SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«

Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 9 vom 31. Mai 1975, S. 1

    [..] ort gut anzukommen. Es hat den Anschein, daß hüben und drüben -- und ich möchte dies ganz allgemein ausgelegt wissen -- das kleine Häuflein von Siebenbürger Sachsen Akzente über die Grenzen zu setzen vermag. Aber gerade angesichts der Tatsache, daß nicht alles so einfach ist, wie wir es haben Blick auf die Ehrentribüne während der Kundgebung am . Mai, Pfingstsonntag, auf dem Dinkelsbühler Platz vor der ,,Schranne": (in der Mitte) Bundesminister des Innern, Prof. Dr. [..]

  • Folge 9 vom 31. Mai 1975, S. 3

    [..] der Urheimat und auch nach einer eventuellen Zwischenheimat der späteren Siebenbürger Sachsen beantworten. Damit könnten die Ergebnisse der Sprachforschung bestätigt oder widerlegt werden. Diese Fragestellung ist zwar einfach und überzeugend. Aber selbst für einen evangelischen Theologen, der eine historische Ausbildung hat, sind mittelalterliche katholische Gottesdienstordnungen und Heiligenkulte zunächst ein böhmisches Dorf. Reinerth arbeitet sich jahrelang in dieses Spezia [..]

  • Folge 9 vom 31. Mai 1975, S. 4

    [..] ndart, eine typische Kolonistenmundart." H. Pilder-Klein Lyriker-Abend mit Oskar Pastior im Deutschlandhaus Berlin Die Lesung am . April stand unter dem Motto ,,Poesie und Ähnliches". Pastior wollte dadurch nicht den Vortrag über Theorien des Lyrischen anzeigen; abstrakte Theorie mag er nicht. ,,Poesie und Ähnliches" sollte eher heißen: Lassen wir den Ungewissen Begriff ,,Poesie" und die Erwartungen, die wir daran knüpfen, einmal beiseite; prüfen wir einfach unser innerstes [..]

  • Folge 7 vom 30. April 1975, S. 3

    [..] ern geweckt zu deinem Preise. Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr Und wie ich auch die Reime mochte stellen, Des Herzens Fluten wallten drüber her, Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen. So nimm die einfach schlichte Gabe hin, Von einfach ungeschmücktem Wort getragen, Und meine ganze Seele nimm darin: Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen. im Kriterion-Verlag Bukarest: Monographie Trude Schullerus Juliana F a b r i t i u s - D a n c u , als Susi Fabritiu [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1975, S. 2

    [..] n auch immer persönlich beraten... Umgekehrt aber haben viele Spätaussiedler auch auf die Berater einen großen Eindruck gemacht. Ein langjähriger Mitarbeiter schrieb darüber: ,,Die zahlreichen Menschen, denen ich auf der Ebernburg begegnet bin, waren alle in ihrer besonderen Weise einfach menschlich. Nach ihrer Zusammensetzung aus eigentlich drei, vielleicht sogar vier Generationen, von ungewöhnlich wacher Intelligenz, die nicht mit redseligem Getue zu überzeugen sind. Ihr Ve [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1975, S. 3

    [..] ut ausgewogen im hell-dunkel-Kontrast. Eigenartig sind manche Blätter, die nicht am Bildrand enden, sondern in den Raum übergreifen und damit das Umsetzvermögen des Künstlers beweisen, das hier nicht die Realität einfach in einen begrenzten Rahmen preßt. Die Bildaussage wird auf den Betrachter reflektiert, fängt ihn sozusagen ein. Beispiele hierSiebenbürgisch-Deulsches Künstlerarchiv (XIII) Gertrud Hornung Sie ist am . Oktober als Tochter des Kronstädter Oberregierungsr [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1975, S. 3

    [..] sich eigentlich nicht einmal ein Mundwinkelverziehen lohnte, stolperte man nicht immer wieder über besagte Frau Roxel: denn natürlich stellt sich einer, der selber ,,aus Rumänien zuzog" und das Land kennt, bei jedem Roxel-Satz die Frage: aus welchem Winkel Rumäniens, um alles in der Welt, kommt diese radebrechende Person? Tiefschürfendes Nachforschen hat kaum Sinn. Geht es hier ganz einfach doch wieder einmal darum, daß es sich ein deutscher Autor - in diesem Fall leider eine [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1975, S. 4

    [..] s Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz/Saarland: Kreisgruppe Mannheim-LudwigshafenHeidelberg/Karlsruhe Faschingsabend Nun ist es wieder mal so weit: begonnen hat die Faschingszeit! Das Volk ist närrisch, lacht und singt und überall Musik erklingt. Da können wir Siebenbürger Sachsen nicht einfach zusehn diesen Faxen, und darum, wie schon früher auch, beteiligen wir uns am alten Brauch. * Am . ., . Uhr, ,,Backmulde", Heidelberg, sagen wir nur! Bringt Freunde mit und au [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1974, S. 3

    [..] edoch die gerade Linie, das Geometrische, die Reißbrettkonstruktion. Man spürt eher die Natur, die Vegetation heraus. Die Wiege dieses Künstlers stand nicht in einer Millionenstadt; das siebenbürgische Klausenburg, wo er geboren wurde, war und ist auch heute keine Hochhaus-Großstadt. Die lebendige Landschaft läßt sich von hier nicht so einfach durch die Industrie und die Technik vertreiben, man besitzt noch ein Auge für das Urwüchsige, den Baum, die Blume, die Wolken, de [..]

  • Folge 19 vom 30. November 1974, S. 2

    [..] lüsse daraus zu ziehen, fällt nicht schwer. H. B. BLICKPUNKT: Das Wort zum Nachdenken Als Ergebnis meiner Beobachtungen während der Jahre meines Exils muß ich feststellen, daß die sogenannten kulturellen Führungsschichten West-Europas und Amerikas einfach unfähig sind, die politische Lage und die tatsächlichen Machtverhältnisse richtig zu beurteilen ... Wir müssen unseren Wunsch zum Ausdruck bringen, sobald wie möglich Beziehungen mit den kapitalistischen Ländern aufzunehmen, [..]