Ergebnisse zum Suchbegriff „Rente Aufenthalt Rumaenien“
Artikel
Ergebnisse 1-5 von 5
Geheimdienstlich äußerst intensiv ins Visier genommen/Der Dichter und Übersetzer Wolf von Aichelburg
Bereits in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ist Wolf von Aichelburg (1912–1994), an dessen dreißigsten Todestag am 24. August 1994 diese Zeilen erinnern möchten, mit Gedichten und Essays öffentlich in Erscheinung getreten. Wegen der langen Haft- und Deportationszeiten – aufgrund seines rund zwölfjährigen Freiheitsentzugs dürfte er derjenige siebenbürgisch-deutsche Schriftsteller sein, der am längsten unter den Zwängen der kommunistischen Diktatur in Rumänien gelitten hat – konnte er bis Ende der 1960er Jahre kaum etwas veröffentlichen, obwohl er auch unter prekären Umständen immer wieder geschrieben und übersetzt hatte. Sein erstes Buch, der 1958 bereits ausgedruckte Band mit Erzählungen „Die Ratten von Hameln“, wurde 1959, während sich Aichelburg in Kronstadt in Untersuchungshaft befand, eingezogen und aus Buchhandlungen und öffentlichen Bibliotheken entfernt. Doch Ende der 1960er und in den 1970er Jahren – nun in relativer Freiheit lebend und von den Lockerungen der Zensur profitierend – erschienen in zwangsloser und rascher Folge gleich mehrere der eigenständigen Schriften und Übersetzungen des Autors, was dazu führte, dass er in kürzester Zeit zu den anerkanntesten und beliebtesten Schriftstellern der damals noch recht lebendigen rumäniendeutschen Literatur avancierte. mehr...
Exodus – Zeitzeugen berichten
Das Ende des totalitären Ceaușescu-Regimes markiert einen epochalen Einschnitt in der Geschichte der rumäniendeutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen. Mit den komplexen Prozessen des Exodus hat sich der Historiker Prof. Dr. Hans-Christian Maner in seinem Beitrag „Das Ende der Geschichte? Siebenbürger Sachsen 30 Jahre nach dem Exodus“ auseinandergesetzt. Die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung hat Zeitzeugen dazu aufgerufen, über ihre persönlichen Erfahrungen von Heimatverlust und neuer Existenzgründung zu berichten. Wie bereits in der Siebenbürgischen Zeitung (SbZ) Online vom 23. November 2020 und der SbZ Online vom 23. Dezember 2020 können Sie nachfolgend weitere ausgewählte Zeitzeugenberichte lesen. mehr...
Lehrermangel an deutschen Schulen in Rumänien
Hermannstadt – Deutsch ist die zweitwichtigste Fremdsprache in Europa. Das deutschsprachige Schulsystem in Rumänien, Erbstück der deutschen Minderheit, mit landesweit über 60 Schulen und ca. 19.000 Schülern, sucht seinesgleichen in Osteuropa. Beliebt sind sie heute vor allem bei rumänischen Eltern, die sie als Kaderschmieden für ihre Kinder betrachten. mehr...
Waldhüttner und Großlassler besuchen alte Heimat
Wir – einige gestandene Frauen aus München – hatten die Kindheit gemeinsam in Großlasseln verbracht. Nun, da wir alle in Rente sind, kam uns die Idee: Wie wäre es, eine gemeinsame Reise in die Vergangenheit – in die Kulturlandschaft unserer Kindheit – zu unternehmen? Dieser Gedanke wurde weitergesponnen und schon konnten wir unseren Landsmann aus Waldhütten, Michael Orend, als Reiseplaner und -leiter gewinnen. Im Nu hatte er vierzig interessierte Teilnehmer organisiert – und auch den erfahrenen Reisebusunternehmer Michael Schmidt, der die Reise selbst durchführte. Unser bunt zusammengewürfeltes Grüppchen bestand größtenteils aus Siebenbürgern – aus Lasseln, Waldhütten und anderen Gemeinden.
mehr...
Rentenproblematik erneut thematisiert
Auf Vermittlung der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Dr. h.c. Susanne Kastner, MdB, fand am 22. Mai ein Gespräch von landsmannschaftlichen Vertretern mit dem für Rentenfragen zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Franz Thönnes, MdB, statt. Thema waren die unbefriedigende Situation im Zusammenhang mit den Übergangsvorschriften zur 40%-Kürzung sowie weitere Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich der Rentenversorgung der Spätaussiedler aus Rumänien. mehr...



