SbZ-Archiv - Stichwort », Sondern«

Zur Suchanfrage wurden 14124 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 10

    [..] ne Forderung erneuert: Generalmajor Michailow sandte dem Bonner Innenministerium soeben ein Schreiben, worin es heißt, Bonn dürfe nicht auf die Ankunft offizieller Vertreter aus der Sowjetunion warten, sondern es möge schon vorher ,,jegliche Hilfe bei der ungehinderten Rückkehr unserer Landsleute leisten." HYPOTHEK DER FREIHEIT , Die Drohung ist nicht zu überhören. Ebenso wenig war zu überhören, was der sowjetische Vertreter in "der UNO sagte. Er verlangte die Repatriierung d [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 1

    [..] er haben noch vier große evangelische Kirchentage stattgefunden. Und nicht nur Hunderttausende evangelische Deutsche haben es als Stärkung erlebt, in der sichtbaren großen Gemeinde des Herrn zu stehen, sondern auch die Welt hat das aufgerichtete Zeichen des Kreuzes nicht übersehen können. Dieses Zeichen in unseren Herzen wieder aufzurichten und die Bruderschaft in der Gemeinde des Herrn wieder lebendig werden zu lassen, war auch der Sinn unseres . siebenbürgisch-sächsischen [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 2

    [..] Weg nach innen auch von der Führung der Landsmannschaft bejaht wird. Die zerbröckelnde völkische Gemeinschaft ist nicht durch Organisation zu erneuern -- das ist auch eine Lehre unserer Geschichte --, sondern nur durch das Entstehen neuer innerer Gemeinschaft, indem wir uns um das Zentrum scharen, uns gegenseitig im Glauben festigen, in der Liebe vertiefen, dies den Brüdern bezeugen und Gott bitten, dazu seinen Segen zu geben. Von hier finden wir den Weg in die Gemeinden, vo [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 3

    [..] t und dem Alltag. Da kann unser Brauchtum eine Brücke sein. Bräuche sichten, wäre ein ganzes Programm! Aber man sollte ohne ängstliches Wenn und Aber pflegen, was noch da ist, nicht um uns abzukapseln, sondern um auszustrahlen. Die nachbarliche Hilfe sollte die Reichsdeutschen mit einbeziehen. In allem aber (auch im Tragen der Tracht) kommt es zuerst auf den Geist an, der dazu gehört. Sehr nüchtern ging auch der Referent, Lehrer Andreas M ö c k e l , an die der Arbeitsgruppe [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 4

    [..] rechnen. Statt uns in begeisterten oder gar trübsinnigen Vermutungen zu ergehen, sollten wir lieber die Möglichkeiten der persönlichen Hilfe kräftig nutzen. Zu dieser Hilfe gehört nicht nur die äußere, sondern vor allem die innere. Sie besteht in Fürbitte und Zuspruch. Was aber rechter Zuspruch ist, darüber scheinen große Unklarheiten zu herrschen. Die Briefe, die in die alte Heimat gehen, sind voll von unüberlegten Äußerungen, Vermutungen, Ideen und Ideechen. Dagegen sieht m [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 5

    [..] t dem Gehörten in den folgenden Wochen noch hier und dort ihre Frucht bringe. Es wurde viel von der Vergangenheit geredet und unserer Eigenart viel Lob gespendet. Es war nicht nur eine höfliche Formel, sondern echte Abwehr, wenn in persönlichem Gespräch und in öffentlicher Rede durch schlichte Teilnehmer des Kirchentages dieses Lob abgewehrt wurde. Dafür sind wir dankbar, weil es uns zeigt, daß wir dabei sind, unsere Ehre in. dem zu suchen, der unser Meister ist und in dessen [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 6

    [..] ern gefunden, erkannt und zusammengeschlossen haben. Daß sie in diesen Gruppen nicht nur sächsische Sprache, Sitten und Gebräuche fördern und damit das Gedächtnis an die liebe alte Heimat wacherhalten, sondern auch die gegenseitige christliche Unterstützung nicht unterlassen haben, begrüße ich ganz besonders. Ein ganz hervorragendes Beispiel sächsischer Leistung ist das so schön gelegene Heim in Bimsting am Chiemsee. Daß diese Stätte als ein sächsisches Altenheim ausgebaut we [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 2

    [..] örigen. Er erhielt folgenden- Bescheid: Einer Zusammenfuhrung der Familie steht nichts im Wege, aber die Zusammenführung darf weder in Wilna, noch im Bereich des ehemaligen polnischen Staates erfolgen, sondern entweder in Sibirien od>ir -- in Breslau.' Moskau drückt also die Polen planmäßig nach Westen, soweit sie nicht Sibirien vorziehen. Der berdchtigte deutsche ,,Drang nach Osten" ist durch einen deutlich sichtbaren russischen ,,Drang nach, Westen" abgelöst worden. Nicht n [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 3

    [..] ng, der Vatikan mische sich in die inneren Angelegenheiten Jugoslawiens, erscheint fadenscheinig, wenn man die Kirchenpolitik der Belgrader Regierung verfolgt, von der nicht nur die katholische Kirche, sondern auch die serbisch-orthodoxe und die protestantische Kirche, sowie die Mohammedaner betroffen sind. Daß die katholische Kirche die Hauptlast dieser Kirchenfeindlichkeit der jugoslawischen Kommunisten zu tragen hat, erklärt sich aus der weltumspannenden Verbundenheit der [..]

  • Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 5

    [..] n", das sich "die Pflege des Dichtungsgutes der Heimatvertriebenen in Bühnen- und Rundfunkaufführungen zum Ziel setzte, große Aufgaben zu erfüllen. Sie gälten nicht nur der Wiedergutmachung alter Übel, sondern ebensosehr der Anregung neuen Schaffens, dessen Wurzeln sich durch die Sonderthematik des Vertriebenenschicksals hindurch in Bereiche der tiefsten Menschheitsfragen hinab senken könnten. Unsere Dichter würden sich den neuen Fragestellungen und neuen Möglichkeiten nicht [..]