SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«

Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 5

    [..] Verhandlungen zwischen Bonn und Wien eintreten. Landshauptmann Dr. G l e i ß n e r sprach in einer Begrüßungsansprache vom Sinn dieses Festes. Eine jährige Geschichte könne durch zwanzig Jahre der Vertreibung nicht einfach zum Verschwinden gebracht werden. Die Donauschwaben und die übrigen Heimatvertriebenen seien für Österreich keine Belastung, sondern eine Bereicherung geworden. Nicht der Raum, sondern die Menschen entscheiden, ob Wohlstand oder Notstand herrscht. Auch O [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 6

    [..] so nennen könnte, Hörbiger als gemütlicher, würdevoller Faust war zwar ein Fehlgriff. Er, in der Hauptrolle, stand dem vollen Erfolg geradezu im Weg. Großartig der Mephisto Will Quadfliegs, und nur dort anfechtbar, wo er Gründgens in dessen übereifrigem, oft kasperlhaften Spiel nachzuahmen versuchte. Einfach wunderbar die Gretchenszene der Aglaja Schmidt und unüberbietbar das Zusammenspiel von Susi Nicoletti als Marthe Schwerdtlein und Will Quadflieg. Ewald Baisers Stimme rei [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 9

    [..] ste fernhalten konnte. Da branant Mende ist immer so etwas wie chen von Osten her starke russische ein ,,primus inter pares" gewesen! Stoßtrupps bis Balga vor. Unsere Land,,Er war", so sagte einer seiner Käme- ser waren physisch einfach fertig. Da bildeten wir mit Mende einen nur aus Freiwilligen bestehenden Zug und machten einen Gegenangriff, der die Russen zurückwarf. Zehntausenden laden aus der damaligen Zeit, ,,einer von denen, die zur rechten Zeit das rechte Wort fanden, [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 10

    [..] Ich stand mit meinem Onkel im offenen Hoftor und beobachtete die Ankunft der Erntearbeiter, die einmal im Jahr aus dem Ausland kamen. Der Onkel konnte mir keinen einzigen Ort nennen, in dem diese Jremden Völker', wie er sie nannte, ihre Wiegen und Särge bauten. Sie waren eben einfach da, wenn es so weit war. Sie versickerten nach der Ernte im Weidengebüsch des ausgetrockneten Baches -- wie der Schnaps in ihren ewig durstigen, spröden Kehlen. Und weitet oben, im Haselnußgehölz [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 11

    [..] esenszüge aus und lassen die anderen verkümmern. Aber gerade diese unbeanspruchten Interessen sind es, die das Wesen der Gemeinschaft zum Einzelwesen, zur Persönlichkeit machen. Diese Interessen zu er' kennen ist nicht einfach. Der Mensch muß einen festen eigenen Willen, eine eigene Meinung haben, diese auch vertreten können, und er muß ebenso kritisieren können, obwohl auch er nicht altes richtig macht. Der Mensch m«fj einen guten Teil Zivilcourage haben und wenn es nötig is [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1961, S. 4

    [..] wüsteten und die große Auswanderung nach Amerika begann, da wurden auch die unteren Lagen der Weinhalden mit Obstbäumen bepflanzt^Die steilen Lagen wurden mit Kartoffeln und Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen und Linsen bebaut. Verwüsten ließ man die Halden nicht. Das kostete natürlich einen Haufen Arbeit, und in diesen Dienst stellte sich die Bruderschaft. Die Gärten der Alten, der Witwen und Waisen wurden einfach mitgenommen. Sie hatten den Katechismus nicht umsonst auswendi [..]

  • Folge 8 vom 15. August 1961, S. 7

    [..] h" diesen Namen eher verdient,, denn sie wurde tatsächlich durch den Rückstoß eines siusgestoßenen Wasserstrahles vorwärtsgeschoben. Von den bisherigen Benennungen paßt eigentlich das Wort ,,UFO" immer noch am besten, das einfach aus den Anfangsbuchstaben ·von ,,Unidentiflziertes Fliegendes Objekt" zusammengesetzt ist. Nach meinen Informationen liegen heute bereits über Augenzeugenberichte über UFO's vor, nach dem englischen Luftmarschall Lord Dowding sollen es gar übe [..]

  • Folge 6 vom 15. Juni 1961, S. 3

    [..] ,,Rotkehlchens Silberlied" und ,,Er hört mit ihr den Gukguk schreyn" des in Berlin lebenden und wirkenden Komponisten Rudolf Wagner-Regeny. Diese Lieder zeigen uns, daß hier ein Komponist am Werk ist, dem es weniger um Spekulationen geht, als einfach darum, Musik zu machen; deshalb wird aber nicht die subtile Kleinarbeit vernachlässigt. Interessante harmonische Wendungen, Imitationen, kanonische Führungen bestimmen auf weite Strecken die Arbeit, dazu tritt die große melodisch [..]

  • Folge 5 vom 15. Mai 1961, S. 2

    [..] rmissen freilich einige vertraute Namen, die aus dem einen oder anderen Grund ausgeblieben sind, wie z. B. Grete Csaki-Copony. -Die Kritiker, die einseitig zu abstrakt auf dem Richterstuhl sitzen, mögen anderer Meinung sein, aber Maler wie Teutsch und Honigberger darf man nicht so einfach übersehen, auch wenn sie nicht abstrakt sind und mit ihrem Pinsel lieber die heilige Cäcilie als den Abgott der Schlagwörter anbeten. Unter den neuen Begegnungen überrascht besonders der jun [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1961, S. 3

    [..] pziger Romantik, die in gewissem Sinne stets mehr Choral eingestellt war, als rein instrumental. So gliedert sich sein Schaffen unter drei Gesichtspunkte: den Männergesang, die Kirchenmusik und die Liedlyrik. Sein Gesamtstil bleibt aber in allen drei Gebieten fast gleich. Die Herrscherin in seinem Tongebiet ist und bleibt die einfache Melodie mit aller Klarheit der Stimmführung, mit aller .Virtuosität des Chorsatzes, aber auch mit aller Abkehr vom Dämonischen, allzu Ekstatisc [..]