Unsere Umwelt verändert sich. Im negativen Sinne. Was kann jeder Einzelne dagegen unternehmen ?

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Doris Hutter

Moderator
Erstellt am 12.08.2019, 23:03 Uhr und am 12.08.2019, 23:04 Uhr geändert.
An Brombeers Denkanstößen gefällt mir etwas besonders gut:

Wenn wir all diese Dinge beachten, MUSS sich etwas in uns regen, nämlich, dass es so nicht weitergehen kann.

Darüber hinaus sollten wir UNSEREN Teil bei der Rettung der Welt nicht vergessen: Wenn wir als Verbraucher den Politikern helfen (sie also nicht abstrafen, wenn sie unsere Bequemlichkeit oder unseren Geldbeutel etwas schmälern), sind sie evtl. eher gewillt, der Industrie in den A...zu treten. Aber dafür müssen WIR beim Kaufen IMMER ÖFTERS auch an die Umwelt denken.
Optimal wäre: IMMER an die Umwelt zu denken und an die Kraft/Macht der Verbraucher zu glauben.

Wer kann Deutschland ein besseres Beispiel sein als wir Sachsen, die in Gemeinschaft die solidarische Kraft der Minderheit nutzten und z.B. jahrhundertelang überlebten...

Brombeer
Erstellt am 13.08.2019, 12:09 Uhr

Mit Geld Umwelt bessern?


Ich glaube, dass sehr viel mehr Verbraucher etwas mehr Geld auf den Ladentisch legten, wäre eindeutig gesichert, dass der höhere Preis der Umwelt zugute käme und nicht dem Handel.

_Gustavo
Erstellt am 13.08.2019, 22:56 Uhr
Liebeserklärung an die Erde

Johann
Erstellt am 14.08.2019, 00:15 Uhr und am 14.08.2019, 00:21 Uhr geändert.
"Darüber hinaus sollten wir UNSEREN Teil bei der Rettung der Welt nicht vergessen:

.....

Wer kann Deutschland ein besseres Beispiel sein als wir Sachsen, die in Gemeinschaft die solidarische Kraft der Minderheit nutzten und z.B. jahrhundertelang überlebten..."

Jawohl, wir, die Germanissimum Germanorum,
die Vorhut (west)deutscher Vorreiter,
die Avangarde der Weltretter,
die Besten der Gutmenschen,
werden die Richtung vorgeben und damit die Welt vor dem Untergang retten und für eine friedliche und nachhaltige Welt für mindestens weitere 800 Jahre sorgen.

Werner Sombart, ein bedeutender Soziologe, stellte schon 1915 fest, dass wir Deutschen ein Volk von Helden sind, zu großen Taten und Ideen berufen.
Die Engländer hingegen ein Händlervolk, mit seelenlosem Krämergeist und niedrig zu wertender Profitgier, Rosinenpicker, die endlich die EU verlassen.

Was machen wir nur, wenn Plan A nicht gelingt, d.h., wenn die Welt nicht möglichst schnell, da die Zeit ja drängt, uns hinter läuft?
Wahrscheinlich folgt dann Plan B, Welteroberung mit dem Ziel der Weltrettung?

Hybris und Allmachtsphantasien waren noch nie gute Ratgeber.

Bescheidenheit und Demut sind Tugenden, die unter Deutschen keine besondere Rolle spielen, es sind aus deutscher Sicht Sekundärtugenten.


azur
Erstellt am 14.08.2019, 08:36 Uhr und am 14.08.2019, 08:39 Uhr geändert.
Oje Johann, da bist du aber echt in den falschen Film geraten... hast du auch nützliche Lösungen zu obigem Thema, oder kannst nur abwertend über dein eigenes Volk daher schwadronieren? Brauchst du das für dein Ego? Ist das alles was jemand mit Doktor- Titel bieten kann?

rhe-al
Erstellt am 14.08.2019, 10:20 Uhr
Azur, kann es sein, dass du zu schnell aus der Hüfte geschossen hast?

Ich glaube eher, dass Johann in seiner „Auslassung“ Frau Hutters „Aufruf“ auf die Schippe nimmt.

Doris Hutter:
"Darüber hinaus sollten wir UNSEREN Teil bei der Rettung der Welt nicht vergessen:
(...)
Wer kann Deutschland ein besseres Beispiel sein als wir Sachsen, die in Gemeinschaft die solidarische Kraft der Minderheit nutzten und z.B. jahrhundertelang überlebten..."

azur
Erstellt am 14.08.2019, 10:42 Uhr
rhe–al: Kann sein dass du Recht hast...aber wenn ich sowas Abwertendes lese, sehe ich Rot. Die Sb. Sachsen haben mehrheitlich lange Jahre von Selbstversorgung gelebt, sind so gut wie nie geflogen, nur wenige hatten in Siebenbürgen ein eigenes Auto...und wenn doch, sind sie relativ wenig damit gefahren....Ja, heute sieht alles ein bisschen anders aus, jedoch wird es uns nicht schwer fallen den Sinn zu hinterfragen und zurück zum Sonntagabraten zu kehren. Sorry, wenn ich über das Ziel hinaus geschossen bin.

seberg
Erstellt am 14.08.2019, 10:43 Uhr und am 14.08.2019, 10:59 Uhr geändert.
Servus und Hallo, Johann!

Schön, nach so langer Zeit hier wieder einmal etwas von dir zu lesen. Hier in diesem Forum, dass sich in den letzten Monaten bis 2-3 Jahren doch ziemlich verändert hat bezüglich politischem Niveau und Meinungs-Richtung und -Mache - das musst du doch zugeben, oder?
Während früher die eher rechts-populistisch bis nationalistischen, kleinbürgerlich-spießigen Stimmen hier deutlich sichtbarer und lauter waren, sind inzwischen auch eher liberal-kosmopolitische Meinungen und Beiträge möglich, ohne gleich fertig gemacht zu werden. Und dieser Wandel ist doch gewissermaßen auch das Verdienst von Frau Hutter, bzw. des Moderatoren-Teams, oder?

Du hast zwar recht damit, Frau Hutters ideologischen Ausrutscher oben zu monieren ( ==> "Wer kann Deutschland ein besseres Beispiel sein als wir Sachsen, die in Gemeinschaft die solidarische Kraft der Minderheit nutzten und z.B. jahrhundertelang überlebten."), aber trotzdem finde ich deine etwas zu zynisch geratene Kritik nicht ganz angebracht.

Denn: wir alle stecken ja letztlich im Dilemma zwischen dem Bedürfnis nach Freiheit und jenem nach Sicherheit, zwischen liberal aufgeklärtem Weltbürgertum und nationaler/ kultureller/religiöser Gruppenzugehörigkeit, bzw. Geborgenheit und Gemeinschaft. Dass die Siebenbürger Sachsen dieses Letztere über Jahrhunderte so gut bewahren konnten hatte auch sehr viel mit glücklichen geographisch-geschichtlichen Umständen zu tun und keineswegs nur mit besonderen tugendhaften oder gar moralisch/ethischen Verdiensten und charakterlichen Eigenschaften. Der übertriebene Stolz diesbezüglich bei den Sibis war und ist jedenfalls unangebracht und hat sich sogar als gefährliche Last während der Nazizeit erwiesen.

Im aktuellen SPIEGEL dieser Woche (Nr. 33) gibt es ein schönes Interview mit dem Philosophen und Psychoanalytiker Carlo Strenger, der auf diese Zusammenhänge des oben erwähnten persönlichen Dilemmas jedes Menschen hinweist, auf die Kluft in uns allen zwischen dem Bedürfnis nach (auch nationaler) Gruppen-Sicherheit einerseits und der aufgeklärten Neigung zu liberal-weltbürgerlichen Ansichten und politischen Standpunkten. Also von jemandem, der, wie hier C.Strenger als Jude und Israeli, alles andere als einer deutsch-nationalen Tendenz und Ideologie verdächtig werden kann.

Als Motto am Anfang über dem Interview steht das auch der kulturellen Evolution verpflichtete Zitat:
"Die Aufklärung ist uns nicht von Natur aus mitgegeben"

Ich darf dich, Johann, doch sicher auch eher der sog. "liberal-aufgeklärten Elite" zurechnen, als dem traurigen Gegenteil, das z.B. so deutlich in der AfD beheimatet ist.


rhe-al
Erstellt am 14.08.2019, 11:21 Uhr
Weltrettung als Geschäftsmodell?
Ist da was dran?

Dubiose Geschäfte mit Greta?

_Gustavo
Erstellt am 14.08.2019, 14:09 Uhr
Weltrettung als Geschäftsmodell?
Ist da was dran?

Da ist was dran, weil sie dich irgendwann kriegen, die geschäftemachenden Trittbrettfahrer.
Auch Greta, mit ihren noch so guten Absichten, wird irgenwann in der Falle sitzen.

Johann
Erstellt am 14.08.2019, 21:56 Uhr und am 14.08.2019, 21:59 Uhr geändert.
"Ich darf dich, Johann, doch sicher auch eher der sog. "liberal-aufgeklärten Elite" zurechnen, als dem traurigen Gegenteil, das z.B. so deutlich in der AfD beheimatet ist. "

Servus seberg,

mir reicht´s, wenn man mich zu den liberal-aufgeklärten Menschen zählt ;-)

Mit rechts-populistischen Untergangspropheten habe ich in der Tat überhaupt nichts am Hut, weil diese u. a. nicht liberal, sondern autoritär sind.
Mit links-populistischen Spass-Revoluzzern habe ich ebenfalls nichts am Hut, weil diese u.a. nicht liberal, sondern totalitär sind.


@ rhe-all
Danke für die Schützenhilfe, da ich nach links und rechts hier im Forum schon kräftig ausgeteilt habe, muss ich auch einiges einstecken.
Es ist ja nicht zum ersten mal, dass man mir hier vorwirft, das eigene Volk zu verunglimpfen, auch wenn ich eigentlich immer nur einen Bruchteil dessen kritisiert habe.

Morgen fliege (nur mit dem eigenen Auto fahren, ist umweltschädlicher, sorry) ich für zwei Wochen nach Siebenbürgen, freue mich schon drauf.
Weiterhin gute Gespräche.

Doris Hutter

Moderator
Erstellt am 14.08.2019, 22:00 Uhr
Als ich, den Umweltschutz betreffend (etwas zugespitzt) schrieb:
"Wer kann Deutschland ein besseres Beispiel sein als wir Sachsen, die in Gemeinschaft die solidarische Kraft der Minderheit nutzten und z.B. jahrhundertelang überlebten..."

hatte ich unsere Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen im Kopf, die freilich auch für weniger rühmliche Zwecke missbraucht werden kann und leider konnte (Den Hinweis finde ich berechtigt, Johann!).

Aber wenn man eine Gemeinschaft und die Solidarität der Menschen positiv nutzt, wie z.B. im Schulwesen der Siebenbürger Sachsen, wo man zielstrebig auf das Ziel Bildung hinarbeitete und so z.B. auch arme Kinder auf Kosten der Reichen studieren konnten, wenn ich an die Nachbarschaften denke, die eine strenge Ordnung hatten, um Katastrophen (Brände, Ernteausfälle...) zu bekämpfen, wobei alle zusammenstanden, dann wäre das schon ein nachahmbares Modell für den Umweltschutz, denke ich.

Das ICH dem WIR unterzuordnen hat nicht nur Vorteile. Aber in unserer jetzigen Situation der Gefährdung unserer Lebensgrundlage fände ich es sehr wichtig, um tatsächlich endlich anzupacken.


seberg
Erstellt am 15.08.2019, 09:50 Uhr und am 15.08.2019, 09:54 Uhr geändert.
Johann: mir reicht´s, wenn man mich zu den liberal-aufgeklärten Menschen zählt ;-)
Danke für die bescheidene Selbsteinschätzung ... mit Zwinkesmily. Ich mag Leute, die ihrer Zugehörigkeit zu einer akademischen Elite nicht all zu ernst nehmen.

Viel Spaß in Siebenbürgen! ... heimatliche Gefühle?
Die Rückkehr der Heimat

_Gustavo
Erstellt am 15.08.2019, 13:00 Uhr
Ich mag Leute, die ihrer Zugehörigkeit zu einer akademischen Elite nicht all zu ernst nehmen.

Tja, @seberg,
ich mag Leute die nach drei Tagen ohne Dusche stinken. Ob sie Akademiker oder Bauern sind, scheint da nicht mehr so wichtig zu sein.

seberg
Erstellt am 15.08.2019, 13:10 Uhr

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