SbZ-Archiv - Stichwort »Recht«
Zur Suchanfrage wurden 7970 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 2
[..] uns selber, in unserer Herkunft, in unserem tragischen Schicksal. Gerade diese Tragik unseres Schicksals ist es, die uns, wenn wir sie in der Besinnung veredeln, die Kraft gibt, alle Barbarei und Ungerechtigkeit unserer Zeit zu überwinden. Uns zu besinnen, den Schmerz zu bändigen in der Gewißheit, daß vor uns und unseren Kindern die Hoffnung als Verpflichtung liegt, ist der Sinn des bevorstehenden Weihnachtsfestes. Wir wollen an unsere Toten denken, die mit einem Idealismus o [..]
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 5
[..] chen kulturellen Einrichtung gestellt werden müßten. Aber auch die Pflicht: Werke aus dem Lebenskreis unserer Mitnationen in Deutschland bekannt zu machen, mag nicht bezweifelt werden. -- Wenn wir es recht bedenken, hat Ongyerths Plan neben allen anderen kulturellen Bemühungen das Übergewicht der künstlerischen Verantwortung und damit einer Höherentwicklung unserer kulturellen Bedürfnisse und -- nicht zuletzt unseres Ansehens im Lande! -- Ich trete dafür ein, Ongyerth seinen [..]
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 6
[..] , Mühlheim-Ruhr in ihren Ämtern. Der neue Vorstand sieht seine dringendste Aufgabe für das neue Jahr darin, das Lastenausgleichsgesetz unseren Landsleuten nahezubringen und ihnen bei der Ausübung der Rechte, die sich aus diesem Gesetz herleiten, behilflich zu sein. Die Jahreshauptversammlung, der Generaldechant Dr.. M o l i t o r i s und der Sprecher unserer Landsleute in Österreich, Dr. K e i n t z e l , als Gäste beiwohnten, klang in einem reichhaltigen künstlerischen Progr [..]
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Beilage: Folge 12 vom Dezember 1952, S. 7
[..] en. wollen. Die Annahme meines Antrages wurde mit dem Hinweis, daß ich zum Zeitpunkt der Schädigung angeblich noch zu jung war, um eigene Möbel zu besitzen, verweigert. Was soll ich tun, um zu meinem Recht zu kommen? Antwort: Der Besitz von eigenen Möbeln, nach dem auch ein im Zeitpunkt der Vertreibung Unverheirateter seinen Rechtsanspruch auf Hausratsentschädigung ableiten kann, ist nicht an die Erfüllung eines bestimmten Alters gebunden. Darüber hinaus verweisen wir Sie auc [..]
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Folge 11 vom 1. November 1952, S. 1
[..] in. Die Vertriebenen fühlen die Verantwortung für Gesamtdeutschland und wollen mit allen Deutschen zusammen an der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gestaltung Deutschlands teilhaben. . Der Rechtsanspruch gegen die geistigen Urheber und Durchführungsorgane der Austreibung wird in dem Umfang als an die Westdeutsche Republik cediert betrachtet, als die Vertriebenen von ihr entschädigt worden sind oder entschädigt werden. Die Entschädigung selbst wird von den Vertriebe [..]
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Folge 11 vom 1. November 1952, S. 2
[..] ner Reihe aktueller Tagesprobleme wurdeii Entschließungen gefaßt: Zur bevorstehenden Ratifizierung des Generalvertrages (in der eine Erklärung der Westmächte über die Anerkennung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker und des Heimatrechtes für die mittelß d Die Heimatauskunftstellen Für Südostdeutsche in München und Stuttgart Die Bundesregierung hat dem Bundesrat eine ,,Erste Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Feststellung von Vertreibungsschäden und Kriegssac [..]
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Folge 11 vom 1. November 1952, S. 4
[..] nntagsfahrt über M a u l b r o n n und S c h w e t z i n g e n nach H e i d e l b e r g und durch das N e c k a r t a l zurück zum Ausgangspunkt. Diese erste gemeinsame Ausfahrt hatte sich zwar nicht recht -- wie es ursprünglich gedacht worden war -- zu einem Besuch der zahlreich in der Musenstadt am Nekkar wohnhaften Landsleute gestalten wollen, bereicherte die Teilnehmer aber um Erinnerungsbilder von unvergleichlicher Schönheit der Architekturen und zauberisch sich ausbreit [..]
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Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 2
[..] en, wie 'es Pflicht der Landsmannschaften sei, die ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen. Für die Zeit, die vor uns liege, müßten die VertrieHeinrich Zillich begrüßt Oberbürgermeister Dr. Lauterbach. Rechts: Erwin Tittes benen der Sauerteig sein. Niemand habe das Recht, sich vor den großen historischen Aufgaben abseits au stellen. ,,Wir müssen den Mut zum politischen Leben haben." Zur Lage des heimatvertriebenen L a n d v o l kes erklärte der Staatssekretär, die Bauer [..]
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Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 4
[..] influß auf die große Politik gewährte. Alle nichtdeutschen Emigranten aus dem Osten zusammen machen vielleicht ein Hundertstel der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen aus, die doch keim geringeres Recht auf die Heimat haben, für die jene Gruppen meistens allein glauben sprechen zu dürfen. Die Ahnungslosigkeit 'westlicher und deutscher Regienungsleute erinnern wir daran, daß schon einmal ein eifriger Emigrant namens Benesch für die Tyrannei Gehör hinter Ministertüren fand, [..]
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Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 6
[..] dem Zwecke, gegenseitige Selbsthilfe der. Nachbarn zu fördern, nachbarlich-brüderliche Gesinnung zu pflegen, ehrbare evangelische Lebensführung und gute sächsische Sitte unter den Gemeindegliedern aufrechtzuerhalten, den Stolz und die Freude ebenso an dem ererbten väterlichen Besitze, wie an der Zugehörigkeit zur Volks- und Kirchengemeinschaft und an der Heimat zu wecken und zu beleben, überhaupt alle auf die Volkswohlfahrt und Heimatpflege gerichteten Bestrebungen der Behörd [..]









