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Kirchenburgen: erhalten oder aufgeben? Das zweite „Kirchenburgen-Gespräch“ des Jahres erörterte Möglichkeiten
Die Kirchenburgen Siebenbürgens zeugen von der bewegten Geschichte der Siebenbürger Sachsen und der ansässigen Bevölkerung. Die Kirchen wurden in vergangenen Zeiten zusammen mit weiteren Befestigungsanlagen dafür genutzt, sich vor Feinden zu schützen – heute schmücken die rund 160 erhaltenen Kirchenburgen Städte und Dörfer, von denen sieben zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Doch die Evangelische Kirche A.B. hat noch keine Lösung für den Erhalt und die Restaurierung aller kirchlicher Gebäude, allen voran den Kirchenburgen, gefunden. Aus diesem Problem heraus entwarf die rumänische Stiftung Kirchenburgen die „Kirchenburgen-Gespräche“. Im zweiten Kirchenburgen-Gespräch des Jahres wurde Mitte Juni darüber diskutiert, ob und wie die Kirchenburgen in Siebenbürgen erhalten und restauriert werden können. mehr...
Kommentare
Artikel wurde 3 mal kommentiert.
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1 • michael.lutsch51 schrieb am 23.02.2026, 13:05 Uhr:der rumänische staat muss sich um den erhalt der kirchenburgen kümmern
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2 • Peter Otto Wolff schrieb am 25.02.2026, 11:54 Uhr:Hallo, formal hast du natürlich recht, sofern die Gemäuer im Besitz des rum. Staats sind. Wenn nicht, und die Kirchen sind i.d.R. zurückgegeben worden, ist das anders, der Eigner muss sich kümmern! Kann er i.d.R. nur bedingt, da die Schäflein ausgewandert, inzwischen jenseits der 70-80, i.d.R. auch nicht wirklich Vermögende, mal abgesehen davon, ob sie persönlich Mäzene werden möchten, für einen ideellen Zweck. Was einigermaßen funktioniert ist die kirchliche Zweitmitgliedschaft in der Heimatgemeinde, verbunden mit Beitrag und möglichst auch Spenden. Und... bei allem ist Privatinitiative unersetzlich. Es gibt Gemeinden, die vorbildlich solidarisch agieren, z.B. Kleinschelken. Oder große Städte, Hermannstadt, Kronstadt, etc. mit gewissem Bestand an Mitgliedern und wirtschaftlicher Potenz. Nicht zu vergessen ein Dritter im Bunde: die EU. Erfreulicher Weise fließen, trotz anderer Schwierigkeiten, aber sicher auch durch mediale Tätigkeit unserer Verbände, wirklich großzügige Überweisungen. Ergo: man kann nicht alles retten, bei aller Mühe! Aber man kann sich engagieren, helfen, wenn man die Sache für gut hält!
Wer macht mit?
Gruß, POW -
3 • alfred.theil schrieb am 26.02.2026, 07:53 Uhr:Nicht nur die Kirchengemeinden in Siebenbürgen sollten sich um das Kulturerbe kümmern, sondern auch die Heimatortsgemeinschaften (HOG’s). Wir in Schässburg verfolgen einen Plan „Zukunftsformat Schässburg“ den wir begonnen haben umzusetzen. Diese Aktivitäten können unsere Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen stärken (in Siebenbürgen, Deutschland, Österreich, Schweiz, USA und Kanada) und ihr eine Zukunftsperspektive geben.
Zukunftsprojekte in Schässburg:
- Broschüre „Fascinatio Castrum Sex“ erstellen
- Kommunikation (WhatsApp, Facebook, Instagram) etablieren
- Talente & Investoren sowie Förderer akquirieren
- Bergfriedhof sowie Zinngiesserturm restaurieren
- Jugendcamp (Schässburg & Region) organisieren
- Kunst & Kultur (Schässburg) beleben
- Nachhaltigkeitszentrum ((Digitale Dienstleistung, Finanzdienstleistung, Erlebnistourismus, Kunst & Kultur, Nachhaltige Landwirtschaft, Nachhaltige Industrie) gründen.
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