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Man darf nicht aufgeben: Siebenbürgen im Wandel Interview mit Jochen Kusch, Gemeindehausbesitzer in Martinsberg
Das „Transilvanian Book Festival“, seit diesem Jahr in „Transilvanian Arts Festival“ umbenannt, ist ein ganz besonderes und hierzulande wenig bekanntes Kulturereignis, das sich ausschließlich an englisch sprechende Touristen wendet, denen Siebenbürgen und Rumänien am Herzen liegen. Es wurde im Jahr 2013 von Lady Lucy Abel Smith aus London gegründet, die zur bekannten englischen Stiftung „Mihai Eminescu Trust“ gehört und sich im malerischen Reichesdorf, neben Birthälm, ein Bauernhaus gekauft hat, wo ihre Familie die Sommerferien verbringt. Mit englischer Hilfe wurden hier die altehrwürdige Dorfkirche und die alte Prause-Orgel renoviert, wie auch im verlassenen Kindergarten eine Gaststätte eingerichtet, alles zur großen Freude des damaligen beliebten und wohlbekannten Kurators Hans Schaas. Leider hat er die Freilegung einer großartigen Wandmalerei an der Nordwand seiner Kirche nicht mehr erlebt, die seine Kirche nun noch berühmter macht. mehr...
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Artikel wurde 1 mal kommentiert.
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1 • Reini schrieb am 25.10.2026, 21:10 Uhr:Die Wiederbelebung der verlassenen Dörfer der Siebenbürger Sachsen durch neue Initiativen, Handwerker und Kulturinteressierte ist ein erster wertvoller Schritt, um den Verfall aufzuhalten. Doch die langfristige Existenz dieser historischen Orte hängt entscheidend von der nächsten Generation ab.
Ohne Schulen und Kindergärten sowie ohne das Lachen von Kindern auf den Straßen werden diese Dörfer früher oder später zu reinen Freilichtmuseen oder saisonalen Feriensiedlungen statt lebendiger Gemeinschaften.
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