Ergebnisse zum Suchbegriff „Honterus Denkmal“
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"Von Quellen und Mündungen": Hellmut Seilers Festansprache beim Honterusfest
Die „Quellenrede“ des Honterusfestes am 7. Juli 2019 in Pfaffenhofen (siehe Bericht in der SbZ Online) hielt der Lyriker, Übersetzer und Satiriker Hellmut Seiler. Am 19. April 1953 in Reps geboren, besuchte Hellmut Seiler die dortige Allgemeinschule, die deutschsprachige Abteilung des Șaguna-Lyzeums und die 12. Klasse der Honterusschule in Kronstadt. Nach dem Bakkalaureat studierte er von 1972 bis 1976 Philologie (Deutsch und Englisch) in Hermannstadt und wirkte danach als Lehrer in Neumarkt am Mieresch (Târgu Mureș). Nach seiner Aussiedlung 1988 war Seiler u.a. Lehrer an der Kaufmännischen Schule in Backnang. Seit Kurzem in Rente, widmet er sich verstärkt seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Seine Festrede „Von Quellen und Mündungen“ in Pfaffenhofen wird im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
„Diese Kraft ist über Generationen erfahrbar“ - Christa Wandschneider spricht an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen über Begegnungen
Ein langer Fackelzug erhellte am Pfingstsonntagabend die Straßen Dinkelsbühls. Ziel der von der Knabenkapelle Dinkelsbühl angeführten Prozession war die vor mehr als 50 Jahren errichtete, den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihte Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Dort hielt die Bundesfrauenreferentin Christa Wandschneider, auch Frauenreferentin des Landesverbandes Bayern, die traditionelle Rede an der Gedenkstätte - ein Programmbeitrag des den Heimattag 2018 mitausrichtenden Landesverbandes Bayern. Die Ansprache wird hier im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Michael Kroners lesenswertes Stephan-Ludwig-Roth-Buch
Ein weiteres Buch über Stephan Ludwig Roth? Ja, ein weiteres Buch über Stephan Ludwig Roth! Und was für eins! Ein lesenswertes, ein handliches, ein umfassend überlegtes und geschickt formuliertes und gestaltetes Buch mit Tiefgang. Und das, obwohl Stephan-Ludwig-Roth-Literatur keineswegs Mangelware ist. „Über keinen Siebenbürger Sachsen gibt es ein so umfangreiches Schrifttum, wie über ihn. Es zählt annähernd eintausend Titel…“, schreibt Dr. Michael Kroner im einführenden Überblick zu seinem neuen Buch „Stephan Ludwig Roth – Lebenswerk eines namhaften Siebenbürger Sachsen – Zum 220. Jahrestag seiner Geburt.“ mehr...
Der Prozess Stephan Ludwig Roths
Stephan Ludwig Roth (1796-1849) gehört neben dem Humanisten und Reformator Johannes Honterus, dem Gubernator Siebenbürgens Samuel von Brukenthal, dem Bischof und Historiker Georg Daniel Teutsch sowie dem Vater der Weltraumfahrt Hermann Oberth zu den bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten. Er war Schulmann, Pfarrer, Publizist, Volkswirtschafter, Politiker. Über keinen anderen Siebenbürger Sachsen gibt es ein so umfangreiches Schrifttum wie über ihn. Es zählt annährend tausend Titel. Sein pulsierendes Leben und Werk hat dichterische Gestaltung gefunden in zahlreichen Gedichten und Liedern, in Erzählungen, in zwei Romanen und drei Dramen und Festspielen. Lesen Sie im Folgenden die Fortsetzung des Beitrags "Zum 220. Jahrestag der Geburt Stephan Ludwig Roths". mehr...
Das "Projekt Schloss Horneck" pragmatisch fortführen
Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar wurde 1960 vom Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen „Johannes Honterus“ erworben, um hier ein Zentrum für Siebenbürger Sachsen außerhalb der Heimat zu schaffen. Entstanden ist in 55 Jahren nicht nur ein Alten- und Pflegeheim, sondern auch eine „Kulturburg“ von europäischer Bedeutung. Am 3. Juni 2015 hat der Honterusverein nun Insolvenz angemeldet (diese Zeitung berichtete). Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen und wie reagieren die Siebenbürger Sachsen darauf, hat Siegbert Bruss in einem Gespräch Dr. Bernd Fabritius, MdB, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., und Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, Vorsitzender des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates e.V., befragt. Die beiden Verantwortlichen kündigen eine Reihe von Gesprächen und Maßnahmen an, die primär den Erhalt der siebenbürgisch-sächsischen Kultureinrichtungen in ihrer Einheit anvisieren. mehr...
Heimattag 2015: Buchpräsentation Jost Jürgen Schneider mit Begleitausstellung von Dr. Theo Damm (Aquarelle)
„Ich bin Siebenbürger,“ stellt sich Jost Jürgen Schneider am 24. April 2015 im Stuttgarter Haus der Heimat vor – bemerkenswert insofern, als er, der mit neun Jahren Siebenbürgen verlassen hat, seit 71 Jahren fern der Heimat lebt. Der Vergleich mit einem Baum, der „seine Ressourcen über die Wurzeln aus der Erde bezieht“, drängt sich auf. So weiß auch der Autor seine Wurzeln dort, in seinem Geburtsort Bistritz.
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Mit schwa’m Herzen und mit Hoamweh trin: Chronologie des Gedenkens an die Einwanderung der Landler
Die heutige Verbindung der Landler zu ihrer Urheimat Bad Goisern im Salzkammergut will die nachfolgende Chronologie des feierlichen Gedenkens an die Einwanderung der Landler nach Neppendorf erklären. Das Evangelische Bildungswerk Oberösterreich und die Marktgemeinde Bad Goisern laden auch heuer wieder zur traditionellen Wanderung und zum gemeinsamen Feiern nach Bad Goisern ein. Im Rahmen des Veranstaltungswochenendes vom 4. bis 6. Juli wird auch der 280-jährigen Transmigration der Evangelischen aus dem Salzkammergut nach Siebenbürgen gedacht (Programm siehe in einem separaten Artikel in der heutigen SbZ Online). mehr...
Schäßburg aus kunstgeschichtlicher Sicht
Renate Schuster, aus Schäßburg stammend, hat ihre kunstgeschichtliche Doktorarbeit ihrer Herkunftsstadt gewidmet. Die umfangreichen, von ihr herangezogenen Quellen fand sie in den Archiven von Neumarkt am Mieresch, Hermannstadt und Kronstadt wie in den Institutionen von Schäßburg. Die Stadt wurde 1999 als herausragendes Zeugnis der Kultur der Siebenbürger Sachsen als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. mehr...
Erinnerung als Notwendigkeit
Ein außergewöhnlich langer Fackelzug bewegte sich am Pfingstsonntagabend durch die Straßen Dinkelsbühls hin zur Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade. Die traditionelle Rede an der den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweihten Gedenkstätte hielt Wolfgang Wittstock. Wie der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt ausführte, sei „unser Totengedenken hier in Dinkelsbühl (…) keine sinnentleerte Zeremonie, sondern eine Notwendigkeit“. Die „Gräuel der Vergangenheit“ müssten „lebendige Erinnerung bleiben“, damit sie sich nicht wiederholen können. Wolfgang Wittstocks Rede an der Gedenkstätte wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Siebenbürgisch-Sächsisches Verdienstabzeichen „Pro Meritis“ an Wilhelm Ernst Roth
Am 26. März wurde Wilhelm Ernst Roth in München im Rahmen der Sitzung des Gesamtvorstandes des Landesverbandes Bayern das Siebenbürgisch-Sächsische Verdienstabzeichen „Pro Meritis“ verliehen. Roth, ein verdientes Mitglied der Kreisgruppe Augsburg, deren Kulturreferent er in den Jahren 1989 bis 2010 war, ist durch seine vielfältigen Tätigkeiten im Bereich siebenbürgisch-sächsischer Kultur vielen Landsleuten weit über die Grenzen der Kreisgruppe Augsburg hinaus bekannt. In ihrer Laudatio hob die Landesvorsitzende Herta Daniel in Vertretung des Bundesvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius die Verdienste des Geehrten hervor. mehr...







