Ergebnisse zum Suchbegriff „Hermannstadt Ro“
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Erstes Kinderhospiz Rumäniens entsteht in Hermannstadt
Unheilbar kranke Kinder und Jugendliche - ihre letzte Lebensphase gehört zu den unerträglich schweren Schicksalserfahrungen vorrangig für die sterbenden jungen Menschen selbst, gleichfalls für ihre Familien, die nahestehenden Freunde. Das Unfassbare naht und tritt ein. In so aussichtsloser Situation brauchen die Schwerstkranken nicht allein palliativmedizinische Versorgung, sie benötigen, wie auch ihre Angehörigen, Trost und Kraft, mitmenschliche Solidarität, geistlichen Beistand, mehr noch, einen gemeinsamen Schutzort, wo sie in ihrer je eigenen Verzweiflung bestmöglich unterstützt und begleitet werden können.
Die der Pflege Sterbender gewidmete moderne Hospizidee hat sich in Deutschland in den 1970er Jahren verbreitet. Die darauf aufbauende Hospizarbeit der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte kennzeichnet eine an Qualitätsstandards ausgerichtete fortschreitende Professionalisierung; sie bleibt freilich weiterhin auf umfangreiches ehrenamtliches Engagement angewiesen. In Rumänien ist die Hospizbewegung noch vergleichsweise schwach entwickelt. Stationäre und ambulante Einrichtungen sind landesweit rar, existieren u. a. etwa in Klausenburg, Großwardein (Oradea), Temeswar, in Kronstadt und seit 2006 in Hermannstadt, in Trägerschaft des Vereins „Dr. Carl Wolff“. Nun soll – zum ersten Mal überhaupt in Rumänien – ein Kinderhospiz wiederum auf dem Gelände des „Dr. Carl Wolff“-Vereins in Hermannstadt eingerichtet werden; ergänzend zu dem dort bestehenden Hospiz und in unmittelbarer Nachbarschaft des Alten- und Pflegeheimes. Die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks Sternstunden e.V. fördert das von Ortrun Rhein, der Heimleiterin des Alten- und Pflegeheims „Dr. Carl Wolff“, initiierte Projekt mit 79 000 Euro.
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Mehr Flüge nach Siebenbürgen
Der Wechsel zur Sommerzeit ist traditionell auch der Zeitpunkt, ab dem die Sommerflugpläne der Fluggesellschaften gelten. Größte Änderung im Vergleich zum Vorjahr bei den Flugverbindungen aus Deutschland nach Siebenbürgen und Bukarest ist das erweiterte Angebot von WizzAir (https://wizzair.com/de-DE/Search). Von Dortmund aus wird zusätzlich Hermannstadt angeflogen, von Köln-Bonn aus wird Klausenburg bedient, und der EuroAirport bei Freiburg bietet eine Verbindung nach Bukarest. Neu sind auch die Flüge von Nürnberg nach Klausenburg bzw. Bukarest. Genauere Angaben sind der Tabelle zu entnehmen (unten als pdf-Datei zum Herunterladen). mehr...
Besuchersaison in Siebenbürgen eröffnet
Hermannstadt – Am 8. April wurde im evangelischen Bischofshaus die Besuchersaison der Kirchenburgen eröffnet. In der Pressekonferenz wurde die Erwartung ausgesprochen, dass heuer bis zum 31. Oktober 400.000 Besucher eine der rund 150 mittelalterlichen Kirchen oder Kirchenburgen in Siebenbürgen besuchen werden. mehr...
Kilian Müllers Hommage an die „Hüter der Kirche“
Idyllische Dorflandschaften, bröckelnde Wände und alte, einsame Menschen, die sich um verlassene Kirchenburgen kümmern – all das hat der Fotograf Kilian Müller im vergangenen Jahr mit seiner Kamera in Siebenbürgen festgehalten und zum Thema seiner Abschlussarbeit an der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie gemacht. Daraus ist die Ausstellung „Hüter der Kirche – ein fotografisches Essay“ resultiert, die bis Mitte April im Hermannstädter Begegnungs- und Kulturzentrum „Friedrich Teutsch“ gezeigt wird und überdies zu Pfingsten in Dinkelsbühl sowie im Herbst dieses Jahres im Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim zu sehen sein wird. mehr...
Erste Livesendung von Radio Bruk bei Radio Siebenbürgen
„Ihr hört Radio Bruk aus Hermannstadt!“ – so wurden die Hörer von Radio Siebenbürgen (www.radio-siebenbuergen.de) am 14. März um 14.00 Uhr erstmals begrüßt. Gekonnt führten die Moderatorinnen Oana Neagoe und Teodora Nechita durch die einstündige Sendung. mehr...
Kampagne für Sanierung des Brukenthalmuseums gestartet
Das Brukenthalmuseum in Hermannstadt hat auf Initiative seines Leiters Sabin Luca und in Zusammenarbeit mit dem Verein Brukenthalia die Werbe- und Spendenkampagne „White Palace – Dark History“ („Weißes Palais – dunkle Geschichte“) gestartet. Ziel der Aktion ist es, die Öffentlichkeit über die notwendige Generalsanierung des Brukenthalpalais zu informieren. mehr...
Kirchenburgenpass 2015 wird zu "Transilvania Card"
Kontinuierliche Arbeit lohnt sich. Der Kirchenburgenpass des Projektes „Entdecke die Seele Siebenbürgens“ ist den Kinderschuhen entwachsen. Zwei Jahre lang war es ein Pilotprojekt, in diesem Jahr kommt der Ferienpass unter der neuen Bezeichnung „Transilvania Card“ verstärkt in die Öffentlichkeit. 2013 und 2014 hatte sich noch mancher gefragt, ob sich die 11 Euro denn lohnen würden. 2015 wird jedem klar: Sie lohnen sich mit Sicherheit! Denn der Kirchenburgenpass 2015 ist nicht nur eine Sammlung von Eintrittskarten in eine Reihe von Kirchenburgen, sondern er ist ein richtiger Ferienpass geworden. mehr...
Mitarbeiter für das Siebenbürgisch-Sächsische Wörterbuch gesucht
Das Siebenbürgisch-Sächsische Wörterbuch, welches unsere Mundarten in all ihren Varianten erfasst, ist ein vorrangiges Werk unserer Kulturgeschiche. Die Arbeiten begannen vor über hundert Jahren, zahlreiche Wissenschaftler waren daran beteiligt – so Dr. Adolf Schullerus oder Dr. Bernhard Capesius. mehr...
"Sinnvoll ausgeprägte Schönheit": Joachim und Rohtraut Wittstock über Margarete Depner
„... etwas über mich (...) schreiben zu wollen, ist eine unnötige, durchaus undankbare und meinerseits völlig unverdiente Bemühung.“ Den Satz schrieb die am 22. März 1885 in Kronstadt geborene, am 2. September 1970 ebendort verstorbene Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin Margarete Depner am 28. August 1964 in einem Brief an ihren Enkelsohn Joachim Wittstock und dessen Gattin Inge. Genau ein halbes Jahrhundert später, 2014, machten der Schriftsteller Joachim Wittstock (*1939) und dessen Schwester, die Journalistin Rohtraut Wittstock (*1949), eben das, wovor die 79-jährige Künstlerin als einem „undankbaren“ und „unverdienten“ Unternehmen gewarnt hatte. Was den beiden dabei glückte, ist ein in mehrfacher Hinsicht außerordentliches Buch. mehr...
Im Visier der Securitate: Buchvorstellung in München
Im Haus des Deutschen Ostens in München (HDO) stellte der Geograph Wilfried Heller sein jüngstes Buch vor. In der Studie „Von ,Horea‘ zu ,Hans‘“ schilderte der Wissenschaftler seine bitteren Erfahrungen mit der Securitate in Rumänien in den siebziger und achtziger Jahren. mehr...



