Ergebnisse zum Suchbegriff „Vortrag Muenchen Heute“
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Jahresempfang des Hauses der Heimat Nürnberg
1617 stand das Reformationsjubiläum im Zeichen des Zusammenrückens der Protestanten, 1717 wurde Martin Luther als Pietist und Frühaufklärer gefeiert, 1817 sah man, da es um die Entstehung der deutschen Nation ging, in ihm den deutschen Nationalhelden, und 1917, im Ersten Weltkrieg, wurde „Ein feste Burg ist unser Gott“ zum Sinnbild des trotzigen Durchhaltens. Ganz andere Herausforderungen spielen beim Reformationsjubiläum 2017 eine Rolle. Welche und wie sie angegangen werden, erläuterte am 24. Januar Dr. Ekkehard Wohlleben, der Leiter der evangelischen stadtakademie nürnberg und Ökumenebeauftragter im Kirchenkreis Nürnberg sowie Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nürnberg in seinem Vortrag „Kirchenspaltung oder Neuaufbruch? Reformationsjubiläum im Zeichen der Ökumene“. mehr...
"Getrennt und doch verbunden": Siebenbürger Sachsen wollen ihre Gemeinschaft neu beleben
Die siebenbürgisch-sächsischen Organisationen in Deutschland und ihre Partner in Siebenbürgen haben ihre Zusammenarbeit in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Die Potentiale dieser Zusammenarbeit wurden auf der Tagung „Getrennt und doch verbunden“ vom 28. bis 30. Oktober 2016 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen erörtert. Fazit: Die Siebenbürger Sachsen von hüben und drüben bündeln ihre Kräfte bestens, um ihre Kultur zu erhalten und die Gemeinschaft zu pflegen. „Die Gemeinden mögen lebendige Gemeinden sein“, sagte Heinz Hermann, Stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V., der die Tagung zusammen mit dem Vorsitzenden Hans Gärtner moderierte: Wir sollten uns nicht nur um Kirchenburgen und Steine kümmern, sondern auch um die Menschen, betonte Heinz Hermann. mehr...
Wunn ich sachsesch schreiwe wäll - Mundartseminar in Stuttgart
„Wunn ich sachsesch schreiwe wäll“ war der Titel eines Textes, der bei der Autorenlesung am 17. September im Haus der Heimat in Stuttgart vorgetragen wurde. Gleichzeitig eignet er sich auch als Überschrift der gesamten Veranstaltung, klingen in ihm doch deren beide Grundanliegen an: sich austauschen über die Freude am Siebenbürgisch-Sächsischen, aber auch über Unsicherheiten beim Schreiben desselben. Wobei Letzteres vor allem im Seminar am folgenden Tage zur Sprache kam, während der vertraute Laut in heiteren oder besinnlichen Beiträgen am Leseabend die 14 Autoren mit einem zahlreich erschienenen und dankbaren Publikum verband. Dass sich darunter viele neue Gesichter befanden, rechtfertigt den Ortswechsel nach Stuttgart. mehr...
Ein siebenbürgisch-sächsischer Freund: Zum 90. Geburtstag von Harald Zimmermann
Er wurde vor neunzig Jahren, am 12. September 1926, in Budapest geboren, kam als Dreijähriger nach Wien, wo er zur Schule ging, studierte, Magister und doppelter Doktor (der Theologie und der Geschichte) wurde, seine berufliche Laufbahn begann, die dann mit Professuren in Saarbrücken und Tübingen gekrönt wurde, er kennt auch den kleinsten Ort des Burgenlandes, da er in dessen evangelischen Gemeinden als Student und junger Pfarrer wandernd gepredigt hat, er ist ein bedeutender deutscher Mediävist von europäischem Format. Und doch ist Univ.-Prof. Dr. theol. Dr. phil. Dr. h.c. mult. Harald Zimmermann vor allem – ein überzeugter Siebenbürger Sachse. mehr...
Vortrag über die Landler im HDO in München
„San gur kemi“ – das könnte wer gesagt haben an diesem Donnerstagabend. Waren wirklich „alle“ gekommen? Jedenfalls zahlreiche heute im Großraum München lebende Landler, aber auch viele andere Zuhörer, die am Vortrag interessiert waren, den Dr. Mathias Beer aus Tübingen zum Thema „Zwangsmigration aus konfessionellen Gründen im Habsburgerreich“ am 14. Juli im Haus des Deutschen Ostens in München gehalten hat. Von dem starken Publikumszustrom überrascht zeigte sich der Direktor des Hauses, Prof. Dr. Andreas Otto Weber, der sich in einführenden Worten auch an einen Aufenthalt im österreichischen Salzkammergut erinnerte. Einleitend wurde gesagt, dass der Vortrag sich in die Reihe der in enger Zusammenarbeit des Hauses mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland organisierten Veranstaltungen einordnet.
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Mut zu Neuem! Kultur- und Frauenreferenten-Tagung inspiriert vielfältig
Wenn eine Kirchenrätin und eine Schauspielerin aufgeschlossene Ehrenamtliche aus 14 Kreisgruppen treffen und sich gegenseitig mitreißen sowie aufeinander einlassen, entstehen nicht nur fortschrittliche Gedanken und Mut machendes Gemeinschaftsgefühl, sondern auch spontan Verse über die Tagung, die sich schwerpunktmäßig dem Lutherjubiläum 2017 in den Kreisgruppen widmete. Zur Tagung „Siebenbürgisch-sächsischer Kreisverband und 500 Jahre Reformation“ am 16. und 17. April in Roßtal bei Nürnberg hatte der Landesverband Bayern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland eingeladen. mehr...
Nürnberg: „So viele Kirchenburgen … das gab es bei uns nicht!“
… sagte Olga Vetter, die aus Friedental (Russland) stammt und seit 1995 in Nürnberg lebt. Sie hat die Siebenbürger Sachsen erst im Haus der Heimat getroffen und bis jetzt schon viele Besonderheiten unserer Landsleute kennengelernt. Dass in jeder Ortschaft solche mächtigen Kirchen mit Ringmauern stehen, ist ja auch einmalig. Die Ankündigung „Einblicke ins Zwischenkokelgebiet – Eine Kulturlandschaft in Siebenbürgen“ mit dem Plakat von Hans-Werner Schuster und die musikalische Umrahmung der Nadescher Adjuvanten wurden begeistert im Raum Nürnberg zur Kenntnis genommen. Etwa 120 Leute kamen und haben am 15. November im Gemeindehaus der Nikodemuskirche Nürnberg einen äußerst fundierten Vortrag des Historikers Martin Rill erleben können. Die präsentierten Fakten und Daten wurden aufmerksam verfolgt und die besonderen Ortsschätze in Bilderform bewundert.
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8. Internetseminar in Bad Kissingen: Kulturprojekte im digitalen Zeitalter
Am zweiten Adventswochenende (4.-6. Dezember) trafen sich 30 interessierte Landsleute zum 8. Internetseminar in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen. In einer Zeit, da Krieg wieder als Ultima Ratio nicht nur gedacht, sondern auch geführt wird, war das Workshop-Thema Kultur sehr gut gewählt. Dass wieder Krieg herrscht, hängt mit dem Versagen der Vermittlung von Werten zusammen, die den Inhalt der Kultur einer Gesellschaft ausmachen. Gerade für junge Menschen ist die Vermittlung von Kultur eminent wichtig, um eine Identität zu entwickeln, ein Zuhause, eine Perspektive und Halt zu finden. Denn wenn sie sich selbst überlassen werden, besteht die Gefahr der Verwahrlosung. In ihrer Verzweiflung sind sie dann verführbar für „radikale Lösungen“, wie das an den zu Terroristen gewordenen Einwanderer-Kindern in Frankreich zu sehen ist. mehr...
Nösner Tagung in Bad Kissingen über Stadt- und Kulturgeschichte
„Wir wollen anknüpfen an der von euren sächsischen Vorfahren in Jahrhunderten geschaffenen, hochentwickelten, dynamischen Zivilisation mit ihrer prägnanten Architektur, mit ihren ertragreichen Bildungseinrichtungen, mit ihrem soliden Gemeinschaftssinn, und das heutige Bistritz als moderne europäische Stadt auf dem Wege des Fortschritts, des Wohlstands, der kulturellen Vielfalt in die Zukunft führen.“ So resümierte Ovidiu Teodor Crețu, Bürgermeister der Stadt Bistritz und echter Freund und Förderer der HOG Bistritz-Nösen, das Geschehen am Ende einer Tagung in Bad Kissingen zum Thema „Mitteleuropäische Stadt- und Kulturgeschichte am Beispiel von Bistritz und dem Nösnergau in Siebenbürgen“. In Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Nürnberg lud die Heimatortsgemeinschaft Bistritz-Nösen vom 20. bis 22. November zu einem Seminar in der Bildungs-und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ ein. Der Einladung folgten über 60 Gäste (vorwiegend HOG-Mitglieder) und eine hochrangige Delegation von neun Personen aus Bistritz unter der Leitung von Bürgermeister Ovidiu Crețu. Sie alle wurden am Freitagabend (20. November) vom Vorsitzenden der HOG Bistritz-Nösen Dr. Hans Georg Franchy und Studienleiter Gustav Binder herzlich begrüßt. mehr...
Georg Aescht über die rumäniendeutsche Literatur der Gegenwart
Die Gäste im Saal wissen wohl, dass sie ein schwieriges Thema erwartet. Renate Kaiser begrüßt sie und stellt den Referenten vor. Georg Aescht wurde 1953 in Zeiden geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Klausenburg unterrichtete er dort als Deutschlehrer an einem deutschen Gymnasium und arbeitete mit an Lehrbüchern für deutsche Literatur (Muttersprache). Es folgten literaturkritische Publikationen und Übersetzungen aus dem Rumänischen wie auch aus dem Englischen. mehr...








