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Zur Suchanfrage wurden 14124 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 15. April 1964, S. 5

    [..] getan hat, daß nur die Entlarvung des Mörders Hamlets nächster Schritt in der Erledigung seiner Aufgabe sei. Denn die Mordtat ist ja durch die Offenbarung des Geistes nicht etwa nicht geheim geblieben, sondern nur Hamlet bekannt geworden -- bekannt als ein subjektives Überzeugtsein. Auf das hin würde ja auch unter uns niemand eine schwere Tat, etwa die Tötung eines Menschen, wagen, und der Dänenprinz erst recht nicht, weil er von sich als Wichtigstes verlangt, daß ,,ihm kein [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1964, S. 6

    [..] harakters in die Wege zu leiten, sowie Härten in der Handhabe der Gesetze aus dem Wege zu räumen oder zumindest zu mildern. Sein Arbeitsgebiet umfaßte nicht nur die Rentengesetzgebung im engeren Sinne, sondern es erstreckte sich auf alle mit der sozialen Betreuung unserer Landsleute zusammenhängenden Gesetze, so auf die Versorgungsgesetze, das Schwerbeschädigten- und das Heimkehrergesetz, das Sozialhilfegesetz und nicht zuletzt auch auf das Gesetz zu Art. GG. Zunächst gal [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1964, S. 7

    [..] hrten Johannes Honterus auf der anderen Seite gezogen. Honterus selbst habe nicht vom katholischen Augustinus über die Schweizer nach schweren inneren Kämpfen den Weg zu Luther gefunden (Klein), sondern er sei vor allem in der Frage der Einzelbeichte durch eine Kluft von Wittenberg getrennt gewesen. Er habe sich den Schweizern verbunden gefühlt und sei von ihnen und dem Kronstädter Magistrat getragen, zum großen Gegenspieler des Hermannstädter Stadtpfarrers Matthias Ra [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1964, S. 8

    [..] beiden Webarten verwendet, der geklopfte Teppich, der auf beiden Seiten fast gleich ist, und der Knotenteppich. Dieser letztere zeigt aber oft eine bei uns unbekannte Eigenart. Er ist nicht geschoren, sondern die Knotenbüschel werden in ein bis acht Zentimeter Länge gleichmäßig geschnitten. Sie wirken dann ähnlich, wie unsere rumänischen sogenannten Kotzenteppiche, nur erkennt man, trotz der Länge der Büschel, immer noch die Konturen der geknüpften Muster, sie wirken etwas v [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1964, S. 10

    [..] s, daß er bis ins hohe Alter Freud und Leid mit seiner Frau teilen darf. Seine besondere Liebe gehört den Enkelkindern. Alle, die ihn kennen, rühmen nicht nur seine aufrechte Art und seine Tüchtigkeit, sondern auch seine Güte und Liebenswürdigkeit. Wilhelm Schnell Jahre alt Es gibt Landsleute, die, wenn sie in jungen Jahren die alte Heimat verließen und in die große Welt kamen, ihre innere Bindung an die angestammte Gemeinschaft verloren, und es gibt solche, die gerade dur [..]

  • Folge 4 vom 15. April 1964, S. 11

    [..] , sind seine meistbekannten Bücher ,,Die Jugend braust", ,,Geburt im Nebel", ,,Glasenbach" und ,,Gott knüpft den Teppich" erwähnenswert. Sie sind ein Spiegelbild unserer verworrenen Zeit und lassen Joseph Hieß nicht nur als volkstreuen Dichter sondern auch als Charaktermenschen und Idealisten in unserer Erinnerung weiterleben. Daß auch in den harten und versuchsreichen Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg er seinen Leitbildern treugeblieben ist, zeigt wiederum, daß er zu jenen M [..]

  • Beilage Jugendbrief: Folge 50 vom März 1964, S. 1

    [..] ist voller Kritik, denn alles Denken, Abwägen, Beurteilen ist Kritik, ohne sie wären wir einfältige Hinterwäldler. Erst durch Kritik an uns selbst und an der Welt, in der und auch nicht eine positive, sondern eine sachlich begründete, negative Kritik zu verfassen. Daß eine solche ablehnende Beurteilung in der Lage ist, sowohl zustimmende als auch verdammende Reaktionen auszulösen, beweist, daß damit ein Tabu angetastet wurde, das bequemerweise eigentlich hätte zugedeckt blei [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1964, S. 1

    [..] re ist, kann nicht so glücklich sein: diehistorische Wahrheit, der Landsmann auch, für den er schreibt, zwingen ihn, im harten Gleis der Tatsachen zu bleiben, Probleme und Gestalten nicht zu erdichten, sondern zu finden. Nur wo die Geschichte Einzelheiten nicht überliefert, kann er der Phantasie Raum geben. ' Der Engländer Charles Boner, der am Ende des vorigen Jahrhunderts Siebenbürgen bereiste, behauptete, daß jeder Siebenbürger Sachse in Stadt und Land die Geschichte seine [..]

  • Beilage LdH: Folge 125 vom März 1964, S. 1

    [..] räßlich erschreckt hat und Angst hatte, als er dachDas Osterei ist bunt und hart gekocht. I n Siebenbürgen gibt es besonders schöne Ostereier. Nicht weil in Siebenbürgen alles schöner ist als anderswo, sondern weil es dort wirklich Menschen gibt, die sich die Mühe machen, kunstvolle Muster daraufzumalen (z. B, die Rumänen aus der Gegend von Törzburg, aber auch andere). Ein hartgekochtes buntes Osteiei hat eine seltsame Zukunft: entweder es ist so schön, daß man es nicht ißt, [..]

  • Folge 3 vom 15. März 1964, S. 2

    [..] demgegenüber schon nachgewiesen, daß der von Martin Opitz tatsächlich benutzte Ausdruck ,,germanissimos Germanos" nicht als Superlativ aufzufassen sei (also nicht: ,,die deutschesten Deutschen"), sondern als ein Elativ (,,ganz echte, wirkliche Deutsche"). Dem Superlativ folge im Lateinischen in der Regel ein Genetivus Partitivus oder eine entsprechende Präposition. Hätte Opitz einen Superlativ gemeint, so hätte er ,,germanissirrvi Germonorum" schreiben müssen. ,,In dies [..]