SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«

Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 13 vom 15. August 1977, S. 3

    [..] bestehen blieb. Erst der totalitäre Staat hat die Lage nach grundsätzlich verändert: in die Begriffsbildung von der ,,sozialistischen rumänischen Nation" sind nach der Auffassung der Machthaber auch alle anderen Völker des Landes mit eingeschlossen. Daß diese ihre eigene Geschichte, Sprache und Kultur haben, wird einfach nicht beachtet. Ideologie will über die Wirklichkeit triumphieren. ' Noch im Bereich des Kriegsgeschehens wurden die in Nordsiebenbürgen lebenden Nösne [..]

  • Folge 13 vom 15. August 1977, S. 5

    [..] häftsführung bekannt, wo die Originale aufliegen. ,,Wie Sie ja bestimmt wissen, wird zur Zeit sehr viel Propaganda hier gemacht im Fernsehen und in den Zeitungen, und vorläufig haben wir fast keine Chancen, wegzukommen, aber deswegen wollen wir die Hoffnung nicht aufgeben. Es darf einfach nicht wahr sein, daß wir nicht zu unserer Mutter können, nur weil die Behörden von hier es so wollen. Sie sagen uns: das sei keine Familienzusammenführung, meine Familie wäre mein Mann und m [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1977, S. 2

    [..] ntworfen -- makellos in der Beweisführung, unwiderlegbar in der Ableitungskonsequenz, zwingend im Schluß. Es sind die perfekten Thesen einer Reißbrettwelt, keine solchen einer Welt aus lebendigen Menschen. Denn es ist ganz einfach nicht alles im Bewegungsrhythmus selbst der hochmodernen Industriegesellschaft erklärbar allein aus Produktion, Kapital, Mehrwert, Akkumulation, Monopol usw. Wäre dem so, böte die menschliche Gesellschaft das Panorama einer schauerlich eintönigen un [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1977, S. 4

    [..] nster des Zuges, bestaunten die schöne Landschaft und die Häuser, die sorgfältig angelegten und gepflegten Gärten, ja, wir bewunderten selbst die Reklameplakate. Inzwischen habe ich einiges gelernt: unter anderem, daß man hier mit Unbekannten nicht einfach mir nichts, dir nichts ein Gespräch anknüpft. Das ,,gehört sich nicht". Wie schade! * Nach Friedland, jener Stätte des Friedens, wo wir eine erste Insel der Ruhe und der Geborgenheit fanden, kamen wir ins Übergangsheim. Und [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1977, S. 6

    [..] chen und erläutert werden können, versteht sich von selbst. Dazu dienen schließlich die Fachbücher und Fachkommentare, deren Sprachregelung und Sachdarstellung für den Laien kaum und auch dem Sachkenner nicht immer leicht verständlich sind. Damit wäre aber einer allgemeinen Aufklärung nicht gedient. Aufklärungsschriften müssen vielmehr für die Allgemeinheit und damit für den Versicherten im Aufbau durchsichtig, in der Sache einfach und im Inhalt richtig, zugleich aber auf die [..]

  • Folge 10 vom 30. Juni 1977, S. 3

    [..] n leuchtenden Mustern. Für Südsiebenbürgen wäre die burzenländer Tracht mit Busenkittel zu nennen. Daß das Gebiet südlich der Kokein in der Ausstellung unterrepräsentiert war, liegt einfach daran, daß die Mehrheit der an dieser Arbeit beteiligt gewesenen Frauen aus Nordsiebenbürgen stammen. Die Kirchenmäntel und -pelze von Schloß Horneck, die zum Teil ein ehrwürdiges Alter aufweisen, sind durchwegs Kleidungsstücke, die einmal in Gebrauch gewesen sind, also keine späteren Nach [..]

  • Folge 9 vom 15. Juni 1977, S. 6

    [..] , Wintrichring , München oder telefonisch unter () Komm' zur DEUTSCHEN Was ist Ihnen wichtiger: irgendein Bausparvertrag oder der Einzug ins Eigenheim mit Hilfe der DEUTSCHEN BAUSPARKASSE? Bausparen nennt man auch Zielsparen, ganz einfach deshalb, weil im Hintergrund das Ziel, nämlich das Eigenheim, steht. Und unter diesem Gesichtspunkt sollten Sie nicht irgendeinen Bausparvertrag abschließen, damit Sie die Wohnungsbauprämie bekommen, sondern an den eige [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1977, S. 6

    [..] rift" Paul Philippis gegen die Denkschrift der Landsmannschaft an die Bundesregierung auf. Eine solche hat es nie gegeben. So will man diesen Gegner ,,fertigmachen", ihn als opportunistisch hinstellen, ein Mann, der sich durch seinen Ehrgeiz korrumpieren läßt und bewußt das Geschäft der kommunistischen Unterdrücker betreibt. So einfach ist das den unbequemen Mahner moralisch zu disqualifizieren. Wer kann denn schon kontrollieren und beurteilen, was von dem Vorgebrachten [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1977, S. 2

    [..] gen Angedenkens, die Sie bedenkenlos in die Waagschale der sächsischen Gesinnung werfen. Wie wollen Sie es verantworten, den freien Willen Ausreisewiliiger, die seit über Jähren am Kreuze hängen, mit vergewaltigen zu helfen?'. Ohnehin fällt der Entschluß, die alte Heimat aufzugeben, unsagbar schwer. Niemand soll gezwungen werden, diesen Schritt zu tun. Aber -- es sollte auch niemand daran gehindert werden, weder mit Gewalt, noch mit ,,moralischem" Druck. G. H. * Es gibt zw [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1977, S. 3

    [..] um Ansehen eines Bürgers beitrugen, wurden sie zu Beginn des . Jahrhunderts von Backenbärten abgelöst, die gelegentlich auch mit Lippenbärtchen kombiniert wurden. Zwischen -- wurde der ,,Kakadu" getragen, da der ,,Tituskopf" vielleicht doch zu einfach erschien: die Haare wurden von vorn und von den Seiten spitz zugekämmt, und damit sie auch steif aufgerichtet standen, wurden sie mit wohlriechender Pomade eingeschmiert. Natürlich war bei diesem seltsamen Haarschnitt [..]