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27. Juni 2017

Kulturspiegel

Bernd Fabritius erhält Ehrendoktorwürde der West-Universität Temeswar

Die West-Universität Temeswar hat Dr. Bernd Fabritius MdB, Präsident des Bundes der Vertriebenen und Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Der Titel „Doctor honoris causa beneficiorum publicorum“ ist dem Bundestagsabgeordneten für seine besonderen Verdienste um die deutsch-rumänischen Beziehungen am 23. Juni in festlichem Rahmen in Temeswar verliehen worden. In seiner Dankesrede sagte Fabritius, dass er diese Würdigung seines Einsatzes in den bilateralen Beziehungen und für eine europäische Völkerverständigung „stellvertretend für die ganze Gemeinschaft der Deutschen aus Rumänien“ annehme, „denn nicht mir als Person, sondern der ganzen Gemeinschaft, der ich angehöre, gebührt dieses Verdienst“. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 58 mal kommentiert.

  • H. Binder

    1 • H. Binder schrieb am 10.08.2017, 20:34 Uhr (um 20:37 Uhr geändert):
    Also falls ich etwas verpasst haben sollte, dann klären sie mich bitte auf. Wie kommt gerade die West-Universität Temeswar dazu Herrn Dr. Fabritius die Ehrendoktorwürde zu verleihen und welche Verbindungen hat der Geehrte zu dieser Universität? Die Begründung:"für seine besonderen Verdienste um die deutsch-rumänischen Beziehungen", ist ziemlich vage und entspricht gar nicht den Tatsachen. Dr. Fabritius selbst erklärt: „denn nicht mir als Person, sondern der ganzen Gemeinschaft, der ich angehöre, gebührt dieses Verdienst“, wie richtig. Also wieso trägt dann Dr Fabritius diesen Titel, der ihm nicht zusteht.
  • kokel

    2kokel schrieb am 11.08.2017, 05:43 Uhr (um 05:46 Uhr geändert):
    @ H. Binder: Zur Aufklärung:

    1. Es ist üblich, dass bei der Verleihung eines Titels der damit Ausgezeichnete - meist aus Höflichkeit - seine Verdienste denjenigen der Gesellschaft, Gruppe, usw. unterordnet, der er angehört - oder sie leitet. So z.B. behaupten Torschützenkönige ziemlich oft, dass es in erster Reihe das Verdienst der Mannschaft sei, die dies überhaupt möglich gemacht hätte. Zum noch besseren Verständnis für Sie: Max Maier hat in der Fußballmeisterschaft 2011/12 der Ehrendivision von Kolhosien die meisten Tore geschossen. Als höflicher Sportler behauptet er, dass es ihm ohne seine Mannschaft nie gelungen wäre in den Besitz dieses Titels - Torschützenkönig - zu gelangen. Selbstverständlich erhält anschließend nicht die Mannschaft, sondern er die Auszeichnung.

    2. Um von einer Anstalt eine Auszeichnung zu erhalten, ist es nicht nötig, dass man zu ihr besondere Verbindungen hat. Es reicht schon, wenn die Vertreter einer Institution zu dem Ergebnis kommen, dass eine bestimmte Person für ein bestimmtes Einsetzen ausgezeichnet werden kann.

    P.S. In einem anderen Beitrag wird Ihrerseits erwähnt, dass Sie sich irgendwann ehrenamtlich für die Belange unserer Landsleute eingesetzt haben. Vielleicht wird das ja irgendwann von der Landsmannschaft honoriert und Herr Fabritius überreicht Ihnen einen Orden...
  • H. Binder

    3 • H. Binder schrieb am 11.08.2017, 12:05 Uhr:
    Nun wie bekannt, können akademische Titel entweder durch eigene erbrachte Leitung erworben, oder einfach gekauft werden. Da im Falle unseres multa nobis Präsidenten beide Titel auf intransparente Weise erworben wurden, steht es mir als Siebenbürgen Sachse zu, auch nach den Hintergründen zu fragen. Abgesehen von seinem viel diskutierten älteren Doktortitel, frage ich mich: Wie kommt gerade von der West-Universität Temesvar irgendjemand auf die Idee Herrn Dr. Fabritius für die Verleihung eines Ehrendoktortitels vorzuschlagen, wobei bestimmt viele andere Landsleute diesen Titel verdient hätten? Irgendetwas stimmt doch nicht.
    Anbei möchte ich hier auch auf die zahlreichen Ämter und Funktionen erinnern, die mir wiederum die Frage aufwerfen:
    Wie ernst Dr. Fabritius seine Aufgaben nimmt und ob er diese überhaupt sachgerecht bewältigen kann?

    ­Mitgliedschaften / Positionen
    Präsident des Bund der Vertriebenen (BdV)
    Präsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland
    Präsident der Föderation der Siebenbürger Sachsen in aller Welt
    Vorsitzender des Kuratoriums des Deutsch-Rumänischen Forums
    Vizepräsident der Stiftung Bavaria-Romania für Soziale Assistenz
    Mitglied im Sudetendeutschen Rat e.V.
    Mitglied im Kuratorium der Magnus-Hirschfeld-Stiftung
    Mitglied im Kuratorium des Deutschen Instituts für Menschenrechte
    ­Politik
    Mitglied der CSU seit 2003
    Mitglied im Parteivorstand der CSU
    Stellv. Landesvorsitzender der UdV (Union der Vertriebenen und Aussiedler)
    Mitglied im Bundesvorstand der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU – Union der Vertriebenen und Flüchtlinge (OMV)
    ­Mitgliedschaften und Ämter im Bundestag
    Vorsitzender des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik
    Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
    Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
    Stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss
    Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz
    Erster Stellvertretender Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten
    Stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Rumänischen Parlamentariergruppe
    Mitglied der Deutsch-Kanadischen Parlamentariergruppe
    Mitglied der Parlamentariergruppe USA
    Weitere Mitgliedschaften mit Mandatsbezug 
    Stellv. Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PVER), dort
    ordentliches Mitglied im Ausschuss für Rechtsangelegenheiten und Menschenrechte (erster stellv. Vorsitzender)
    ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gleichstellung und Nichtdiskriminierung
    Zweiter Vertreter des Ausschusses für Rechtsangelegenheiten und Menschenrechte der PVER in der „Venedig-Kommission“
    stellvertretendes Mitglied im Ausschuss zur Wahl von Richtern für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
    Stellv. Mitglied der Interparlamentarischen Union (IPU); dort
    stellv. Vorsitzender des  Ausschusses für Menschenrechte von Parlamentariern 
    Auszeichnungen
    Träger der Europa-Medaille der Bayerischen Staatsregierung (05/2011)
    Träger des Nationalen Verdienstordens Rumäniens (12/2011)
    Ehrendoktorwürde Dr. h. c. beneficiorum publicorum verliehen durch die West-Universität Temeswar (06/2017)
    u.a.

    Meine Bedenken habe ich auch Herrn Staatsminister Joachim Herrmann in einem Brief mitgeteilt.

    P.S. In meinem Leben habe ich eine einzige Ehrung als Jung Stahanovist für meine Arbeit als 17 jähriger in der Stahlgießerei bei der Firma Independenta in Hermannstadt erhalten. Auf weitere Orden kann ich verzichten, da diese irgendwann sowieso auf dem Müll landen.



  • H. Binder

    4 • H. Binder schrieb am 12.08.2017, 18:26 Uhr:
    Kokel: Leider werde ich aus ihren Beitrag nicht schlau. Welche Fehler soll ich ihrer Meinung denn gemacht haben und wieso sprechen sie von "meinen Genossen" mit denen ich das Land nach links orientiert haben soll? Und wer hat sie als Rassist abgestempelt? Ich bestimmt nicht. Also bitte seien sie etwas konkreter.
    Was meine ehrenamtliche Tätigkeit betrifft, so habe ich bereits früher erklärt das ich Mitte der 70. und Anfang der 80. Jahre zusammen mit vielen Landsleuten im Rahmen der Kreisgruppe Erlangen-Fürth-Nürnberg der Landsmannschaft unter viel Zeitaufwand ehrenamtliche Tätigkeiten geleistet habe. Unser Einsatz galt damals vor allem der Hilfe für unsere Landsleuten um ihnen den Start in der Bundesrepublik zu erleichtern. Vielleicht waren sie ja damals auch darunter? Später im Rahmen des Bundes der Siebenbürger haben wir u.a. zusammen mit dem EU Abgeordneten Otto von Habsburg Demonstrationen in Straßburg, Wien, Budapest organisiert, Gespräche mit dem damaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments in Straßburg Pierre Pflimlin geführt, und zusammen mit Prof. G. Jeszenszky, erster Außenminister Ungarns, eine Pressekonferenz bei der UNO in Genf, betreffend das Regime von Ceausescu gegeben. Und vieles mehr. Wo waren sie damals? Alle unsere Aktionen wurde auf eigene Kosten durchgeführt und es wäre uns nie in den Sinn gekommen auf der Basis unserer Tätigkeit Karriere zu machen, da wir alle berufstätig waren und für unsere Familie aufkommen mussten.
    Leider sieht das Dr. Fabritius anders. So weit ich mich erinnern kann, hat noch keiner unserer Landsleute so viel Profit aus seiner Tätigkeit gezogen wie er. Deshalb war meine Frage: "Welche Ziele verfolgt Dr. Fabritius eigentlich, Geld, Macht, Immunität, eigene Vorteile und Interessen?" Dies macht mir Sorgen.
  • Karin Decker-That

    5Karin Decker-That schrieb am 13.08.2017, 07:12 Uhr:
    „Dr. Bernd Fabritius“ scheint ein System zu sein; nicht bloß eine Person, die das Aushängeschild dieser mit vielfachen und – leider – höchst undurchsichtigen (zuweilen widersprüchlich vorgetragenen) Interessen verbundenen Marke ist. Der Doktortitel gehört jedenfalls zum Blendwerk dazu.

    Vielleicht wird der Inhaber des Labels eines Tages bereit sein, uns die Hintergründe zu erläutern. Später zumindest, wenn alles zu spät sein wird für die Durchsetzung von Restitutionen in Rumänien, beispielsweise.
  • kokel

    6kokel schrieb am 13.08.2017, 10:04 Uhr (um 10:25 Uhr geändert):
    "...wenn alles zu spät sein wird für die Durchsetzung von Restitutionen in Rumänien, beispielsweise."

    @ Karin Decker-That: In Ihrem Fall muss man sich schon fragen, ob Sie noch überhaupt zwischen der hellen und dunklen Tageszeit unterscheiden können. Mir dem Begriff "Restitution" wachen Sie auf, mit ihm gehen Sie zu Bett. Ihre Obsession scheint im Laufe der Zeit paranoide Formen angenommen zu haben, für die Sie keinesfalls zu bewundern sind...
  • marzi

    7marzi schrieb am 13.08.2017, 21:05 Uhr (um 21:15 Uhr geändert):
    Na ja,ich glaube auch dass es wichtigere Anliegen für "unsere"Gemeinschaft gibt, als irgendwelche dubiose Titel zu sammeln.
    z.B.Wie bekommen wir unsere Jugend zu unseren Veranstaltungen u.s.w
    Wem es Spass macht immer nach Ro zu reisen,wer weiss..er soll lieber zu den Veranstaltungen in Deutschland erscheinen,hab noch nie gehört das er mal dabei war,zumindest im Süden

    Die Kreisgruppe wäre mit einem Scheck zufrieden,nur die Summme drauf, die die Reise nach Temeswar gekostet hat.
  • Karin Decker-That

    8Karin Decker-That schrieb am 13.08.2017, 23:56 Uhr:
    Dass Ihnen, kokel (war auch einmal ein sauberer Fluss), nichts anderes einfällt, als beleidigend zu werden, ist fast schon ein gutes Zeichen.

    Wer auch nur den geringsten Einblick in die Kleptokratie Rumäniens gewonnen hat, weiß, dass die während des Kommunismus konfiszierten Immobilien und deren weitere Entfremdung seit der Palastrevolte von 1989 das Kernproblem Rumäniens schlechthin ist. Wer den Kleptokraten behilflich ist, den Eiertanz um die angeblichen Rückerstattungsbemühungen erfolgreich zu bestehen, ist mehr als nur einen Doktortitel wert.
  • kokel

    9kokel schrieb am 14.08.2017, 05:02 Uhr:
    @ Beim Verfassen des weiter oben stehenden Beitrages lag es mir fern diskreditierend zu wirken! Vielmehr sollte auf die Einseitigkeit ihrer Beiträge in diesem Forum hingewiesen werden. Dies als Beleidigung zu empfinden, beweist, dass Sie den Sinn meiner Zeilen nicht verstanden haben. Schade.
  • Karin Decker-That

    10Karin Decker-That schrieb am 14.08.2017, 07:32 Uhr:
    Wie borniert muss man denn sein, wenn man dem Markeninhaber des Labels „Dr. Bernd Fabritius“ zutraut, dreißig politische Funktionen auszufüllen, während man jemandem Einseitigkeit vorwirft, der nicht müde wird, darauf hinzuweisen, dass die Nicht-Restitution der den Rumäniendeutschen konfiszierten Immobilien in Rumänien genau die „Verzichts- und Verhandlungsmasse“ darstellt, die zu solchen Ehren führt, wie sie der obige Artikel zum Besten gibt?! – Ist doch auch schade, nicht wahr?
  • kokel

    11kokel schrieb am 14.08.2017, 09:47 Uhr:
    Rückgabe, Restitution, Nicht-Restitution... Die Einseitigkeit nimmt schon manische Züge an! Man ist gespannt, wie sich diese Psychose weiterentwickelt...
  • Karin Decker-That

    12Karin Decker-That schrieb am 14.08.2017, 09:56 Uhr:
    Kann ja nicht viel ärger sein, als die Hirnwäsche, die Sie für Ihre Verbands-Türsteher-Funktion offensichtlich absolviert haben.
  • kokel

    13kokel schrieb am 14.08.2017, 13:41 Uhr:
    Unglaublich! Endlich mal ein Beitrag, in dem "Restitution" nicht vorkommt.

    Die Behauptung mit der Hirnwäsche würde ich mir nochmals überlegen, denn sie gleicht einer plumpen Verleugnung. Welche KOnsequenzen dies haben kann, können Sie aus dem folgenden Text entnehmen:

    § 187 Strafgesetzbuch:

    Gesetzestext:

    "Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
  • Karin Decker-That

    14Karin Decker-That schrieb am 14.08.2017, 14:00 Uhr:
    Ich hab überhaupt nichts verleugnet. Hoffentlich verleugnen Sie auch nichts! :-)
  • kokel

    15kokel schrieb am 14.08.2017, 16:29 Uhr:
    "...Hirnwäsche, die Sie für Ihre Verbands-Türsteher-Funktion offensichtlich absolviert haben."

    Und was ist das??? Sollte es Ihnen nicht gelingen dies auch zu belegen, könnte es für Sie ernst werden. Deshalb kann ich Ihnen nur raten schleunigst den Verband zu kontaktieren!
  • marzi

    16marzi schrieb am 14.08.2017, 23:10 Uhr:
    Oh Mann und Frau,diesen "persönlichen Krieg" bitte woanders austragen.
    Übrigends die Person ist wieder in Rumänien,na ja es muss sehr schön sein da.
    P.S.ZAHLT DER VERBAND DIE REISEN,wenn ja dann trete ich aus.
    Bin gespannt ob jemand aus dem Vorstand antwortet.
  • H. Binder

    17 • H. Binder schrieb am 15.08.2017, 10:42 Uhr (um 10:45 Uhr geändert):
    kokel: Zuerst beleidigen Sie Frau Decker-That, dann drohen Sie ihr. Übrigens trifft der $ 187 des StGB auch auf Sie zu, da Sie mich andauernd diffamieren. Aber "marzi" hat Recht, persönliche Kriege sollten nicht hier ausgetragen werden, im Gegenteil, die Schreiber der Kommentare sollten etwas höflicher miteinander umgehen, schließlich wollen wir ja bestimmte Sachverhalte klären und nicht streiten.

    Natürlich ist die Frage der Restitutionen für viele sehr wichtig, doch Dr. Fabritius wird sich erst dann damit beschäftigen, wenn er seine eigenen Interessen durchgesetzt hat. Leider schweigt unser Verband zu einigen Vorfällen, die nicht akzeptabel sind.

    - So hat "unser Vertreter" Dr. Fabritius bei der Abstimmung im Bundestag, entgegen der allgemeinen Meinung und nur zu seinem Vorteil mit JA zur "Ehe für alle" gestimmt und das obwohl 99 % unserer Landsleute gegen diese Lebensgemeinschaft ist. Wenn Dr. Fabritius im Bundestag unsere Interessen vertreten soll, dann muss er sich auch unserer Meinung anschließen, sonst hat er im Bundestag nichts verloren.

    - Die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die West-Universität in Temeswar hat bei vielen Landsleuten Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Verfahrens geweckt. Der "Geehrte" sollte daher noch vor der Bundestagswahl diese Zweifel ausräumen und die Verleihung lückenlos klären. Die nichtssagende Begründung der Universität "für seine besonderen Verdienste um die deutsch-rumänischen Beziehungen" reichen bei weitem für einen solchen Titel nicht aus und geben Anlass zu Vermutungen, dass hier manipuliert oder gar finanziell nachgeholfen wurde.

    Auch betreffend das Bundestagsmandat des Dr. Fabritius sollten unsere Landsleute, die er ja angeblich vertritt, gefragt werden, da er der einzige ist davon profitiert. Nicht nur, dass er sich auf Kosten unserer Landsleute eine hochbezahlte und machtvolle Position erschlichen hat, handelt er größtenteils nach eigenen Interessen. Auf so einen Vertreter können unsere Landsleute glatt verzichten.

    Der Verband sollte uns auch aufklären, wer die zahlreichen Reisen des Dr. Fabritius bezahlt.
  • kokel

    18kokel schrieb am 15.08.2017, 15:52 Uhr:
    @ H. Binder: 1. Jemandem aufzuzeigen, dass er einseitig eingestellt ist, bedeutet noch lange nicht, dass dies einer Beleidigung gleichkommt. Hier handelt es sich um Fakten, nicht um seelische Zustände!
    2. Anscheinend können Sie den Begriff "Verleumdung" nicht richtig interpretieren. Deshalb rate ich Ihnen §187 genauer durchzulesen.
    3. Schon wieder findet Ihre Gurkentaktik Anwendung, nach dem Motto: "Die Tomate ist eine Gemüsepflanze, wie die Gurke auch. Die Gurke..." Bei Ihnen heißt dies: "Es gibt viele Menschen, zu denen auch Dr. Fabritius zählt. Dr. Fabritius..." Irgendwie monoton.
  • marzi

    19marzi schrieb am 15.08.2017, 21:40 Uhr:
    Der Verband sollte uns auch aufklären, wer die zahlreichen Reisen des Dr. Fabritius bezahlt.

    Da bin ich aber gespannt,warscheinlich Reisen ein paar aus dem Verband immer mit?
  • schiwwer

    20 • schiwwer schrieb am 15.08.2017, 21:58 Uhr:
    Eine launige Frage: Ich wüsste gerne, warum die Wortgefechte der Kommentare seit dem 1. August nicht mehr als Vorschau auf der Homepage erscheinen.
  • Karin Decker-That

    21Karin Decker-That schrieb am 17.08.2017, 10:17 Uhr:
    Ach, kokel, alter Knabe! Das hast du also auf dich bezogen, mit dem Türsteher! Tut mir aber leid. Ich hatte es eigens so formuliert, dass sich jener outet, der es auch ist.

    Sorry, war wohl ein Missverständnis! :-)

    Unter Hirnwäsche ist in diesem Fall zu verstehen: Die persuasive Konditionierung eines zum Zwecke der Vorwurfsabwehr engagierten Verbandsmitglieds, damit dem Verbandsvorstand selber die Peinlichkeit erspart wird, sich für seine Politik zu rechtfertigen.

    Die Abwehrstrategie ist denkbar einfach und kann selbst von jemandem betrieben werden, der zwischen den Begriffen "verleugnen" und "verleumden" nicht zu unterscheiden vermag:

    1. Die Behauptung, der Kritiker der Verbandspolitik sei irgendwie psychisch gestört ( muss er wohl sein, denn der Verband kann ja nicht irren oder seine Mitglieder, beispielsweise in Sachen Restitution, in die Irre führen).

    2. Juristische Bedrohung der sich mit gleichen argumentativen Mitteln wehrenden Person.

    Weiter so! Das ist der glorreiche Weg der Siebenbürger Sachsen ins geschichtliche Aus & Amen.
  • kokel

    22kokel schrieb am 17.08.2017, 15:15 Uhr:
    Na also, geht doch! In einem - für Ihre Verhältnisse - recht umfangreichen Beitrag den "magischen" Begriff bloß einmal zu verwenden, zeugt von Fortschritt hinsichtlich des ramponierten Denkens, dem Sie, Gnädigste, schon seit vielen Jahren ausgesetzt sind. Bleibt nur zu hoffen, dass es Ihnen gelingt sich aus diesem Bann zu befreien und sich aktuelleren Themen zuzuwenden, denn die grauen Zellen scheinen ja dazu fähig zu sein. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Bewältigung dieses Teufelskreises, in den Sie - vielleicht auch unverschuldet - hineingeraten sind!
  • Karin Decker-That

    23Karin Decker-That schrieb am 17.08.2017, 16:11 Uhr:
    Torheit dessen, der meint die Siebenbürger Sachsen seien nicht maßgeblich in Rumäniens Kleptokratie verstrickt! Einfalt derer, die der Ansicht anhängen, die Verweigerung der Restitution habe nichts mit Rumäniens Kleptokratie zu tun. Das Thema ist leider viel umfassender, als dass der Vorwurf der Einseitigkeit (mit oder ohne pathologischem Beleidigungsmoment) gerechtfertigt wäre.
  • kokel

    24kokel schrieb am 18.08.2017, 09:29 Uhr (um 09:30 Uhr geändert):
    Aber, aber, Gnädigste, wo denken Sie denn hin? Die paar Hänsel und Gretel, als deren Anführerin Sie sich darstellen, sind höchstens ein Tropfen innerhalb des Meeres der Kleptokratie in Rumänien, also bitte nicht übertreiben! Da nützen auch Ihre geschwollenen Ausdrücke nix...
  • Karin Decker-That

    25Karin Decker-That schrieb am 18.08.2017, 10:03 Uhr:
    kokel scheint das Problem voll erfasst zu haben. Führt mit sich die Kloake und das Schwämmgut überschäumenden Diensteifers für Fabritius & Co.. Wie gesagt: Die Kokel war schon mal ein anderer, natürlicher und schöner Fluss.
  • marzi

    26marzi schrieb am 18.08.2017, 11:24 Uhr (um 11:26 Uhr geändert):
    WO BLEIBEN DIE ANTWORTEN VOM VERBAND?
  • Karin Decker-That

    27Karin Decker-That schrieb am 18.08.2017, 13:35 Uhr:
    Kosten für Reisen zur Abholung von Doktortiteln aus Rumänien werden vermutlich von den verschuldeten Parteien der rumänischen Kleptokraten übernommen:

    http://www.adz.ro/artikel/artikel/parteien-haben-mehr-ausgaben-als-einnahmen/
  • kokel

    28kokel schrieb am 18.08.2017, 16:18 Uhr:
    Nun geht`s langsam unter die Gürtellinie und auf dieses Niveau möchte ich mich nicht begeben.
  • H. Binder

    29 • H. Binder schrieb am 18.08.2017, 17:16 Uhr:
    Finanziell geht es Dr. Fabritius ja nicht schlecht. Ein Bundestagsabgeordneter verdient während einer Legislaturperiode, also in vier Jahren, knapp eine halbe Million, zusätzlich Nebeneinkommen von unbekannter Höhe, und hat bereits nach einem Jahr im Parlament einen Pensionsanspruch von 6000 Euro!! Ohne einen einzigen Cent eingezahlt zu haben.
    Während unsere Landsleute in de meisten Fällen leer ausgehen
    bzw. nach einem arbeitsreichen Leben kaum 2000 Euro Rente, also nicht einmal ein Drittel, erhalten. Auch angesichts der jetzigen Versprechen vor der Bundestagswahl wird die Rentnererhöhung für unsere Landsleute kaum mehr als 100-150 Euro betragen.
    Unter diesen Umständen von sozialer Gerechtigkeit zu sprechen ist blanker Hohn.
    Das horrende Einkommen des Dr. Fabritius, steht in absolut keinem Verhältnis zu seinen angeblichen Erfolgen für die Spätaussiedler, nützen aber seinem eigenem Ego, dem Personenkult und seinen Eigennutz. Unerhört dabei ist, dass die Pension des Herrn Dr. Fabritius von unserem Nachwuchs wie auch von meinen drei Kindern und sechs Enkeln bezahlt werden muss, da er aufgrund seines Lebensstils nie Kinder und Enkel haben wird.
    Fazit: Meiner Meinung nach benutzt er seine ehrenamtlichen Tätigkeiten als Sprungbrett, um sich auf Kosten unsere Landsleute eine hochbezahlte Karriere aufzubauen. Unter dem Deckmantel der Fürsorge für die Spätaussiedler, benutzt und missbraucht er das Leid unserer Landsleute und handelt ausschließlich zu seinem eigenen Vorteilen, die ihm Geld, Macht und Immunität bringen. Aber Geld und Macht verderben den Charakter!!!!
    Meines Erachtens verdient Dr. Fabritius kein neues Bundestagsmandat, zu dem er ja gar nicht gewählt, sondern von der CSU nominiert wurde.
  • Karin Decker-That

    30Karin Decker-That schrieb am 18.08.2017, 17:30 Uhr:
    Gürtellinie und Steuergelder sind zweierlei. Und es ist ganz gewiss eine wichtige Frage, aus welchen Finanzmitteln sich der Ausverkauf der Siebenbürger Sachsen und ihrer berechtigten Interessen an Haus und Hof (nicht zu vergessen: Wald und Feld) eigentlich speist. Es gibt viele, denen genau diese Art der Brückenbauerpolitik, wie sie der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland betreibt, einiges Wert ist. Die Orden und Titel, die in diesem Zusammenhang ausgetauscht werden, sind nur der symbolische Wert der genseitigen Wertschätzung, und damit nur die Spitze des Eisbergs. Die offiziellen Gelder sind ein weiterer Teil; aber ganz gewiss auch nur Peanuts, denn bei der Verschleppung der Restitutionsproblematik in Rumänien geht's um Milliarden, die auch einiges an Kommission abwerfen dürften.
  • Fabritius

    31Fabritius schrieb am 18.08.2017, 18:39 Uhr (um 18:53 Uhr geändert):
    Beitrag am 19.08.2017, 11:24 Uhr von Moderation geändert.
    Bevor sich hier noch mehr Uninformiertheit hochschaukelt, nur kurz einige Infos, auch wenn ich bei solchen "Debatten" aus Prinzip nicht mitmache...

    Als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Europarates reise ich natürlich viel, es gehört zu meinen Aufgaben. Die Kosten trägt jeweils das entsendende Gremium. Für unseren Verband bin ich die letzten Jahre nicht mehr gereist. Meist konnte ich Termine während sowieso anderweitig anstehenden Reisen erledigen.

    Für Marzi: Die Reisekosten nach Temeswar hat der Bundestag getragen (Konkret: ein Flugticket), weil die Einladung an mich als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Europarates kam.

    Für andere Neugierige: Die Reisekosten zum Sachsentreffen und zur Haferlandwoche hat der Bundestag getragen, weil die Einladung an mich als zuständigen Vorsitzenden des Unterausschusses für auswärtige Kultur- und Bildungspolitik gerichtet war. Es gehört zu meinen Aufgaben, den Bundestag bei solchen Veranstaltungen zu vertreten. Ich nehme solche Termine nicht nur in Rumänien sondern etwa auch in Polen, in Ungarn, der Tschechischen Republik oder etwa der Ukraine wahr, überall, wo deutsche Kultur stattfindet.

    Unser Verband war in Hermannstadt als Mitveranstalter natürlich auch vertreten, etwa durch die Bundesvorsitzende Herta Daniel und den Kulturreferenten Hans Werner Schuster. Deren Flugticket hat der Verband gezahlt, es waren Dienstreisen im Rahmen der Erledigung der Aufgaben.

    Für den erneut uninformierten, aber wohl deutlich neidigen Herrn Binder: Es ist ein sehr dummes Märchen, dass Abgeordnete "nach einem Jahr im Parlament 6000 € Pensionsanspruch" haben sollen. Schlichte Lesekenntnisse und etwas Recherche hätten auch bei Ihnen zu der Erkenntnis geführt, dass für ein Jahr Mitgliedschaft im Bundestag ganz genau 2,5 % der Abgeordnetenentschädigung ab dem 67 Lebensjahr als Altersentschädigung ausgezahlt werden. Das sind derzeit 233 Euro. Damit soll die Versorgungslücke geschlossen werden, die man dadurch hat, während des Mandates keine andere Rentenversorgung zu haben. Bis zu den von Ihnen verbreiteten 6000 € - eine blanke Phantasiezahl - ist viel Raum für bösartige Kreativität.

    Leider haben Sie auch hinsichtlich der "Rente nach einem arbeitsreichen Leben" für unsere Landsleute völlig Unrecht! 2000 Euro bekommt niemand. Sie vielleicht, als pensionierter Gymnasiallehrer, aber leider nie ein Rentner. Die Durchschnittsrente unserer Landsleute beträgt leider nur rund 710 € monatlich. Das ist VIEL ZU WENIG und genau deswegen müssen wir uns dagegen stemmen. Hauptgegner bei der ganzen Debatte zur Beseitigung der Ungerechtigkeiten im Rentenrecht für uns Spätaussiedler in den letzten drei Jahren war gerade Ihre SPD. Sie sollten dabei eher die Menschen unterstützen, die sich einsetzen, als mit Phantasievorwürfen Stimmung zu machen.

    Unterstützen darf übrigens auch jemand, der vor über 40 Jahren bereits verdienstvoll ehrenamtlich tätig war und im stolzen Alter von jetzt über 80 Jahren mit etwas Weisheit in die Zukunft blicken sollte.

    Respektvolle Grüße
  • Karin Decker-That

    32Karin Decker-That schrieb am 18.08.2017, 20:58 Uhr:
    Umgekehrt gefragt: Was wäre wohl den Siebenbürger Sachsen ein Mann wie Dr. Bernd Fabritius in all seinen politischen Ämtern wert, wenn sie ihn selbst bezahlen würden und er das für sie erreicht hätte, was er bislang erreicht hat, wann immer er in ihrem Namen agierte?

    Vermutlich würde er unter solchen Umständen am Hungertuch nagen. Ein Glück für ihn, dass seine Arbeit anderen viel mehr wert ist!
  • Karin Decker-That

    33Karin Decker-That schrieb am 18.08.2017, 21:23 Uhr:
    Ich wäre für die Einführung eines Erfolgshonorares für den oder die neue/n Verbanspräsidenten/in. Die Erfolge müssten aber handfester sein und nicht aus Ehrendoktortiteln oder politischen Orden bestehen, die von Kleptokraten und Lobbyisten verliehen werden.
  • Karin Decker-That

    34Karin Decker-That schrieb am 18.08.2017, 22:00 Uhr (um 22:11 Uhr geändert):
    Ohne die Siebenbürger Sachsen und die Banater Schwaben wäre Siebenbürgen und das Banat nicht die europäische Kulturlandschaft, die sie trotz aller Entrechtungs- und Entvölkerungsbestrebungen, bezogen auf die deutsche Bevölkerung dieser Gegenden, sind.

    Die Siebenbürger Sachsen und die Banater Schwaben können als der Humus - oder das Gewürm zur Bildung dieses guten Bodens - aufgefasst werden. Der Verzicht darauf scheint ihre vornehmste Aufgabe im Sinne der Völkerverständigung innerhalb des geeinten Europas zu sein. Dafür erhalten ihre Wortführer Lob und Würdigung. Mehr als das sind solche Doktortitel nicht wert. Traurig, dass es Menschen gibt, die sie annehmen - und darauf hin wirken!
  • H. Binder

    35 • H. Binder schrieb am 19.08.2017, 19:37 Uhr:
    Fabritius:
    Betreffend die Pensionsansprüche von Bundestagsabgeordneten ist im Satz aufgrund einer Korrektur ein Fehler aufgetreten. Dies bitte ich zu entschuldigen. Es sollte heißen: „Bereits nach einem Jahr haben Bundestagsabgeordnete einen Pensionsanspruch der sich auf über 6000 Euro erhöhen kann (zitiert aus NN vom 9.8.2017)

    In Ihrem Bericht sind Sie mit keinem Wort auf die von mir angesprochenen Punkte eingegangen, versuchen aber mit überheblichen Beleidigungen und Verleumdungen (den erneut uninformierten, aber wohl deutlich neidigen Herrn Binder, dummes Märchen, Ihre SPD u.a ) Ihre undurchsichtigen Machenschaften aus der Diskussion zu verdrängen. Abgesehen davon, dass ich nie Mitglied der SPD war, verletzen Sie erneut die politische Neutralität die für unserem Verband eigentlich gelten sollte. Darüber hinaus, ist Ihre Aussage, das niemand eine Rente von 2000 Euro bekommt (außer mir als pensionierter Gymnasiallehrer) absolut falsch, da ich Angestellter und kein Beamter war, also keine Pension sondern Rente erhalte und außerdem viele Landsleute kenne, die eine Rente von 2000 Euro und mehr erhalten. Natürlich ist die Durchschnittsrente von 710 Euro viel zu gering und solle an das übliche Rentenniveau angepasst werden. Was Sie allerdings damit zu tun haben ist mir ein Rätsel. Kriegsopfer sind natürlich wieder einmal ausgeschlossen. Da hofft man auf die biologische Lösung.

    In einem früheren Kommentar haben Sie geschrieben dass Sie von der CSU als Vertreter des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in den Bundestag nominiert wurden. Ich frage Sie daher, was Sie angesichts Ihrer zahlreichen Ämtern und Funktionen eigentlich für unsere Landsleute tun und wie Sie, angesichts Ihrer horrenden Einnahmen von knapp einer halben Million in einer Legislaturperiode noch von sozialer Gerechtigkeit sprechen können, für die Sie sich angeblich einsetzen. Es ist nicht Neid, sondern Frust und Ärger, dass Sie sich als unser Vertreter im Bundestag ausgeben und sich auf Kosten unsrer Landsleute Macht und Geld sichern, sich mit Orden und Doktortiteln schmücken, während Sie unsere Landsleute mit leeren Versprechen abwimmeln.

    Eine weitere Frage ist: „Wieso haben Sie bei der Abstimmung zur “Ehe für alle“ mit JA gestimmt, obwohl der größte Teil unserer Landsleute gegen diese Art von Ehe ist? Damit haben Sie einen Vertrauensbruch gegenüber unseren Landsleuten begangen. Und wie sind Sie eigentlich zu dem Dr. h.c. gekommen? Was hat dieser Ehrendoktortitel mit Ihrer Aufgabe als Vertreter der Siebenbürger Sachsen im Bundestag zu tun?

    Wenn Sie auf demokratische Art und Weise in den Bundestag gewählt worden wären, hätte niemand etwas an Ihren Tun auszusetzen. So wie Sie aber Ihr Mandat durch die Hintertür als „Vertreter der Siebenbürger Sachsen“ u.a. erlangt haben ist es in meinen Augen eine Täuschung der deutschen Bevölkerung und Ihrer Landsleute. Ich sehe es daher dringend notwendig, dass Sie auf Ihr nächstes Bundestagsmandat verzichten.

    Außerdem ist es respektlos immer auf mein Alter (83) hinzuweisen, ich werfe Ihnen ja Ihre Jugend und fehlende Erfahrung auch nicht vor. Bereits 1958 hatte ich mit einigen Kommilitonen Gelegenheit zu einem Gespräch mit Gheorghiu Dej, der damals die Universität in Klausenburg besuchte. Später erlebte ich Ceausescu in Klausenburg und in Bukarest, wo ich zusammen mit Prof. Ion Ursu an der Planung und am Bau des ersten rumänischen Kernreaktors mitgearbeitet habe. In der Bundesrepublik habe ich ehrenamtlich mehr für meine Landsleute getan und erreicht habe als Sie, und das ohne Geld, Orden und Doktortitel. Um meine Familie ernähren zu können, hatte ich bereits zwei Wochen nach meiner Ankunft in der Bundesrepublik meine Tätigkeit bei der Firma Siemens im Bereich Reaktortechnik begonnen, wo ich wie viele meiner Landsleute als “Ausländer“ weit unter dem üblichen Tarif bezahlt wurde. Dennoch bin ich auf mein drei Kinder und sechs Enkel stolz.

    Weisheit erwirbt man durch Lebenserfahrung und nicht durch Doktortitel.
  • AW-Nösen

    36AW-Nösen schrieb am 22.08.2017, 12:43 Uhr (um 12:45 Uhr geändert):
    Mein Gott, von wo kommt noch so viel Bosheit, Missgunst und Rachgier bei manchen Menschen raus? Es ist ja bald nicht mehr auszuhalten. Ich habe nur von Ihnen hier solche Kommentare verfolgen können- sind wir anderen Mitglieder bekloppt, dass wir eine andere Meinung zur Vereinsvorstandschaft haben? Dieser Vorstand wurde gewählt und hat nun wirklich einiges in den letzten Jahren geleistet. Gebt endlich Ruhe, wir sind keine kleinen Kinder. Und wenn jemand von Euch es besser kann, dann bitte, bringt Euch ein- Ihr habt die Möglichkeit... Aber macht nicht mehr Stimmung gegen Menschen, welche sich wirklich einbringen für die Gemeinschaft und "Ehrenamtlich" viel Zeit investieren.
  • AW-Nösen

    37AW-Nösen schrieb am 22.08.2017, 12:53 Uhr:
    @Marzi zu Kommentar 16. ...Übrigends die Person ist wieder in Rumänien,na ja es muss sehr schön sein da.

    Es ist ziemlich unhöflich wie Sie sich da ausdrücken- meinen Sie nicht?
  • Karin Decker-That

    38Karin Decker-That schrieb am 22.08.2017, 17:22 Uhr (um 17:36 Uhr geändert):
    Interessant wäre die Selbsteinschätzung von Dr. Bernd Fabritius im Zusammenhang mit der Frage, ob er meint, dass seine Leistungen für die Siebenbürger Sachsen in einem gerechtfertigten Verhältnis zu seinen Einnahmen stehen, die er auf seine Vorstandschaft im Verband zurückführen kann.

    Würde ihm derzeit ein Grabmal auf dem „Lustigen Friedhof“ ("Cimitirul Vesel") von Săpânța
    gesetzt werden, so könnte die Inschrift nicht viel anders lauten als:

    Lăsând sașii săi în pradă
    Câștigase o grămada.
    Pentru cine? - Pentru sine.
  • Karin Decker-That

    39Karin Decker-That schrieb am 22.08.2017, 19:22 Uhr:
    Um den abwegigen Missgunstvorwurf (und den noch abstruseren der Rachsucht - wofür denn "Rache"?) zu entkräften, füge ich hinzu, dass ich Dr. Bernd Fabritius noch viele gesunde Jahre frohen Schaffens wünsche, in denen er korrigieren kann, was er bisher ziemlich vergeigt hat.
  • AW-Nösen

    40AW-Nösen schrieb am 22.08.2017, 21:43 Uhr:
    Wie Sie meinen, Frau Karin Decker-That...es hat eh keinen Sinn! Wenn es guttut, dann weiter so.

  • Karin Decker-That

    41Karin Decker-That schrieb am 23.08.2017, 07:18 Uhr (um 07:20 Uhr geändert):
    Es ist nichts Außergewöhnliches, dass Politiker nicht die Interessen derer vertreten, die ihnen in den Sattel geholfen haben. Hoch zu Ross – da sieht die Welt wohl ganz anders aus und man befindet sich urplötzlich in ganz anderen Verantwortlichkeiten.
  • Bunzlau

    42Bunzlau schrieb am 23.08.2017, 12:11 Uhr (um 12:13 Uhr geändert):
    Sehr geehrter Herr Dr. Fabritius,
    lassen Sie sich bitte nicht beirren von zwei missgünstigen "Streitern" und ihren Trittbrettfahrern, die offensichtlich nichts Besseres zu tun haben auf ihre alten Tage, als Sie - und implizite auch uns anderen Siebenbürger Sachsen - mit Gift zu bespritzen. "Neid ist des Ruhmes Begleiter" sagt ein Sprichwort. Wie wahr!
    Es ist gut, dass durch Ihren Einsatz und Ihre Bemühungen und dem der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, sowie aller Siebenbürger Sachsen guten Willens die Leistungen und das Ansehen unseres Völkchens im Bewusstsein unserer Mitbürger hüben und drüben gestiegen sind. Wer ehrlich ist, muss anerkennen, dass in den letzten Jahres Vieles FÜR DIE GEMEINSCHAFT erreicht worden ist.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Gesundheit für Ihren weiteren Lebensweg.
  • Karin Decker-That

    43Karin Decker-That schrieb am 23.08.2017, 18:51 Uhr:
    Ja, dermaßen viel gemacht hat der Dr. Bernd Fabritius für die Sienenbürger Sachsen in aller Welt, dass es sich gar nicht aufzählen lässt! Am Neid der Kritiker aber erkennt man, wie viel es gewesen sein muss ... :-)

    Mein Gott, wir wurden nicht nur „freigekauft“, sondern werden auch für dumm verkauft! (Mögliches Motto für den nächsten „Sachsentag“.)
  • kokel

    44kokel schrieb am 26.08.2017, 08:19 Uhr:
    Ich würde vorschlagen, Gnädigste, Neuwahlen zu organisieren und Sie zu unserer "Oberin" zu machen. Mit dem, was Sie bezüglich Restitution erreicht haben, würden wir bestimmt einen "goldenen" Orbit einschlagen, um den uns die ganze Menschheit neidisch bewundern würde...
  • Karin Decker-That

    45Karin Decker-That schrieb am 27.08.2017, 09:21 Uhr:
    Der Inhalt des hier kommentierten Artikels bezieht sich darauf, was Dr. Bernd Fabritius wieder einmal Großartiges erreicht hat. Ex negativo steht das in engstem Zusammenhang mit der seit Jahrzehnten von den rumänischen Behörden verweigerten oder in ferne Zukunft hinausgezögerte Restitution. So lange die großen Lobbyisten die Menschenrechte fehllenken, werden es kleine Menschenrechtsorganisationen, wie der ResRO e.V., schwer haben. Aber es stimmt: Weder haben mir Rumäniens Kleptokraten einen Doktortitel angeboten, noch würde ich sowas annehmen. Da ist Dr. Fabritius mit Sicherheit der empfänglichere Repräsentant der Siebenbürger Sachsen.
  • kokel

    46kokel schrieb am 27.08.2017, 10:13 Uhr:
    "Weder haben mir Rumäniens Kleptokraten einen Doktortitel angeboten, noch würde ich sowas annehmen."

    Natürlich nicht; ja, wo denken wir denn hin? Sie sind doch das Ebenbild von Altruismus, Aufopferungsbereitschaft, u.v.a.m.... Bleibt nur noch `ne Kleinigkeit: "Pasărea Mihai Viteazul..."

  • Karin Decker-That

    47Karin Decker-That schrieb am 27.08.2017, 10:48 Uhr:
    Die "Kleinigkeit" klingt, als habe der Ironiker einen kleinen Vogel.
  • schiwwer

    48 • schiwwer schrieb am 27.08.2017, 11:45 Uhr (um 11:47 Uhr geändert):
    Als Person mit Bezug zu Schäßburg müssten Sie, Frau Decker-That, die Anekdote von dem Schäßburger Schüler kennen, der für die Zoologie-Prüfung nur ein Thema konnte: Die Würmer. Er zog aber das Thema "Elefanten". Also legte er los: "Die Elefanten gehören zu den größten Säugetieren. Sie haben Stoßzähne und eine sehr dicke Haut. In den Poren der Haut leben oft Würmer. DIE WÜRMER::::" Trara! da folgte die Tirade über die Würmer.

    Vor vielen Jahren, als Sie FRAU Decker-That, das Anliegen der Restitution vernünftig angingen, da schrieb gleichzeitig auch Ihr Sohn in diesen Diskussions- und Kommentarrunden, launig, witzig und penetrant, anklagend, die Vereinsleitung angreifend und über das Ziel hinausschießend. Mehrmals wurde er gesperrt, tauchte unter verschiedenen Alias-Namen immer wieder auf und ja, Sie ahnen es, das Thema, egal bei welchem Thread, war die Restitution einer Immobilie in Schäßburg. Und ich dachte bei mir, mit diesen witzigen und wortspielerischen Eulenspiegeleien schadet der Sohn der Mutter, also Ihnen, in der Sache mehr, als da irgendein Nutzen erkennbar war. Da war der Wurm drin.

    Wenn ich die jetzigen Beiträge sprachlich vergleiche, meine ich, die Handschrift Ihres Sohnes zu erkennen. Na gut, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, aber diese Art, die Sache als Dauerkanonade anzugehen und gegen Fabritius zu giften, weil Sie in Sachen Restitution nichts erreicht haben, lässt Ihre ganze Aktion als unernst und unglaubwürdig erscheinen
  • Karin Decker-That

    49Karin Decker-That schrieb am 27.08.2017, 11:58 Uhr:
    Selbstverständlich wird derjenige als "unernst" dargestellt, der das "ernsthafte" Spiel der Berufspolitiker mit all ihren Speichelleckereien beim Namen nennt und bemäkelt.
  • Karin Decker-That

    50Karin Decker-That schrieb am 27.08.2017, 12:07 Uhr:
    Zum Schluss ist wohl derjenige Schuld, der mit dem Finger auf den nackten Kaiser gezeigt hat, keinesfalls der eitle Kaiser selber oder die falschen Schneider, die ihn mit prunkvollen Luftgewändern (in etwa: Ehrendoktortiteln) ausgestattet haben.
  • Karin Decker-That

    51Karin Decker-That schrieb am 27.08.2017, 14:45 Uhr:
    Ganz ernsthaft gefragt: Welche Leistungen, die nicht zugleich mächtige Fehlleistungen sind könnten die Dr.-Bernd-Fabritius-nahen Personen aus dem "Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland" ohne schamrot zu werden hier auflisten? Seine Karriere, die viele offenbar mit törichtem Stolz erfüllt, kann schwerlich als Leistung zugunsten der Siebenbürger Sachsen aufgefasst werden. Sie ist bloßer Selbstzweck und für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen belanglos oder sogar schädlich.
  • AW-Nösen

    52AW-Nösen schrieb am 27.08.2017, 15:47 Uhr:
    Geben Sie es auf, Frau Decker -That- Sie langweilen langsam mit Ihren Beiträgen! Sie müssten doch merken, dass Sie von keiner Seite Recht bekommen haben. Und überlassen Sie es uns, denen "-nahen Personen aus dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland" was wir nun denken, glauben oder entscheiden wollen! Ja, die Karriere von Dr. Bernd Fabritius erfüllt uns mit Stolz- er steht dazu ein Siebenbürger Sachse zu sein und scheut sich nicht davor, selbst im Bundestag sächsisch zu sprechen (eine Kostprobe davon konnten wir auch beim Sommerfest in Nürnberg miterleben). Und nicht nur zu den Siebenbürger Sachsen, sondern zu allen Vertriebenen und Aussiedlern die aus dem Osten kommen- Europaweit und in aller Welt-ein würdiger Vertreter und Vorsitzender des Bundes der Vertriebenen.
  • Karin Decker-That

    53Karin Decker-That schrieb am 27.08.2017, 22:17 Uhr (um 22:18 Uhr geändert):
    Ich gönne Ihnen Ihren Grüßaugust, der Sie mit Stolz erfüllt. Bedenken Sie aber, dass es eine nicht sehr schmeichelhafte Eigenschaft gibt, die einem alten deutschen Sprichwort zufolge auf dem gleichen Holz wächst, wie der Stolz!
  • Bunzlau

    54Bunzlau schrieb am 28.08.2017, 09:39 Uhr (um 09:40 Uhr geändert):
    ResRo = Menschenrechtsorganisation? Geht`s noch? Da sieht man, wes Geistes Kind die Frau (oder ihr Sohn?) ist. Nun wissen wir auch, dass in ihrem Wortschatz nicht nur das ach so geliebte Fremdwort "Kleptokraten" enthalten ist, sondern auch "Lobbyisten". Immerhin ist es erfreulich, dass Frau Decker-That zugibt, dass nur große Organisationen (in unserem Fall Gemeinschaft) etwas erreichen können.
    Leute, hört bitte auf, euch weiterhin als Stichwortgeber für diese unsägliche Debatte missbrauchen zu lassen! Es gibt wahrlich bessere Themen, die man besprechen sollte.
  • Karin Decker-That

    55Karin Decker-That schrieb am 28.08.2017, 11:20 Uhr:
    Das Menschenrecht auf Schutz des Eigentums, welches zu verteidigen sich der eingetragene Verein "ResRO - Restitution und Menschenrechte in Rumänien" aufgrund der während des Kommunismus durchgeführten Konfiskationen in Rumänien und der nach 1989 gefestigten Kleptokratie (= Herrschaft der Diebe) als Hauptanliegen vorgenommen hat, wird leider nicht von allen als Menschenrecht anerkannt. Alle Ideologien, sowohl die linken, als auch die rechten, hatten und haben damit die allergrößten Probleme.

    Es ist darum nicht verwunderlich, wenn einzelne Personen den ResRO e.V. als Menschenrechtsorganisation in Frage stellen.

    Interessant, dass es sich dabei um Verteidiger des Lobbyisten Dr. Bernd Fabritius handelt, der den Siebenbürger Sachsen über Jahre hinweg Lügenbarone der rumänischen Regierung in Dinkelsbühl vorgeführt hat, die unseren Landsleuten das Blaue vom Himmel, bzw. restitutio ad integrum versprochen hatten!
  • H. Binder

    56 • H. Binder schrieb am 28.08.2017, 17:16 Uhr:
    Es ist das gute Recht jedes Siebenbürger Sachsen auf die Themen aufmerksam zu machen, die ihn beschäftigen. Dass es sich bei vielen dabei in erster Linie noch um Wiedergutmachungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und danach handelt, wie Rückerstattung enteigneten Vermögens, Kriegsopferentschädigungen, Zwangsarbeiterentschädigungen u.ä. sollte auch von unserem Verband ernst genommen werden. Viele unserer Landsleute haben daher kein Verständnis dafür, dass Dr. Fabritius sich kaum mit diesen Fragen beschäftigt, dafür seine ehrenamtliche Tätigkeit in unserem Namen als Sprungbrett für eine neue hochbezahlte Karriere nutzt, von der viele von uns nur träumen können.
    Daneben fragen ich mich wie viele andere auch, wieso holt sich Dr. Fabrtius als deutscher Staatsbürger zwei Doktortitel aus Rumänien, statt ehrlicherweise in der Bundesrepublik zu promovieren bzw. auf welcher Grundlage er seinen Dr.h.c. erhalten hat. Was auch immer vorgegangen ist, es besteht die Gefahr, dass er sich als Abgeordneter des Deutschen Bundestages von rumänischer Seite erpressbar macht.
    Diese und weitere Fragen die von mir bereits früher gestellt wurden, sind bis heute leider unbeantwortet geblieben.
  • schiwwer

    57 • schiwwer schrieb am 28.08.2017, 22:41 Uhr (um 22:42 Uhr geändert):
    Hier wird niemand das Menschenrecht auf Schutz des Eigentums in Frage stellen, auch nicht die "kleptokratischen Strukturen" unseres Herkunftslandes.

    Aber seine Ansprüche auf Restitution durchsetzen zu wollen, indem man/frau (oder der Einfachheit halber "Frau Decker That") auf einem denkbar entfernten Nebenschauplatz (Siebenbürger Zeitung) mit Anschuldigungen, spitzig- maliziösen Diffamierungen vom Schreibtischstuhl aus seine Ansprüche geltend zu machen, dass die Verbandsleitung sich gefälligst um die Rückgabe DER Immobilie zu kümmern habe, das ist echt Stoff für eine sächsische Kommedie.
  • Karin Decker-That

    58Karin Decker-That schrieb am 29.08.2017, 16:05 Uhr (um 16:19 Uhr geändert):
    So komisch finde ich das nicht, dass ein Dr. Bernd Fabritius im Namen aller Siebenbürger Sachsen (weltweit) handelt und verhandelt, ohne von diesen als deren legitimer Vertreter gewählt worden zu sein. Es gibt keine „siebenbürgisch-sächsische Nation“, deren Präsident er sein könnte. Im „Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland“ und in dessen Partnervereinen – weltweit – sind nicht einmal ein Zehntel derer Mitglied, die einst als Siebenbürger Sachsen in Siebenbürgen lebten oder von denselben abstammen, geschweige derer, die immer noch oder bereits wieder in unserer Heimat leben. Das Verratspotential wichtiger – nachgerade vitaler – Interessen der Siebenbürger Sachsen durch einen nicht von ihnen gewählten Lobbyisten, der so wichtige Themen, wie die Restitution, besetzt, aber nicht wirklich bedient, ist immens. Welche Konsequenzen folgen denn für Dr. Fabritius und seine Gefolgschaft daraus, dass die Bukarester Kleptokraten ihm und den Siebenbenbürger Sachsen in Dinkelsbühl, in Berlin oder in Bukarest mehrfach zugesichert haben, für zügige und umfängliche Restitutionen zu sorgen, während sie in Wahrheit nur zur Verschleppung der Rückgaben beigetragen haben?

    Für diejenigen, die von Konfiskationen und Rückgaben nicht betroffen sind, und für alle bundesdeutschen Gäste solcher Propagandaveranstaltungen oder Empfänger derartiger „Erfolgsmeldungen“ in den Medien wird der Eindruck zurückbleiben, Rumänien sei redlich darum bemüht, die Restitutionen durchzuführen. Da die Nicht-Betroffenen das Thema auch nicht groß verfolgen, werden sie ferner bald der irrigen Meinung sein, die Regierung Rumäniens habe inzwischen für umfängliche Rückgaben konfiszierter Immobilien gesorgt, zumal Politiker, wie Dr. Bernd Fabritius, bei nächster Gelegenheit erklären, kein ehemaliges Ostblockland habe in so großzügigem Umfang für Restitutionen gesorgt, wie eben Rumänien! – Leider ohne, dass die betroffenen Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben viel davon mitbekommen oder gar zurückbekommen hätten. Aber Letzteres erwähnt Dr. Bernd Fabritius bei seinen Lobeshymnen auf Rumänien freilich nicht.

    Solchermaßen ist Dr. Bernd Fabritius und seine Entourage ein Propagandainstrument der rumänischen Kleptokraten. Erst wenn er den Spieß umdrehen würde, um die Banditen Banditen zu nennen, die Diebe Diebe, die Betrüger Betrüger, wenn er zudem eine Sammelklage gegen die die EU und das europäische Wertesystem gefährdende rumänische Regierung anstreben würde, wäre meiner Meinung nach seine Glaubwürdigkeit erwiesen. Ansonsten bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass wir es mit einem Opportunisten zu tun haben, der eher in die Regierung Rumäniens gehört, als in den Deutschen Bundestag, schon gar nicht aber an die Spitze der Siebenbürger Sachsen (die es so, als Spitze, auch gar nicht gibt; alles Diesbezügliche ist nichts als Anmaßung).

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