Kulturspiegel

Der „Kulturspiegel“ umfasst Rezensionen und Beiträge über die Geschichte, Naturwissenschaften, Kunst und das vielseitige Kulturleben der Siebenbürger Sachsen und deren Nachbarn.

10. Dezember 2018

Kulturspiegel

Siebenbürgische Bücher günstig zu verkaufen: große Rabattaktion des Arbeitskreises für SiebenbürgischeLandeskunde

Auf Schloss Horneck sind die Bauarbeiten in vollem Gange, das Siebenbürgen-Institut wird ausgebaut und die Siebenbürgische Bibliothek mit Archiv räumlich erweitert. Wegen des bevorstehenden Umzugs müssen die Lager dringend geräumt werden. Die Buchreihen des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde bis zum Jahr 2000 werden daher zu Sonderpreisen angeboten. mehr...

9. Dezember 2018

Kulturspiegel

Großes Sängerfest zum 30-jährigen Chorjubiläum

Voller Stolz blickt der siebenbürgisch-sächsische Chor der Kreisgruppe Rosenheim auf sein 30-jähriges Bestehen zurück. Aus diesem Anlass wurde am 11. November unter dem Motto „100 Jahre Freistaat Bayern, unsere neue Heimat“ und unter der Schirmherrschaft von Sylvia Stierstorfer, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, das 30-jährige Jubiläum des Chores mit einem Sängerfest im Kurhaus Bad Aibling groß gefeiert. Dazu waren die Chöre aller siebenbürgischen Kreisgruppen in Bayern und zwei Gastchöre eingeladen worden. mehr...

9. Dezember 2018

Kulturspiegel

In Heilbronn: Ausstellung über deutsche Minderheit in Rumänien

Die Kreisgruppe Heilbronn des Verbands der Siebenbürger Sachsen und die Volkshochschule Heilbronn luden für den 15. November zur Eröffnung der Ausstellung „Die deutsche Minderheit in Rumänien – Vergangenheit und Gegenwart im vereinten Europa“ ein. Im voll besetzten Deutschhofkeller der Volkshochschule eröffnete der Schirmherr, Oberbürgermeister Harry Mergel, die Veranstaltung. mehr...

8. Dezember 2018

Kulturspiegel

Landschaften wirken ganzjährig

Welche Emotionen werden beim Betrachten von Landschaften eigentlich freigesetzt? Natürlich entsteht während dieses Vorgangs oft so etwas wie Sehnsucht, Erinnerungen werden lebendig oder eigene Fantasien beflügelt. Bilder entstehen bekanntlich auch immer im Kopf. mehr...

7. Dezember 2018

Kulturspiegel

„Maramuresch. 101 Foto/Geschichten aus den Waldkarpaten Rumäniens“ von Björn Reinhardt

Nach dem blutigen Ende der kommunistischen Diktatur wurde Rumänien von Ereignissen heimgesucht, die ­gewisse Parallelen zu den biblischen Plagen haben: Erst der Exodus der Deutschen 1990/91, gefolgt von einer „Heuschreckenplage“, als die neuen politischen Eliten das Land auszusaugen begannen, bis hin schließlich zum zweiten Exodus, durch den das Land einen Großteil seiner Leistungsträger verlor, die ihr wirtschaftliches Überleben durch Arbeit im Westen sichern wollten. Insgesamt ein Aderlass, von dem Rumänien sich noch lange nicht erholt hat. Knapp 30 Jahre nach dem Tod der Ceauşescus gibt es dennoch viele Ansätze für Veränderungen zum Guten, man muss sich allerdings bemühen, sie zu entdecken. So gibt es zu der Schar der Auswandernden eine Gegenbewegung durch Rück- und Einwanderer. Zwar in geringer Zahl, zeigen gerade diese Menschen, dass man mit Phantasie und Leistungswillen einiges bewegen kann, auch oder gerade in einem Land, das unter dem Frühkapitalismus so sehr leidet. mehr...

7. Dezember 2018

Kulturspiegel

100-jähriges Jubiläum der „Merkuri“-Schule Kronstadt

2019 erfüllen sich 100 Jahre seit der Gründung der evangelischen Höheren Handelsschule „Merkuri“ in Kronstadt. Alle Jahrgänge der Merkurianerinnen und Merkurianer sowie Personen, die sich der Schule verbunden fühlen, werden um Anregungen gebeten, um die Jubiläumsfeier 2019 würdevoll zu gestalten. mehr...

6. Dezember 2018

Kulturspiegel

Zu Werner Förderreuthers Buch „Der Lichtert. Das Quempassingen. Eine Spurensuche“

Werner Förderreuther, der bekannte fränkische Volkskundler und Sammler von Sachgütern der Siebenbürger Sachsen, hat im Sommer dieses Jahres sein fünftes Buch veröffentlicht: eine Dokumentation der Christleuchter und des damit zusammenhängenden Weihnachtsbrauchtums der Repser Gegend. Angeregt wurde er dazu nach eigenem Bekunden in den frühen 1980er Jahren, als er ein erstes Leuchtergestell erwerben konnte. Seither hat er weitere noch vorgefundenen Objekte (Leuchtergestelle, Fähnchen und sonstiges Zubehör) geborgen, hat die wenigen in Museen aufgehobenen Exemplare (Deutsch-Kreuz), auf Dachböden oder in Sakristeien (Keisd, Leblang, Schweischer, Seiburg, Streitfort) vorgefundenen Stücke untersucht, fotografiert und, wo keine mehr greifbar waren, sie selber nachgebaut. Nicht irgendwie nachgebaut, sondern – wie die Seiten 94–99 für Draas belegen – nach voraufgehenden fachgerechten Bauzeichnungen auf der Grundlage ausführlicher Befragungen jeweils mehrerer Gewährsleute. mehr...

5. Dezember 2018

Kulturspiegel

Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt auf Schloss Horneck

„Ich freue mich, dass wir für die Organisation und Unterstützung des Gundelsheimer Weihnachtsmarktes so viele enthusiastische Helfer/innen gefunden haben. So wurde das Siebenbürgische Kulturzentrum Schloss Horneck ehrenvoll in der Stadt repräsentiert.“ Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, Vorsitzender des Schlossvereins, mietete zum 1. Advent einen Verkaufsstand am traditionellen Weihnachtsmarkt in der Gundelsheimer Altstadt an. Mit dem Verkauf von siebenbürgischen Produkten zu Gunsten des Schlossumbaus, den Auftritten von drei sächsischen Tanzgruppen und zwei Blaskapellen in der Altstadt und im Schloss, beteiligte sich Schloss Horneck würdevoll an diesem Fest und stärkt damit die Verbindung zwischen Stadt und Schloss. mehr...

5. Dezember 2018

Kulturspiegel

Schenkung: Graphiken von Hans Hermann

Von März bis Juli 2018 brachte das Hermannstädter Teutsch-Haus unter dem Titel „Hans Hermann (1885-1980) – Ein Wiedersehen. Graphik aus sechs Jahrzehnten“ eine Retrospektive des graphischen Werks des bekannten siebenbürgischen Künstlers. Die Ausstellung war von August bis Oktober 2018 auch im Bistritzer Silberschmiedshaus zu sehen. Dem Sohn des Künstlers, Professor Volker Hermann, der bereits die Ausstellung des malerischen Werks aus dem Familienbesitz ermöglicht hatte, wurde die jetzige zum Anlass, die 103 Graphiken des Ausstellungskatalogs dem Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien – für das Landeskirchliche Museum – zu vermachen. mehr...

3. Dezember 2018

Kulturspiegel

„Corpus Draculianum“ – Buchpräsentation mit Waffenschau zu Vlad dem Pfähler in München

Vlad der Pfähler Drăculea (1431-1476) ist für jeden Rumänien- und Siebenbürgenkenner ein Begriff: Als historische Dracula-Figur erlangte er im Windschatten der westlichen Vampirmythologie Weltruhm. Fast jährlich erscheinen literarische Bestseller und aufwändige cineastische Produktionen, die den Woiwoden der Walachei als geschichtlich belegtes Gegenbild zum Stoker’schen Vampirgrafen porträtieren. Die moderne Geschichtswissenschaft hat gegen diese Mythologisierung einen schweren Stand, da methodisch anspruchsvolle und quellenbasierte Forschungsarbeiten rar sind. Ein Großteil des heutigen Wissens zur „historischen Reizfigur“ (Bohn) Vlad Dracula geht immer noch auf die nationalkommunistischen Biographien der 1970er Jahre zurück. mehr...

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