Siebenbürger Gruppe im Münchner Oktoberfest-Trachtenzug den ersten Preis erhielt! Was habe ich also zu bedenken, wenn ich in meiner neuen Heimat die Tracht trage? . Ich. muß ein inneres Verhältnis zu ihr haben, sie darf also nie zum ,,Kostüm" werden! . Zu sichtbare Kosmetik wirkt bei einer Bauerntracht peinlich und störend. Ich muß also solche Geschmacklosigkeiten ve [..]

  • Folge 8 vom 25. August 1958, S. 7

    [..] enn, wo wohnt der jung& Hubschmid? Nachts träumte ich davon. Ein furchtbarer Lehrer, mit kahlgeschorenem Kopf und schmalen Lippen kam durch eine Bankreihe langsam auf mich zu und richtete die Spitze des Zeigestockes auf meinen Kopf. Wie alt ist Margot Hielscher? fragte er. Ich stand auf. Margot Hielscher, sagte ich, ist ziemlich alt. Sie hat ein gesegVon Hellmut Holthaus netes Alter erreicht, oder vielmehr, ein schönes Alter, eine Flau in den besten Jahren, mit einem Wort, mö [..]

  • Folge 7 vom 25. Juli 1958, S. 1

    [..] nbürger Sachssen. Ich habe es mir lange überlegt, ob sich nicht doch eine Gelegenheit finden ließe, daß ich zum übernächsten Wochenende nach Wels kommen könne. Leider muß ich aber nunmehr feststellen, daß sich dieses Vorhaben mit meinen dienstlichen Verpflichtungen, die ich bereits vor länger Zeit übernommen habe, nicht vereinbaren läßt. Ich bitte Sie herzlich,., mir den angedeuteten Verhinderungsgrund zugute zu halten. Das bevorstehende Treffen wird viele Ihrer Landsleute, d [..]

  • Folge 6 vom 25. Juni 1958, S. 2

    [..] and zu beschaffen. Gerade aber mit Rücksicht auf die besonders guten Erfahrungen, · die das Land Nordrhein-Westfalen mit seinen Patenkindern gemacht hat, werden wir keine Mühe scheuen, dieses Ziel der Schaffung einer neuen geschlossenen Siedlung Ihrer Landsleute durchzusetzen. Meine sehr verehrten Anwesenden, die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen begeht, wie* jedes Jahr zu Pfingsten, ihren Heimattag, also nicht an einem gewöhnlichen Sonntag des Jahresablaufes, sondern [..]

  • Folge 5 vom 25. Mai 1958, S. 1

    [..] r muß ich diejenigen enttäuschen, die von mir jetzt einen langen, sensationellen Aufsatz über Raketen und Weltaaumfechnik erwarten. Ich dürfte da nur wiederholen, was schon in Tausenden von Schriften breitgetreten worden ist. Doch ich hoffe, man wird' bald. auch aus' anderen Quellen manches neue erfahren. Ich habe zur .Zeit eine sehr interessamte Beschäftigung. Meine Abteilung arbeitet nicht so sehr am Zusammenbau 'dessen, was bereits erlunäm und entwickelt, worden ist, auch [..]

  • Beilage SdF: Folge 5 vom Mai 1958, S. 7

    [..] lasse, die eingeführt wurde, um uns noch höhere Bildung einzuimpfen, herrscht große Aufregung. Die Älteren unter uns, die schon tanzen waren, sogar den Studentenball mitgemacht hatten, geben uns Neulingen Belehrungen. Höre ich recht? Da sagt eine: ,, ... und dann müßt ihr euch die Gesichter pudern, denn sonst werdet ihr beim Tanzen unfein und erhitzt aussehen." Puder?! -- Ich sehe meine Cousine, die bei uns wohnt, verzagt an. Bei uns zu Hause gibt es solche Dinge nicht. Wir g [..]

  • Beilage SdF: Folge 3 vom März 1958, S. 6

    [..] che umfaßt, sollte der jeweilige Landesverband auch eine Aufschrift besorgen ,,Landesverband X". Ich bin gerne bereit, alle diesbezüglichen Anfragen umgehend zu beantworten und erbitte diese Briefe direkt an meine Adresse. Aus der Kulturgeschichte Siebenbürgens Von Dr. Hans Wühr (Fortsetzung und Schluß) Unsere schönen Kirchenburgen machen die besondere deutsche Bauernart deutlich, diese gewaltige Heimatbesessenheit und diesen mächtigen Willen zur Gemeinschaft. Die andern, wen [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1958, S. 7

    [..] n die Schäßburger, in den Zwanziger Jahren, ihren Mitbürger Oberth wegen seiner ,,Mondfahrt" verulkt. Heute ist Professor Hermann Oberth eine weltbekannte Persönlichkeit und seine Idee ist der Verwirklichung nahe. Ihr seht, meine lieben Landsleute, wir haben auch hier den Vogel abgeschossen vor den Kölnern. Irgendetwas von der Köl'schen Art müssen wir von unseren Ahnen aber doch mitbekommen haben. Daß wir, trotz allem, noch. Humor besitzen, haben unsere Frauen an ihrem Faschi [..]