28. September 2019

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Heimattreffen in Rode

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass wir uns alle zwei Jahre Anfang August auf den Weg nach Rode begeben – so verbrachten auch in diesem Jahr rund 150 Roderinnen und Roder mit Freunden am 3. und 4. August zwei wundervolle Tage in Rode.
Bereits eine Woche früher war eine Gruppe von acht jungen Männern und Frauen nach Rode gereist, um ehrenamtlich wichtige Arbeiten hauptsächlich auf dem Friedhof zu verrichten. Über diesen Arbeitseinsatz berichten wir gesondert auf unserer Home-page sowie in unseren Roder Nachrichten. Ein großer Dank ergeht an alle, die diesen Arbeitseinsatz ermöglicht und erbracht haben, für die zahlreichen Geldspenden, für die von den Männern erbrachten Arbeiten sowie für die Verpflegung durch die Frauen. Das Heimattreffen begann am Samstag, dem 3. August, mit einem Gottesdienst mit Bezirksdechant Hans Bruno Fröhlich, begleitet von Hans Bruno Roth als Kantor. In seiner Begrüßungsansprache stimmte Hans Karl Bell auf das Treffen ein und begrüßte auch Pfarrer i.R. Dr. Rolf Binder und den Landeskirchenkurator Friedrich Philippi. Während dieses Gottesdienstes wurde die goldene Konfirmation der Jahrgänge 1953-1954 gefeiert. Derer, die aus den Reihen der damaligen Konfirmanden nicht teilnehmen konnten oder bereits verstorben sind, wurde namentlich gedacht.

Leider stellte sich über Nacht der vorhergesagte Wetterumschwung ein und tagsüber regnete es stark. Doch wir hatten vorgesorgt und verlegten die Feier in den Gemeindesaal, wo an festlich gedeckten und geschmückten Tafeln das gemeinsame Mittagessen serviert wurde. Den ganzen Tag hindurch begleiteten und begeisterten uns Gerhard und Hermann Roth mit ihrer Musik. Für den Nachmittag hatte Johanna Meltzer-Rethmeier eine Besichtigung der ehemaligen alten Orgel von Rode organisiert, die restauriert in der Reformierten Kirche von Păuci­șoara in der Nähe von Târnaveni steht. Die Jahrgänge 1953-1954 feierten goldene ...Die Jahrgänge 1953-1954 feierten goldene Konfirmation in Rode, von links: Margarete Pop (geborene Elekesch), Gerda Knall (geborene Schuller), Martin Krestel, Hildegard Hedrich, Dechant Dr. Bruno Fröhlich, Hildegard Hedrich (geborene Zilles), Hans Karl Bell, Hildegard Emrich (geborene Kosper). Foto: Hermann Depner Im ehemaligen Pfarrhaus gestaltete Walter Schuller, Traun/Österreich, eine sehr interessante Ausstellung, die kartographische Lagepläne mit Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Höfen und ehemaligen Bewohnern ebenso enthielt wie Weinbergs- und Flurnamen, Nachbargemeinden und andere wichtige Informationen zu unserem Heimatort Rode. Wir danken Walter Schuller für die Ausstellung und interessante Führung, allen Besuchern sei für das Interesse gedankt.

Abends stärkten sich alle mit Spezialitäten vom Grill und tanzten ausgiebig beim anschließenden Ball.

Am Sonntag nutzten wir die frei verfügbare Zeit für Spaziergänge und Besuche im Dorf. Nach den starken Regenfällen des Vortags lachte wieder die Sonne, so dass wir den Tag im Freien verbringen konnten, in dem schön gelegenen Garten unseres Begegnungshauses. Hier schmeckten die traditionellen Schmalzbrote mit Zwiebeln besonders gut, aber auch die Melonen, Maiskolben sowie Kaffee und Kuchen. Auch der Friedhofsbesuch konnte nachgeholt werden, der am ersten Tag bei Regen nicht möglich war, um die Familiengräber aufzusuchen und dort Blumen niederzulegen. Gleichzeitig konnte man das Ergebnis des vorangegangenen Arbeitseinsatzes bewundern: Unser Friedhof hat noch nie so sauber und gepflegt ausgeschaut.

Im warmen Licht der untergehenden Sonne servierten unsere rumänischen Freunde abends viele typische Spezialitäten in Form eines reichhaltigen kalten Büfetts sowie Bohnengulasch aus dem Kessel. Danach wurde bei Lagerfeuer bis zum späten Abend gemeinsam gefeiert und gesungen, musikalisch angeführt von Gerhard und Hermann Roth.

Dieser Sommerabend und auch unser zweitägiges Heimattreffen gingen sehr stimmungsvoll mit Musik und Gesang am Lagerfeuer zu Ende. Uns bleiben viele schöne Erinnerungen an diese Tage in Rode, an viele Begegnungen und an ein gelungenes Heimattreffen. Viele Fotos von unserem Heimattreffen sind auf der Homepage www.hogrode.de zu sehen.

Wir danken unseren rumänischen Freunden und allen Helfern für die Vorbereitung und Ausrichtung unseres Treffens und allen Mitwirkenden, die zum guten Gelingen beigetragen haben. Allen Rodern, Freunden und Bekannten, die in Rode mit uns gefeiert haben, danken wir für ihre Teilnahme und freuen uns jetzt schon auf das nächste Wiedersehen in Rode.

Adelheid Roth

Schlagwörter: Rode, Treffen

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