SbZ-Archiv - Stichwort »Anders«
Zur Suchanfrage wurden 3650 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 9 vom 15. September 1965, S. 4
[..] äche wurde jedoch nur als landwirtschaftliches Vermögen bewertet mit der Begründung, ich hätte den Gemüseanbau feldmäßig und nicht in Form einer Gärtnerei betrieben. Ja, wie hätte ich denn das Gemüse anders als feldmäßig anbauen sollen. Gärtnereien mit Glashäusern und Mistbeeten hat es auf unseren Dörfern doch nicht gegeben. Ist die Entscheidung des Ausgleichsamtes richtig? Ich frage deshalb, weil ich weiß, daß die Sätze für das gärtnerische Vermögen bedeutend höher sind als [..]
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Folge 9 vom 15. September 1965, S. 7
[..] en Glauben zu stärken. Zugleich führte er sie in die Sachsengeschichfe ein, weil diese aus dem heutigen Schulbetrieb ausgemerzt wurde. In jedem Lande des Westens hätte er dies ungehindert tun können, anders lagen die Dinge aber in seinem damaligen Lebensbereich. Er wurde verhaftet und verbrachte über zwei Jahre im Gefängnis. Nach erfolgter Amnestie übersiedelte Möckel Anfang November in die Bundesrepublik, wo er von seinen Kindern und zahlreichen Freunden mit Sehnsucht e [..]
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Folge 8 vom 15. August 1965, S. 1
[..] stes Land der Bundesrepublik und als Gebiet der stärksten industriellen Kräftezusammenballungen, zugleich aber auch der bedeutendsten sozialen Aufgaben haben wir manches lernen können, das uns in den anders gelagerten Verhältnissen unserer alten Heimat Siebenbürgen noch nicht vertraut war. Wir haben dank dieser helfenden Wegweisung unseres Patenlandes in die Aufgaben und die Kräftegliederung eines modernen Industriestaates hineingefunden. Unseren Landsleuten ist immer wieder [..]
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Folge 8 vom 15. August 1965, S. 15
[..] , im Weltraum hochgeschossen I wird das Hochzeitsmahl genossen. I Freilich, neuvermählte Leute I wähnten eh und je und heute I schwebend sich in höh'rer Sphäre I losgelöst von Erdenschwere. I Aber -- anders ist es eben I einmal richtig zu erleben I Echte Schwerelosigkeit! I Man bedenke, welche Freud'. -Wie exzentrisch und wie schick, wenn die ganze Hochzeitsklique I Froh beschwingt im Räume schwebt. Wie sich da die Stimmung ,,hebt". Tische braucht man nicht und Stühle I und i [..]
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Beilage LdH: Folge 141 vom Juli 1965, S. 3
[..] n Westdeutschland brauchen sich die Leute nicht so dringend, jeder neigt eher dazu, sich abzukapseln und vor allem alte Traditionen mehr und mehr aufzugeben. Doch als evangelische Christen müssen wir anders leben, wenn die Menschen etwas merken sollen von dem Geist, der unser Handeln bestimmt. Wir brauchen eine feste Gemeinschaft nötiger als je. Es gilt nicht nur, Traditionen zu bewahren, sondern unsere Aufgabe als Christen in einer vielfach sehr veränderten Umwelt zu erfülle [..]
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Folge 7 vom 15. Juli 1965, S. 8
[..] großer Galerien durch Ultraschall und ultraviolette Strahlen, von Eigenheiten und Launen der Künstler erfahren wir. Es ist ein interessantes, spannendes Buch. Kunstwerke und deren Schöpfer -~ einmal anders beleuchtet. G. P. Richard W. Eichler: Der gesteuerte Kunstverfall Ein Prozeß mit Bildbeweisen. J. F. Lehmanns Verlag, München S. Leinen DM ,--. Über Eichlers Auseinandersetzungen mit den Abwegen und Irrwegen moderner Kunst (Könner - Künstler - Scharlatane) haben w [..]
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Beilage LdH: Folge 140 vom Juni 1965, S. 1
[..] dig sein zu lassen. Tagebuch'Notlzen aus der Pfmgstzeit erfassen kann, dann muß ich es ehrlicherweise aus meiner Zuständigkeit und Verantwortung entlassen, Vci Pfingsten sieht die Sache nun ein wenig anders aus: da habe ich nichts zu entlassen aus meiner Zuständigkeit, Ich habe nur festzustellen, daß die Zuständigkeit einem anderen gehört. Das ist eigentlich eine großartige Erkenntnis: denn wer wird heutzutage nicht durch eine Vielzahl von Zuständigkeiten und Verantwortungen [..]
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Beilage LdH: Folge 140 vom Juni 1965, S. 3
[..] olksleben in Gottesdienst und Nächstendicnst vom Evangelium her seine Prägung erhielt. Es gab unter uns eine selbstverständliche, mchr ael^bte als bedachte Einheit dl,s Lebens, in der -- wie es nicht anders möglich ist -- die Lcbens^^e>?rungen der Kirche das ganze Volksleben durchdrangen und prägte!,. Die Mangel dieses Lebenssystemes dürfen nicht verschwiegen weiden. Wie vieles war da nur äußere Form, wo man sich durch Tracht und Sitte in die volkskirchliche Ordnung einfügte. [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1965, S. 10
[..] kennt und aus dieser Kenntnis heraus seine humoristischen Gedichte und Erzählungen entstehen läßt, die alle den Stempel ihrer Abstammung tragen, d. h. die so sind, wie sie sein müssen und darum nicht anders sein können. -Damit wäre wohl ein kurzer Überblick gegeben über das literarische Schaffen des siebenbürgisch-sächsischen MundartdichtersSchuster Dutz und den Wert dieses Schaffens. Gleichzeitig beinhalten diese Darlegungen auch ein Lebensbild -- wenn auch nur in kurzen Züg [..]
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Beilage LdH: Folge 139 vom Mai 1965, S. 2
[..] ganz neuen und sehr eindringlichen Weise gefragt: wer sind wir eigentlich? Was ist unsere Art? Mit welchem Recht wollen wir denn eigentlich noch unsere Eigenart bewahren? Daß unser Deutsch ein wenig anders klingt, als man es in Deutschland und in Osterreich spricht, daß wir persönliche Erlebnisse, Geschichts- und Landschaftsschilderungen aus Siebenbürgen mitbringen und dergleichen mehr -- das ist Oberfläche, Außenseite. Entspricht dem auch etwas im Wesen? -- Auf solch eine F [..]









