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Brombeer
Erstellt am 12.02.2018, 14:02 Uhr
Seberg verlinkte auf ein Interview mit Prof. Pohl und selektiert daraus die pohl´sche Feststellung:


Der Wunsch nach einem Stopp von Modernisierung und einer Hinwendung zur "heilen" Welt überkommener Traditionen ist der größte Unsinn, den es überhaupt gibt. Er ist irrational, grundsätzlich ausgrenzend und tendenziell gewaltfördernd.“

Genau dieser Umstand lässt mehr und mehr Menschen in Deutschland den zunehmenden Einfluss des Islam befürchten.


Was ist Salafismus?

Salafisten vertreten eine der radikalsten Ausprägungen des Islamismus. In Deutschland stellen sie aktuell die am stärksten wachsende Form dieser extremen Glaubensrichtung dar. Das Bundesinnenministerium (BMI) definiert Salafisten als "Verfechter eines aus ihrer Sicht ursprünglichen und unverfälschten Islams." Sie lehnen jede theologische Moderni-sierung ab. In ihren Augen muss der Islam so praktiziert werden, wie im Mittelalter vom Propheten Muhammad (circa 570 bis 632 n. Chr.) Salafisten lehnen westliche Demokratien ab und sehen eine "islamische Ordnung" mit islamischer Rechtsprechung (Scharia) als einzig legitime Staats- und Gesellschaftsform an.


Bemerkenswert ist damit Pohls Ansicht auf die Frage:

Welche Rolle spielt dabei die Religion?

Nach Sigmund Freud haben Religionen als eine Weltanschauung die Bedeutung von irrationalen Illusionen, die keine wirkliche Hilfe bringen, sondern seelische Entlastung vorgaukeln. Religionen haben damit ähnliche Funktionen wie politische Ideologien. Es handelt sich um ein Versprechen, das die Menschen mit dieser Welt versöhnen soll, wenn bestimmte Bedingungen in der gläubigen Anhängerschaft erfüllt werden. Dieses Verspre-chen kann aggressiver getönt sein, wie man es zurzeit sieht, oder defensiver. Man muss also differenziert betrachten, was Religionen sind und welche massenpsychologische Funktionen sie haben. Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass Religionen an sich militant ausgerichtet sind. Es ist aber auch verkürzt zu sagen, dass die Religion von militanten Bewegungen einfach nur missbraucht wird und grundsätzlich nichts mit Gewalt zu tun hat.

getkiss
Erstellt am 12.02.2018, 14:17 Uhr und am 12.02.2018, 14:17 Uhr geändert.
Nach Sigmund Freud haben Religionen als eine Weltanschauung die Bedeutung von irrationalen Illusionen

denen unser Psychodeuter glauben schenkt, meinend, er sei gegenüber von Millionen Gläubigen Menschen "aufgeklärter"...

_Gustavo
Erstellt am 12.02.2018, 15:49 Uhr
Politik mal ganz anders :

Kevin Kühnert auf Tour
Lokführer im #NoGroKo-Zug

getkiss
Erstellt am 12.02.2018, 16:56 Uhr
Wer nicht weis wie es war, soll die Alten fragen.
Sie denken nach, haben die Erfahrung des Vergangenen.

Wer wissen will, wie es werden sollte: Die Jungen!
Sie sind meistens ungestüm, aber ehrlich, müssen nichts vertuschen!

seberg
Erstellt am 12.02.2018, 17:23 Uhr und am 12.02.2018, 17:43 Uhr geändert.
@Brombeer schreibt:

"Seberg verlinkte auf ein Interview mit Prof. Pohl und selektiert daraus die pohl´sche Feststellung":

Zitat von Prof. Pohl:
Der Wunsch nach einem Stopp von Modernisierung und einer Hinwendung zur "heilen" Welt überkommener Traditionen ist der größte Unsinn, den es überhaupt gibt. Er ist irrational, grundsätzlich ausgrenzend und tendenziell gewaltfördernd.“
Was Brombeer auf unredlich selektive und tendenziöse Weise nur auf den Isalm bezieht:

Brombeer:
"Genau dieser Umstand lässt mehr und mehr Menschen in Deutschland den zunehmenden Einfluss des Islam befürchten."
Obwohl Prof. Pohl diese unsinnige, kulturessentialistische Sehnsucht nach einer "heilen" Welt überkommener Traditionen eben nicht nur auf den Isalmismus, sondern implizit genau so auch auf die Neue Rechte und die AfD bezieht: eine irrationale, grundsätzlich ausgrenzende und tendenziell gewaltfördernde Sehnsucht.

In dieser unsinnigen Sehnsucht sind sich die mörderischen Islamisten und die Neue Rechte a al AfD so einig, dass sie sich im nächsten Augenblick genau aus diesen nationalistisch-rassitstisch-kulturell-religiösen Gründen gegenseitig am liebsten abschlachten würden. Zumindest aber sich gegenseitig strikt abgrenzen, weil sie sich als ideologisches Feindbild brauchen.

Eine etwas genauere Lektüre und ehrlichere Analyse des Interviews mit Prof. Pohl wäre vielleicht nicht schlecht, nicht wahr, Brombeer?:

"Über das Eigene und das Fremde"


schuetze
Erstellt am 12.02.2018, 22:58 Uhr
Die Salafisten gleichzusetzen mit der AFD ist mit Abstand der unqualifizierteste Vergleich den ich je gelesen habe @ seberg, und beweist mir das deine Kentnisse der aktuellen Realität im Lande, völlig irrational und sehr mangelhaft sind. Vielleicht lebst du aber auch in einem Kokon, fernab jeglicher Realität.

Das ist nattürlich auch eine Möglichkeit sich die Welt schönzufärben.

getkiss
Erstellt am 12.02.2018, 23:04 Uhr
Endlich bekommt Deutschland wieder eine stabile Regierung.


Heute:

Die SPD fällt in einer Insa-Umfrage für die „Bild“-Zeitung auf ein Rekordtief von 16,5 Prozent – nur noch 1,5 Punkte vor der AfD. Die Union kommt auf nur noch 29,5 Prozent. „CDU und SPD müssten Neuwahlen fürchten. So unbeliebt war die GroKo noch nie“, sagte Insa-Chef Hermann Binkert dem Blatt.

Beide Aspekte in einem beschreiben eine Krankheit.

Was ist Schizophrenie

getkiss
Erstellt am 13.02.2018, 08:12 Uhr
dass die Korruption in frühlingshafter Blüte steht, das sind doch Lappalien

Sind es nicht. Vor Allem wenn es mit Unterstützung der EU passiert.
Ähnliches passiert auch anderswo.

Durch Steuertricks mit Goldgeschäften haben Topverdiener den deutschen Fiskus um mehrere Milliarden Euro gebracht, hat das Investigativteam des Handelsblatts recherchiert. 106 beschuldigte Investoren und Berater werden deshalb wegen Steuerhinterziehung verdächtigt, sieben von ihnen sitzen in Untersuchungshaft.

Siehe Morning Brief von heute.
Verbrecher gehören überall hinter Gittern!
Und sind nicht einseitiger Kritik würdig.

Brombeer
Erstellt am 13.02.2018, 20:30 Uhr und am 13.02.2018, 20:44 Uhr geändert.
SPD Nahles nominiert
13.02.2018 Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/spd-parteivorsitz-101.html

Hamburgs Bürgermeister Scholz übernimmt kommissarisch den SPD-Parteivorsitz. Für die reguläre Nachfolge an der Spitze hat das SPD-Präsidium einstimmig Fraktionschefin Nahles nominiert.

Schulz erklärt die Notwendigkeit der „Kroko“, auf der die SPD aufbauen könne, um das Land zu erneuern und zu führen.

Es bleibt der SPD der Trost, diesen Träumer als Parteichef losgeworden zu sein. Mehr nicht.

gerri
Erstellt am 13.02.2018, 21:44 Uhr

@ Enteignete und Ihre Nachkommen,haben Jahrzehntelang auch eine Art

Wutvisionen,wie die Krankheit wohl heisst....?

Brombeer
Erstellt am 13.02.2018, 22:53 Uhr

SPD will stärkste Partei werden

13.02.2018 Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/spd-scholz-101.html

Ziel der SPD sei es, wieder stärkste Partei zu werden, sagte Scholz in den tagesthemen.
Herr Scholz glaubt, dass sich durch die Veränderung der Parteiführung die SPD vom steilen Sinkflug hinauf an die Spitze katapultiert und zur stärksten Partei wird? Ob Scholz sich nicht etwas komisch vorkommt bei solchen Statements? Was werden die Genossen sagen? Ob die sich dieser Traumtänzerei anschließen, bei lediglich einem Führungswechsel? Die ganzen Seeheimers haben noch immer nicht begriffen, dass die Talfahrt primär durch die Inhalte verursacht ist.
Manchmal denke ich, dass die SPD – gleich einem Alkoholiker – in gewisse Tiefen abstürzen muss, ehe sich ein Wandel anbahnen kann. Diesen Punkt hat die Partei aber noch nicht erreicht.

Shimon
Erstellt am 15.02.2018, 14:52 Uhr
Wie ein falscher Islamist deutsche Behörden vorführt

Von Gil Yaron, Tel Aviv | Stand: 09:28 Uhr | Lesedauer: 5 Minuten
Ein israelischer Journalist führt vor, wie leicht Extremisten in Deutschland Asyl erhalten können. Dafür reiste er mit einem falschen Pass nach Berlin. Hilfe für seine Tarnung bekam er dabei vom Mossad.
Es dürfte Zvi Jecheskelis gefährlichster Auftrag gewesen sein. Seit Jahren berichtet der israelische Journalist für den Sender Channel 10 über die muslimische Welt, reist durch arabische Staaten, besucht palästinensische Flüchtlingslager und interviewt Terroristen der Hamas. Doch für seine neueste Dokumentation begab Jecheskeli sich in Lebensgefahr, mitten in Europa.

Mit geheimdienstlichen Methoden drang Israels bekanntester Experte für die arabische Welt tief in die Netzwerke der Muslimbruderschaft in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Türkei ein, um ihre Weltanschauung und Praktiken zu erkunden. Die daraus entstandene Folge seiner Serie zeigt, wie erschreckend leicht es ist, mit falscher Identität in Deutschland Asyl zu erhalten. Und wie ein deutscher Behördenmitarbeiter dabei hilft, deutsche Gesetze zu umgehen.

Dafür musste Jecheskeli wie ein Spion agieren. „Die Muslimbrüder sind bekannt für ihr Misstrauen. Außenstehenden würden sie nie Einblick in ihre Arbeitsmethoden geben oder ihre wahren Absichten mitteilen“, sagt er WELT. Also verwandelte er sich mithilfe aktiver und ehemaliger Mossad-Agenten in Scheich Khaled Abu Salaam alias Abu Hamsa.

Als solcher trat er entweder als palästinensischer Journalist eines islamistischen Senders aus Hebron auf oder als strenggläubiger muslimischer Geschäftsmann aus Jordanien mit palästinensischen Wurzeln.
Die Geheimdienstler arbeiteten mit Jecheskeli eine akribisch durchdachte Biografie und Tarnung aus und kümmerten sich um jedes Detail – von der fiktiven Webseite seines Unternehmens über Geheimkameras und -mikrofone bis hin zum richtigen Weg, in der Moschee zu beten. Hätte Jecheskeli vor anderen Muslimbrüdern den Gebetsteppich mit dem linken statt dem rechten Fuß zuerst betreten, wäre seine wahre Identität als Ungläubiger enthüllt worden und sein Leben in Gefahr gewesen.

Um Kontakte zu den Muslimbrüdern aufzunehmen gab er vor, sein Geld in Europa in die Dawa investieren zu wollen – das soziale Netzwerk der Islamisten mit Kindergärten, Fußballklubs, Schulen und Moscheen, die ihre radikale Ideologie verbreiten.

Jecheskeli zeigt in seinem TV-Beitrag, wie einfach es für die Islamisten ist, Anhänger nach Europa zu schleusen. „Alles, was man braucht, um in Deutschland Asyl zu erhalten, ist ein syrischer Pass.“ Und den bekommt man erstaunlich leicht.
Durch den Tipp eines Geheimdienstlers erfährt Jecheskeli von einem Handyladen im Viertel der syrischen Flüchtlinge in Istanbul. Dort gewinnt Jecheskeli, der perfekt Arabisch spricht, mit Geplauder über den politischen Islam schnell das Vertrauen des Verkäufers.

Der Undercover-Reporter berichtet vom Leid eines „Freundes“, der unbedingt nach Europa wolle. „Kein Problem“, sagt der Händler. „Für 1250 Dollar besorge ich dir einen syrischen Pass.“ „Was, so einfach?“, fragt der verblüffte Jecheskeli zurück. „Was passiert, wenn er damit an internationalen Flughäfen ankommt oder wenn die Behörden in Deutschland ihn in ihren Datenbanken überprüfen?“ Das sei kein Problem, so der Verkäufer: „Außer in Syrien kann niemand feststellen, dass der Pass nicht echt ist.“ Die Anzahlung betrage nur 250 Dollar, der Rest sei bei Übergabe fällig. Jecheskeli willigt ein.

Wenige Tage später zitiert ihn ein anonymer Anrufer zu einer Brücke am Bosporus. „Bist du allein?“, habe der Fälscher ihn misstrauisch gefragt. „Ja“, antwortet Jechsekeli. Tatsächlich wird er während der Dreharbeiten ständig von einem geheimen Sicherheitsteam begleitet. „Geh in ein Restaurant im Flüchtlingsviertel. Ich folge dir und stelle sicher, dass du allein bist. Setz dich dort an einen Tisch, ich komme zu dir.“
Kurze Zeit später, nach Übergabe der vereinbarten Summe, hält Jecheskeli einen syrischen Pass in den Händen. „Der ist nicht gut gefälscht, der ist praktisch echt“, stellt er kurz darauf im sicheren Hotelzimmer fest. Wenige Tage später trifft er im Auffanglager für syrische Flüchtlinge in Berlin-Tempelhof ein. Dort wendet er sich an die deutschen Sozialarbeiter, um einen Asylantrag zu stellen. Jecheskeli hat Glück: Sein Sachbearbeiter ist ein Palästinenser, der 1978 aus Gaza nach Deutschland auswanderte.

Schnell ist man sich sympathisch, witzelt darüber, wie gut es wäre, wenn Palästinenserpräsident Mahmud Abbas endlich das Zeitliche segnen würde. Nach wenigen Stunden hat Jecheskeli alle notwendigen Papiere in der Hand – er gilt nun offiziell als Flüchtling und hat Anspruch auf Sozialleistungen.

„Mit Allahs Hilfe beginnst du hier jetzt ein neues, islamisches Leben“, beglückwünscht ihn der deutsche Behördenmitarbeiter mit palästinensischen Wurzeln. Und gibt dem vermeintlichen Flüchtling auch noch Ratschläge, wie er die Behörden überlisten kann.
„Wie bringe ich meine Frau und Kinder hierher?“, fragt Jecheskeli. „Eigentlich musst du drei Jahre warten, dann können sie nachziehen“, erwidert sein Gesprächspartner. Das dauere ihm zu lange? „Dann bring sie einfach jetzt übers Meer her“, erwidert der Sozialarbeiter, der sogar Hilfe bei der Planung der Fluchtroute anbietet. Nach der Ankunft könne man dafür sorgen, dass sie ebenfalls Flüchtlingsstatus erhielten.

„Ein gefälschter Pass reicht für eine ganze Sippe aus“, fasst der Investigativ-Journalist seine Erfahrung beim Asylantrag in Deutschland zusammen. „Bei den Geldern, die man in Deutschland erhält, sind die 1250 Dollar eine hervorragende Investition.“ Dem in Israel bereits sehr bekannten Journalisten geht es nach eigenem Bekunden nicht um Ruhm oder Anerkennung, vielmehr trieben ihn Sorgen um.
„Ich wollte über die Gefahren berichten, denen Europa durch den radikalen Islam ausgesetzt ist. Ich bin nicht an die Codes politischer Korrektheit gebunden und kann offen die Wahrheit aussprechen“, sagt Jecheskeli im WELT-Gespräch.
Jecheskeli sieht eine enorme Gefahr für Deutschland und meint damit nicht islamistischen Terror. „Niemand kann wirklich sagen, was der politische Islam für Europa bedeutet.“ Deswegen zeigt er in seiner Serie eine Predigt Jussuf Kardawis, dem wichtigsten Prediger der Muslimbruderschaft. „Der Islam wird wieder den Westen und Europa beherrschen“, verspricht er darin. Das müsse nicht unbedingt mit dem Schwert geschehen. „Es gibt auch eine stille Eroberung“, so Kardawi.

„Er spricht von der Dawa“, erklärt Jecheskeli, „der gewaltlosen Unterwanderung von Schulen und Kindergärten zur Bekehrung der ‚Ungläubigen‘.“ Die wahren Absichten der Zuwanderer würden in Deutschland nicht überprüft. Keiner der Flüchtlinge, die er im Auffanglager getroffen habe, hätte die Absicht gehabt, sich zu integrieren.

„Die Imame verbieten ihren Anhängern, dass ihre Töchter Deutsche heiraten, sie predigen, dass sich niemand integrieren soll. Sie betrachten den Westen als technologisch überlegen und moralisch unterlegen“, sagt der Journalist. „Langfristig wollen sie Deutschlands Identität verändern.“


gerri
Erstellt am 15.02.2018, 15:04 Uhr und am 15.02.2018, 15:08 Uhr geändert.
„Der Islam wird wieder den Westen und Europa beherrschen“,


@ Das wollten sie wohl,doch die kleinen Staaten die sich auch heute dagegen stellen,haben sie vor Wien besiegt.
Der Islam kann nur schwache Nationen beherschen und unterdrücken,und die gibt es im heutigen Europa nicht.

Shimon
Erstellt am 15.02.2018, 16:06 Uhr
@ Dann ist ja in Deutschland und Europa alles in Butter...

gehage
Erstellt am 15.02.2018, 16:22 Uhr
Mit Oswald Metzger konnte Herausgeber Roland Tichy einen politikerfahrenen und meinungsstarken Mann gewinnen, der sich seit vielen Jahren als freier Publizist und Autor in die wirtschaftspolitische Debatte der Republik einmischt: in Printmedien, Online, in TV-Runden und im Hörfunk.

In seinen linken Jugendjahren zog es ihn in die SPD, die er bereits als Jura-Student 1979 frustriert verließ. Nach rund zehn Jahren ohne Parteibuch landete er bei den Grünen, bei denen er sich als Fachmann für Finanzen und Wirtschaft im Bundestag (1994-2002) einen Namen machte, aber mit seinen ordoliberalen Positionen immer wieder aneckte. Jürgen Trittin nannte ihn damals „den grünen Lambsdorff“. Nach mehr als 20 Jahren verließ Metzger die Grünen im Jahr 2007, weil sie ihm nach der rot-grünen Regierungsphase in der Opposition viel zu etatistisch und staatsfixiert wurden. Sein Landtagsmandat in Stuttgart legte er nach seinem Parteiaustritt nieder.
Sein Eintritt in die CDU im Jahr 2008


Metzger arbeitete in den vergangenen vier Jahren hauptberuflich in Berlin als Geschäftsführer der Reformwerkstatt „Konvent für Deutschland“, die sich unter Vorsitz des verstorbenen Altbundespräsidenten Roman Herzog um die institutionelle Reformfähigkeit der innerstaatlichen wie europäischen Föderalordnung mühte. Nach dessen Tod löste sich der überparteiliche Konvent zum Jahresende 2017 auf.
„Tichys Einblick GmbH“ (TE) wurde 2015 als Internet-Start-Up gegründet und betreibt die gleichnamige, liberal-konservative Internet-Site, gibt zusammen mit dem Finanzen Verlag, München, das Monatsmagazin „Tichys Einblick“ heraus und verlegt die Bücherreihe „Edition Tichys Einblick“. Im Januar besuchten 2,6 Mio. Leser die Site („Visits“ lauf IVW) mit 5,7 Mio. Page-Impressions. Damit zählt TE zu den großen unabhängigen Meinungsportalen.

Oswald Metzger übernimmt die Büroleitung von Tichys Einblick in Berlin

nichts für ungut...


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