SbZ-Archiv - Stichwort »Recht«
Zur Suchanfrage wurden 7970 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 5
[..] Oberth, auch diesmal seine Fähigkeit beweisend, Wesentliches kurz und bündig auszusagen. Die Siebenbürgisehe Zeitung stellte damals in einem Aufsatz die Frage, ob wir übrigen Siebenbürger Sachsen ein Recht darauf hätten, auf unseren großen Landsmann stolz zu sein; ' ot) ihn ein Spiel der Natur gewissermaßen als. einen Außenseiter habe aufwachsen lassen, oder ob er vielleicht doch auch Überlieferungen und Eigenschaften seines ·Volksstammes verkörpere. Und wir dürfen vielleicht [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 6
[..] ch in einem Himmel zu verlieren, in dem keine Düsenmaschinen, sondern ab und zu vielleicht ein Kranichzug, ein Adler oder ein Bussard dahinziehen. Morres scheint in gerader Linie ein Nachfahre von Albrecht Altdorfer, Kaspar David Friedrich, Friedrich Richter, Hans Thoma und all der Romantiker zu sein, die in der heimatlichen Landschaft einen starken religiösen Bezug erfuhren und in ihr auf eine geheimnisvolle Weise hinter der sichtbaren Landschaft etwas von jenem Goldgrund zu [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 8
[..] och nicht in die hungernde Großstadt zurückgekehrt. Der eigene Säugling in der Wiege war vorerst alleiniger Halt in der unsicheren Welt. Schließlich kündigte sich das zweite Kind an. Sorge machte die rechtzeitige Fahrt in die in einem fernen Stadtteil gelegene Geburtsklinik. Mitten in der Nacht mußte das Licht im Zimmer angehen, damit der Zeitpunkt nicht verpaßt wurde. Nacht acht Tagen ist die Mutter mit dem Stammhalter wieder in der Wohnung. Beim Einkaufen wird sie von einer [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1964, S. 10
[..] u sorgen, mit Eifer nachkämen. Vereinskassier Johann Gottschick griff Beispiele der Entschädigungspraxis heraus und fand Gelegenheit, manch ,,verfahrenen Karren" anzupacken, um ihn möglichst bald ins rechte Gleis zu bringen. Im Namen unserer Frauen fand die Vereinssekretärin höchstes Lob für die Viehhaltung, die Blumen und die in Ehren gehaltenen reichen Stickereien, das ,,Genähsei" im Zuge der Besuche, die die Wiener Gäste in den sauberen Häuschen unserer Landsleute abstatte [..]
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Folge 5 vom 15. Mai 1964, S. 1
[..] en beisammenleben, feierlich begangen. Im Mittelpunkt der Münchener Feier stand ein viel beachteter Vortrag von Prof. Dr. Otto Folberth. Die Gründung Mit der Verkündung des Grundgesetzes war das Grundrecht der Koalitionsfreiheit wirkDeutschland leben, treten zusammen und gründen, die Heimat im Herzen, einen Verband zur gegenseitigen Hilfe, überzeugt davon, daß Recht und Zukunft zu erringen, der tätigen Treue gelingen wird. Wenige Monate nach der Gründung bekannten sich schon [..]
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Beilage Jugendbrief: Folge 51 vom Mai 1964, S. 2
[..] über angestrebt wird, die auf ein fröhliches Christsein hinzielt, ohne Ver- . krampfung und Frömmelei, aber auch ohne Scheu vor dem Bekenntnis. Zu dieser Einstellung helfen den Konfirmierten und erst recht den fast Erwachsenen Jugendstunden, in denen über Lebensfragen und über alle kleinen Probleme des Alltags diskutiert wird. Das klingt alles so tierisch ernst, aber auch eine solche ,,Problemwälzerei" macht Spaß, weil man dabei andere Meinungen hört und seinen Horizont erwei [..]
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Folge 5 vom 15. Mai 1964, S. 2
[..] e Aufgaben traten damit an unsere Landsmannschaft heran, das Schwergewicht der landsmannschaftlichen Arbeit, das bis dahin in Süddeutschland lag, erhielt ein Gegengewicht in der Landesgruppe, die mit Recht auf ihre sächsischen · Siedlungen in Herten-Langenbochum, Setterich und Oberhausen-Osterfeld stolz ist. Das Patenschaftsverhältnis Im Jahre übernahm die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Patenschaft für die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. [..]
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Beilage LdH: Folge 127 vom Mai 1964, S. 2
[..] ück. Der kühne und schlaue Zugriff nützt nichts. Der Geist weht, wo ei will. Das muß man Wohl so verstehen, daß sich Gott nicht bindet, weder an Formen noch an Menschen. Der heilige Geist ist kein Vorrecht einer Konfession, einer Partei, eines Alters, eines Standes, einer Nation, einer Verufsgruppe. Er kann aber umgekehrt auch einkehren, wo er will. Man muß sich das einmal vergegenwärtigen in unserer Zeit, in der Unterschiede zwischen Menschen in vielen Hinsichten bestehen. W [..]
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Folge 5 vom 15. Mai 1964, S. 3
[..] tt einlud. Ist schon dieses Haus äußerlich ein stattlicher Bau geworden zur Zierde der ganzen Siedlung, so überraschte das Innere des Hauses durch die einfache und zugleich gediegene Ausstattung erst recht. Im Erdgeschoß der mal Meter große Saal mit Bühne und Musikempore, dessen eine Längsseite mit den doppelt mannshohen Fenstern die Helligkeit des Wandanstrichs noch hervorhebt, dahinter die Räume für Küche und Ausschank und auf der einen Seite die angebaute Hausmeister [..]
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Beilage LdH: Folge 127 vom Mai 1964, S. 3
[..] erade in Dinkelsbühl, wohin wir so viel innere Aufgeschlossenheit mitbringen, Wohl wurde von einzelnen manchmal der Inhalt der Predigt kritisiert. Wo gibt es das nicht? Welcher Prediger kann es allen recht machen? Welcher darf es überhaupt versuchen? Denn die Richtschnur seiner Verkündigung ist nicht, dem Hörer zu sagen, was er hören will, sondern allein das Evangelium, Und dieses wurde in all unseren Gottesdiensten lauter und rein und in klarem Bezug auf unsere Fragen und Nö [..]









