Erlauchte Plaudereien
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Dort geht es hoch her, deswegen wollte ich nicht mit meinen Banalitäten stören. Vielleicht weiß ja hier jemand was
Erinnerung ungenau: der Mann war eher schwäbischen Herkunft. Und ein Vater Rumäne, hat gleich beide Töchter verloren, die in Spanien zu Besuch bei der Tante waren.
Also weil es Plaudereien sind: in der Kommentarfunktion gibt es ein Johann 0,3 der vielleicht mit mehreren Identitäten unterwegs ist, zumindest das ist mein Verdacht Sei es drum.
Falls die Person Johann 0,3 dies hier lesen sollte: er sollte sich mit der Geschichte etwas mehr auseinandersetzen ( Stichwort Deportation). Zweitens wenn er schon ein " harter Hund" ist hätte er deutlichere Worte zu diesen gemeinsamen Feiern sagen sollen. ( Wenn schon dennschon) Es fehlt noch , dass die Brückenbaukommandanten im Reigen um den Weihnachtsbaum herumlaufen.
Falls die Person Johann 0,3 dies hier lesen sollte: er sollte sich mit der Geschichte etwas mehr auseinandersetzen ( Stichwort Deportation). Zweitens wenn er schon ein " harter Hund" ist hätte er deutlichere Worte zu diesen gemeinsamen Feiern sagen sollen. ( Wenn schon dennschon) Es fehlt noch , dass die Brückenbaukommandanten im Reigen um den Weihnachtsbaum herumlaufen.
Es war einmal : Kerz und die Kerzer,
Kerz (Carta) ist eine alte Siedlung in Siebenbuergen/Rumänien die Bewohner waren früher hauptsächlich siebenbürger Sachsen , Bauern und Handwerker, die offizelle Sprache im Ort war "Sächsisch"(siebenbürgisch-sächsisch). Der Ort war nicht gross aber stabil, hatte Bräuche und Traditonen. Die Höfe mit den Häuser, Wirtschaftsgebäude, Hof und Garten waren von zentraler Bedeutung, oft bewohnt von drei Generationen, Die Alten, die Jungen und die Kinder. Der jüngste Sohn blieb traditionell auf dem elterlichen Hof,wärend ältere Geschwister wegzogen, heirateten oder sich anderswo niederließen, Aufgrund von begrenzten Arbeitsplätzen und einen Männerüberschuss gab es eine stetige Abwanderung. So zogen viele weg aus der Ortschaft, viele nach Hermannstadt, Heltau dann später viele nach Budapest, Wien und sogar nach Berlin dann in den süden nach Craiova und Bukarest. Es gibt Überlieferungen über Wanderarbeiter im 18 Jahrhundert nach Sankt Petersburg (Russland) die auf Baustellen arbeiteten. Ob dort einige auch geblieben sind ist nicht überliefert, aber eine alte Frau hat einmal erzählt sie stamme aus Russland ,sie hätte ihren Mann dort kennen gelernt, er hätte ihr gesagt er wäre ein Pfarer Sohn, was ja nicht stimmte, .Da kamm die Zeit das man nach Amerika zog immer um Geld zu verdienen aber die Rückehr für viele gab es nicht mehr, auch für die später nach Buenos Aires (Argentienien), war das gleiche.Dann kammen die zwei Weltkriege, gerade der letzte war eie katastrofe ,es sind zu viele Kerzer gestorben. Dann noch die nachkriegswirren Zeit und dann fing es wieder aufwärtszugehn. 1990 war die Auswanderung nach Deutschland, Kerz wird auch weiter Zukunpft haben, nur Kerzer die "Sächsisch" (siebenbürgisch-sächsisch)
Sprechen, wird es nicht mehr geben. In Kerz war es immer so, Die erste Generation die sich nach Kerz niederliesen das waren die Hergelaufene, aber ihre Kinder die erste Gereration waren integriert und Kerzer und so ist es auch mit der erster Generation in Deutschland. Wen du einen fragst der in Deutschand großgeworden ist, deren Eltern aus Kerz stammen, sagt er: ich bin ein Mensch und Deutscher.
Kerz (Carta) ist eine alte Siedlung in Siebenbuergen/Rumänien die Bewohner waren früher hauptsächlich siebenbürger Sachsen , Bauern und Handwerker, die offizelle Sprache im Ort war "Sächsisch"(siebenbürgisch-sächsisch). Der Ort war nicht gross aber stabil, hatte Bräuche und Traditonen. Die Höfe mit den Häuser, Wirtschaftsgebäude, Hof und Garten waren von zentraler Bedeutung, oft bewohnt von drei Generationen, Die Alten, die Jungen und die Kinder. Der jüngste Sohn blieb traditionell auf dem elterlichen Hof,wärend ältere Geschwister wegzogen, heirateten oder sich anderswo niederließen, Aufgrund von begrenzten Arbeitsplätzen und einen Männerüberschuss gab es eine stetige Abwanderung. So zogen viele weg aus der Ortschaft, viele nach Hermannstadt, Heltau dann später viele nach Budapest, Wien und sogar nach Berlin dann in den süden nach Craiova und Bukarest. Es gibt Überlieferungen über Wanderarbeiter im 18 Jahrhundert nach Sankt Petersburg (Russland) die auf Baustellen arbeiteten. Ob dort einige auch geblieben sind ist nicht überliefert, aber eine alte Frau hat einmal erzählt sie stamme aus Russland ,sie hätte ihren Mann dort kennen gelernt, er hätte ihr gesagt er wäre ein Pfarer Sohn, was ja nicht stimmte, .Da kamm die Zeit das man nach Amerika zog immer um Geld zu verdienen aber die Rückehr für viele gab es nicht mehr, auch für die später nach Buenos Aires (Argentienien), war das gleiche.Dann kammen die zwei Weltkriege, gerade der letzte war eie katastrofe ,es sind zu viele Kerzer gestorben. Dann noch die nachkriegswirren Zeit und dann fing es wieder aufwärtszugehn. 1990 war die Auswanderung nach Deutschland, Kerz wird auch weiter Zukunpft haben, nur Kerzer die "Sächsisch" (siebenbürgisch-sächsisch)
Sprechen, wird es nicht mehr geben. In Kerz war es immer so, Die erste Generation die sich nach Kerz niederliesen das waren die Hergelaufene, aber ihre Kinder die erste Gereration waren integriert und Kerzer und so ist es auch mit der erster Generation in Deutschland. Wen du einen fragst der in Deutschand großgeworden ist, deren Eltern aus Kerz stammen, sagt er: ich bin ein Mensch und Deutscher.
Hallo Allerseits,
Hat jemand die Handball WM verfolgt? Das Auftreten, die Leistung, das Ergebnis der deutschen Mannschaft? Ich glaube so stellt sich die AfD Deutschland vor. Ich bin davon überzeugt, dass der eine oder andere sich fragt, warum geht das beim FUSSBALL nicht?
Bei der Fussball EM im Sommer 24 haben einige gesagt, schau mal das Land x oder y kommt nur mit Europäern aus. Sie kommen zwar aus, aber die Ergebnisse sind doch mager, pflege ich zu sagen. Ein berühmter rumänischer Trainer sagt unverhohlen, dass in Holland , nicht nur Holländer spielen. Das klingt zwar rassistisch ist es vielleicht sogar, aber viele Trainer in Osteuropa sind davon überzeugt, dass schwarzhäutige Fussballer, einen für den Fussball, besser geeigneten Körperbau haben. Ich füge hinzu , ich Wette darauf: in den nächsten 20 Jahren werden wir keinen 100m - Läufer weissen Rekordhalter haben.
Diversität, Schutz von Minderheiten, kulturelle Aneignung usw war eine langfristige wohldosierte Bewegung, Die Gegenvewegung, die auch ihre Berechtigung hat schlägt aber mit voller Wucht zurück unter Umgehung von lang festgelegten konsensualen Standarts. Das ist so mein Eindruck.
Hat jemand die Handball WM verfolgt? Das Auftreten, die Leistung, das Ergebnis der deutschen Mannschaft? Ich glaube so stellt sich die AfD Deutschland vor. Ich bin davon überzeugt, dass der eine oder andere sich fragt, warum geht das beim FUSSBALL nicht?
Bei der Fussball EM im Sommer 24 haben einige gesagt, schau mal das Land x oder y kommt nur mit Europäern aus. Sie kommen zwar aus, aber die Ergebnisse sind doch mager, pflege ich zu sagen. Ein berühmter rumänischer Trainer sagt unverhohlen, dass in Holland , nicht nur Holländer spielen. Das klingt zwar rassistisch ist es vielleicht sogar, aber viele Trainer in Osteuropa sind davon überzeugt, dass schwarzhäutige Fussballer, einen für den Fussball, besser geeigneten Körperbau haben. Ich füge hinzu , ich Wette darauf: in den nächsten 20 Jahren werden wir keinen 100m - Läufer weissen Rekordhalter haben.
Diversität, Schutz von Minderheiten, kulturelle Aneignung usw war eine langfristige wohldosierte Bewegung, Die Gegenvewegung, die auch ihre Berechtigung hat schlägt aber mit voller Wucht zurück unter Umgehung von lang festgelegten konsensualen Standarts. Das ist so mein Eindruck.
aber viele Trainer in Osteuropa sind davon überzeugt, dass schwarzhäutige Fussballer, einen für den Fussball, besser geeigneten Körperbau haben. Ich füge hinzu , ich Wette darauf: in den nächsten 20 Jahren werden wir keinen 100m - Läufer weissen Rekordhalter haben.
Hallo lauch, ich melde mich auch wieder mal zu deinen „Gedankenflügen“. Die o.g. Aussage in deinem Bericht ist, vorsichtig ausgedrückt, eine „sehr gewagte These“. Aber soviel sei festgestellt: Es gibt in der Tat körperbedingte Unterschiede. So wurde erforscht, daß dunkelhäutige, vor allem westafrikanische Sportler besser laufen können. Dafür können aber weiße besser schwimmen. Was aber den für Sport allgemein wichtigen „athletischen Körperbau“ anbelangt, kommt es auf den speziellen „Körpertyp“ an. Für sportliche Betätigung ist der mesomorphe Körpertyp am erfolgreichsten. Körpertypen (somatische Typen wie Endomorph, Mesomorph, Ektomorph) sind aber grundsätzlich unabhängig von der Hautfarbe, da sie hauptsächlich durch Genetik (Knochenbau, Muskelmasse, Fettverteilung) bestimmt werden, während Hautfarbe ein separates, durch Melanin gesteuertes Merkmal ist, das sich durch Anpassung an UV-Strahlung entwickelt hat. Man kann also Menschen mit dunkler Hautfarbe und unterschiedlichen Körpertypen finden, genauso wie Menschen mit heller Hautfarbe in verschiedenen Körpertypen existieren. Was speziell den Fußball anbelangt, vermute ich, daß hier die Möglichkeit, bei entsprechender Fähigkeit und Talent in wenigen Jahren viel Geld zu verdienen, gerade für junge Männer aus sozial schwachen Regionen (Afrika, Südamerika) einen sehr großen Anreiz ausübt und ja auch bietet. Die entsprechenden Karrieren kennt man ja.
Hallo lauch, ich melde mich auch wieder mal zu deinen „Gedankenflügen“. Die o.g. Aussage in deinem Bericht ist, vorsichtig ausgedrückt, eine „sehr gewagte These“. Aber soviel sei festgestellt: Es gibt in der Tat körperbedingte Unterschiede. So wurde erforscht, daß dunkelhäutige, vor allem westafrikanische Sportler besser laufen können. Dafür können aber weiße besser schwimmen. Was aber den für Sport allgemein wichtigen „athletischen Körperbau“ anbelangt, kommt es auf den speziellen „Körpertyp“ an. Für sportliche Betätigung ist der mesomorphe Körpertyp am erfolgreichsten. Körpertypen (somatische Typen wie Endomorph, Mesomorph, Ektomorph) sind aber grundsätzlich unabhängig von der Hautfarbe, da sie hauptsächlich durch Genetik (Knochenbau, Muskelmasse, Fettverteilung) bestimmt werden, während Hautfarbe ein separates, durch Melanin gesteuertes Merkmal ist, das sich durch Anpassung an UV-Strahlung entwickelt hat. Man kann also Menschen mit dunkler Hautfarbe und unterschiedlichen Körpertypen finden, genauso wie Menschen mit heller Hautfarbe in verschiedenen Körpertypen existieren. Was speziell den Fußball anbelangt, vermute ich, daß hier die Möglichkeit, bei entsprechender Fähigkeit und Talent in wenigen Jahren viel Geld zu verdienen, gerade für junge Männer aus sozial schwachen Regionen (Afrika, Südamerika) einen sehr großen Anreiz ausübt und ja auch bietet. Die entsprechenden Karrieren kennt man ja.
Nimrod hallo,
Nun die These vom 100m Läufer, wäre so " meine Wette". Der Rest ist osteuropäische Denkweise( H und Ro, daher kommen meine Beobachtungen). NIMROD aber wieder mal gut recherchiert.
Ich hatte den Beitrag auch unter dem Eindruck der TV- Sendung 100 geschrieben. Sehr interessant wenn es um Themen Wokness, Toleranz, Wandel usw. geht. Ich bin eher sturer Natur und hätte meine Meinung trotz vieler plausible Argumente, wahrscheinlich nicht verändert, oder in wenigen Einzelfällen. Und dann kam mir der Gedanke wenn Deutschland, der Westen sage ich mal innerhalb der Union immer neue Vorgaben macht, wird man in diesen Ländern ( H und Ro, im Allgemeinen in Osteuropa) auf Ablehnung stoßen.
Sie kommen oder wollen mit den jetzigen Vorschriften( oder nennen wir es Gepflogenheiten) nicht klar kommen. Nicht zu reden wenn es immer wieder neue gibt. Und ich meine nicht, Regeln in der Wirtschaft, im Recht sondern gesellschaftsspezifische Vorschriften( Regeln) die eigentlich jeden betreffen. ZB. in Ro ist Schlachtzeit- vor Weihnachten, werden gemäss Tradition immer noch Schweine geschlachtet. Mal davon abgesehen, dass bei Personalmangel die Behörden Hilfe leisten( schöne Geste, aber kommt eher selten vor) wird zum Teil immer noch nicht betäubt sondern geschächtet, sage ich mal. Oder in beiden Ländern sind noch Hunde an Ketten zu sehen. Oder völliges Unverständnis darüber, dass das Einführen von Ohrringen ( Loch im Ohr bei Kleinkindern) in D verboten ist. Das sind eigentlich Randthemen. Wenn dies jedoch bei ganz grossen Themen passiert( siehe Scharmützel zwischen den Außenministers Ungarns und Polens, bzgl. Einfrieren russischer Vermögenswerte), entsteht Spaltung, die eigentlich niemandem nutzt.
Nun die These vom 100m Läufer, wäre so " meine Wette". Der Rest ist osteuropäische Denkweise( H und Ro, daher kommen meine Beobachtungen). NIMROD aber wieder mal gut recherchiert.
Ich hatte den Beitrag auch unter dem Eindruck der TV- Sendung 100 geschrieben. Sehr interessant wenn es um Themen Wokness, Toleranz, Wandel usw. geht. Ich bin eher sturer Natur und hätte meine Meinung trotz vieler plausible Argumente, wahrscheinlich nicht verändert, oder in wenigen Einzelfällen. Und dann kam mir der Gedanke wenn Deutschland, der Westen sage ich mal innerhalb der Union immer neue Vorgaben macht, wird man in diesen Ländern ( H und Ro, im Allgemeinen in Osteuropa) auf Ablehnung stoßen.
Sie kommen oder wollen mit den jetzigen Vorschriften( oder nennen wir es Gepflogenheiten) nicht klar kommen. Nicht zu reden wenn es immer wieder neue gibt. Und ich meine nicht, Regeln in der Wirtschaft, im Recht sondern gesellschaftsspezifische Vorschriften( Regeln) die eigentlich jeden betreffen. ZB. in Ro ist Schlachtzeit- vor Weihnachten, werden gemäss Tradition immer noch Schweine geschlachtet. Mal davon abgesehen, dass bei Personalmangel die Behörden Hilfe leisten( schöne Geste, aber kommt eher selten vor) wird zum Teil immer noch nicht betäubt sondern geschächtet, sage ich mal. Oder in beiden Ländern sind noch Hunde an Ketten zu sehen. Oder völliges Unverständnis darüber, dass das Einführen von Ohrringen ( Loch im Ohr bei Kleinkindern) in D verboten ist. Das sind eigentlich Randthemen. Wenn dies jedoch bei ganz grossen Themen passiert( siehe Scharmützel zwischen den Außenministers Ungarns und Polens, bzgl. Einfrieren russischer Vermögenswerte), entsteht Spaltung, die eigentlich niemandem nutzt.
Die Gegenvewegung, die auch ihre Berechtigung hat
Welche Gegenbewegung ist hier gemeint?
Charlie
Na ja such dir etwas Passendes aus, antiglobalistische, nationalistische, protektionistische ( eigentlich das ist so meine Denkweise) autoritäre, ua.
Na ja such dir etwas Passendes aus, antiglobalistische, nationalistische, protektionistische ( eigentlich das ist so meine Denkweise) autoritäre, ua.
Hallo lauch
,
wenn wir über die Umsetzung von EU-Verordnungen in den Mitgliedsstaaten reden, dann werden wir vermutlich sehr schnell feststellen, daß wir da, mit unserer deutschen Eigenschaft, den Bürokratismus auf die Spitze zu treiben, auch Spitze sind. Ich vermute, je weiter der Mitgliedsstaat von Brüssel weg ist und je später er dazu kam, je eigenwilliger und nationalgeprägter setzt er diese „Vorgaben“ um. Wo bei der Fleischverarbeitung mit Handschuhen gearbeitet wird, wird andernorts schon mal mit der blanken Hand das Wurstmet durchgearbeitet und mit Schnaps die Gurgel desinfiziert. Was solls, hat man früher, ist noch gar nicht so lange her, auch bei uns so gemacht. Bei uns hisst man an evangelischen Kirchen anstelle der lila-Kirchenfahne die Regenbogenfahne. In Rumänien sagt man, man will nicht gleich mit dem „cur“ vorneweg in die EU. Also gilt immer noch: „Andere Länder – andere Sitten“.
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wenn wir über die Umsetzung von EU-Verordnungen in den Mitgliedsstaaten reden, dann werden wir vermutlich sehr schnell feststellen, daß wir da, mit unserer deutschen Eigenschaft, den Bürokratismus auf die Spitze zu treiben, auch Spitze sind. Ich vermute, je weiter der Mitgliedsstaat von Brüssel weg ist und je später er dazu kam, je eigenwilliger und nationalgeprägter setzt er diese „Vorgaben“ um. Wo bei der Fleischverarbeitung mit Handschuhen gearbeitet wird, wird andernorts schon mal mit der blanken Hand das Wurstmet durchgearbeitet und mit Schnaps die Gurgel desinfiziert. Was solls, hat man früher, ist noch gar nicht so lange her, auch bei uns so gemacht. Bei uns hisst man an evangelischen Kirchen anstelle der lila-Kirchenfahne die Regenbogenfahne. In Rumänien sagt man, man will nicht gleich mit dem „cur“ vorneweg in die EU. Also gilt immer noch: „Andere Länder – andere Sitten“.
Hallo Nimrod,
Es geht nicht nur um Vorschriften, Bürokratie...es geht darum, dass einige Gesellschften in weiten Teilen, lernunfähig sind. Es sollte im jetzigen Europa zB. nicht mehr salonfähig sein, wenn ein Parlamentspräsident auch wenn es irgendwo in der Pampas war und an ein bestimmtes Publikum adressiert wurde, einen Franzosen als Schneckenesser zu bezeichnen. Oder dass man einfach per Gesetz feststellt, dass es nur 2 Geschlechter gibt. Es gibt Länder die die EU wie eine Menükarte sehen, aus der man etwas auswählt, was gerade passt.
Es geht nicht nur um Vorschriften, Bürokratie...es geht darum, dass einige Gesellschften in weiten Teilen, lernunfähig sind. Es sollte im jetzigen Europa zB. nicht mehr salonfähig sein, wenn ein Parlamentspräsident auch wenn es irgendwo in der Pampas war und an ein bestimmtes Publikum adressiert wurde, einen Franzosen als Schneckenesser zu bezeichnen. Oder dass man einfach per Gesetz feststellt, dass es nur 2 Geschlechter gibt. Es gibt Länder die die EU wie eine Menükarte sehen, aus der man etwas auswählt, was gerade passt.
Marius
schrieb am 15.12.2025, 20:58 Uh
Dies ist eine sehr detaillierte und bewegende Erzählung über die Geschichte der siebenbürgisch-sächsischen Siedlung Kerz (Cârța) und das Schicksal ihrer Bewohner über die Jahrhunderte hinweg. Sie beschreiben den tiefgreifenden Wandel, den die Gemeinschaft durch Migration, Kriege und schließlich die Massenauswanderung nach Deutschland nach 1990 erlebt hat.
Ihre Ausführungen beleuchten zentrale Aspekte siebenbürgisch-sächsischer Identität und Geschichte:
Die traditionelle Lebensweise: Die Bedeutung des Hofes als Zentrum des Mehrgenerationenlebens, die spezifischen Erbregeln (jüngster Sohn bleibt), die Bräuche und die Sprache "Sächsisch".
Die stetige Migration: Die Abwanderung, die lange vor 1990 begann – nach Hermannstadt, Budapest, Wien, Berlin und sogar bis nach Sankt Petersburg und Übersee (Amerika, Buenos Aires).
Die Resilienz und Integration: Die Beobachtung, dass jede neue Generation, ob die "Hergelaufenen" in Kerz oder die erste Generation in Deutschland, sich integriert und eine neue Identität entwickelt (der Mensch und Deutsche).
Der kulturelle Verlust: Die wehmütige Feststellung, dass es in Zukunft keine Kerzer mehr geben wird, die das siebenbürgisch-sächsische Sächsisch sprechen.
Ihre Schilderung ist ein eindrucksvolles persönliches Zeugnis der siebenbürgisch-sächsischen Diaspora und des damit verbundenen Wandels von Identität und Sprache. Sie fängt die Essenz dieser einzigartigen Kulturgeschichte sehr gut ein.
Es scheint, als wollten Sie diese Geschichte einfach nur teilen, anstatt eine spezifische Frage zu stellen. Vielen Dank dafür, dass Sie diesen Einblick in das Leben und die Geschichte von Kerz gegeben haben.
schrieb am 15.12.2025, 20:58 Uh
Es war einmal : Kerz und die Kerzer,
Kerz (Carta) ist eine alte Siedlung in Siebenbuergen/Rumänien die Bewohner waren früher hauptsächlich siebenbürger Sachsen , Bauern und Handwerker, die offizelle Sprache im Ort war "Sächsisch"(siebenbürgisch-sächsisch). Der Ort war nicht gross aber stabil, hatte Bräuche und Traditonen. Die Höfe mit den Häuser, Wirtschaftsgebäude, Hof und Garten waren von zentraler Bedeutung, oft bewohnt von drei Generationen, Die Alten, die Jungen und die Kinder. Der jüngste Sohn blieb traditionell auf dem elterlichen Hof,wärend ältere Geschwister wegzogen, heirateten oder sich anderswo niederließen, Aufgrund von begrenzten Arbeitsplätzen und einen Männerüberschuss gab es eine stetige Abwanderung. So zogen viele weg aus der Ortschaft, viele nach Hermannstadt, Heltau dann später viele nach Budapest, Wien und sogar nach Berlin dann in den süden nach Craiova und Bukarest. Es gibt Überlieferungen über Wanderarbeiter im 18 Jahrhundert nach Sankt Petersburg (Russland) die auf Baustellen arbeiteten. Ob dort einige auch geblieben sind ist nicht überliefert, aber eine alte Frau hat einmal erzählt sie stamme aus Russland ,sie hätte ihren Mann dort kennen gelernt, er hätte ihr gesagt er wäre ein Pfarer Sohn, was ja nicht stimmte, .Da kamm die Zeit das man nach Amerika zog immer um Geld zu verdienen aber die Rückehr für viele gab es nicht mehr, auch für die später nach Buenos Aires (Argentienien), war das gleiche.Dann kammen die zwei Weltkriege, gerade der letzte war eie katastrofe ,es sind zu viele Kerzer gestorben. Dann noch die nachkriegswirren Zeit und dann fing es wieder aufwärtszugehn. 1990 war die Auswanderung nach Deutschland, Kerz wird auch weiter Zukunpft haben, nur Kerzer die "Sächsisch" (siebenbürgisch-sächsisch) Sprechen, wird es nicht mehr geben. In Kerz war es immer so, Die erste Generation die sich nach Kerz niederliesen das waren die Hergelaufene, aber ihre Kinder die erste Gereration waren integriert und Kerzer und so ist es auch mit der erster Generation in Deutschland. Wen du einen fragst der in Deutschand großgeworden ist, deren Eltern aus Kerz stammen, sagt er: ich bin ein Mensch und Deutscher.
Dies ist eine sehr detaillierte und bewegende Erzählung über die Geschichte der siebenbürgisch-sächsischen Siedlung Kerz (Cârța) und das Schicksal ihrer Bewohner über die Jahrhunderte hinweg. Sie beschreiben den tiefgreifenden Wandel, den die Gemeinschaft durch Migration, Kriege und schließlich die Massenauswanderung nach Deutschland nach 1990 erlebt hat.
Ihre Ausführungen beleuchten zentrale Aspekte siebenbürgisch-sächsischer Identität und Geschichte:
Die traditionelle Lebensweise: Die Bedeutung des Hofes als Zentrum des Mehrgenerationenlebens, die spezifischen Erbregeln (jüngster Sohn bleibt), die Bräuche und die Sprache "Sächsisch".
Die stetige Migration: Die Abwanderung, die lange vor 1990 begann – nach Hermannstadt, Budapest, Wien, Berlin und sogar bis nach Sankt Petersburg und Übersee (Amerika, Buenos Aires).
Die Resilienz und Integration: Die Beobachtung, dass jede neue Generation, ob die "Hergelaufenen" in Kerz oder die erste Generation in Deutschland, sich integriert und eine neue Identität entwickelt (der Mensch und Deutsche).
Der kulturelle Verlust: Die wehmütige Feststellung, dass es in Zukunft keine Kerzer mehr geben wird, die das siebenbürgisch-sächsische Sächsisch sprechen.
Ihre Schilderung ist ein eindrucksvolles persönliches Zeugnis der siebenbürgisch-sächsischen Diaspora und des damit verbundenen Wandels von Identität und Sprache. Sie fängt die Essenz dieser einzigartigen Kulturgeschichte sehr gut ein.
Es scheint, als wollten Sie diese Geschichte einfach nur teilen, anstatt eine spezifische Frage zu stellen. Vielen Dank dafür, dass Sie diesen Einblick in das Leben und die Geschichte von Kerz gegeben haben.
Hallo Reini,
Das ist eine detaillierte Exegese.Gilt sie jedoch nicht für ( fast) alles siebenbürgisch- sächsischen Dorfgemeinschaften?
Das ist eine detaillierte Exegese.Gilt sie jedoch nicht für ( fast) alles siebenbürgisch- sächsischen Dorfgemeinschaften?
Es war einmal - Siebenbürgen und die Siebenbürger
Hallo zusammen, die sehr anrührende Beschreibung der Historie von Kerz durch Marius ist, wie unser Freund lauch richtig fragt, für mehr oder weniger alle Ortschaften und Städte Siebenbürgens stellvertretend zu betrachten. Gerade für mich als Nachfahre des räumlich doch deutlich entfernteren Nordsiebenbürgens war es aber sehr interessant, viele Parallelen mit dem Süden zu entdecken. Der Haupterwerb der Siebenbürger war übereinstimmend auch im Norden die Landwirtschaft mit allen Facetten wie Ackerbau, Weinbau, Viehwirtschaft (Stall-und Weidehaltung). Danach kann man das Handwerk nennen. Beides war im Lauf der Geschichte aber auch einem ständigen Wandel unterworfen. Wer weiß, was sich aber in Siebenbürgen noch alles entwickelt hätte, wenn der II. Weltkrieg nicht dazwischengekommen wäre. Eine gesellschaftliche Situation bei den in Nordsiebenbürgen lebenden Acker-und Weinbauern ist mir besonders aus den Erzählungen meines Großvaters in Erinnerung. Das „ungeschriebene Gesetz der zwei-Kinder-Ehe“. Das wurde trotz der damals geringen Möglichkeiten an Verhütung streng eingehalten. Grund dafür war, die wirtschaftliche Situation der Höfe nicht zu schwächen. Bei mehr als zwei, maximal drei Kindern, wären dir Höfe durch Erbteilung ja kleiner geworden. Durch die „Zwei-Kinder-Ehe“ wurde aber das Vermögen, welches das „ausziehende Kind mitnahm“ durch das „einheiratende Schwiegerkind“ wieder eingebracht. Das bedeutete aber dadurch auch, sich nach einer entsprechenden „Partie“ umzuschauen. Dadurch wurden dann auch die meisten Ehen durch die Eltern vorbereitet und mehr oder weniger „beschlossen“. Liebesheirat eher selten. Die meist 15 bis 16-jährigen Mädchen wurden da schon stark „bevormundet“. Heute würde man sagen: Zustände wie im Orient.
Auswanderungen bis in die USA oder Argentinien kamen auch in Nordsiebenbürgen vor. Der Sohn des letzten Ortspfarrers der Heimatgemeinde meines Großvaters war schon vor dem II. Weltkrieg als Arzt nach Buenos Aires (Argentinien) ausgewandert. Nachdem er „seine Gemeinde“ bis nach Niederbayern gebracht hatte, verabschiedete sich dieser Ortspfarrer zu seinem Sohn nach Argentinien.
Die wehmütige Feststellung, dass es in Zukunft keine Kerzer mehr geben wird, die das siebenbürgisch-sächsische Sächsisch sprechen. Diese Feststellung gilt für die nordsiebenbürgischen Gemeinden, die sich vor dem Zugriff der „Roten Armee“ nach Österreich oder gar Westdeutschland (amerikanische Besatzungszone) retten konnten, um so mehr. Seit Ende 1944 waren die Dörfer ihrer siebenbürgischen Bevölkerung bis auf eine unbedeutende Anzahl von Sachsen entvölkert. Weil es danach auch erst viel später und nicht ohne Schwierigkeiten möglich war, die alte Heimat zu bereisen, gingen fast alle Beziehungen verloren oder waren auf ein Minimum beschränkt. Mittlerweile sind die etwa drei Generationen der Nachkommen so in der BRD assimiliert, daß viele kaum etwas über die Herkunft und Geschichte ihrer siebenbürgischen Eltern oder Großeltern wissen. Vielleicht und hoffentlich wird dieses traurige Schicksal einem Teil der Südsiebenbürger durch häufige Kontakte in die alte Heimat erspart.
Hallo zusammen, die sehr anrührende Beschreibung der Historie von Kerz durch Marius ist, wie unser Freund lauch richtig fragt, für mehr oder weniger alle Ortschaften und Städte Siebenbürgens stellvertretend zu betrachten. Gerade für mich als Nachfahre des räumlich doch deutlich entfernteren Nordsiebenbürgens war es aber sehr interessant, viele Parallelen mit dem Süden zu entdecken. Der Haupterwerb der Siebenbürger war übereinstimmend auch im Norden die Landwirtschaft mit allen Facetten wie Ackerbau, Weinbau, Viehwirtschaft (Stall-und Weidehaltung). Danach kann man das Handwerk nennen. Beides war im Lauf der Geschichte aber auch einem ständigen Wandel unterworfen. Wer weiß, was sich aber in Siebenbürgen noch alles entwickelt hätte, wenn der II. Weltkrieg nicht dazwischengekommen wäre. Eine gesellschaftliche Situation bei den in Nordsiebenbürgen lebenden Acker-und Weinbauern ist mir besonders aus den Erzählungen meines Großvaters in Erinnerung. Das „ungeschriebene Gesetz der zwei-Kinder-Ehe“. Das wurde trotz der damals geringen Möglichkeiten an Verhütung streng eingehalten. Grund dafür war, die wirtschaftliche Situation der Höfe nicht zu schwächen. Bei mehr als zwei, maximal drei Kindern, wären dir Höfe durch Erbteilung ja kleiner geworden. Durch die „Zwei-Kinder-Ehe“ wurde aber das Vermögen, welches das „ausziehende Kind mitnahm“ durch das „einheiratende Schwiegerkind“ wieder eingebracht. Das bedeutete aber dadurch auch, sich nach einer entsprechenden „Partie“ umzuschauen. Dadurch wurden dann auch die meisten Ehen durch die Eltern vorbereitet und mehr oder weniger „beschlossen“. Liebesheirat eher selten. Die meist 15 bis 16-jährigen Mädchen wurden da schon stark „bevormundet“. Heute würde man sagen: Zustände wie im Orient.
Auswanderungen bis in die USA oder Argentinien kamen auch in Nordsiebenbürgen vor. Der Sohn des letzten Ortspfarrers der Heimatgemeinde meines Großvaters war schon vor dem II. Weltkrieg als Arzt nach Buenos Aires (Argentinien) ausgewandert. Nachdem er „seine Gemeinde“ bis nach Niederbayern gebracht hatte, verabschiedete sich dieser Ortspfarrer zu seinem Sohn nach Argentinien.
Die wehmütige Feststellung, dass es in Zukunft keine Kerzer mehr geben wird, die das siebenbürgisch-sächsische Sächsisch sprechen. Diese Feststellung gilt für die nordsiebenbürgischen Gemeinden, die sich vor dem Zugriff der „Roten Armee“ nach Österreich oder gar Westdeutschland (amerikanische Besatzungszone) retten konnten, um so mehr. Seit Ende 1944 waren die Dörfer ihrer siebenbürgischen Bevölkerung bis auf eine unbedeutende Anzahl von Sachsen entvölkert. Weil es danach auch erst viel später und nicht ohne Schwierigkeiten möglich war, die alte Heimat zu bereisen, gingen fast alle Beziehungen verloren oder waren auf ein Minimum beschränkt. Mittlerweile sind die etwa drei Generationen der Nachkommen so in der BRD assimiliert, daß viele kaum etwas über die Herkunft und Geschichte ihrer siebenbürgischen Eltern oder Großeltern wissen. Vielleicht und hoffentlich wird dieses traurige Schicksal einem Teil der Südsiebenbürger durch häufige Kontakte in die alte Heimat erspart.
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