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12. April 2021

Kulturspiegel

Der vergessene Speck

Jetzt, in Zeiten der Mobilitätseinschränkungen und Kontaktverbote, erweisen sich die sozialen Medien als optimale Überbrückungsmittel und hilfreiche, sogar kostenlose Therapien gegen Depressionen und Vereinsamung. In absehbarer Zeit wird die Menge der Smartphones die Anzahl der auf der Erde lebenden Menschen überschreiten. Diese kleinen Zauberkästen sind für viele ein Statussymbol geworden, insbesondere für die jüngere Generation. Als beinahe Alleskönner ersetzen sie nach und nach das Telefon, die Fotoapparate und Videorekorder. Auf den kleinen Bildschirmen können Zeitungen online gelesen, Lieblingsfilme und die gerade coole Band gestreamt werden. Wir sind gefangen im Hamsterrad der digitalen Kommunikation, der nutzbaren und inhaltleeren Informationen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 8 mal kommentiert.

  • sibisax

    1sibisax schrieb am 12.04.2021, 12:17 Uhr:
    Schöner und zutreffender kann man über uns "Boaflischsachsen" gar nicht schreiben!So ein Stück Speck wäre heute eine unbezahlbare Delikatesse,Colesterin hin oder her.Dann denkt keiner mehr dran und läßt es sich schmecken,und wer keinen hat ,dem läuft das Wasser im Munde zusammen.
  • Robert

    2Robert schrieb am 12.04.2021, 12:49 Uhr:
    Diese großartige Huldigung des Sachsenspecks habe ich mit großer Freude mehrfach gelesen. Wie wahr: „Für die Sachsen war der Speck nicht nur ein kalorienreiches Nahrungsmittel, er war gleichzeitig ihr Stolz, sogar ihre Identifikation.“
    Warum wohl gibt es die Bezeichnung „Bohflischsoxen“.
    Vielen Dank für diesen Artikel.
  • Holger Stefan

    3Holger Stefan schrieb am 12.04.2021, 18:39 Uhr:
    Hervorragend , dieser Artikel , der Sitten und Brauchtum …und sicherlich auch eines der „Markenzeichen „ von uns Siebenbürger-Sachsen , behandelt. Schön auch der Beitrag von Frau Cristina Cornila in der „ Salut Fogorasch „ , positiv den ˋGründern der Gemeinde ´ gestellt und nicht ˋneidisch und erniedrigend ´ uns gegenüber. Ich komme aus dem Harbachtal , kenne Schönberg ; genau so war es , ich weiß von was ich rede .
    Herr Stürner , alle Achtung , Respekt !!
  • roland73

    4roland73 schrieb am 13.04.2021, 10:17 Uhr:
    Schöne Erinnerungen an die Kinderzeit ,mit kleinen Reitstunden auf den Boahflischlieferanten inklusive helfende Kinderhände am Schwänzchen .. Danke für den Artikel
  • Holger Stefan

    5Holger Stefan schrieb am 13.04.2021, 11:04 Uhr:
    Sehr zutreffend ; passt zu unserer Vergangenheit in der alten Heimat .
    Ein gelungenes Beispiel für gelebte Siebenbürgisch - Sächsische Tradition .
    Hervorragender Artikel , berührt die sächsische Seele .
    Hut ab , alle Achtung , Respekt .
  • Christian Schoger

    6Christian Schoger schrieb am 13.04.2021, 11:22 Uhr:
    Beitrag um 11:23 Uhr von Moderation geändert.
    Ein wahrhaftiger Lesegenuss, dieser feuilletonistisch verfasste Streifzug von Johann Stürner, eine Hommage an ein ("saugutes":-) Stück siebenbürgisch-sächsischer Kultur und Kulinarik. Auch für Nicht-Siebenbürger äußerst lesenswert.
  • Noasbich

    7Noasbich schrieb am 13.04.2021, 11:37 Uhr:
    Kommentar auf der rumänischen Internetseite:
    "Dieser Speck gehörte Andreas Zikeli, Floassa 54. (ist leider verstorben). Der Speck hängt seit 1990 an diesem Platz. Vielleicht ist der Stempel ZA noch zu erkennen."
  • Holger Stefan

    8Holger Stefan schrieb am 14.04.2021, 09:29 Uhr:
    Dreimal gelesen , dreimal begeistert , diese großartige Huldigung dieses einen „Markenzeichens“ der Siebenbürger - Sachsen , dem Speck ; ja ein Stück Identität aus der Kultur unseres Volkes. Der Stolz eines jeden Hofes , einer jeden Bauernfamilie.
    Sehr gut und ermutigend auch der Beitrag der rumänischen Reporterin Cristina Cornila in der = Salut Fogorasch = . Lob und Dank für diesen Artikel .

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