Ergebnisse zum Suchbegriff „Familie Weiss“
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Hans Bergel zu seinem Neunzigsten: Selbstironie, Gradlinigkeit, Souveränität
Ein besonderer Höhepunkt der Festveranstaltung zu Ehren des 90-jährigen Hans Bergel am 10. September 2015 im Sudetendeutschen Haus in München war dessen Dankansprache. Der bedeutende siebenbürgisch-sächsischen Schriftstellers und Publizist trat dabei einen Dialog mit sich selbst. Mit souveräner Selbstironie sprach Bergel als Alter ego in der ihm eigenen Gradlinigkeit von seinen „Dunkelheiten, und Helligkeiten“, brillierte dabei rhetorisch und beeindruckte abschließend mit einer Deutung unserer Epoche. Lesen Sie im Folgenden Hans Bergels ungekürzte Dankansprache. mehr...
„Wem gute Jugendarbeit gelingt, dem gelingt fast alles“
Eine Schülerzeitung, eine Theatergruppe, Ausflüge, Wettbewerbe und Workshops, aber auch die regelmäßige Suche nach Partner-Institutionen und das Netzwerken mit anderen siebenbürgischen Jugendvereinen – das alles gehört zur „Alltagsarbeit“ des Deutschen Jugendforums Kronstadt (Webseite: http://djkronstadt.ro) hinzu. Die 2010 gegründete Einrichtung, die von Schülern und Absolventen des Johannes-Honterus-Gymnasiums sowie anderen deutschsprachigen jungen Menschen aus Kronstadt und dem Burzenland betrieben wird, hat in den vergangenen zwei Jahren u. a. mit einer anspruchsvoll gestalteten Honterus-Absolventengala auf sich aufmerksam gemacht, die mehr Vernetzung der Mitglieder untereinander sowie eine engere Verbindung zur deutschen Kultur herstellen möchte. Zum Gelingen des Ereignisses hat maßgeblich Paul Binder (26), der Vorsitzende des Kronstädter Jugendforums beigetragen. Er ist selber Honterus-Absolvent, hat in Klausenburg Kommunikationswissenschaften und Öffentlichkeitsarbeit studiert und seinen Mastertitel in Projektmanagement in Bukarest erworben. Zurzeit arbeitet er für eine deutsche Firma in Kronstadt und nutzt Pausen gerne, um Projekte des Jugendforums voranzutreiben. Kronstadt war „schon immer“ sein Zuhause. Der Hobby-Reiseleiter weiß von wunderschönen Orten in Siebenbürgen zu berichten, für die er gerne auch andere begeistert. Mit Paul Binder sprach in Kronstadt unsere Korrespondentin Christine Chiriac. mehr...
Das Unerwartete als das Vorhersehbare: Hans Bergel zum 90.
In der mehrfach nachgedruckten Porträtstudie „Hommage für Hans Bergel“ schrieb Ana Blandiana, Rumäniens weithin geschätzte literarische Kapazität, im Jahr 2010: Bergels 1977 veröffentlichter Roman „Der Tanz in Ketten“ sei „bis heute der komplexeste, der subtilste, der kenntnisreichste Roman“ über den kommunistischen Terror der 1950er Jahre in Rumänien. 29 Jahre später, 2006, erschien Bergels Roman „Die Wiederkehr der Wölfe“; über ihn schrieb der Chefredakteur der Zeitschrift „Sezession“ (Leipzig), Götz Kubitschek: es sei „der beste Roman“, den er über „das geistige Dilemma gebildeter nationalbewusster Kreise“ im NS-Staat Hitlers kenne. mehr...
Gedenkstunde in Berlin für die Opfer von Flucht und Vertreibung
Am Morgen des 20. Juni 2015. Heute, am Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird der erste deutschlandweite Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung um 11 Uhr zentral mit einer Gedenkstunde im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin begangen. Fast zehn Monate ist es nun her, dass die Bundesregierung dieses Gedenken beschlossen und damit ein lange und immer wieder von den deutschen Heimatvertriebenen und ihren Verbänden vorgebrachtes Anliegen umgesetzt hat. mehr...
"Die Dreizehn Dörfer. 100 Jahre Rechts- und Kampfgemeinschaft gegen Adelswillkür"
Einen Vortrag zum Thema „Die Dreizehn Dörfer. 100 Jahre Rechts- und Kampfgemeinschaft gegen Adelswillkür“ hielt Hofrat Dipl.-Ing. Walter Schuller am 24. Mai 2015 beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Neben den freien sächsischen Städten und Gemeinden auf dem Königsboden gab es u.a. die sogenannten „Dreizehn Dörfer“ des Zwischenkokelgebietes auf Komitatsboden: Felldorf, Irmesch, Johannisdorf, Kleinalisch, Kleinlasseln, Maldorf, Maniersch, Marienburg, Nadesch, Reußdorf, Rode, Zendersch und Zuckmantel. Deren halbfreie Bewohner waren Willkür, Folter und Fronarbeit ausgesetzt und wehrten sich mit Prozessen und Rebellion. Erst nach einem hundertjährigen Kampf gelang es ihnen, das Joch des madjarischen Adels abzuwerfen und Freibauern zu werden. Walter Schullers Vortrag wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO)
Am 11. Juni wurde die Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ des HDO im Adalbert Stifter Saal des Kulturforums im Sudetendeutschen Haus vor ca. 160 Gästen eröffnet. Ein Grußwort des Ministerialdirigenten Eugen Turi vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, ein Vortrag des HDO-Direktors Prof. Dr. Andreas Otto Weber über Flucht, Vertreibung und Deportation der Deutschen aus dem östlichen Europa vor 70 Jahren sowie ein Abriss seiner Stellvertreterin Brigitte Steinert über die Entstehung der Ausstellung standen auf dem Programm. Neville Dove, Studienleiter an der Königlichen Oper Dänemark, umrahmte die Eröffnung mit zwei Klavierstücken von Franz Liszt. mehr...
Zwischenkokelgebiet setzt kulturelle Akzente beim Heimattag 2015
Das Zwischenkokelgebiet, eine weniger bekannte und bereiste Region in Siebenbürgen, hat beim 65. Heimattag der Siebenbürger Sachsen kulturelle Akzente gesetzt und viele neue Besucher nach Dinkelsbühl gelockt. Dadurch konnten Besucherrekorde gebrochen und auch viele neue Trachtenträger dazugewonnen werden. Gelebte Identität und sächsischer Gemeinschaftssinn haben neun Heimatortsgemeinschaften zu einem Team geformt, um die kulturellen und organisatorischen Aufgaben des Mitausrichters in Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen zum größtmöglichen Erfolg im Sinne aller Siebenbürger Sachsen zu führen. Es wurde ein großes und sehr schönes Fest der Begegnung. Im Rückblick berichten wir über die von den neun Heimatortsgemeinschaften Baaßen, Bulkesch, Maldorf-Hohndorf, Nadesch, Rode, Schönau, Seiden, Zendersch und Zuckmantel gestalteten bzw. mitgestalteten Veranstaltungen. mehr...
120 Jahre Naturwissenschaftliches Museum in Hermannstadt
Am 12. und 13. Mai feierte eine Schar von Mitarbeitern und Mitstreitern in Hermannstadt im Gebäude des Naturwissenschaftlichen Museums in der Harteneckgasse auf den Tag genau einhundertzwanzig Jahre seit der Eröffnung des im neoklassizistischen Stil errichteten Museumsgebäudes. Die gegenwärtige Museumsleitung, allen voran Dr. Rodica Ciobanu, hatte sich bemüht, nicht nur die Ausstellungsräume und den Vortragsraum sowie die darin befindlichen Exponate herzurichten, sondern auch die weiteren Räume der dort tätigen Kustoden und besonders einen großen Teil der Sammlungen dem anwesenden Publikum vorzuführen. Gäste der Jubiläumsveranstaltung waren neben früheren Mitarbeitern des Hauses ehemalige und aktuelle Biologielehrer aus Hermannstadt, darunter Marga Grau, Kurt Clemens und Friedrich Philippi, sowie Mitglieder der Sektion Naturwissenschaften des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL), die speziell aus diesem Anlass aus Deutschland nach Hermannstadt gereist waren. mehr...
Barbara Stamm: "Bayern ist der verlässliche Partner der Siebenbürger Sachsen"
Barbara Stamm, MdL, Präsidentin des Bayerischen Landtags, hat in ihrer Festrede am 24. Mai beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl den Beitrag des Verbandes zum Erhalt und zur Weitergabe der siebenbürgisch-sächsischen Kultur an die junge Generation gewürdigt. Es sei Aufgabe der Politik, diese deutsche Kultur zu unterstützen: „Bayern war, ist und bleibt der verlässliche Partner der Siebenbürger Sachsen.“ Die CSU-Politikerin zeigte sich zuversichtlich, dass Klaus Johannis seinen Gestaltungsspielraum als Präsident Rumäniens weiterhin bestmöglich nutzen und noch sehr viel Positives für sein Land bewirken werde. Die Rede wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...
Pädagoge Walter König 90 Jahre alt
Wir lernten uns 1953 an der Universität Tübingen im „Studium für den Höheren Volksschuldienst“ kennen. Lehrer mit einem guten oder sehr guten Staatsexamen waren zugelassen. Walter König war in Hermannstadt Volksschullehrer geworden. Den Kriegsheimkehrern, die gar kein Zuhause zum Heimkehren hatten, war die jüngste Vergangenheit gegenwärtig, auch wenn man nicht viel darüber sprach. Zugleich galt es, Boden unter die Füße zu bekommen. Die Kriegs- und die Nachkriegsjahre sind ein Schlüssel zum Verständnis seiner Generation. Eduard Spranger, einer seiner Hochschullehrer in Tübingen, sagte von dieser Studentengeneration, sie sei „die ernsteste und beste“ gewesen, der er je begegnet sei. Und im Blick auf die Generation nach dem Ersten Weltkrieg: „Jetzt ereignete sich genau das Umgekehrte wie 1919. Wurde damals der älteren Generation an allem, aber auch an allem, Schuld gegeben, so brachten die jetzt Studierenden den Lehrern der Hochschulen ein Vertrauen entgegen, das von diesen nur in ganz seltenen Fällen als verdient empfunden werden konnte.“ mehr...









