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29. Juni 2016

Verbandspolitik

Dr. Bernd Fabritius: Staatsbesuch hat deutsch-rumänische Beziehungen gestärkt

Zur 60-köpfigen Delegation des Bundespräsidenten Joachim Gauck bei dessen Staatsbesuch in Rumänien (siehe SbZ-Berichte Bundespräsident Gauck auf Staatsbesuch in Rumänien und „Dieses Europa hier, das kannte ich noch nicht“) gehörte, neben dem aus Siebenbürgen stammenden Rocksänger Peter Maffay, auch der Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Bernd Fabritius. Der Bundestagsabgeordnete äußert sich im Gespräch mit Christian Schoger über die Themenschwerpunkte dieser Reise, die just in einer Zeitphase stattfand, da die Europäische Union in einer existenzbedrohenden Krise steckt: So wurden bei den verschiedenen offiziellen Treffen, allen voran mit Staatspräsident Klaus Johannis, europapolitische Fragen erörtert; im Fokus der Gespräche standen gleichfalls die deutsch-rumänischen Beziehungen, die Belange der rumäniendeutschen Minderheit und insbesondere das kulturelle Erbe der Siebenbürger Sachsen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 32 mal kommentiert.

  • Stefan37

    1Stefan37 schrieb am 02.07.2016, 06:06 Uhr:
    Gauk in Rumänien, alles schön und gut, bis auf die Aussagen über NATO und Russland.
    Hergott, wie werden die Menschen in die Irre geführt. Wer tut an die Grenezn anderer schweres
    Kriegsgerät bringen, die Russen oder die NATO? Wer ruft ständig mehr Ausgeben für Rüstung?
    Wer hat Libyen ins Chaos gestürzt?
  • mutapitz

    2mutapitz schrieb am 02.07.2016, 12:47 Uhr:
    Und wen tun fremde Grenzen nicht interessieren? Siehe Annektion der Krim und die Intervention in der Ostukraine!
  • H.Binder

    3 • H.Binder schrieb am 02.07.2016, 16:03 Uhr:

    Was hat ein Kultur- und Trachtenverein eigentlich mit Politik zu tun oder ist die Förderung siebenbürgisch-sächsischen Brauchtums nur ein Deckmantel für andere Interessen? Schon seit ihrer Gründung bis heute wurde die Landsmannschaft politisch von den Sprösslingen siebenbürgischer Nazifamilien geprägt und wie bereits 1943 Rassismus v.a. gegen Rumänen gefördert. Der Einfluss des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, wie er sich heute nennt, auf die Politik Rumäniens war allerdings noch nie so groß wie heute. Zu Bedauern ist, dass auch Bundespräsident Gauck sich beeinflussen lies. Statt zu seiner Reise nach Rumänien Kriegsopfer aus Siebenbürgen und v.a. auch rumänische Migranten einzuladen, wurden nur deutschstämmige Begleiter mitgenommen. Dass Dr. Fabritius den Bundespräsidenten dann aus Erzählungen seiner Eltern und Großeltern über die Siebenbürger Sachsen informierte und darauf verzichtete diese Aufgabe Zeitzeugen zu überlassen, die das Wirken der Volkksgruppenführung in Rumänien selbst erlebt haben, war nicht nur anmaßend, sondern schädlich. Auf diese Weise wurde der Bundespräsident über die Leiden der Siebenbürger Sachsen zur Zeit der Nationalsozialisten in Rumänien, der Sowjets und Kommunisten danach, desinformiert. Das führte auch zu der Frage des Bundespräsidenten: -wieso nicht Russland die zur Zwangsarbeit deportierten Siebenbürger Sachsen entschädigt-, als ob das nicht eine Pflicht der deutschen Regierung sei. Ebenso äußert sich Dr. Fabritius über die Politik der Nato (als Stabilitätsfaktor) gegenüber Russland, über Ukrainekonflikt, Brexit u.ä. mehr. Was hat das alles mit unserem Verband zu tun oder anders gefragt: -Was sind die wahren Abichten des Verbandes und wessen Interessen dient er?

  • azur

    4azur schrieb am 03.07.2016, 07:26 Uhr:
    @Herr Bimder: Was für ein typisch postkommunistisches, nationalistisches, ewig gestriges Propaganda-Geschwätz!Nicht im Traum wurde es Ihnen einfallen, dass der Besuch von Bundesprăsident Joachim Gauck für Rumänien eine Ehre ist und den bilateralen Beziehungen zu gute kommt! Apropo Interessen: kann es sein dass bestimmte Leute ein Interesse daran haben, den Fortschritt Rumäniens um jeden Preis zu verhindern?
  • SBS aus BW

    5SBS aus BW schrieb am 03.07.2016, 07:45 Uhr:
    Herr Gauck hat eigentlich Recht! Russland möge bitte dafür bezahlen, dass sie sich dem berechtigten Angriff von Nazi-Deutschland zur Wehr gesetzt haben.
  • H.Binder

    6 • H.Binder schrieb am 03.07.2016, 20:49 Uhr (um 20:51 Uhr geändert):
    azur: Ob der Fortschritt meiner Heimat Rumänien von der Aufstellung von Nato-Raketen im Land abhängt weiß ich nicht, aber ob sich die Bürger Rumäniens und meine rumänischen Freunde im Fadenkreuz russischer Raketen jetzt sicherer fühlen darf man bezweifeln. Leider wird das ewige Feindbild Russland, wie zur Zeit der Nationalsozialisten auch heute noch vom Verband der Siebenbürger Sachsen und einigen seiner Mitglieder aus Unerfahrenheit und Unwissenheit weiter geschürt, .."denn sie wissen nicht was sie tun!".
    Zum Thema Entschädigung sollte man wissen, dass die meisten unserer Landsleute in die heutige Ukraine (Donbass) zur Zwangsarbeit verschleppt wurden, so dass nicht Russland sondern die Ukraine Entschädigungen zahlen müsste. Aber dort herrscht ja der unantastbare Merkel-Freund und Oberoligarch Poroschenko, dessen Vermögen sich seit seiner Machterfgreifung ganz marktwirtschaftlich vervierfacht hat.
  • Bäffelkeah

    7 • Bäffelkeah schrieb am 04.07.2016, 10:28 Uhr:
    Vielleicht können Sie was damit anfangen, Herr Binder: heute Abend (4.Juli) ab 22 Uhr in der ARD: Spiel im Schatten - Russlands Propaganda-Krieg in Deutschland
  • azur

    8azur schrieb am 04.07.2016, 13:10 Uhr:
    @H. Binder: Schüren von nationalistischem Hass wurde noch nie im Interesse der Bevölkerung eingesetzt, sondern ausschließlich im Interesse der Despoten, nach dem Motto „teile und herrsche“.
    Über alles Andere kann man streiten, obwohl ich mir die Frage stelle, wo Sie das NATO-Land Rumänien am liebsten sehen würden: Unter dem Schutzschirm der NATO, oder jenes des KGB? Oder schlagen Sie vor, dass Rumänien sich in Zeiten der Globalisierung besser isolieren soll?
  • Fabritius

    9Fabritius schrieb am 07.07.2016, 19:19 Uhr:
    Herr SBSausBW, der berechtigte Hinweis von Azur auf "Propagandageschwätz" sollte sicher keine Aufforderung zur Fortsetzung genau eines solchen sein, da bin ich mir ganz sicher! Die Aussagen unseres Bundespräsidenten bezogen sich auf das Schicksal der im Januar 1945 bis meist spät in Jahr 1949 nach Russland deportierter Zivilisten - mein Opa zum Beispiel. War denn diese Deportation - Monate nach dem Frontwechsel und weit in Friedenszeiten hinein - etwa die "berechtigte Abwehr" des Naziangriffs? Soll denn nun Ihr süffisanten Kommentar den Deportierten etwa sagen: "Recht geschehen"?

    Das sollten Sie schnell klar stellen - oder sich schämen, und zwar deutlich!
  • Hatzfelder

    10 • Hatzfelder schrieb am 07.07.2016, 20:38 Uhr:
    "Russland möge bitte dafür bezahlen, dass sie sich dem berechtigten Angriff von Nazi-Deutschland zur Wehr gesetzt haben."

    Na toll, jetzt ist schon Russland von Kindern, Frauen und Alten aus Rumänien überfallen worden. Oder gilt es nicht mehr, dass die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden müssen und nicht Unschuldige für deren Taten büßen müssen?
    Und wurde denn wirklich dem Leiden der unschuldigen Sowjetbürger damit genüge getan, dass andere unschuldige Menschen dafür leiden mussten?
  • SBS aus BW

    11SBS aus BW schrieb am 07.07.2016, 22:55 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Fabritius, eine solche Äußerung von unserem Bundespräsidenten kommt bei einem wie mir, dessen Vater von Nazideutschland an die russische Front geschickt wurde, bei Stalingrad unter Paulus (Gott sei Dank "nur") in Gefangenschaft geriet, erst 1951 (also auch in Friedenszeiten)entlassen wurde und 1979 an den Folgen dieser Gefangenschaft gestorben ist, sehr schlecht an. Ich wünsche mir, zukünftig keine solche Bemerkungen mehr von einem Bundespräsidenten lesen zu müssen und dummes "Propagandageschwätz" noch viel weniger. Das war mein letzter Kommentar zu diesem Thema.
  • Bäffelkeah

    12 • Bäffelkeah schrieb am 07.07.2016, 23:07 Uhr:
    "Das war mein letzter Kommentar zu diesem Thema." - Gute Nachricht, wir nehmen Sie beim Wort, SBS aus BW!
  • H.Binder

    13 • H.Binder schrieb am 08.07.2016, 11:31 Uhr:
    Herr Dr. Fabritius: Wenn Tatsachen als "Propagandageschwätz" abgetan werden dann zeigt dies nur, dass die heutige Volksgruppenführung sich kaum von ihren Vorgängern aus den 40.ger Jahren unterscheidet. Schlimmer noch, die Opfer des Zweiten Weltkriegs werden diskreditiert und sollen vergessen werden, denn sie passen nicht in das heutige Bild unserer angeblich sauberen Gesellschaft. Die Schuldigen von damals leben heute nicht mehr, aber ihre Nachkommen treiben das gleiche gefährliche Spiel.


  • Fabritius

    14Fabritius schrieb am 08.07.2016, 21:47 Uhr:
    Herr Binder, Denkmuster mit "Volksgruppenführung" und dergleichen sind ideologisch zum Glück längst überhohlt, die allermeisten Menschen leben längst in der Gegenwart. Sie auch? Auch ich bedauere sehr, dass Opfer des 2. Weltkrieges "diskreditiert" werden, solche sind nämlich die nach Russland als "menschliche Reparation" verschleppten Landsleute genau so, wie alle anderen Opfer vor Kriegsende. Sie können sicher sein, dass ich klar und deutlich widerspreche, jedesmal wenn Sie, SBSausBW oder sonst wer diese Opfergruppe - oder jede andere zu diskreditieren versuchen.
  • Fabritius

    15Fabritius schrieb am 08.07.2016, 21:56 Uhr:
    Herr SBSausBW, wenn Ihr Vater "von Nazideutschland" nach Stalingrad geschickt wurde, wie Sie schreiben, dann hat er sich FREIWILLIG zur Waffen-SS oder zur Wehrmacht gemeldet, die Wehrpflichtigen in Siebenbürgen hatten damals nämlich die WAHL, ob sie zur rumänischen oder zur deutschen Armee oder zur Waffen-SS gehen. Ich würde mit dem Schicksal des Vaters trotz dem Frieden schließen und ihm nichts vorwerfen, viele jungen Männer sind damals den nationalen Verlockungen erlegen. Das hatte viele Gründe, die wichtigsten wohl waren die Assimilierungserfahrungen zuerst der Ungarn bis 1918 und danach der Rumänen.
    Mein Opa hat sich damals aus unbedeutenden Gründen für die rumänische Armee entschieden (er wurde als LKW-Fahrer hinter der Front eingesetzt) - trotz dem wurde er im Januar 1945 nach Russland verschleppt und wäre dort fast elend verhungert - 5 Jahre dauerte sein Martyrium. Ihm und seinen Leidensgenossen wollen Sie heute Vorwürfe machen? Ich lade sie zum nächsten Treffen der noch lebenden Deportierten ein, dann können Sie Ihre sonderbare Position dort erklären!
  • SBS aus BW

    16SBS aus BW schrieb am 09.07.2016, 10:24 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Dr. Fabritius, solche Storys können Sie unseren beiden Präsidenten erzählen, was sie übrigens schon getan haben. Ihre Einladung zum nächsten Treffen der noch lebenden Deportierten nehme ich gerne an. Dort könnten wir (beide) unsere "sonderbaren" Positionen erklären. Wir (beide) haben eigentlich auch noch einige Hühnchen zu rupfen, was wir bei dieser Gelegenheit auch hinter uns bringen könnten. In Erwartung Ihrer geschätzten Einladung und mit freudlichem Gruß, Hans-Reinhardt Benning.
  • getkiss

    17 • getkiss schrieb am 09.07.2016, 16:49 Uhr (um 16:52 Uhr geändert):
    Bitte melden, wenn das nächste Deportiertentreffen stattfinden sollte.
    Ich meine, unsere Verschleppung in den Bărăgan ist ebenso als Folge des Weltkriegs ein zu stufen, denn nicht umsonst wurden die meisten von uns als "unzuverlässige Elemente" in die Waggons eingepfercht.
    Und das waren nicht nur Banater Schwaben, sondern auch die Bessarabier (die vor den Sowjets nach Rumänien flüchteten, leider umsonst), Serben (die umsonst an Wände schrieben Schiwjot Tito) und Mazedonen (wegen des griechischen Bürgerkriegs geflüchtet) unsere Schicksalsgenossen.

    Was die gerupften Hühner betrifft, beteilige ich mich gerne an deren Verspeisung mit einem kühlen Bier, lach.
  • Bäffelkeah

    18 • Bäffelkeah schrieb am 09.07.2016, 17:34 Uhr:
    Leider kann man Sie nicht beim Wort nehmen, von wegen "mein letzter Kommentar zu diesem Thema", Herr Benning. Doch in einer sachlichen Diskussion sollte es nicht darum gehen, persönliche Fehden ("Hühnchen rupfen") auszutragen, in diesem Falle auf dem Rücken der ehemaligen Zwangsarbeiter. Von Herrn Bennings Hahnenkämpfen bleibt das nächste Deportiertentreffen in Ulm hoffentlich verschont, das ist den leidgeprüften alten Menschen wahrlich nicht zuzumuten. Dann schon lieber hier Dampf ablassen, SBS aus BW:-(
  • SBS aus BW

    19SBS aus BW schrieb am 09.07.2016, 20:04 Uhr:
    Liebe "Bäffelkeah", ich war von dem Vorschlag von Herrn Fabritius so angenehm überrascht, dass ich mein Wort leider und bewusst brechen musste. Ich freue mich jetzt schon auf dieses Treffen, an welchem ich (zusammen mit einigen betroffenen Deportierten und Kriegsgefangenen) zuhören darf, was er vorhin von sich gegeben hat. Anschließend lade ich "getkiss", aber auch Sie (zur Vergeltung meines Wortbruchs) auf meine Kosten zu einem Festessen ein. Das "Hühnchenrupfen" ist leider eine Angelegenheit, die nur ihn und mich betrifft, als Fabritius-Verehrer dürfen Sie (und andere) sich jedoch gerne daran beteiligen. So, das war nun wirklich mein letzter Kommentar zu diesem Thema.
  • haraldgitschner

    20haraldgitschner schrieb am 09.07.2016, 20:07 Uhr (um 20:10 Uhr geändert):
    Lieber Herr Dr. Fabritius, das mit dem „FREIWILLIG“ melden und der „WAHL“‚wo man gern diehnen möchte stimmt so NICHT!
    Mein Vater wurde 1939 zum rum. Wehrdienst eingezogen,1941 durfte er dann in der rum. Armme gegen Russland kämpfen.1943 kam er als Verwundeter nach Schäßburg auf Urlaub,wurde von den Nazis in die Waffen SS geordert und nach Stalingrad als Gratmelder an die vorderste Front geschickt , NICHT freiwillig ! Mit der Begründung, er habe Fronterfahrung und solche Soldaten brauchen sie jetzt. Auf seinen Einwand, er sei von der rum. Armee auf Urlaub in Schäßburg bekam er die Antwort, er möge sich keine Sorgen machen, das wird erledigt ! Als er dann Ende 1945 aus der russischen Gefangenschaft mit Malaria heim kam musste er erfahren, dass er von einem rum. Militärgericht als Deserteur zum Tode verurteil wurde, und das zu Recht, weil die Nazis gar nichts geregelt hatten. Also mit dem „FREIWILLIGEN“ sollten sie etwas vorsichtiger umgehen und nicht pauschallisieren !
  • H.Binder

    21 • H.Binder schrieb am 10.07.2016, 10:23 Uhr (um 10:26 Uhr geändert):
    Lieber Herr Dr. Fabritius,
    es scheint mir, dass einige Politiker und Juristen dazu neigen die eigenen Fehler zu vertuschen und Tatsachen zu verdrängen bzw. zu verdrehen.
    Erstens: Der Begriff "Volksgruppe" also "ethnische Minderheit", der zwar für die Siebenbürger Sachsen in Rumänien stimmt jedoch nicht für die in der Bundesrepublik, wurde von Herrn Altmeier, anlässlich des diesjährigen Heimattages wieder aufgenommen, wurde also nicht von mir eingeführt.
    Zweitens: 1943 wurde mein Vater auf Druck der Volksgruppenführung in Hermannstadt, in die Waffen SS zwangsrekrutiert, weil er sich geweigert hatte unsere jüdischen Mitarbeiter zu entlasssen. Von freiwillig kann keine Rede sein. Als er desertierte wurde er bei uns Zuhause, wo er sich kurz aufhielt, von einer Patrouille der Wehrmacht gestellt uns ermordet. Bei dieser Aktion wurde auch ich niedergeschossen. Dies geschah Anfang August 1944 in Hermannstadt, Neustift Nr.1, nur etwas 300 m von dem Ort am Großen Ring entfernt, an dem Sie mit dem Bundespräsidenten in der SBZ abgebildet sind. Es waren auch unsere ehemaligen jüdischen Mitarbeiter, die meine Mutter versteckt hatten um nicht in die SU deportiert zu werden. Allerdings wurde meine halbe Verwandtschaft zur Zwangsarbeit verschleppt.
    Drittens: Ihre Behauptung, ich würde Kriegsopfer diskreditieren finde ich ziemlich fehl am Platz, kann aber verstehen, dass einer der 20 Jahre nach dem Krieg geboren wurde, aus Unwissenheit, wenig Verständnis für die damalige Zeit aufbringen kann. Als einer, der die Nazis, Sowjets und Kommunisten erlebt hat, habe ich ein anderes Verhältnis zu den Deutschen und zu denen, die Tausende unserer Landsleute auf dem Gewissen haben.
    Eine Einladung zu einem Treffen mit Ihnen würde ich gerne auch annehmen, soweit es meine Gesundheit zulässt.



  • Hatzfelder

    22 • Hatzfelder schrieb am 10.07.2016, 18:45 Uhr:
    "Als einer, der die Nazis, Sowjets und Kommunisten erlebt hat, habe ich ein anderes Verhältnis zu den Deutschen ..."

    Herr Binder, wenn Sie solch eine negative Einstellung zu den Deutschen haben, dann frage ich mich wieso Sie in Deutschland leben und dann auch noch in der Nähe von Nürnberg?
  • KK

    23KK schrieb am 10.07.2016, 19:55 Uhr (um 20:00 Uhr geändert):
    Vorweg: Es gibt keine eindeutige „historische Wahrheit“. Die historische Realität war so gut wie immer und überall überaus vielschichtig.

    Dazu ein kleines Beispiel: Bei meinen vielen Ansätzen in Rumänien so etwas wie eine historische Wahrheit über die Zeit zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Militärputsch von 1989 herauszufinden geriet ich u.a. auch an einen sehr interessanten älteren Herrn im Kreischland. Dieser Herr war einst von Beruf Glasbläser und eignete sich autodidaktisch ein erstaunliches - sowohl Umfang wie auch Qualität - Wissen an. Er war „reindeutscher“ Herkunft, sprach Deutsch wie ich, war jedoch recht stark madjarisiert, wie u.a. auch die Schreibweise seiner Namen indizierte, u.a. wurde so aus einem Anton ein Antal. Er beherrschte fließend die 4 in seinem Orte (einst, mit Deutsch ist es aus) gesprochenen Sprachen: Madjarisch, Rumänisch, Deutsch und Slowakisch. Stundenlang unterhielt ich mich mit diesem hochintelligenten Menschen, dem die Gnade eines exzellenten Gedächtnisses zuteil geworden ist. Er war für mich wie ein lebendiges Lexikon.

    Doch dann kam ein arges Zerwürfnis: In meiner „historischen Einfalt“ fragte ich ihn unbedarft wie das im Ort mit der Deportation der Deutschen gehandhabt worden sei. Er antwortete, dass die meisten Deutschen, derer man damals habhaft werden konnte, in die Sowjetunion zur Zwangsarbeit verschickt worden seien. Auf meine Frage wieviele deutsche Frauen schwanger oder mit einem Kind an der Hand zurückgekehrt seien, sah er mich zuerst ganz erstaunt an und antwortete dann: „Mein lieber Herr, aus unserem Ort wurde KEINE EINZIGE deutsche Frau in die Sowjetunion zur Zwangsarbeit deportiert, was erzählen Sie mir da für Lügengeschichten?“ Womit unser für mich hochinteressanter Kontakt leider sein Ende gefunden hatte, da sich dieser kluge und lebenserfahrene alte Herr nicht mehr weiter mit mir unterhalten wollte.

    Ein anderer interessanter historischer Aspekt der Vielschichtigkeit der damaligen sowjetischen Vorgangsweise fiel mir auf als ich im Reener Ländchen den Ort Weilau besuchte um mich dort nach „deutschsprachigen Zigeunern“ etwas umzusehen. Es gab bestenfalls eine Handvoll Zigeuner mit denen ich mich in fleißendem Deutsch unterhalten konnte. Das soll hier aber nicht das Thema sein. Im ganzen Ort gab es nur mehr eine teilweise deutschsprachige Familie, nämlich zwei Brüder, von denen der Eine ein eingefleischter Hagestolz zu sein schien, der unbeweibt sein Leben im gemeinsamen Hause mit seinem Bruder verbrachte und mit diesem auch Deutsch sprach, sowie der Andere, der mit einer madjarischethnischen Frau verheiratet war und mit ihr 2 Kinder hatte mit denen er und seine Frau Rumänisch sprachen. Mit den Kindern war keine deutsche Unterhaltung möglich, sie konnten allerdings ein wenig mangelhaft Madjarisch sprechen. Die deutschethnische Restbevölkerung Weilaus verließ den Ort nahezu fluchtartig sobald das nach dem Militärputsch von 1989 möglich war. Die Vorfahren dieser deutschethnischen Restbevölkerung wurden von der reichsdeutschen Besatzung unter Zuhilfenahme der Volksgruppenorganisation 1944 ins Dritte Deutsche Reich deportiert. Ein Teil landete im Reichsgau Niederdonau, ein anderer Teil im Reichsgau Oberdonau. Was im Reichsgau Niederdonau gelandet ist geriet somit in den Herrschaftsbereich der Sowjetunion. Die sowjetischen Besatzer des nunmehrigen Niederösterreichs steckten alle Weilauer derer sie im niederösterreichischen Lilienfeld habhaft werden konnten in Viehwaggons und sandten sie postwendend wieder nach Weilau zurück. Es wird da ganz klar dokumentiert, dass die Sowjetunion damals ein Interesse am Verbleib der deutschethnischen Bevölkerungsteile in Rumänien hatte.

    Die Sache mit den Rumäniendeutschen, die in der Schutzstaffel dienten, war natürlich ebenso vielschichtig. Tatsache ist, dass es von der Volksgruppe bezahlte evangelische Pfarrer gab, die mit einem von der Volksgruppe samt Fahrer bereitgestellten Auto von deutschem Dorf zu deutschem Dorf gezogen sind und meist recht erfolgreich für den Eintritt der jungen deutschen Burschen in die Schutzstaffel gesalbadert haben. Dieser Eintritt war anfangs illegal und ein schwerer Verstoß gegen das rumänische Militärstrafrecht. Durch ein reichsdeutsches-rumänisches Militärabkommen wurde das später „saniert“. Ich traf Menschen, die mir glaubwürdig berichteten, dass es relativ ungefährlich gewesen sei sich dem Dienste in der Schutzstaffel zu entziehen. Viel unangenehmer war der soziale Druck der Dorfgemeinschaft, der im Grunde bis zum Militärputsch von 1989 angehalten und die „Drückeberger“ sozial stigmatisiert haben soll. So nebenbei: Ein biederer deutscher Lehrer aus Glogowatz hat es 1943 im Zuge der großen Mobilmachung geschafft fast die gesamte geeignete männliche Jugend eines tschechischethnisch bewohnten Dorfes im rumänischen Banat zum freiwilligen Dienst in der Schutzstaffel zu beschwatzen. Dieser Herr war übrigens mit einer - damals wohl „typisch“ blonden und rotwangig pausbäckigen - tschechischethnischen Dame verheiratet mit der er auch ein gemeinsames Kind hatte und die ich erst als alte Frau vor einigen Jahren persönlich kennen lernte. Als „Rassisten“ und „Fremdenhasser“ wird man den so erfolgreich gewesenen SS Rekrutenwerber kaum verstehen können, mag auch seine Exfrau (Witwe?) etwas von den suspekten Typen in Uniform und schwarzen Schaftstiefeln berichtet haben, denen man zur Vorsicht besser aus dem Wege gegangen sei und deren einer der Vater ihres Kindes gewesen sein dürfte ... Die tschechischen Burschen konnten übrigens so gut wie alle kaum bis gar nicht Deutsch und lernten erst bei ihrer militärischen Ausbildung in der Adolf Hitler Kaserne in Prag soviel Deutsch damit sie die Kommandos ihrer militärischen Vorgesetzten verstehen konnten.

    Es ist unerwünscht sich differenziert mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Es gibt gewisse „schwarz/weiße“ Vorgaben, die unbedingt nachzuplappern sind. Da wird alles so „vereinfacht“ bis es eben in die ehemalige Kriegspropaganda der Sieger, die wir als „historische Wahrheit“ unwidersprochen und „unwiderlegbar“ (steht teilweise sogar unter Strafsanktion, da kann man auch einsitzen deswegen) zu akzeptieren und andächtig nachzubeten haben.

    Die Deutschethnischen hatten die kulturelle - davon insbesondere die historische - Deutungshoheit an die Besatzer abzutreten, die sie unverändert in ihrem Interesse anwenden und ausnützen. Was an historischen und anderen kukturellen Schwachmattigkeiten so von Leuten wie Fabritius, Merkel, um nur zwei zu nennen, es gibt davon unendlich viele, unters dumbe Volk gestreut wird passt eben exakt in das von den Besatzern georderte Schema! Schönschreiber, wie ein Milata, werden hochgelobt dafür, dass sie ein den Besatzervorgaben exakt entsprechendes historisches (sehr schwaches und undifferenziertes) Elaborat liefern. Kritische Geister haben de facto Publikationsverbot! Unverändert ist es praktisch unmöglich ein differenziertes deutsches Kultur- und da gehört auch die eigene Geschichte dazu - Verständnis öffentlich zu diskutieren und darüber zu publizieren. Zwischen dem jämmerlichen besatzerergebenen Gestammel der Angepassten und Kollaborationswilligen und dem elendig dummen braunen Geschwätz der Ewiggestrigen gibt es NICHTS !!!

    Man merkt das vielfachst gerade hier bei den Beiträgen ...
  • getkiss

    24 • getkiss schrieb am 11.07.2016, 07:33 Uhr:
    "Zwischen dem jämmerlichen besatzerergebenen Gestammel der Angepassten und Kollaborationswilligen und dem elendig dummen braunen Geschwätz der Ewiggestrigen gibt es NICHTS !!!

    Man merkt das vielfachst gerade hier bei den Beiträgen ... "

    Und an "KK"-s Beitrag auch, der Teilweise eine recht sonderliche Betrachtung dessen liefert, was er so vom Hören-Sagen erfährt und nachher als "geschichtliche Wahrheit" verklickert...
    Dass Er es nicht selbst erlebte inmitten der deutschen Bevölkerung Rumäniens merkt man sofort.
    Die Schicksale die @haraldgitschner und @H.Binder beschrieben waren gar nicht so singulär.
    Es stimmt aber das nicht alle in der SS dienen mussten. Lehrer waren Beamte und als solche verpflichtet im rumänischen Heer schon vor dem Krieg dienen. So auch mein Schwiegervater, der dann auch in der rumänischen Truppe seine ortsansässige rumänische Bürger führen "durfte" und jahrelang seine Kriegserlebnisse in Alpträumen "bearbeitete". Sein Bruder, der verwundet wurde und dann wieder mit Todesahnungen in den Krieg musste, fiel als SS-Angehöriger einem alliierten Flugzeugangriff auf den Zug mit Truppen nähe Graz zum Opfer...
    Und wenn er nicht gestorben, wäre es nicht unmöglich gewesen, dass die 2 Brüder sich in der Schlacht um Budapest gegeneinander kämpfen hätten müssen, weil mein Schwiegervater mit der rumänischen Truppe dabei sein musste auf Seite der Sowjets....
    Und wäre er nicht dort von den deutschen gefangen genommen und den Sowjets dann wieder "befreit", hätte er nicht nachhause kommen können, teilweise zu Fuß....
  • KK

    25KK schrieb am 11.07.2016, 08:43 Uhr (um 08:48 Uhr geändert):
    Lieber Herr Getkiss!

    Sie haben völlig richtig erkannt, dass ich kein persönliches emotionelles Engagement an all diesen rumänischen Angelegenheiten habe. Es ist schiere Neugierde und relativ abgehobenes akademisches Interesse, das mich dazu bewegt mich mit diesen Angelegenheiten zu befassen.

    Zu Ihren Ausführungen über die Kämpfe bei der Belagerung von Ofenpest gegen Ende des 2. Weltkrieges gestatte ich mir noch die Bemerkung, dass das bereits die 2. Auflage des selben für Rumäniendeutsche recht betrüblich gewesenen Spieles war.

    Bekanntlich wurden auch die rumäniendeutschen Angehörigen des vom rumänischen Königreich übernommenen ungarischen Territoriums nach Etablierung der rumänischen Herrschaft in den neu gewonnenen Gebieten vielfach gleich wieder in die königlich rumänische Armee eingegliedert.

    Mir ist ein Fall gut berichtet worden, dass ein biederer siebenbürgersächsischer Lehrer und Pfarrer als königlich rumänischer Offizier (glaublich Hauptmann oder Major) die damalige Ostgrenze des Königreiches Rumänien, die da nach damaliger rumänischer Ansicht exakt am Flusse Theiß verlaufen haben soll, zu bewachen. Er soll zu seinem Glücke nicht in Kampfhandlungen verwickelt worden sein. Seine Aufgabe war jedoch das rumänische Besatzungsregime in den östlich der Theiß gelegenen neu gewonnenen Landesteilen des rumänischen Königreiches durchzusetzen, was ihm auf Grund seiner teilweise auch madjarischen Schulbildung zumindest von der Sprache her betrachtet wohl nur wenig schwer gefallen sein wird ...

    Bekanntlich wurde damals auch die Hauptstadt des verbliebenen Restungarns von tschechoslowakischen und rumänischen Truppen im Auftrage der Entente erobert und besetzt sowie im Zuge dessen das dortige rote Regime vertrieben. Die rumänische Landesgrenze verschob sich dann doch noch etwas weiter nach Osten, wie wir alle wissen.

    Auch Temeschburg war eine Zeit lang z.B. von serbischen Truppen besetzt. Die Aufteilung des Banats war eine mühsame Sache ...

    All diese Details werden im Grunde zu dissimulieren versucht. Das "fertige Ergebnis" wird mit viel Schmalz den Leuten serviert und darf keinesfalls im breiteren Umfange erfragt werden. Erstens dürften die meisten Leute sowieso viel zu bequem sein um sich mit all diesen - meist recht unschönen - Dingen näher auseinanderzusetzen und zweitens ist es auch völlig unerwünscht, dass jemand noch dazu gar öffentlich - über all diese Scheußlichkeiten, die da passiert sind und gerade exakt im gleichen Stile passieren, nachdenkt. Insbesondere darf niemals der Anspruch der Sieger ihre Interpretationshoheit um jeden Preis sowie immer und überall durchzudrücken in Frage gestellt werden. Fabritiusse und Merkels und wie die noch alle heißen mögen machens meist bereits in vorauseilendem Gehorsame locker möglich, dass die breite Masse das widerspruchslos hinnimmt! Auch hier auf siebenbuerger.de wurden alle kritischen Geister - egal ob nun von der „linken Seite“ (Stichwort Popa) oder von der Gegenseite - eliminiert wie alle wissen, die diese Plattform seit ihrem Bestehen kennen! Die Gleichschaltung und totale Beherrschung der „öffentlichen Meinung“ ist erschreckend und das noch dazu alles um die „Demokratie“ und die „Menschenrechte“ möglichst durch Mordbrennen und Massenmord zu „ermöglichen“ respektive zu „bewahren“, im Zuge dessen wird hier u.a. Propaganda für die Remilitarisierung Siebenbürgens gemacht, usw. ...

    Was emotionell einzig wirklich berührt ist die nahezu völlige Absenz kritischer Geister, die es wenigstens ab und zu wagen gegen den Stachel zu löcken.
  • bankban

    26bankban schrieb am 11.07.2016, 09:46 Uhr:
    Die regionalen und regionalistischen Alternativmodelle zur großrumänischen Nationalstaatsbildung von 1918/1919 (Banater Republik, unabh. Siebenbürgen oder Bessarabien etc.) sind wissenschaftlich längst untersucht und analysiert worden. Nur sollte man vll. weniger dem Geschwätz der Leut.e sein Gehör schenken als vielmehr dem Dialog mit der Wissenschaft.
  • KK

    27KK schrieb am 11.07.2016, 10:08 Uhr:
    Das Problem ist nicht das Geschwätz der Leute, welches relativ leicht durchschaut und als solches erkannt werden kann, sondern vielmehr das Geschwätz der "Wissenschaft", wo sich obergscheit Gerierende im Auftrage von irgendwem (das muss dann im Einzelfall spezifiziert werden, wes Brot der "wissenschaftliche Vogel" gerade fraß) zu so gut wie jeder Schandtat bereitfinden. Hauptsache es wird gut bezahlt und passt in den Zeitgeist hinein.

  • getkiss

    28 • getkiss schrieb am 11.07.2016, 10:24 Uhr:
    Lieber Herr KK, sowie @bankban, könnten Sie bitte konkrete Beispielen von solchen "Vögeln" und deren Oevre bringen?
    (Ich weis, ein Kompendium aller Arbeiten wäre schwierig hier darzustellen...)
  • getkiss

    29 • getkiss schrieb am 11.07.2016, 11:45 Uhr:
    Eine relativ umfangreiche Beschreibung des historischen Zustands des Banats und seiner Teilung siehe bei Wilhelm Weber:
    http://www.banat.de/geschichte/php/aufteil.php3
    Da ist auch die Flächenmäßige Teilung von 1919 beschrieben:
    "Durch die Teilung fiel der größte Teil des Banates - 18.715 km² - mit Temeschburg und dem Arader Komitat - 6.248 km² - an Rumänien, der südliche Teil - 9.307 km² - an Jugoslawien, der südliche Marosch-Theiswinkel - 271 km² - verblieb bei Ungarn. Die Entscheidung fand ihre Bestätigung im Vertrag von Sevres vom 10. August 1920, mit dem die Grenzen zwischen Jugoslawien und Rumänien festgelegt wurden. Durch die Konvention von Belgrad vom 24. November 1923 fand die Grenzregulierung ihren Abschluß. Dadurch fielen Modosch und Kudritz an Jugoslawien, Hatzfeld und GroßScham an Rumänien."
    Das Resultat ist klar. Die Entente versprach in Geheimverträgen das Banat sowohl Rumänien als auch Serbien.
    Diese zwei teilten sich "die Kriegsbeute". Von den ursprünglichen 18.715 km² verblieben an Ungarn 271 km², das heist ca. 1,45%.
    Wenn man bedenkt welche andere Territorien von dem Königreich "abgespaltet" wurden, sind manche Revisionswünsche des Versailler Vertrages irgendwie verständlich....
  • getkiss

    30 • getkiss schrieb am 11.07.2016, 12:00 Uhr (um 12:01 Uhr geändert):
    @Ana Blandiana
    "Cea mai mare victorie a comunismului – o victorie relevată dramatic abia după 1989 – a fost crearea omului fără memorie, a omului nou cu creierul spălat, care nu trebuie să-şi amintească nici ce a fost, nici ce a avut, nici ce a făcut înainte de comunism."
    "Der größte Sieg des Kommunismus - ein Sieg der sich dramatisch erst nach 1989 zeigte - war die Zeugung des Menschen ohne Gedächtnis, des neuen Menschen mit Gehirnwäsche, der sich nicht daran erinnern konnte was er war, nicht daran was er hatte und nicht was er machte vor dem Kommunismus"....
    http://www.memorialsighet.ro/?option=com_content&view=article&id=935%3Aanalele-sighet-8-anii-1954--1960-fluxurile-i-refluxurile-stalinismului&catid=59%3Ao-carte-pe-zi&Itemid=167&lang=ro
  • Hatzfelder

    31 • Hatzfelder schrieb am 11.07.2016, 18:56 Uhr:
    "Er war „reindeutscher“ Herkunft,..." Wie meinen, KK???

    "...die damalige Ostgrenze des Königreiches Rumänien, die da nach damaliger rumänischer Ansicht exakt am Flusse Theiß verlaufen haben soll ..." Sind das jetzt "reindeutsche" Erdkundekenntnisse, KK???
  • marzi

    32marzi schrieb am 15.07.2016, 12:04 Uhr:
    Wie wahr,"HAT DEUTSCH RUMÄNISCHE BEZIEHUNGEN VERSTÄRKT"
    die Sachsen bleiben auch hier auf der Strecke,na ja wir haben ja Fabritius,.........
    Zitat: „Dieses Europa hier, das kannte ich noch nicht“
    Ehrlich,Gauck hat sich auch nie interessiert für DIESES Europa.
    Noch ein paar Auslandsreisen bis zur Rente.

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