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Zur Suchanfrage wurden 14148 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 11 vom 15. Juli 1971, S. 1

    [..] Maifest und Muttertag Die Österreichseite Ohne Aufhebens das Selbstverständliche (SZ) Nicht von Opfern zu sprechen, wenn es gelte, mit der Gemeinschaft ein Werk für die Gemeinschaft zu vollbringen, sondern ohne Viel Aufhebens das Selbstverständliche zu leisten -- das forderte Dr. Gerhard D i e t r i c h , der Vorsitzende des Hilfsvereins ,,Siebenbürgerheim Lechbruck" anläßlich des ersten Spatenstiches zur Grundsteinlegung für das fünfte siebenbürgisch-sächsische Altenheim [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 1

    [..] lt äußerst aktiv seinen Plan verfolgt, wie wir es am Kreuze Jesu Christi sehen, dann gilt, was für Abraham galt, zweifellos für uns alle, daß wir nicht zufällig hierher verirrt sind, uns verirrt haben, sondern daß hinter unserem Aufbruch Gottes Wille so klar und so sicher stand, wie hinter dem ,,Geh hinaus" Abrahams. ,,Ich will dir zeigen, wo du hin sollst." Auch das scheint bei uns zunächst einmal so klar wie bei Abraham nicht zu sein. Aber wir wissen ja auch nicht, welchen [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1971, S. 2

    [..] es trotzdem historische Logik, daß nicht das seit vielen Jahren um die Propagierung der Idee vom Vereinten Europa, um die Heranziehung Großbritanniens bemühte Deutschland den entscheidenden Anstoß gab, sondern Frankreich -- trotz der de Gaulle-Erbschaft, die im Beitritt der Insulaner eine Gefahr für die Eigenständigkeit der angestrebten europäischen Union sah. Vor die größeren Schwierigkeiten sieht sich im Prozeß eines organischen In- und Zueinanderwachsens Großbritannien sel [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 3

    [..] oziationen. Es drückt ein konservatives, beharrendes Moment aus, das sich dem Wandel widersetzt. Vom Bleiben spricht man zunächst im Gegensatz zum Weggehen. Bleiben heißt aber nicht nur am Ort bleiben, sondern auch bei seiner angestammten Sache, bei seiner Art und seiner Geschichte bleiben. Man bleibt seiner Bestimmung, sich selbst und nicht zuletzt seiner Gemeinschaft, seinem Glauben treu. Hier erfährt das Bleiben jene eigentümliche Vertiefung, oder besser: fast religiöse Üb [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1971, S. 3

    [..] fältige Publikationen aus dem siebenbürgischen und darüber hinaus südosteuropäischen Schrifttum aus, so entstünden große Lücken, die keiner von uns zu füllen imstande wäre. Nicht allein als Autor aber, sondern auch als unermüdlicher Aktivist im Geiste, als Förderer, Pionier und als Herausgeber wertvollen Schrifttums ist Otto Folberth aus dem siebenbürgischen Geistesleben der letzten fünf Jahrzehnte nicht wegzudenken. Und damit sind wir auch schon in den Herzinnenraum seines L [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 4

    [..] Das Life-long-learning, das lebenslange Lernen, wird zum Kennzeichen unserer Epoche. Nicht die Schule ist eine gute Schule für unsere Kinder, die ihnen überzeitliche Normen und Lehrinhalte weitergibt, sondern die, die sie lernen lehrt. Es ist deutlich, daß eine solche Revolution im geistigen Bereich in einer kleinen, festgefügten Gemeinschaft, die sich auf das ,,Mer wälle bleiwen, wat mer sen" verschworen hatte, zu großer Ratlosigkeit und Unruhe führen kann. Erschwerend komm [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1971, S. 4

    [..] be, er fand ein offenes Lob für die rasche Erstellung und die im Rahmen gebliebenen Kosten des Hauses. Er sagte weiter: daß dies Übergangswohnheim nicht ausschließlich Siebenbürger Sachsen gedacht sei, sondern nach dem jeweiligen Bedarf belegt werden müsse. Es gäbe bei den Aussiedlern zwei Schwerpunkte, u. zw.: Die unter polnischer Verwaltung stehenden Ostgebiete und Rumänien. F. Weniger, als Vertreter der Kreisgruppe, dankte allen Stellen für das hier Geleistete, bat aber au [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 5

    [..] bare \Vahrheit, die in einem System von Sätzen emgefangen werden könnte, sondern unser lebendiger Herr, der uns zur lebendigen Nachfolge befreit, darum ist die Wahrheit, die dieser kleine Satz ausdrückt, auch wandelbar und in jeder neuen Situation jeweils anders konkret. Er selbst ist die Wahrheit und ihn gilt es, in der sich schnell und tief wandelnden Welt immer neu zu finden. Deshalb ist das Bleiben in vergehenden Ordnungen, in beschwerenden Traditionen, in überholten Ideo [..]

  • Beilage LdH: Folge 213/214 vom Juli 1971, S. 7

    [..] n zu können, wo sie sind. -- Jeder muß die Frage nach dem Bleiben in persönlicher Verantwortung entscheiden. Wer aus dem Ring heraustritt, ist kein Verräter. -- Wir können nicht bleiben, was wir waren, sondern müssen uns auf etwas Neues einstellen, reflektierter leben, kritisch denken lernen, alternativ denken. Möckel untersuchte die Kriterien des Glaubens für das Bleiben im geistlichen Sinne. Es könnte sein, daß Gottes Sache der natürlichen Erhaltung zuwiderläuft. Der christ [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1971, S. 7

    [..] ufgaben und Arbeiten der Mutter in Haus und Familie hin und forderte Väter und Kinder zu einem ebenso selbstverständlichen Dank durch Anerkennung und liebevolle Unterstützung, nicht nur einmal im Jahr, sondern alltäglich, auf. Vizepräsident Georg Hesch dankte allen, die diesen schönen Tag zustande brachten, und schließlich wurden an die anwesende älteste, jüngste und kinderreichste Mutter je eine Blumengabe überreicht. Der übliche Kaffee und Kuchen gab noch Gelegenheit für ma [..]