SbZ-Archiv - Stichwort »Einfach So«

Zur Suchanfrage wurden 4701 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 18 vom 15. November 1971, S. 5

    [..] r der Zerstörung zu schützen. Nur wenn wir uns dieser Gemeinsamkeiten bewußt sind, .können wir es verstehen, warum sich unsere Integration in diesem Land und in diesem Volk so erfreulich einfach und problemlos vollziehen konnte. · Vielleicht müssen wir diesem Franz Pildner -- dem Gründer unseres Vereins -- auch dankbar sein, daß er sich für seine Vereinsgründung ein so schönes Fleckchen Erde ausgesucht hat, und die hundertjährige Geschichte des Vereins beweist es, daß diese G [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1971, S. 3

    [..] n zu sein -- bloß, weil diese und andere in einer Epoche zwischen und für uns und in unserem Namen tätig waren. Gedächtnisschwund wäre lächerlich, weil die Geschichte selbst diese Jahre nicht ausklammert und vergißt; sie gehören einfach zu uns und zum Fluß des Geschehens. Außerdem kennt ein bäuerlich-handwerkliches Siedlervolk wie die Siebenbürger Sachsen seine Söhne und Töchter aus unerbittlicher Nahaufnahme seit dem Säuglingsalter. Man wußte zu allen Zeiten, wer e [..]

  • Folge 16 vom 15. Oktober 1971, S. 2

    [..] ringt. Dabei ist es nicht einmal als Unverfrorenheit seitens der UdSSR zu bezeichnen, daß sie mit sanftem Gesäusel und bestrickendem Charmieren denjenigen ,,einwickelt", den sie gleichzeitig mit allen Mitteln unterminiert: sondern das ist einfach die außenpolitische Taktik des Kremls mindestens seit dem Ende des letzten Krieges. Es ist an der Zeit, das zu begreifen. Freilich, ein Westen, der -- insonderheit in den deutschen Landen -- alles tut, um Begriffe wie Staatssicherhei [..]

  • Folge 16 vom 15. Oktober 1971, S. 3

    [..] te, so war es höchst selten der Fall, daß sie mir dieselbe nicht augenblicklich nennen konnten. -- Überall fand ich, daß selbst die Bauern in der Geschichte ihres Landes wohl bewandert waren; oft setzte ich mich in einem einfachen Hause nieder und der Herr desselben erzählte mir mit Angabe der Daten von den Geschicken seiner Nation und ihrem Auszuge aus der deutschen Heimath. Ich erkläre mir dies aus zwei Gründen. Als Einwanderer fortwährend genöthigt, für die Verteidigung ih [..]

  • Folge 16 vom 15. Oktober 1971, S. 4

    [..] , traten wir anderntags um . Uhr die Heimfahrt an. Die herrliche Landschaft an der Mosel entlang, rechts und links die hohen, sonnigen Hänge mit ihren sauber angelegten, gepflegten Weinreben-Zeilen, durch die wir über eine Stunde lang fuhren, kurz zu beschreiben, wäre vergebene Mühe, weil für die Wiedergabe der herrlichen Bilder einfach die Worte fehlen. In einer Kellerei in Wehlen probierten wir Moselweine und nahmen dann in dem zauberhaft schönen Städtchen Bernkastei das [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1971, S. 5

    [..] ul Philippi. Bd. .) Neue Bücher: TAXATOR, Geld mit Geld verdienen. Der große Ratgeber für die erfolgreiche Geldanlage. -ASS Verlag, München, Seiten, , DM. Wer spart, möchte mindestens ebensoviel dafür kaufen können wie heute. Nun müssen wir leider eine sehr betrübliche Feststellung machen: stiegen die Lebenshaltungskosten um über °/o, für die erste Hälfte rechnet der Einzelhandel mit einer Preissteigerung von über "In. Für den Sparer, der da nicht höll [..]

  • Folge 13 vom 31. August 1971, S. 3

    [..] aft, der Theologie wie der Philosophie. Auf keinem dieser Gebiete traten Sprachschöpfer und SprachentfalDer Ruhm der deutschen Gelehrten war nie ihre Sprache... Heinrich Zillich ter in Erscheinung. Sie träumten in der Wandelhalle der Peripathetiker von o n und von onta und parousia und waren in dieser Zeit von Koppernigk bis Planck und Einstein einfach nicht da. Unsere Dichter taten zwar ihr Möglichstes, aber in den entscheidenden Fragen sind wir immer noch Peripathetiker der [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 3

    [..] einstellen mußte -- auch dies ein charakteristisches Symptom unserer Lage!) schrieb der Einsender, seine Kinder wüchsen in der Bundesrepublik auf und wüßten nicht viel über Siebenbürgen, ,,wozu auch, es würde sie unnötig belasten. . . . Machen wir uns doch völlig klar, daß es einfach unnötig ist, eine überlebte, anachronistische Eigenart, das Sächsisch-Sein, über Generationen zu erhalten." Dieser Briefschreiber hat einerseits sicher recht, wenn er davor warnt, unnütze [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 7

    [..] nregungen für die Durchführung und Gestaltung künftiger Veranstaltungen zu gewinnen. Man muß sich fragen, ob der organisatorische Aufwand, der Aufwand an Kraft, an Zeit, an Geld, an Überlegung noch in ein rechtes Verhältnis zu bringen ist mit der Zahl und Struktur der Besucher der Hörer und ,,Konsumenten". Es ist einfach zu schade, einen Vortrag wie den Möckels, der in so tiefem Ernst und sicher nach sehr gewissenhafter Vorarbeiten den Grundfiagen unserer Existenz nachspürte, [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 8

    [..] kelsbühl: Wie froh waren wir, als wir zum erstenmal deutschen Boden betraten! Wir kamen vor allem deshalb nach Deutschland, damit unsere beiden Kinder nicht dem Deutschtum verloren gehen. Wir hätten es einfach nicht verwinden können, wenn Martin eine Rumänin oder Helga einen Ungarn geheiratet hätte. Martin lernte in einer Fabrik in Augsburg, wo er eine gute Stellung hat, eine Spanierin kennen. Ein hübsches, sauberes Mädchen, aber eben eine Spanierin. Es hat große Auseinanders [..]