Kinderecke

Kängdervärschker

Doris Hutter

Liebe Kinder,
in den 1980er Jahren schrieb ich als junge Mutter für meine drei Kinder sächsische Kinderverse zum Spielen und die-Welt-Entdecken. Sie sollten der damaligen Lebenswelt der Kinder entsprechen. Beim Mundartdichtertreffen in Urwegen 1982 las ich vor großem Publikum meine ersten Kinderverse vor und die Leute merkten, dass es viel zu wenige sächsische Kinderverse gab. Also schlug Horst Schuller-Anger, Redakteur bei der Zeitung Karpatenrundschau, mir vor, ein eigenes Kinderbüchlein zu schreiben. Dies erschien 1988 im Verlag Ion Creangă (Bukarest) unter dem Titel Kängdervärschker vun Doris Hutter und wurde von Dana Schobel-Roman bebildert.

Inzwischen sind viele Jahre vergangen und nun habe ich meine einstigen Kinderverse an die heutige Realität der Kinder angepasst und 2026 für euch eingelesen. Meinen Enkelkindern gefallen besonders die Verse zu den Tieren – in der Agnethler Mundart, die auch ihre Mutter mit ihnen spricht. Hier im Internet habe ich allerdings die Hermannstädter Mundart gewählt, sie wird auch „städtisch“ genannt. Warum ich sie gewählt habe? Weil sie dem Deutschen näher ist, somit leichter zu verstehen und zu schreiben als die Agnethler Mundart. Ihr dürft sie gerne in die Mundart eurer Familie übersetzen! Ob ihr da immer den passenden Reim findet? Viel Spaß beim Sächsisch sprechen und schöne Reime finden!

Bibliografische Angaben: Doris Hutter: Kängdervärschker, Ion Creangă Verlag, Bukarest 1988

Texte

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