Kulturspiegel
Der „Kulturspiegel“ umfasst Rezensionen und Beiträge über die Geschichte, Naturwissenschaften, Kunst und das vielseitige Kulturleben der Siebenbürger Sachsen und deren Nachbarn.
Von der zärtlichen Poesie des Wortes „Zuwendungsgeber“/IKGS feiert 25-jähriges Jubiläum in München
Zu einem Festakt anlässlich seines 25-jährigen Bestehens hatte das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München am 22. Oktober in die bayerische Landeshauptstadt eingeladen. Im prachtvollen Ambiente der Kaulbach-Villa waren Gäste aus Wissenschaft, Kultur, Literatur, Politik und Zivilgesellschaft zusammengekommen, um Wegbegleiter und Akteure des IKGS zu würdigen und zu feiern. Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. war vertreten durch den Bundesvorsitzenden Rainer Lehni, seine Stellvertreterin Heidi Mößner (auch Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum Schloss Horneck), den Landesvorsitzenden in Bayern, Manfred Binder, und die Bundeskulturreferentin Dagmar Seck. Flankiert wurde der Festakt von der Jubiläumstagung „Die Zukunft von Gestern“, die am 22. und 23. Oktober ebenfalls in der historischen Kaulbach-Villa stattfand. mehr...
„Menschliche Führung trägt!“: Waltraud Hermann verbindet siebenbürgische Führungskultur mit den Herausforderungen der digitalen Welt
Am 20. Oktober erscheint der neue Ratgeber unter dem Titel „Menschliche Führung trägt! KI trennt die Spreu vom Weizen“. Der 44-seitige Ratgeber ist als Printausgabe für 5,90 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-912569-21-6). Die E-Book-Ausgabe kostet 3,90 Euro und ist bei Amazon unter der ASIN B0HLSMC33J verfügbar. Darin beschäftigt sich die Autorin mit der Frage, welche Haltungen Menschen und Organisationen in einer von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz geprägten Welt Orientierung geben. mehr...
Tagung in Bad Kissingen: „Frauen zwischen Tradition und Moderne“
Vom 25. bis 27. September fand die Bundesfrauentagung zum Thema „Frauen zwischen Tradition und Moderne: Die Rolle der siebenbürgisch-sächsischen Frau im Wandel der Zeit“ in der Begegnungsstätte „Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. mehr...
„Licht und Liebe Gottes“: Zum neuen Band der Lyrikerin Luminiţa Mihai Cioabă
2026 erschien im Neo Drom-Verlag der dreisprachige Gedichtband der Lyrikerin Luminiţa Mihai Cioabă. Ihre auf Rumänisch und Romani verfassten Texte wurden von Beatrice Ungar, der Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, ins Deutsche übertragen. Am 28. April dieses Jahres wurde das Buch in festlichem Rahmen im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt vorgestellt. Dabei wurde betont, dass sich das Werk von Cioabă „in das Gesamtbild der zeitgenössischen rumänischen Dichter einordnen“ lasse und dass ihre Texte von hoher Sensibilität und besonders aussagekräftiger Sprache geprägt seien. mehr...
Tagung in München: Dokumentation und Erforschung der Schulgeschichte Siebenbürgens
Die Sektion Pädagogik und Schulgeschichte im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) lädt zur Jahrestagung ein, die am 24. Oktober (14.00-19.00 Uhr) und am 25. Oktober (10.00-13.00 Uhr) im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München stattfindet. Die Veranstaltung steht auch Interessenten offen, die noch nie teilgenommen haben und deshalb keine persönliche Einladung erhalten werden. mehr...
Krieg, Kommunismus, Korruption – und Corona
Erinnert sich noch jemand an die Abstands- und Besuchsregeln während der Corona-Pandemie? Was sich damals wie ein dystopisches Szenario anfühlte und bis heute surreal erscheint, holt Gabriela Adameşteanu mit ihrem neuen Roman „Stimmen auf Abstand“ zurück ins Bewusstsein. Das rumänische Original „Voci la distanţă“ erschien 2022, also während der Pandemie – darum ist der Roman so dicht dran an der Situation, geschrieben unter dem unmittelbaren Eindruck des Corona-Alltags, der sämtliche Bezüge und Beziehungen auf den Kopf stellte. mehr...
Arte zeigt Dokumentationen zu Siebenbürgen und Dracula
Das bevorstehende Halloween (ein aus Irland stammender, über die USA nach Europa geschwappter Brauch am Vorabend von Allerheiligen mit Bezug zu Übernatürlichem) nimmt der deutsch-französische Kultursende Arte (www.arte.tv) zum Anlass, Fernsehsendungen zu Dracula und Siebenbürgen ins Programm aufzunehmen. mehr...
Eden ist weder Paradies noch Ithaka noch Tod
In Horst Samsons Gedichtband „Vertreibung nach Eden“ werden „die Irre zur einzigen Karte“ und die Sprache zur immerwährenden Heimkehr. mehr...
Bewahrerin der siebenbürgisch-sächsischen Kultur: 120 Jahre Grete Lienert-Zultner
Grete Lienert-Zultners kulturelles Vermächtnis hat Generationen überdauert: Als sie 19 war, wurden ihre ersten Lieder gedruckt und von Chören gesungen; mit 20 wurde ihr erstes Theaterstück gedruckt; bereits zu Lebzeiten wurden ihre Lieder als Volkslieder gesungen, und ihre Bühnenstücke werden auch heute noch mit Erfolg aufgeführt. Gegenwärtig sind ihre Lieder ein Bindeglied zwischen früher – mit nostalgischer Note – und heute, und vereinen im Gesang die in der Diaspora verstreuten Landsleute in der alten und neuen Heimat. mehr...
„Gloria Dei“: Gerhild Wächter stellt in Nürnberg aus
Gerhild Wächter ist eine künstlerische Erscheinung sondergleichen: Ihr gelingt es mit scheinbar einfachsten künstlerischen Mitteln nicht nur, feine optische Wirkungen hervorzurufen, ihr Werk ist von klarem christlichem Glauben durchdrungen – was ihm besondere Tiefe verleiht. Bei der Vernissage ihrer Ausstellung „Gloria Dei“ am 13. September in St. Jobst, Nürnberg, konnten eindrucksvolle Kunstwerke – Scherenschnitte, Objekte und Fotografien – von zahlreichen Kunstinteressierten bewundert werden. mehr...







