SbZ-Archiv - Stichwort »Goethe«

Zur Suchanfrage wurden 674 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 12 vom 31. Juli 1992, S. 4

    [..] ig gesetzt, wo man über mich hinaus auch mein Volk und dessen kulturellen Leistungen wertend einbezogen hätte. Mit dem Bildungsniveau unserer Bergschule ließ sich durchaus etwas machen, auch wenn ich Goethe und Schiller in Jahren DDR nicht mehr angetroffen habe. Nach der Wende erlebe ich einen anderen Deutschen. Auf Schritt und Tritt werden wir (ungefragt!) belehrt. Soviel Überheblichkeit und Arroganz, wie in diesen Tagen, ist mir im Leben noch nie begegnet. Sie bewirkt, d [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1992, S. 6

    [..] auf Drabenderhöhe; Schäßburg winkt Rothenburg o. T., das Westportal der Michelsberger Basilika hat seine größere Schwester an der Klosterkirche von Maulbronn; Adalbert Stifter, Brentano, Eichendorff, Goethe, Rilke, Mozart, Gustav Mahler und Franz Liszt ziehen ihre Wege, während die Erzählerin dem Lauf der Moldau oder der Donau nachspurt, mit Frantisek in Prag spazierengeht oder in Karlsbad im Hotel Moskwa friert; derAckermann von Böhmen grüßt Casanova, der in der Schloßbiblio [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1991, S. 11

    [..] riertes Oratorium monumentalen Ausmaßes (Victor Bickerich nannte es eine ,,dreiteilige symphonische Kantate") für fünf Solostimmen, gemischten Chor, großes Orchester, Klavier und Orgel, auf Texte von Goethe, Schiller, Hölderlin, Mörike, EichendorfT, Hebbel und Nietzsche. Baußnern selbst bezeichnete es als sein ,,Hauptwerk". Gerhard F. Wehle gar wies ihm elijen Ehrenplatz neben den größten Vokalwerken der Musikliteratur zu. Das Werk ist heute vergessen. Im Augenblick lassen si [..]

  • Folge 13 vom 15. August 1991, S. 8

    [..] eit als ein Stück mit ,,ungemein viel deutscher Stärke, Tiefe, Wahrheit darin" bezeichnete. Der Hauptheld: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand, der Kraftmensch, dem der Autor, Johann Wolfgang Goethe, das berühmte Punkte-Punkte-Zitat in den Part schrieb (,,sagt's ihm, er kann mich . . . ! " ) . Der Dichter selbst hat nie recht an die Aufführbarkeit seines Sturm- und Drang-Stückes geglaubt. Er verfaßte nach dem ,,Ur-Götz" () noch zwei weitere Umarbeitungen, die ,,wo [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1991, S. 6

    [..] l Hißmann. Weitere drei (Johann Filtsch, Andreas Wolf und Joseph Karl Eder) sind zu den korrespondierenden Mitgliedern gezählt worden. Wenig Anklang und eine recht verspätete Rezeption fanden Herder, Goethe, Schillerund andere, denn ,,allzusehr war man auch noch in den letzten Jahrzehnten des achtzehnten Jahrhunderts dem Geist der Aufklärung verpflichtet, ihrem Streben nach Tugend, Bildung und Wissenschaft" (S. ). Nachdem im weiteren Verlauf Interferenzerscheinungen im Schr [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1990, S. 12

    [..] uter ,,Zika" (Prof. Friedrich Czikeli), der oft ,,viele sah, die nicht da waren", und dem unsere Mütter die selbstgestrickten, gehäkelten oder gestickten Weinachtsgeschenke verdankten. Klopstock oder Goethe ließ sich mit unserer geschäftigen Tätigkeit ,,unter der Bank" gut vereinen. Perikles, Thukydides, Maria Theresia und die Bewegungen der Erde - bei August Filff (Prof.) kam es auf die Zusammenhänge an! Wir ,,schöpften" und ,,streuten" bei Zikeli Trud (Sportlehrerin) und le [..]

  • Folge 7 vom 15. Mai 1990, S. 13

    [..] , bekannt. Sie war das ,,Kind in der Mitte" zwischen dem älteren Bruder Alfred, Studienrat heute in Göttingen, und dem jüngeren Bruder Kurt, heute in Heilbronn. Sie war ,,das Weltkind in der Mitten" (Goethe), denn sie war und ist ,,der Welt zugewandt", soll heißen: äußerst verständnisvoll für die Leiden und Nöte ihrer Mitmenschen, aber auch deren Freuden zugewandt, liebenswürdig, ganz besonders gütig, offen und bedingungslos aufrichtig: Nie hat sie ihren Sinn irgend einem Bet [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1989, S. 9

    [..] eit werden. Man hört erschüttert den Großinquisitor an Jesus die Frage stellen: ,,Warum bist Du wiedergekommen? Sie werden Dich wieder an das Kreuz schlagen. Die Menschen sind nicht anders geworden." Goethe äußerte zu Eckermann den gleichen Gedanken. Und ich bedachte die Unreife und den Unverstand des Menschen, der nur in der äußeren Freiheit Erfüllung findet und dabei übersieht, daß die innere Unfreiheit ihn daran hindert, dieses Ziel zu erreichen. Weil die Enge unseres Herz [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1989, S. 8

    [..] setzte sich die Erkenntnis durch, daß die Mannigfaltigkeit unserer Welt als das Ergebnis einer langen Entwicklung (= Evolution) anzusehen sei. Diese Ansichten vertraten u.a. Erasmus, Darwin. J. W. v. Goethe, G. de St. Hilaire undJ. B. Lamarck, doch waren es letztlich A. R. Wallace und Charles Darwin, die dem Evolutionsgedanken endgültig zum Durchbruch verhalfen. In seinem Werk ,,Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" () weist Darwin nach, daß alle leben [..]

  • Folge 10 vom 30. Juni 1988, S. 3

    [..] wesen. Auch die Redaktion der SZ hätte danach feststellen können, wo die ,,Fähigkeit, Realitäten zu begreifen", fehlt. Das feststellen zu müssen ist nun freilich gar nicht albern, sondern traurig. Um Goethe zu zitieren: ,,Wandrer, gegen solche Not/ wolltest du dich streuben: / Wirbelwind und trockner Kot, / laß sie drehn und stäuben." Andreas Möckel (Tagungsleiter)« * Zu diesem Text zunächst folgende Anmerkung: viele unserer Landsleute haben noch Angehörige in Rumänien, so au [..]