SbZ-Archiv - Stichwort »Recht«

Zur Suchanfrage wurden 7970 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 2

    [..] onnement S. heimgeblietoenen nicht und auch nicht die Zukunft Rumäniens in Freiheit. Auch solche unter uns, die vielleicht nicht mehr an eine Rückkehr in die Heimat denken, wollen keinesfalls den -Rechtsanspruch derer, -die daheimgeblieben sind und derer, die wieder heimkehren wollen, preisgeben oder auch nur beeinträchtigen. Die Deutsche Bundesrepublik hat den kontinentalpolitiechen Forderungen aller Europäer auf Wiedergutmachung des Raubes an Heimat und Heimatgut auch in [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1952, S. 3

    [..] r Bundesrepublik gegenüberstehen. Eine zweite größere Aufgabe erwächst ihnen aus ihrer volks- und heimatpolitischen Lage, das heißt aus der Tatsache, daß sie unter Mißachtung der primitivsten Menschenrechte aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Ihr Anspruch auf die verlorene Heimat stellt damit zugleich einen Anspruch auf die Herstellung allgemein gültiger Rechtsverhältnisse in der gesamten zivilisierten Welt dar. Im Rahmen der internationalen Politik ist diese zweite Aufgabe d [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 1

    [..] ehandelt wird, ist auch für die Heimatvertriebenen von großer Bedeutung. Ihnen ist damit Gelegenheit gegeben, durch die Bundesregierung und die offiziellen Stellen ihre Ansprüche vertreten zu lassen. Rechtzeitig genug haben sie mit der Verkündung der ,,Charta der Heimatvertriebenen" der Weltöffentlichkeit klar gemacht, daß sie ihre Ziele mit Maß zu vertreten wissen, und daß nicht Vergeltung oder Rache zu den Triebfedern ihres Handelns gemacht werden sollen. Die Verkündung die [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1952, S. 5

    [..] ein Volk zwar in die abendländische Kulturgemeinschait ein, indem er dem westlichen Christentum zum Siege verhalf und Ungarn nach bairischem Vorbild aufbaute, versäumte jedoch die Verdrängung mancher Rechtsgewohnheiten, welche die nomadisierenden Madjaren mit derselben .Entschiedenheit vom christlichen Abendlande trennten, wie etwa das Heidentum oder die Stammesorganisation und die Blutrache. Mit dem westlichen Prinzip des Privateigentums machte er sein Volk zwar auch bekannt [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 1

    [..] rückgedrängt und) später auch aus der Regierung ausgeschaltet waren, da wurde auch weiterhin Politik immer mit einem scheuen Blick auf die Macht des Ostens getrieben. Teils wagte man es in Wien nicht recht, die innere Verbundenheit mit den Volksdeutschen anzuerkennen, teils hatte man sie nicht. Einflußreiche Stellen standen unter dem Einfluß der Deutschenhetze und einzelne gewesene Kzler betrachteten fälschlich das Deutschtum als solches für das ihnen angetane Unrecht als ver [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 2

    [..] eil der aus politischen. Gründen im Ausland lebenden Rumänen hielt sich bei Kriegsende in Süddeutschland und im westlichen Österreich, zum geringeren Teil in Italien auf. Nachdem die das Vereinigiungsrecht anfangs einschränkenden alliderten Bestimmungen gelockert wurden, schloß sich der überwiegende Teil der Rumänen in den drei westlichen Zonen Deutschlands im März auf Grund demokratischer Wahlen zu zonalen Vereinigungen zusammen, deren Zweck charitatiiver Natur ist. Die [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 3

    [..] almuseam in Nürnberg München^ den , Februar Antwort auf ein Ultimatum Dr. Linus Kather, vorläufiger Vorsitzender des vorläufigen BVD-Präsidiums, scheint es sehr eilig zu haben. Obwohl sein BVD rechtlich und de facto noch nicht besteht, hat er an die, diesem Gremium nicht angehörenden Landsmannschaften ein Ultimatum gestellt. LandsmannSchäften, so droht er an, die bis Ende Februar dem BVD nicht beigetreten sind, werden nicht mehr aufgenommen, und er müßte, um seine ,,Mi [..]

  • Folge 2 vom 20. Februar 1952, S. 6

    [..] Seite ilßßenburglscKe Zeitung Nr. / . Februar Bau- und WohirangsfeeiltilEe für Soforthilfeberechtigte Da unter den Heimatvertriebenen aus dem Südosten noch vielfach Unklarheit darüber herrscht, wie man zu einem Eigenhäuschen oder auch nur zu einer Wohnung gelangen kann, sei in folgendem auf den Erlaß des Hauptamtes für Soforthilfe vom . . hingewiesen. Der Soforthilfefonds gewährt Beihilfen in Form von Darlehen zur Schaffung von n e u e m Wohnraum. Diese Dar [..]

  • Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 1

    [..] urde schließlich zu einem hilflosen Objekt der Weltpolitik. Den deutschen Volksgruppen den Vorwurf zu machen, sie hätten damals in ihrer Aufgabe versagt, Mittler zwischen den V«lkern zu sein, ist ungerecht. Sie waren nichts als Weizenkörner zwischen den Mühlsteinen der handelnden Großmächte. Wenn einer unserer Söhne dm zweiten Weltkrieg zur deutschen Wehrmacht oder Waffen-SS ging, wurde er nachher zum Verräter an seinem Heimatstaat gestempelt, wenn er es aber nicht tat, wurde [..]

  • Folge 1 vom 20. Januar 1952, S. 4

    [..] die sich gerade vor uns Heimatvertriebenen wie unüberwindliche Mauern zu erheben scheinen. In d.sser Situation will uns die Januar-Losung helfen. Das Wort Jesu fordert uns auf, von Unseren Sinnen den rechten Gebrauch zu machen, gerade wenn -.»'ir dabei sind, Bilanz zu ziehen und Entscheidungen zu fällen. Schon bei kurzer Selbstbesinnung verstehen wir sehr wohl, warum solch eine Mahnung notwendig ist. Wir wissen ja aus eigenem Erleben, wie oft wir trotz gesunder Ohren nicht ge [..]