SbZ-Archiv - Stichwort »Fuer Oma«

Zur Suchanfrage wurden 26273 Zeitungsseiten gefunden.

  • Beilage SdF: Folge 12 vom Dezember 1955, S. 7

    [..] ich erwägen können. Darum wollen wir uns ein wenig über die Berufsaussichten unserer jungen Töchter unterhalten. Wenn in nächster Zeit zehntausende junger Männer als Soldaten oder Offiziere ihren Beruf für Monate, teilweise noch länger oder ganz aufgeben müssen, werden wir wieder in vielen Berufen Frauen begegnen. Herrenschneider, Friseure, Bäcker, Techniker, kaufmännische Angestellte und zahllose Handwerker und Arbeiter müssen ersetzt werden. Das trifft zeitlich mit den s [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 8

    [..] ndlings davon in die Dunkelheit. Erst als er einige hundert Schritt gelaufen ist, kommt er zu sich. Keuchend blickt er sich um: der Zug hält auf freiem Feld, drüben, wo ein grünes Licht durch den Regenschleier blinkt, liegt die Station. Grün -- das ist doch das Signal für freie Fahrt! Gilt es dem Zug, seinem Zug... ? Eine Stunde Frist Eine Laterne hastet den Bahndamm entlang, die Lokomotive pfeift, das Geräusch aufeinanderstoßender Puffer springt auf und pflanzt sich nach hin [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 9

    [..] önnte -- Sie sind meine letzte Hoffnung --'." Zwei, drei bange Sekunden vergehen. Marin bewegt den Mund, als mahle er etwas zwischen den Zähnen, endlich öffnet er die von bläulichen Bartstoppeln umwucherten Lippen:: ,,Eh bine -- komm' herein!" Und er tritt zurück und läßt Ott ins Innere. Und dies ist für Ott, der sich vor einer Stunde noch in einer vollkommen aussichtslosen Lage sah, die Rettung. Das Schicksal gibt ihm wieder einmal eine Chance, es läßt ihn nicht ganz, nicht [..]

  • Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 10

    [..] tsprecher kam Musik, die scharfen Kadenzen eines kommunistischen Jugendliedes. Dann ertönte die Stimme des Speakers: ,,Hier Radio Bukarest Sie hören unsere Abendsendung in deutscher Sprache. Wir haben heute für Sie eine besondere Überraschung: Vor unserem Mikrofon steht Herr Anton Alzner, ein rumänischer Staatsbürger deutscher Nationalität. Er hat Rumänien verlassen. Nun ist er aus Westdeutschland in die Heimat zurückgekehrt. Hören Sie, was er zu berichten hat." Wieder M [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 1

    [..] t untergekommen sind im Bergbau, wie sie gehört hatten. Und die Freude war echt und auch recht, wenn eine Frau einen unserer Pfarrer ansprach: ,,Herr G., allein daß ich Sie da stehen sah, war schon ein Stück Heimat für mich". Und wir waren auch nicht bös, wenn die Pausen der Veranstaltungen sich länger hinzogen als angekündigt war, weil man so viele zu begrüßen und sich so viel zu erzählen hatte. Denn es geht uns ja gar nicht um AbkaDselung von der Welt, sondern um die Erfüll [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 2

    [..] Gehälter. Die Hauptgeschäftsstelle wird von der bayerischen Landeskirche als der Patenkirche unseres Hilfskomitees erhalten, Hauptgeschäftsführer und Sekretärin sind Angestellte der Landesgeschäftsstelle für kirchliche Vertriebenenarbeit und stehen uns für die mannigfachen Arbeiten, die sie leisten, zur Verfügung. Aber auch unser ganzer geistlicher Dienst in Gottesdiensten, Gemeindeabenden, Freizeiten, Jugendlagern, Veröffentlichungen wäre nicht möglich gewesen ohne große Bei [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 3

    [..] festgefügten Lebensordnung sind wir hier vielfach herausgerissen. Die Referentin brachte einige der wichtigsten Bräuche in Erinnerung, indem sie auf deren christlichen Inhalt und Kern und ihre Bedeutung für das Gemeinschaftsleben hinwies. (Zugang, gemeinsamer Kirchgang der gesamten Familie, Einläuten des Sonntags, Konfirmation als Familienversöhnungsfest, Geburt, Bruderschaft und Schwesterschaft, Hochzeit, Tod.) Und wenn wir von uns nicht sagen könnten, wir brächten einen sta [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 4

    [..] Essen mit . Kor. ,--, Landespfarrer P u f f e r t als Vertreter der Inneren Mission der evangelischen Kirche von Westfalen. Die Grüße der Stadt Essen vermittelte Verwaltungsrat Mohn und dann grüßten für den Bundesvorstand unserer Landsmannschaft der . Vorsitzende, Rechtsanwalt P e s c h , und für den Landesverband RheinlandWestfalen Dr. Eduard K e i n t z e l die Versammelten. In warmen Worten bekannten sich beide zur engen Zusammenarbeit von Landsmannschaft und Hilfs [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 5

    [..] läsern, den Chören, der Organistin, dem Prediger, den Referenten und Rednern, vor allem den Männern, die den Kirchentag vorbereitet hatten, Pfarrer Gärtner, Franz Herberth und der Gemeinde Essen-West und ihrem Pfarrer Bachmann, sowie der Stadt Essen für ihre großzügige Gastfreundschaft. Die Essener Zeitungen berichteten ausführlich und schrieben von einem ,,beachtlichen Ereignis", von einem ,,Bekenntnis, das zwar ohne Pathos war, aber einen um so stärkeren Eindruck machte", v [..]

  • Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 6

    [..] sind. Vielleicht müssen wir sie überhaupt so verstehen, um sie richtig zu begreifen. Darum -- wenn heute die Stunde wäre, wo man uns sagt: Geht nach Hause dorthin, woher eure Väter gekommen sind, gilt das für alle Siebenbürger Sachsen hier und daheim. , , Jahre spielen da keine Rolle. Es kommt auf die Antwort an, die wir auf die Frage geben: ,,Wollt ihr den Tempel Gottes bauen, seid ihr bereit, aus einem Auftrag heraus ,nach Hause' zu gehen?" Würden unsere Landsleute [..]