Kommentare zum Artikel

10. Mai 2017

Verbandspolitik

Bernd Fabritius kandidiert von aussichtsreicher Position für den Bundestag

Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 tritt der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Bernd Fabritius, als Spitzenkandidat der Union der Vertriebenen und Aussiedler (UdV) auf einem aussichtsreichen Platz 28 der Gesamtliste der Christlichen Sozialen Union (CSU) an. Die Christsozialen wählten Bernd Fabritius bei ihrer Delegiertenversammlung am 6. Mai in Germering mit 253 von 253 Stimmen, einstimmig, auf den vierten reinen Listenplatz unter den Bewerbern ohne Wahlkreis, unmittelbar nach Innenminister Joachim Herrmann, der Kandidatin der Frauenunion, Astrid Freudenstein, und dem Kandidaten der Jungen Union, Tobias Zech. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 34 mal kommentiert.

  • kokel

    1kokel schrieb am 10.05.2017, 14:30 Uhr:
    Ein bisschen stolz ist man schon, wenn einer unserer Landsleute in solch ein Gremium aufsteigt. Gleichzeitig hegt man die Hoffnung, dass sich dieser Landsmann auch für die Belange der SBS, z.B. dem Abschaffen der aus ihrer Sicht ungerechten Renten, einsetzt. Lassen wir uns also - hoffentlich positiv - überraschen.
  • bankban

    2bankban schrieb am 10.05.2017, 19:16 Uhr (um 19:16 Uhr geändert):
    Dass manche Menschen ihren Stolz aus den Leistungen Anderer beziehen (müssen), da eigene nicht vorhanden sind, ist ein alter Hut in der Weltgeschichte...
  • kokel

    3kokel schrieb am 10.05.2017, 20:33 Uhr:
    Von neuem bedient sich der Autor des Eintrags vom 10.05.2017, 19.16 Uhr der Diffamierung, um andere Personen seine Verachtung spüren zu lassen, denn ihm ist bekannt, dass der Autor dieser Zeilen Verfasser mehrerer Werke ist, die jedem zugänglich sind! Er selber soll ja - nach eigenen Angaben... - auch welche verfasst haben, sogar in mehreren Sprachen - behält sie jedoch nur für sich!?! Das lässt man sich - um seinen häufigen Wortgebrauch in dieser Richtung zu verwenden - auf der Zunge zergehen! Es erinnert mich an einen gewissen Caţavencu, der auch etwas in den Himmel lobt, aber nachher zugeben muss, dass es dies überhaupt nicht gibt! Vielleicht sind ja die Werke des "Alphabeten" @bankban für die Nachwelt bestimmt...

    Übrigens: Das man stolz ist, dass jemand etwas erreicht hat, heißt noch lange nicht, dass man auf sich selber stolz ist, sondern damit einem Anderen seine Anerkennung zeigt!
  • Doris Hutter

    4Doris Hutter schrieb am 10.05.2017, 23:56 Uhr:
    Stolz zu sein, dass einer aus den eigenen Reihen der Siebenbürger Sachsen so tüchtig ist, dass er sich in eine sehr respektable Position hochgearbeitet hat, hat m.E. den Ursprung im uns eigenen und besonders in Siebenbürgen gewachsenen Gemeinschaftssinn. Ich bin auch stolz auf die Wertschätzung, die Bernd erfahren hat, nicht nur weil er ein Sachse ist, sondern umso mehr weil er der Präsident unseres Verbandes ist.
    Außerdem entstammt er dieser Gemeinschaft, er ist in dieser Gemeinschaft gewachsen, von ihr geprägt. Ein weiteres Argument, auf ihn stolz sein zu dürfen, finde ich.

    Dass Bernd Fabritius sich auch weiterhin für unsere Belange einsetzen wird, auch in Sachen Rente, darauf können wir vertrauen. Dass es ihm auch gelingt,seine Forderungen durchzusetzen, können wir tatsächlich nur hoffen.
  • getkiss

    5 • getkiss schrieb am 12.05.2017, 09:34 Uhr:
    Na ja, mit Recht kann man stolz sein, wenn einer aus den eigenen Reihen es so hoch auf einer Liste gebracht hat und ich wünsche dem Kandidaten auch Erfolg, denn nur als Repräsentant einer Minderheit kann diese sich Gehör schaffen.

    Das sind leider noch so genannte "ungelegte Eier". Entscheidend ist, dass der Kandidat auch gewählt wird, das soll angeblich noch nicht so sicher sein, denn wenn noch zusätzliche Sitze von anderen Parteien besetzt werden (da scheint FDP und AfD hart dran zu sein), bleiben bei gleicher Sitzzahl insgesamt und möglicherweise weniger Stimmen für die CSU, gepaart mit Direktwahlverlusten, weniger Listenplätze frei, denn auf der Liste sind die Direktkandidaten vor ihm.
    Nach all der Performance seiner Partei im BTg in der vorherigen Legislatur kann ich persönlich ihr meine Stimme nicht geben, nur weil ich hoffen kann, Er erhebt seine Stimme für die Aussiedler-Rentner. Die sollte auch effektiv gehört werden, dass ist auch keineswegs sicher...
  • getkiss

    6 • getkiss schrieb am 12.05.2017, 09:41 Uhr:
    Zur Zeit scheint der Schulz-Effekt ja verpufft zu sein.
    Wenn aber doch in DREI Monaten die SPD die Wahl gewinnen sollte ("Merkel muss weg!"), dann sind die Möglichkeiten in der Gesetzgebung für Fremdrenten auch verpufft...
    Bei Wahlen und vor Gericht weis der Kandidat am besten wo er ist...("in Gottes Hand")
  • gogesch

    7gogesch schrieb am 12.05.2017, 10:10 Uhr:
    Leider muss ich getkiss mit seiner Meinung zur CSU Recht geben. Wenn ich Seehofer bei Putin sehe, seine Dauerdrohungen ohne Handeln ständig lesen muss und dazu noch Dobrindts Mautkasperletheater, dann tut mir Dr. Fabritius zum ersten Mal fast leid.
  • H. Binder

    8 • H. Binder schrieb am 13.05.2017, 16:12 Uhr (um 16:12 Uhr geändert):
    Eigentlich sollte ein Vertreter der SbS parteilos sein, denn wer über die Liste einer Partei in den Bundestag geschickt wird, muss natürlich die Interessen dieser Partei vertreten. Ob alle unserer Landsleute mit der Politik der CDU/CSU, einverstanden sind, ist fraglich,
    und was ist, wenn unsere Interessen nicht mit denen der CSU übereinstimmen?

  • kokel

    9kokel schrieb am 14.05.2017, 05:15 Uhr:
    @H. BInder: Selbstverständlich sollte ein SbS-Vertreter parteilos sein, doch scheint dies nach den hiesigen Regeln wohl nicht machbar zu sein. Dass Ihnen dies nicht bekannt ist, wundert mich, denn Sie leben schon seit vielen Jahren in diesem Land.
    Immerhin vertritt Herr Fabritius die Interessen einer Partei, die sich u.a. für das Bewahren von Sitten und Bräuchen einsetzt, was in unseren Reihen besonders bei den älteren Jahrgängen, zu denen ja auch Sie gehören, als positiv bewertet wird, also kann davon ausgegangen werden, dass auch Sie mit der CSU mindestens sympathisieren. Deshalb ehrt es Sie, dass Sie sich trotzdem auch für diejenigen einsetzen, die diese Partei nicht unbedingt als für sie vorteilhaft empfinden.
  • getkiss

    10 • getkiss schrieb am 15.05.2017, 08:20 Uhr:
    Die NRW-CDU steht strahlend da, Schulz kann jetzt anfangen mit Wahlkampf von Unten.
    Ob die CSU sich im Fall eines Unions-Wahlsiegs und Bundesregierung ohne SPD/Grüne auch weiter für eine Reform der Aussiedler-Renten einsetzt, werden wir sehen (Wer´s glaubt hat eine neue Religion). In diesem Fall, "Auf Wiedersehen in 2021"...
  • H. Binder

    11 • H. Binder schrieb am 15.05.2017, 10:26 Uhr:
    kokel: Es ist mir völlig unverständlich, was da nicht machbar wäre. Wir sind kein politischer Verein und können Sitten und Bräuche auch ohne einen CSU Vertreter im Bundestag pflegen. Zu meiner Zeit als Vorsitzender der Kreisgruppe Nürnberg/Fürth/Erlangen der Landsmannschaft hatte ich sehr wohl Kontakte u.a. auch zur CSU, musste allerdings feststellen, dass deren Vertreter uns bloß für ihre eigenen Interessen benutzt haben. Übrigens bei Sympathien zu einer Partei denkt man nicht immer an Vorteile, wichtiger sind die Werte die sie vertritt.
  • Bäffelkeah

    12 • Bäffelkeah schrieb am 15.05.2017, 11:07 Uhr:
    In §2 Zweck und Grundsätze des Vereins, Absatz 4 der Verbandssatzung steht:
    "Der Verband der Siebenbürger Sachsen in
    Deutschland e.V. ist politisch ungebunden und
    verfolgt außerhalb der vorstehenden Absätze
    weder unmittelbar noch mittelbar politische
    Ziele." Und das ist gut und richtig so.
  • kokel

    13kokel schrieb am 15.05.2017, 12:32 Uhr:
    @ H. Binder: Meines Wissens gelangen nur Vertreter von Parteien in den Bundestag. Sitten und Bräuche kann man sehr wohl ohne Vertreter im Bundestag pflegen, doch manchmal scheint es nicht schlecht zu sein, wenn andere Anliegen - z.B. Renten - von eben solch einem Vertreter aufgegriffen werden.
    Sie scheinen ja in Ihrer ehemaligen Funktion auch Kontakte zu anderen Parteien gehabt zu haben, erwähnen jedoch nur die CSU als diejenige, die Sie für eigene Interessen verwenden wollte. Da müssen die anderen Parteien aber sehr altruistisch vorgegangen sein. Könnten Sie, bitte, eine davon erwähnen? Vielen Dank im Voraus!
  • haraldgitschner

    14haraldgitschner schrieb am 15.05.2017, 14:14 Uhr:
    Auch ich bin stolz, dass sich Herr Dr. Bernd Fabritius für den Bundestag aufstellen lässt und wünsche ihm viel Erfolg!
    Er ist einer von uns !
  • gogesch

    15gogesch schrieb am 15.05.2017, 14:30 Uhr:
    Wir sind nicht mehr alle "uns"!
    Ich bin Siebenbürger Sachse, aber empfinde gar nichts im Zusammenhang mit der Bundestagskandidatur von Dr. Fabritius, da diese seine ganz persönliche Sache ist.
    Wir sind nicht mehr die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft, über die jeder als "uns" sprechen kann und/oder will, sondern eher eine Ansammlung von siebenbürgisch-sächsischen Individien, die, ohne Führung, in unterschiedliche Richtungen laufen.
  • H. Binder

    16 • H. Binder schrieb am 15.05.2017, 14:56 Uhr (um 14:57 Uhr geändert):
    kokel u.a.:Herr Dr. Fabritius wäre nie in den Bundestag gekommen, wenn ihn die CSU nicht über die Liste!! hin geschickt hätte. Das ist bedenklich, da er als Vertreter der SbS und neuerlich aller Aussiedler und Vertriebenen im BdV angesehen wird.
    Warum sollte man stolz auf Dr. Fabritius sein? Stolz bin ich auf Hermann Oberth mit dem ich oft zusammen war und andere die wirklich etwas geleistet haben.
    Und last but not least, natürlich hatte ich auch Kontakte zur SPD, zumal der damalige Nürnberger Oberbürgermeister, der uns auch sehr unterstützt hatte von der SPD kam.

  • Bäffelkeah

    17 • Bäffelkeah schrieb am 15.05.2017, 14:56 Uhr:
    "Ja wo laufen sie denn !!"
    https://www.youtube.com/watch?v=j3HEiw0g27c
  • Bäffelkeah

    18 • Bäffelkeah schrieb am 15.05.2017, 15:03 Uhr:
    Stolz allein wäre aber nicht angebracht, denn es finden sich bei Oberth auch schlimme Schattenseiten:

    "Life Magazine"-Artikel von 1945
    http://www.bild.de/news/ausland/nationalsozialismus/nazi-sonnenkanone-29847034.bild.html

    "Nazi-Sonnenkanone sollte den Endsieg bringen
    Der riesige Weltallspiegel sollte 'die Strahlen der Sonne auf einen Brennpunkt auf der Erdoberfläche fokussieren.' Die deutsche Armee, so wurde den Lesern berichtet, 'hoffte, solch einen Spiegel zu nutzen, um eine feindliche Stadt zu verbrennen oder Teile des Ozeans zum Kochen zu bringen.' Die Idee dazu hatte der bedeutende Raketenforscher Hermann Oberth (1894 – 1989) im Jahr 1923. Drei Millionen Reichsmark sollte das Projekt kosten,15 Jahre Bauzeit waren veranschlagt. Mit Raketen sollte das Material ins All gebracht und anschließend montiert werden. Der ursprüngliche Nutzungsgedanke war, mit dem Weltallspiegel die Erde mit Sonnenschein auf Bestellung zu versorgen – überall auf dem Globus. Aber Oberth nannte das Projekt später die 'ultimative Waffe'."
  • schiwwer

    19 • schiwwer schrieb am 15.05.2017, 18:15 Uhr:
    Herr Fabritius verdient Respekt, zu seiner Nominierung kann man ihm nur gratulieren, die CSU kann jede Menge junger Politiker gebrauchen, gerade wegen Seehofer und seiner Allüren.
    Herr Oberth verdient Respekt, auch Bewunderung, für seine Erfindung. Aber lassen wir das Verehren oder "Stolz-Sein", Herr Binder, Oberths Mitgliedschaft bei der Gründung der NPD ist kein Ruhmesblatt. Und Fabritius zu unterstellen, seine Leistung sei im Vergleich zu der anderer, die sie zu kennen vermeinen, nicht "wirklich", ist wohl ein schlechter Witz.
  • Mediensis

    20Mediensis schrieb am 15.05.2017, 21:15 Uhr:
    NEID ist das einzige Laster,das zu jeder Zeit und an jedem Ort auftauchen kann.
    Man soll die anderen so nehmen wie sie sind,und sich selbst so,wie man sein könnte.
  • kokel

    21kokel schrieb am 16.05.2017, 04:30 Uhr:
    @H. Binder: Ihren Äußerungen ist zu entnehmen, dass die von Ihnen geführte Filiale unseres Heimatvereins AUCH von der SPD unterstützt wurde - anscheinend ohne Anspruch auf Gegenleistung. Dazu kann ich nur sagen: "Wer`s glaubt, wird selig..." Dazu ist klar hervorgehoben, dass Sie politisch parteiisch sind/waren, obwohl Ihnen die Statuten so etwas verbieten (s.o.). Können Sie mir dies mal erklären?

    Mich wundert noch etwas: Durch Ihre Kontakte zu H. Oberth, den Sie anscheinend sehr geschätzt und bewundert haben, der - wie oben angeführt - Mitgründer der NPD war, verharmlosen Sie indirekt die Verbrechen einer anderen Partei, die nach Ihren eigenen Aussagen u.a. für den Tod Ihres Vaters verantortlich war. Könnten Sie mir dies, bitte, erklären?
  • H. Binder

    22 • H. Binder schrieb am 17.05.2017, 10:33 Uhr:
    kokel: Es geht in dem Artikel weder um Prof. Oberth noch um mich, sondern einzig und allein um die (bereits zweite) Nominierung seitens der CSU von Dr. Fabritius für den Deutschen Bundestag. Dieses ist, meiner Meinung nach sehr bedenklich, da die SbS schon einmal schlechte Erfahrungen mit deutschen Parteien gesammelt haben.
    Diese Ansichten habe ich auch bei meinem letzten Besuch in Hermannstadt in Gesprächen mit verschiedenen Personen, deren Namen ich nicht nennen möchte,zu hören bekommen. Wenn wir uns als eine Gemeinschaft sehen, dann sollen wir nicht anderen Parteien nachlaufen


  • lauch

    23lauch schrieb am 17.05.2017, 11:47 Uhr:
    Das ist politischer Klüngel, wenn er gur ist sollte er ein Direktmandat schaffen. Ein Grund für mich die CSU NICHT zu wählen. Jede Stimme gegen die CSU ist folglich eine Stimme gegen Fabritius.
  • kokel

    24kokel schrieb am 17.05.2017, 13:24 Uhr:
    @H. Binder: Sie weichen geschickt meinen Fragen aus, doch so einfach geht das natürlich nicht.

    a.Herrn H. Oberth habe nicht ich, sondern Sie in die Diskussion gebracht. Da sein Werdegang auch Schattenseiten hatte, die alles andere, als für Sie akzeptabel waren/sind - so jedenfalls geben Sie zu verstehen -, kann ich nicht nachvollziehen, dass Sie sich auf der einen Seite als SPD- und Israel-freundlich outen, auf der anderen Seite jedoch Personen verherrlichen, die radikal andere Ideen vertraten. Da frage ich mich schon, wie sie diese sich total widersprechenden Kreise mit Ihrem Gewissen in Einklang bringen! Darauf hätte ich gerne eine Antwort.

    b. Wenn es um die CSU geht, sollten wir keinen Parteien nachlaufen, handelt es sich jedoch um die SPD, nehmen sie dankend Hilfe an. Irgendwie unlogisch, oder?

    Es wäre nett, wenn Sie zu diesen beiden von mir aufgeworfenen Problemen Stellung nehmen und nicht von neuem versuchen sie zu umgehen. Vielen Dank im Voraus.
  • mutapitz

    25mutapitz schrieb am 17.05.2017, 14:07 Uhr:
    @lauch
    Es ist guter Brauch in Bayern, Vertreter der Frauen, der Jugend und der Vertriebenen auf die Liste zu setzen. Wo bittesehr sollte der Wahlkreis für diese Vertreter sein?
  • H. Binder

    26 • H. Binder schrieb am 17.05.2017, 16:45 Uhr:
    lauch: Das ist eben die deutsche Vorstellung von Demokratie. Leute die man braucht?, kommen über die Listen der Parteien in die Landtage oder Bundestag, wenn sie selbst keinen Wahlkreis haben. Leider kenne ich keinen Politiker, dem die SbS so am Herzen liegen, dass man deren “Vertreter“ ohne Hintergedanken gleich in den Bundestag schickt. Da es den meisten Politikern doch bloß um Macht, Ansehen und Geld geht, frage ich mich welche Rolle soll Dr. Fabritius für die SbS im Bundestag spielen und wenn er zwischen SbS, BdV usw. Präsident und Bundestag wählen könnte, für welche Funktion er sich wohl entscheiden würde.
    kokel: a) Leider verdrehen Sie die Tatsachen. Herrn Prof. Oberth habe ich Anfang der 80. Jahre als Wissenschaftler kennen gelernt und geschätzt. Seine politischen Ansichten die er vor heute hundert Jahren hatte, haben mich damals nicht interessiert.
    b) Das man als Kreisvorsitzender in Nürnberg, die Stadt in der damals die meisten Aussiedler aus Rumänien ankamen, zum OB in Nürnberg Kontakte hatte, ergibt sich schon aus der Rolle der Kreisgruppe(nicht Filiale).
    Außerdem hatten wir auch zur CSU Fraktion in Nürnberg Kontakte.
    mutapitz: Die Vertreter verschiedener Verbände werden doch nur in die Landtage oder in den Bundestag gewählt, weil die Parteien sich dadurch mehr Stimmen für die kommenden Wahlen erhoffen. Wer nach meinem Verständnis keinen Wahlkreis hat und nicht gewählt werden kann, hat auch im Bundestag nichts zu suchen.
  • schiwwer

    27 • schiwwer schrieb am 17.05.2017, 17:53 Uhr:
    Woher die Logik, dass man als Bürger dieses Landes nicht dem Verband der Siebenbuerger vorstehen kann und gleichzeitig die Interessen einer Partei vertritt? Wenn man als Politiker die Erkenntnis gewonnen hat, dass man die Interessen des Verbands der Siebenbuerger oder des BDV so viel eher öffentlich machen kann? Es gibt auch andere Politiker, die das tun, etliche wurden im Wahlkampf sogar in dieser Zeitung vorgestellt. Fabritius ist der erfolgreichste. Auch wenn es nicht die Partei ist, die mir liegt, was soll daran falsch sein?
  • kokel

    28kokel schrieb am 17.05.2017, 17:55 Uhr:
    @H. Binder: Wer hier Tatsachen verdreht, bin bestimmt nicht ich... Schon wieder wurschteln Sie sich mit scheinheiligen Argumenten heraus, ohne auch nur eine der beiden von mir gestellten Fragen zu beantworten. Schade.

    Übrigens: Meines Wissens wurde die NPD Anfang der 60-ger Jahre des 20. Jh. gegründet, sodass Ihre Schätzung ("heute vor hundert Jahren")mathematisch keineswegs stimmen kann. Ob`s vielleicht am Alter liegt...
    Bis jetzt haben Sie Kontakte zur CSU verschwiegen. Warum wohl?

    Fazit: Für mich sind und bleiben Sie ein Rätsel.
  • schiwwer

    29 • schiwwer schrieb am 17.05.2017, 18:01 Uhr:
    Wenn das Wahlgesetz in Deutschland das erlaubt, dass man ein Mandat ohne Wahlkreis erringen kann...
    Und heißt das dann, dass die Mitglieder der verschiedenen Verbände der Aussiedler und Vertriebenen moralisch kein Recht haben, politisch aktiv zu werden? Nur damit sie nicht vor den "Karren" der Partei gespannt werden, die mir gerade nicht passt?
  • getkiss

    30 • getkiss schrieb am 18.05.2017, 18:16 Uhr:
    Auf dieser Seite befindet sich eine akademische Diskussion über "ungelegte Eier". Die Wahl ist im September, dann sieht man weiter, LOL
  • Fabritius

    31Fabritius schrieb am 22.05.2017, 14:07 Uhr:
    Beitrag um 14:08 Uhr von Moderation geändert.
    Liebe Freunde, bevor die Diskussion mangels Information und Hintergrundwissen sprichwörtlich "in den Wald" gerät, einige Infos: Nach unserem Wahlrecht besteht der Bundestag zu 50% aus Direktmandaten und zu 50% aus Listenmandaten. Das ist richtig und wichtig und sichert erst demokratische Vertretung des ganzen Volkes. Gäbe es nur Direktmandate, hätte in Bayern die CSU absolut ALLE Mandate, erst durch Listenmandate ist eine breitere Abbildung der Gesellschaft möglich.

    Die CSU bietet gerade deswegen den großen soziologischen Gruppen die Möglichkeit, eigene Spitzenkandidaten zu nominieren. Das dient einer möglichst breiten Vertretung, eben auch von Interessen besonderer Personengruppen. Warum sollte sich etwa der für den Landkreis (Wahlreis) XY direkt gewählte Abgeordnete für den Schutz der deutschen Sprache in Siebenbürgen oder die Förderung der Banater Jugend oder die Beseitigung der Diskriminierung von Spätaussiedlern im Rentenrecht einsetzen? Genau dafür gibt es die Kandidaten der soziologischen Gruppen - und das ist gut so 😉
  • lauch

    32lauch schrieb am 23.05.2017, 20:27 Uhr:
    Das sagen Sie, Aufklärungen von Ihnen brauche ich nicht. Am Wochenende sprach in Kissingen verehrter Herr Fabritius über Ihre Kandidatur mit dem einen oder anderen Kenner der Internas. Auf meine ironische Anspielung, dass Sie "gut" in die CSU passten, schwul mit Doppelpass kam prompt die "Gegenargumentation" wie folgt: ja es ist ein gutes Zeichen, dass sich die CSU gegenüber anderen Gruppen offen zeige. Da sieht man wie der gesunde Menschenverstand innerhalb der Gremien des Verbandes unterdrückt wird und die politische Linie von oben nach unten durchgeboxt wird. Ihre Belehrungen brauche ich nicht und ich hoffe inständig, dass Sie zumindest als EWIG BV abgewählt werden, dafür werde ich mich nach meinen Möglichkeiten einsetzen. Lediglich ein Gegenargument zu Ihrem "bahnbrechenden" Kommentar: Wahlrecht kann geändert werden. Fakt ist, dass etwa die Hälfte (je nach Übergangsmandaten bzw. Ausgleichsmandaten) die Parteien über interne Auswahlverfahren die keiner durchblickt- ich nenne das offen Kungelei- ihre Vertreter selbst bestimmen.
  • lauch

    33lauch schrieb am 23.05.2017, 20:28 Uhr:
    Schiwwer

    einfach die Satzung des Verbandes lesen
  • lauch

    34lauch schrieb am 25.05.2017, 16:57 Uhr (um 16:59 Uhr geändert):
    Nochmal ich: Herr Dr. Fabritius, es gibt viele Gruppierungen, die weitaus mehrere Mitglieder haben als der BdV(über deren Anzahl unterschiedliche Zahlen kursieren, wahrscheinlich wegen einiger Karteileichen) und deren Chefs kein Listenmandat bekommen. Spontan fällt mir der Zentralverband der Muslime oder der ADAC ein. Natürlich steht es Ihnen zu so zu argumentieren, würde ich wahrscheinlich auch so machen. Für die klatschenden Folkloristen in Dinkelsbühl reicht es ja.
    Sie haben etwa vor einem Jahrzehnt für den Bayerischen Landtag kandidiert und haben den Einzug in den Landtag nicht geschafft. Erklären Sie den Leserinnen und Lesern warum nicht! Ich tue das für Sie: damals konnte man in Bayern kumulieren(mehrere Stimmen einen Kandidaten geben) und panaschieren(parteiunabhängig quer durch die Liste ankreuzen). Und als Unbekannter hatten Sie es schwer. Zu heute hat sich kaum was geändert, ausser, dass Sie bessere Seilschaften geknüpft haben. Ich bleibe dabei: so leicht wie Sie ist in der BR. Deutschland noch kein Mensch in den Bundestag gelangt. Das ist aber zweitrangig, es wäre höchste Zeit, dass Sie als EWIG BV abgewählt werden. Ich habe zB. nochmal die Satzung gelesen: von einem Co- Vorsitzenden, ich hoffe, dass ich nichts übersehen habe, ist niergends die Rede. Alle Satzungsänderungen sind auf Sie abgestimmt, damit bin ich nicht einverstanden. Deswegen viel Spass im Bundestag und lassen Sie uns in Ruhe.

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