Erlauchte Plaudereien

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lauch
schrieb am 20.11.2025, 12:30 Uhr
Charlie hallo,

Also Quatar war nicht wegen der Migration als Beispiel gedacht, sondern wegen der Frage ob die Aussage dass es FAKT ist, dass es in D zu viele Ausländer gibt. Sprich es gibt keine Definition für zu viel oder zu wenig.

Ich sehe das auch so wie du obwohl ich glaube , dass wir hier doch nicht die grossen Rassisten sind. In Nürnberg gibt es eine Gegend die Plärrer heisst, und wenn es um das Stadtbild geht, sagt der eine oder andere geh hin und dann siehst du. Obwohl es vor 20- 25 Jahren nicht wesentlich anders aussah. Der Migrantenanteil war und ist gross.
Rassismus ist heutzutage ein schwerer Vorwurf, vielleicht wird er auch manchmal etwas leichter aus der Hosentasche " gezückt", aber oft werden Probleme vorgeschoben um eine bewusste oder unbewusst rassistische Haltung zu kaschieren.

Ein passendes Beispiel habe ich für HOMOPHOBIE ( 7 Jahre alt) DeutschlehreIn aus Ro erzählt mir, sie sei in Berlin gewesen. ( vermutlich CSD) Und sie sagte, dass ihre Kinder sich komische Plakate anschauen mussten ( ich sage mal Schwulen- und Lesbenplakate). Also eine etablierte Lehrerin schob die Kinder vor um ihre homophoben Gedanken zu kaschieren. Und sowohl bei diesem Thema als auch bei der Migration arbeiten Leute bewusst oder unbewusst mit derartigen Methoden.
Nimrod
schrieb am 20.11.2025, 14:04 Uhr
Hallo zusammen , heute las ich in diversen Medien etwas über den Meinungsaustausch zwischen charlies „Freund Palmer“ und dem Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer bei „Maischberger“ von gestern Abend. War anscheinend auch für die Presse beeindruckend weil es bei den Schlagzeilen der Internet-Ausgaben erscheint. Den „Migrations-Vergleich“ hat unser lieber lauch, vermutlich aus dem Bauch heraus, angestoßen. Eines aber war mit Quatar trotzdem interessant, unsere allgemeine Debatte betreffend, der hohe Anteil von „Ausländern“ und damit die Aufnahmekapazitäten. Da ist dann schon die Frage angebracht, die auch Herr Wolff mit seinem Vorschlag gar nicht so falsch genannt hat, warum nehmen die islamischen Araber-Staaten nicht mehr, ja überhaupt welche ihrer Glaubensgenossen auf? Was lauch meint, daß es im Islam auch unterschiedliche Glaubensströmungen gibt ist zwar richtig, lange tobte ja einmal der Krieg zwischen dem Iran und dem Irak, aber wenn es gegen den Westen, vor allem die USA und Israel geht und gegen Christen ebenso, ist man sich „trotzdem“ einig. Und charlie, dein Vergleich mit den „Polen“ und „Türken“, der hinkt gewaltig, weil du hier nämlich außer acht lässt, wie sich das zeitlich entwickelt hat. Ich weiß nicht wie lange du schon in Deutschland bist. In den 1950er Jahren hatten wir berühmte Fußballspieler mit „polnischen Namen“. Auch da war aber nur alten, geschichtsinteressierten Bürgern noch bekannt, daß diese, fast nur im Ruhrgebiet vorkommenden Bürger, einmal als „Gastarbeiter“ Ende des 19. Jahrhunderts in dieses industrielle Ballungsgebiet gekommen waren. Weil sie fast zu 100 % Katholiken waren und sich schnell an die deutsche Lebensart gewöhnt hatten, sie kamen ja zum Großteil aus den preußischen Ostprovinzen, konnten vielfach die deutsche Sprache , fielen ihre Nachkommen dann auch nur noch durch den Namen als ehemalige „Migranten“ auf. Bei den Türken ist es deutlich anders. Deren Entwicklung, ihre Einflüsse (Döner, Muslime, Toilettengang mit Wasserflasche und ähnliches) ist der deutschen Bevölkerung noch voll bewußt. Außer dem Namen, dem Aussehen, der deutlich geringeren Anpassung an unsere deutsche Lebensweise und noch etliches mehr, sind sie in unserer Gesellschaft ja nicht zu übersehen, siehe ja auch Teil der „Stadtbild-Diskussion“. Die Bezeichnung „Türke“ muß deshalb nicht in jedem Fall rassistisch gemeint sein, sondern weil sie „FAKT“ ist.
lauch
schrieb am 20.11.2025, 16:18 Uhr
Mensch NIMROD, ich komme nicht mehr nach, du machst hier wirklich Politik, und bei den Jägern sogar noch mehr und für mich interessanter, aber das ist dir wahrscheinlich nicht bewusst.

Deine Argumentation ist ziemlich bekannt. Szepanski von Schalke. Man muss aber sehr aufpassen. Es ist eine ex Post Betrachtung und mE. idealisiert. Ähnlich wie etwa die Trümmerfrauen, die D aufgebaut haben. Alle Dokumentationen Aufsätze, deuten darauf hin, dass die Integration der etwa 13Mio Flüchtlingen nicht so toll verlief wie behauptet. ZB. blieben die Kategorisierungen der Nazis bestehen, und es gab sehr viele die auch nicht deutsch sprachen. Konflikte ( zB. Lastenausgleich) zwischen den Menschen ( zB. Einheimischen und Zugezogene) waren auch gross. Und als kleiner Konter, zu den Strömungen im Islam, die Katholiken und Evangelischen waren sich in ihrer Abneigung gegen den Russen einig, in der Schulkasse unter sich jedoch nicht. Es bestehen keine Zweifel, dass einige Menschen sich besser integrieren einige nicht. Man sollte jedoch in der jetzigen Zeit, im vereinten Europa, eher die Gemeinsamkeiten und nicht die Differenzen betonen. Ich zB. sehe das nicht ein warum man zwischen EU- Bürgern und anderen Migranten einen Unterschied machen sollte.

Dann noch ein Beispiel aus den 90ger Jahren. Teile einer Studie in den USA in einer grossen deutschen Tageszeitung ( FAZ oder SZ). Den Artikel hatte ich Jahrzehnte aufbewahrt. Durch den Umzug ist er mir leider abhanden gekommen. Tenor, das Ganze belegt mit Glockenkurven( Gauss) warum alle Sozialprogramme für die Schwarzen nicht wirken: der geringere Intelligenzkoeffizient dieser Gruppe gegenüber Asiaten, oder Weissen. Damals hatte ich alles geglaubt, heute würde ich dazu INSTITUTIONALISIERTER RASSISMUS sagen.
Nimrod
schrieb am 20.11.2025, 17:03 Uhr (am 20.11.2025, 17:04 Uhr geändert).
Lauch, du hast recht, meine journalistische Ader geht mit mir durch. Deshalb werde ich ab sofort etwas Abstinenz üben!Mehr lesen als schreiben.
lauch
schrieb am 20.11.2025, 19:13 Uhr
Nimrod

Mach du nur weiter, irgendwie komme ich nach. Einen kleinen Schönheitsfehler in deiner Argumentation ( im Gegensatz zu den Jägern) sehe ich in der viel zu präzisen Aktualität. Ich versuche auch die Vergangenheit und den gesellschaftlichen Wandel zu berücksichtigen. Mitmachen tue ich nicht immer.

Ein plastisches Beispiel zum Verständnis. Es gibt Streit um die Rente. Dabei sagt die Erfahrung , dass es schon immer so war. Also die Sätze (Sprüche) im TV vor 20 , 15, 10 Jahren dürften identisch zu den heutigen sein.

Und mE. wenn man am Umlageverfahren fest hält ( kapitalgedeckt, na ja, komplett halte ich für sehr gefährlich)muss man im Abstand von 5- 10Jahren " herumdoktern". Ich betone, das ist eine Meinung.
charlie
schrieb am 21.11.2025, 11:45 Uhr (am 21.11.2025, 11:50 Uhr geändert).
Ja, lauch, genauso funktioniert Rassismus und Homophobie.
Und auch richtig: nicht jede Form und Ausprägung von Rassismus (oder Homophobie) ist gleich schlimm. Aber es ist wichtig, ihn grundsätzlich zu erkennen. Wenn man ihn gar nicht erkennt oder nicht erkennen will, kann man ihn auch nicht nach dem Grad der Schlimmheit einordnen. Das ist wie beim Diebstahl. Auch wenn man einen Apfel klaut ist es Diebstahl und natürlich ist es weniger schlimm, als wenn man einen Flugzeugträger entführt. Aber es bleibt Diebstahl und grundsätzlich bleibt jeder Diebstahl eine ungute Tat. Es bleibt auch dann Diebstahl, wenn der Apfel am Bode lag oder wenn der Dieb großen Hunger hatte oder er nicht wusste, wem der Apfel gehört.
So ähnlich ist es auch mit der Aussage Merz'. Die Aussage ist rassistisch. Das ist leicht und eindeutig festzustellen. Natürlich wird sie nicht dazu führen, dass die Sklaverei eingeführt wird oder Nordafrikaner in Lager gesteckt werden. Es geht immer noch schlimmer. Aber wer so tut, als wäre die Aussage gar nicht rassistisch gewesen und noch schlimmer, sie auch noch durch "reale Probleme" rechtfertigt, hat nachher keine Möglichkeit, viel schlimmere Formen des Rassismus anzuprangern. Wenn man heute den Diebstahl eines Apfels nicht mehr Diebstahl nennt, dann gibt es keinen Diebstahl mehr und jeder kann sich nehmen was er will.
Man kann die realen Probleme auch ansprechen oder versuchen sie zu lösen ohne rassistische Aussagen zu machen!

heute würde ich dazu INSTITUTIONALISIERTER RASSISMUS sagen. Ganz sicher. Diese Studien sind wie die Schädelvermessungen. Rassismus der wie Wissenschaft aussieht.
lauch
schrieb am 21.11.2025, 13:08 Uhr
Hallo Nimrod,
Zum letzten Satz ganz schnell: institutionalisierter Rassismus. Der Vergleich ist gut. Aber der Artikel war in einer grossen Tageszeitung- ich schätze so 91/92! Instinktiv hatte ich ihn aufbewahrt, weil ich nicht klarkam, und wenig über Rassismus wusste, warum man nicht Neger sagen darf, obwohl es noch ziemlich Gang und Gebe war. Rassistische Witze gab es auch zu Hauf. Antisemitische weniger behaupte ich mal, obwohl die Erinnerung trügen kann.


Wer verstehen will was Rassismus ist, und die erhöhte Sensibilität, Entwicklung der Befindlichkeiten der letzten Jahrzehnte, nicht berücksichtigen kann oder will, der sollte die Staffel " Ein Herz und eine Seele" anschauen und deren Kommentare. Ich sehe mir sie auch gerne an, keine Frage. Aber ich würde behaupten, dass die Hälfte der Kommentare als rassistisch einzustufen ist. Die Leute " geilen" sich schon wegen eines Hinweises auf (.....könnte heute als rassistisch gelten...so ungefähr).
lauch
schrieb am 21.11.2025, 13:10 Uhr
Entschuldigung der Beitrag gilt eher für CHARLIE. Ich bin jedoch auf andere Meinungen gespannt.
Nimrod
schrieb am 21.11.2025, 13:24 Uhr
Hallo zusammen, melde mich nur zur Klarstellung: Der Ausdruck "institutionalisierter Rassismus" wurde nicht von mir verwendet. Der steht im Beitrag von gestern von lauch ! LG Nimrod
Nimrod
schrieb am 21.11.2025, 13:24 Uhr
Peter Otto Wolff
schrieb am 22.11.2025, 14:37 Uhr (am 22.11.2025, 14:53 Uhr geändert).
Hallo charlie, ich wette, du hast mich vermisst! Nun, ich strampele, noch! Zumindest rechtlich argumentierst du am Recht vorbei! Ein geklauter Apfel ist kein Diebstahl, schon seit Jahrhunderten nicht mehr! Man nennt das "Mundraub", eine lässliche Sünde für einen Hungrigen, außer vielleicht aus Sicht des Savonarola! OK, es gibt in neueren Zeiten auch noch so weltfremde "Arbeitgeber", die ein armes mit Mindestlohn angestelltes Schwein anzeigen, wenn es ein übriggebliebenes Sandwich verspeisen, statt es zu entsorgen! Wobei, ich weiß, "armes mit Mindestlohn angestelltes Schwein", ist politisch nicht korrekt, nur umgangssprachlich so! Ungefähr so ist es auch mit den meisten Rassismusvorwürfen. Da finden sich gleich Scharfrichter, die sich empören, und wichtig machen, welch tolle, tolerante, christliche Leute sind, weil sie anderen ein ekelhaftes Etikett aufkleben! Würde sagen, da geilen sich eher Leute damit auf, zu sagen "könnte heute als rassistisch gelten". Da spielt es keine Rolle mehr, ob es sich um eine Romanfigur, aus einem längst verflossenen Jahrhundert handelt! Da kann sich Onkel Tom echt eine Banane von ALDI davon kaufen! Diese Überlegung nur als Beitrag zu der "erlauchten" Diskussion.

POW
lauch
schrieb am 22.11.2025, 15:29 Uhr
Herr Wolff,

Sie beweisen wieder das Sie nichts verstehen bzw. Im Denken längst vergangener Zeiten verharren. " Mundraub" weiss ich nicht was das Strafgesetzbuch sagt, aber wegen eines Apfels, wurden Leute verurteilt ( Klau aus dem Supermarkt) nicht darüber zu reden, wenn Kassenzettel nicht abgerechnet werden. Nochmal es geht nicht um Anzeigen, denn das ist erstmal jedermanns Recht, es geht darum ob es zu einer Verurteilung kommt.
Und wir , ich glaube ich spreche auch für Charlie ( der sieht die Dinge noch strrnger) machen, das nicht um uns hervorzuheben, sondern wir stellen fest was rassistische Formulierungen sind. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.
Sie hingegen Herr Wolff wollen bildlich gesprochen, dass der Neger,Neger bleibt, der Ziegeuner Zigeuner, der Eskimo, Eskimo und dass " eine Frau nicht schön und intelligent sein kann". Ungefähr!
Nimrod
schrieb am 22.11.2025, 20:30 Uhr (am 22.11.2025, 20:32 Uhr geändert).
Hallo lauch, dein letzter Absatz ist interessant:
Zitat lauch: Sie hingegen Herr Wolff wollen bildlich gesprochen, dass der Neger, Neger bleibt, der Zigeuner Zigeuner, der Eskimo, Eskimo und dass " eine Frau nicht schön und intelligent sein kann". Ungefähr!
Hier tritt meiner Meinung vor allem das neu entstandene Denken von Teilen unserer Gesellschaft zu Tage. Teilen unserer Gesellschaft, die mit ähnlichen Neu-Einstufungen auch anderer Bezeichnungen schon alles auf den Kopf stellen. Diese „political-Corectness“ wird ja nicht von ungefähr von Menschen praktiziert, die den geschichtlichen Hintergrund dieser, von dir o.g. Bezeichnungen nicht kennen oder, meiner Meinung nach, durch die falsche Brille (Rassismusdiskussion) betrachten (dein Bild von der Frau lass ich hier mal raus, weil es da nicht reinpasst, außerdem hast du ja da auch noch vergessen, daß sie blond sein muß). Mit fast 8 Jahrzehnten hinter mir kann ich behaupten, daß in der Zeit, in der ich das Generation Z –Alter hatte, sich niemand etwas dabei dachte, einen Neger als Neger zu bezeichnen, oder einen Zigeuner wegen dieser Bezeichnung minderwertiger zu betrachten. Bei den letzeren hat ihr Verhalten in der bürgerlichen Gesellschaft aber für eine entsprechende Betrachtung gesorgt).Und den Eskimo, wie lange weiß man überhaupt in unserer Gesellschaft schon, daß man es hier mit Inuit zu tun hat. Genauso auch die Indianer. Wir haben hier eine ganz scheinheilige Diskussion über diese Bezeichnungen, denn diese haben ja einen geschichtlich begründeten Ursprung. Die Namen von den Staaten Niger,samt gleichnamigem Fluß und Nigeria hat man ja auch nicht geändert. In Afrika sind die Menschen nun halt mal mit dunkler Hautfarbe und im lateinischen heißt daß halt nun so. Das ist doch deshalb nicht abwertend sondern beschreibend! Und die aus dem griechischen kommende Bezeichnung der Zigeuner (Heide) wurde halt im Laufe der Jahrhunderte entsprechend geformt. Auch unsere Bezeichnung „deutsche“ bedeutet ja „zum Volk gehörig“ aber auch "Heide" und lässt nicht erkennen, daß wir aus den Germanen, Kelten und Alemannen und anderen Stämmen gemischt sind. Und die Engländer reden über uns von den „Krauts“ und unsere östereichischen „Volksgenossen“ nennen vor allem die Norddeutschen „Piefkes“. Wer regt sich aber darüber bei uns auf?? Und noch viel scheinheiliger wird es, wenn man einen Tolpatsch dann als „Bauer“ abkanzelt. Hier wird ein ganzer Berufszweig diffamiert. Das Wort „Bauer“ wird seit dem 19. Jahrhundert als abwertende Bezeichnung für eine ungebildete oder unkultivierte Person verwendet, insbesondere für eine Person aus einer ländlichen Gegend (unabhängig davon, ob sie tatsächlich Bauer ist oder nicht). Und wer regt sich bei uns auf, daß wir im slawischen Raum die „Nemci“ (die Stummen) sind. Wichtig ist doch nicht wie man einen Menschen nennt sondern wie man ihn behandelt.
Nimrod
schrieb am 22.11.2025, 20:38 Uhr
Und wer am Abend noch mal schmunzeln will, Thema Lachen uch Nodinken lädt dazu ein.
lauch
schrieb am 23.11.2025, 10:45 Uhr
Nimrod hallo,
das ist eine elegantere Art zu argumentieren , frei nach POW!Mal angenommen du wärst 150 Jahre alt, ist dir bewusst, dass deine Erfahrung zu dem Thema Rassismus, Diskriminierung, Benachteiligung, Frauenfeindlichkeit usw.fast keine Rolle spielt? Political corectness, eine Portion Selbstkondinionierung in öffentlichen Debatten, moderat angewandt, tut allen gut.
Wie du es formulierst, diese Gruppen wurden nach geschichtlichen Hintergründen , Herkunft usw. BEZEICHNET! Das ist richtig, ABER und das ABER ganz gross , dick und betont, diese Leute wurden von den " BEZEICHNERN" NICHT gefragt. Beispiele:

Wer das mit dem NEGER bis jetzt nicht kapiert hat , der wird es wohl nie kapieren, dem ist nicht zu helfen. Über Eskimos/ Innuid weiß ich zu wenig. Über die ZIGEUNER/ Roma kann ich einiges erzählen und habe hier in den Foren oft dazu etwas geschrieben. Diese Geschichte müsstet ihr auch kennen: der Peter Hahne ( Ex- ZDF Nachrichtensprecher) läuft in der Gegend herum ( tic - toc) die Herta Müller zitierend, wonach die rumänischen Zigeuner stolz darauf sind, Zigeuner genannt zu werden!!! Na und? Mal angenommen alle rumänischen Zigeuner heissen das gut( was nicht stimmt) sind sie nur eine Teilmenge aller Zigeuner. Und ihre Organisationen weltweit arbeiten daran bzw haben das so entschieden, dass man sie Roma oder Sinti nennt. Im Übrigen gab es in Ro schon in den 30ger Jahren Bestrebungen das Wort Zigeuner abzulehnen. Das hat mir meine Oma erzählt, leider konnten sich die Betroffenen nicht so artikulieren wie es heute der Fall ist.

In Ro wie du NIMROD es wahrscheinlich weisst, war und ist auch heute noch Reisen beschwerlich. Ich muss gestehen, dass ich in der Moldau/Bukowina nie gewesen bin. Womit wir beim NEAMȚ wären. Dazu muss ich noch sagen, das wissen einige auch, dass ich die dako- romanische Kontinuitätstheorie für Humbuck halte! Na ja und da gibt es Städte ( zB: Piatra und Tg Neamț) die wahrscheinlich vom Deutschen Ritterorden gegründet wurden ( also nichts mit dakischen Burgen). Mal angenommen es waren religöse Orden , vielleicht sogar die Zistazienser( das ist Spekulation auf die Höhe getrieben) dann ist neamț( =stumm) keineswegs abwertend!! Wenn die Deutschen sich melden würden, dass es nicht passt, könnte da sicherlich Abhilfe geschaffen werden.

Das Beispiel mit der Frau ist ein Synonym für das Beharren des POW in alten Denkstrukturen unabhängig davon ob er expresis verba auch so bzgl Frauen denkt. Ich hätte auch " Frauen gehören an den Herd" schreiben können. Übrigens die Antwort auf die Frage in meinem letzten Beitrag lautet: " weil nur ein Mann schön und intelligent sein kann".

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