Ergebnisse zum Suchbegriff „Kriegsverbrechen“

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10. November 2015

Kulturspiegel

Film über außergewöhnlichen Rechtsgelehrten aus Siebenbürgen

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, jenes schrecklichen Angriffskriegs, der Millionen Menschen das Leben gekostet hat, 70 Jahre nachdem der Völkermord der Nazis öffentlich gemacht wurde, scheint die Welt um keinen Deut besser geworden zu sein, fliehen wieder hunderttausende Menschen als Opfer blindwütiger Diktatoren vor Tod und Not. Da kommt ein Film gerade richtig, der ab 13. November im Vertrieb von W-Film in deutschen Kinos zu sehen sein wird: „A Man Can Make a Difference“ von Ullabritt Horn, das sensible Porträt des Benjamin Ferencz, geboren 1920 als Kind eines jüdischen Schusters in Siebenbürgen. mehr...

13. April 2005

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Aufklärung über Flucht und Vertreibung

Auf der Hauptversammlung des Kreisverbandes Ansbach des Bundes der Vertriebenen (BdV) Mitte März in Heilsbronn wurden aktuelle Aufgaben erörtert und grundsätzliche Postitionen bezüglich der Flucht und Vertreibung abgestimmt. mehr...

18. Februar 2005

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Moralische Wiedergutmachung für Deportierte

Vor 60 Jahren wurden 130 000 Deutsche aus Rumänien, Jugoslawien und Ungarn zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt, ein Willkürakt, den die sowjetische Besatzungsmacht angeordnet hatte und unter Mitwirkung der Polizeibehörden dieser Länder durchführen ließ. In zahlreichen Veranstaltungen erinnern Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben und andere Südostdeutsche an die traumatischen Ereignisse, die kaum eine Familie verschont haben. Die siebenbürgische Landsmannschaft setzt sich für mehr öffentliche Anerkennung der Zwangsarbeiter ein. mehr...

17. Februar 2005

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Mit Würde und Zuversicht der Deportation gedacht

"Würdig und der Zukunft zugewandt", so äußerte sich ein Teilnehmer über die beiden großen Gedenkveranstaltungen aus Anlass der Deportation von Deutschen aus Rumänien zu langjähriger Zwangsarbeit in die damalige Sowjetunion vor 60 Jahren, im Januar 1945. Dabei gab es ein lokales Novum: Die Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen der siebenbürgischen Landsmannschaft veranstaltete erstmals mit den Banater Freunden groß angelegte Gedenkstunden am Samstag, dem 22. Januar, im Aufseß-Saal des Germanischen National Museums Nürnberg. Der Historiker Günter Klein hielt einen überzeugenden Vortrag über die Verschleppung und präsentierte dabei Stalins Deportationsbefehl. mehr...

27. Januar 2005

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Leserecho: Differenzen in der Bewertung

Leserbrief von Professor Axel Azzola zum Artikel "Deportation vor 60 Jahren war völkerrechtliches Kriegsverbrechen" von Dr. Michael Kroner, erschienen in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 12. Januar 2005. mehr...

12. Januar 2005

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Deportation vor 60 Jahren war völkerrechtliches Kriegsverbrechen

Spricht oder schreibt man in der Bundesrepublik Deutschland über Verschleppung von Deutschen zu Zwangsarbeit in die Sowjetunion am Ende des Zweiten Weltkrieges, gerät man nicht selten in Verdacht, diese Aktion gegen Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands aufrechnen zu wollen mit der Absicht, die Ausbeutung von Ost- und Fremdarbeitern in Deutschland zu relativieren. Die Deportation von Deutschen, so der Vorbehalt, sei eine natürliche Folge der von der Wehrmacht verschleppten Zivilpersonen nach Deutschland sowie deren Zerstörungen in den besetzten Ländern gewesen, so dass die sowjetischen Forderungen nach Arbeitskräften für den Wiederaufbau zu rechtfertigen gewesen seien. Deshalb sollte kein Aufhebens darüber gemacht werden. mehr...