Wahlen in Bayern 2013

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TAFKA"P_C"
Erstellt am 17.09.2013, 12:02 Uhr
Schon nur deshalb sollten Kinder wahlberechtigt sein,
Ab welchem Alter? Und wer sagt, dass die Eltern ihr Kreuz da machen, wo ihre Kinder es wollen? Kann ein 1-jähriges Kind seine Wünsche schon äußern? Es sind wirklich biologische Grenzen da, die nicht zu überschreiten sind.

Ħansi
Erstellt am 17.09.2013, 12:07 Uhr und am 17.09.2013, 12:08 Uhr geändert.
Und wer sagt, dass die Eltern ihr Kreuz da machen, wo ihre Kinder es wollen?
Eltern wollen doch nur das Beste für ihre Kinder - oder?

TAFKA"P_C"
Erstellt am 17.09.2013, 12:38 Uhr
Eltern wollen doch nur das Beste für ihre Kinder - oder?
Klar, aber tun sie es auch? Ich denke, Eltern wollen es tatsächlich, aber ist das was sie denken, dass für das Kind richtig ist, tatsächlich auch das Richtige? Ich weiß es nicht.

_grumpes
Erstellt am 17.09.2013, 12:51 Uhr
Eltern wollen doch nur das Beste für ihre Kinder - oder?

Wahlgeschenke an die Eltern, müssen irgendwann deren Kinder bezahlen,
so geschehen über viele Jahre hinweg.

Shimon
Erstellt am 17.09.2013, 12:55 Uhr
...Es sind wirklich biologische Grenzen da, die nicht zu überschreiten sind.
Da handelt es sich um geistige Grenzen mein lieber Tafka.

gehage
Erstellt am 17.09.2013, 12:57 Uhr
@johann

Gehage Du hast die Pointe von grumpes nicht verstanden.
Die CSU hat die Mehrheit im Parlament, weil die anderen Parteien, die über 5 % erreichten und damit im Landtag sind, zusammen weniger als die CSU alleine haben.


doch johann, ich wollte damit nur sagen wenn auch in bayern 5 oder mehr parteien die 5% hürde geschaffen hätten wie im bund, wäre der anteil der anderen parteien zusammen höchstwahrscheinlich höher als der, der csu. und dass die npd und linke nicht reingekommen sind, ist halt nicht schlimmm. und so ist es eben ok, wie es ist. besser als wenn die beiden drinnen wären. bliebe noch die fdp...

nichts für ungut...

getkiss
Erstellt am 17.09.2013, 14:13 Uhr
Eltern wollen es tatsächlich, aber ist das was sie denken, dass für das Kind richtig ist, tatsächlich auch das Richtige?
Beispiel.
Samstag, 07.09 Abends.
Flug in Richtung Spanien.
Große Unruhe an Bord, ein mittelgroßer Mann ist äußerst unruhig, die Stewardessen können ihn kaum beruhigen, fragen nach einem Arzt an Bord. Letztendlich kommt er nach vorne, begleitet mit einer älteren Frau.
Eine Woche später, nach 20 Uhr. Im Wartesaal, vor dem Boarding, bemerke ich den selben Mann, wie er unruhig hin und her läuft, starrt zum Pult der Angestellten.
Boarding. Die Situation vor dem Start eskaliert wieder durch den erwähnten erwachsenen Mann. Mehrere Fluggäste bestätigen den Stewardessen den Vorfall vor einer Woche.
Der Mann will aussteigen. Die ältere Frau, die mit ihm ist, entpuppt sich als seine Mutter, die ihn bittet doch zu bleiben.
Der Käpt´n kommt hinzu. Inzwischen ist es nach 23 Uhr. Der Flughafen München schließt 24 Uhr. Der Käptn ruft die Polizei, der Unruhestifter wird aus dem Flugzeug entfernt.

Frage. Hat die Mutter dieses Mannes, der einwandfrei, wenn nicht psychisch gestört, doch mindestens entweder an Flugangst, oder Klaustrophobie leidet, richtig gehandelt, um eine Flugreise mit ihm anzutreten, an statt den Zug zu nehmen?

Und das war kein unreifes kleines Kind, für das hier Wahlrecht durch die Eltern gefordert wird, "weil die wissen was für das Kind gut ist"...

Es gibt keine Gewähr dafür, nicht einmal bei erwachsenen Kindern, siehe das Beispiel....

lucky_271065
Erstellt am 17.09.2013, 14:29 Uhr und am 17.09.2013, 14:31 Uhr geändert.
@getkiss


Es gibt keine Gewähr dafür, nicht einmal bei erwachsenen Kindern, siehe das Beispiel....

Es gibt bei keinem Menschen eine Gewähr dafür, dass er aus dem einen oder anderen Grund nicht plötzlich durchdreht.

(So wie es auch bei keinem CSU-Chef bei aller "christlichen Moral" eine Gewähr dafür gibt, dass er keine "Affären" hat.

Und bei keinem CSU-Minister eine Gewähr, dass seine Doktorarbeit nicht über weite Teile ein Plagiat ist.)

Ħansi
Erstellt am 17.09.2013, 14:32 Uhr
Und das war kein unreifes kleines Kind, für das hier Wahlrecht durch die Eltern gefordert wird, "weil die wissen was für das Kind gut ist"...

Es gibt keine Gewähr dafür, nicht einmal bei erwachsenen Kindern, siehe das Beispiel....


Du stellst alle Eltern unter den Generalverdacht der Unfähigkeit für ihre Kinder zu entscheiden.

lucky_271065
Erstellt am 17.09.2013, 14:41 Uhr
@Hansi

In Deutschland geborene Kinder sind Deutsche Staatsbürger und jeder Deutsche Staatsbürger sollte wahlberechtigt sein. Schon nur deshalb sollten Kinder wahlberechtigt sein, weil in der Regierung Dinge beschlossen werden die erst später, wenn die Kinder schon erwachsen sind, ihre wahre Wirkung zeigen.

Vielleicht sollten im Sinne dieser Logik Kinder auch in Landes- und Bundestage gewählt warden? Ab welchem Alter?

P.S. Bis auf Weiteres spielen die Kinder vielerorts schon "Schülerstaat". Was eine ganz gute Vorbereitung zur späteren Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung sein kann.

lucky_271065
Erstellt am 17.09.2013, 14:43 Uhr
@Hansi

Du stellst alle Eltern unter den Generalverdacht der Unfähigkeit für ihre Kinder zu entscheiden.

Dieser Verdacht erweist sich in vielen Fallen als durchaus berechtigt.

Nicht wenige Kinder muss man vor ihren Eltern in Schutz nehmen ... Natürlich ein delikates Thema.

Ħansi
Erstellt am 17.09.2013, 14:48 Uhr und am 17.09.2013, 14:53 Uhr geändert.
So wie es auch bei keinem CSU-Chef bei aller "christlichen Moral" eine Gewähr dafür gibt, dass er keine "Affären" hat.

Und bei keinem CSU-Minister eine Gewähr, dass seine Doktorarbeit nicht über weite Teile ein Plagiat ist.)

Lucky,
Du hast Katrin Dagmar Göring-Eckardt vergessen, die evangelische Kirchenfunktionärin die sich schützend vor den in den Pädophilieskandal bei den Grünen verstrickten Jürgen Trittin stellt.

Vielleicht sollten im Sinne dieser Logik Kinder auch in Landes- und Bundestage gewählt warden? Ab welchem Alter?

Du hast nichts verstanden von dem was ich geschrieben habe.

lucky_271065
Erstellt am 17.09.2013, 15:00 Uhr und am 17.09.2013, 15:02 Uhr geändert.
@Hansi

Du hast nichts verstanden von dem was ich geschrieben habe.

Doch. Aber ich wundere und amüsiere mich darüber.

Meinst Du wirklich im Ernst, dass Eltern das Wahlrecht für ihre Kinder haben sollten? Ab Geburt bis Volljährigkeit? Je mehr Kinder, desto mehr Wahlrecht?

Na dann sag das mal den ganzen Ausländern, die in Deutschland Kinder zur Welt bringen (die ja die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten). Dann hat es sich wohl bald erledigt mit der absoluten Mehrheit für die CSU in Bayern.

P.S. Ich halte absolute Mehrheiten bzw. Alleinregierungen einer Partei grundsätzlich für "ungesund" für eine politische Kultur.

Reblaus
Erstellt am 17.09.2013, 15:03 Uhr
Ein anderes Beispiel:
Ein Kind möchte nach der Schule und nach den Hausaufgaben gerne mit seinen Freunden spielen, in den Sportverein gehen, Musikstunden nehmen oder einfach mal nichts tun. Aktivitäten, die einen jungen Menschen prägen und reifen lassen, Aktivitäten, die wir alle genossen haben. Leider haben die Eltern dieses Kindes die Partei gewählt, die sie schon immer gewählt haben und ausgerechnet die führte das G8 ein. Nun hat das Kind keine Zeit mehr für diese Aktivitäten sondern ist nur noch gestresst.
Link
Ein Herr Überhofer macht den Kindern nun den Vorschlag, sie könnten ja nun freiwillig sitzen bleiben und noch ein Jahr anhängen. Irgendwie erinnert das an Flickschusterei und lässt Zweifel aufkommen, ob die da oben wirklich alles durchdacht und noch im Griff haben. Zumindest die Eltern, die haben sie im Griff bzw. in der Wahlurne.

getkiss
Erstellt am 17.09.2013, 15:03 Uhr
Du stellst alle Eltern unter den Generalverdacht der Unfähigkeit für ihre Kinder zu entscheiden.

Schmarrn.
Das ist nicht das Thema, sondern ob unreife Personen das Wahlrecht haben sollen, dafür aber andere mehrere Stimmen haben sollen, an deren statt.
Das verletzt ein eingespieltes rechtliches Prinzip:

"Ein Mensch, eine Stimme".

Anders kommen wir noch dazu, das Bosse für Ihre Arbeiter/Sklaven abstimmen können, das gab es in der Vergangenheit...

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